Landesverband Bayern

Kontakt

Referat Frauen | Familie

undefinedAntje Krüger

Tel.: 089 | 30611 - 191
Fax: 089 | 30611 - 111

Großelternzeitgesetz

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat Ende Oktober 2012 einen Referatsentwurf für ein Gesetz zur Erweiterung der Großelternzeit und zur Modernisierung der Elternzeit vorgelegt und Verbände und Organisationen zur Stellungnahme aufgefordert. Ziel des Gesetzentwurfs ist es, die Zeitsouveränität von Familien zu stärken und damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf entsprechend zu erleichtern. Der Referentenentwurf sieht vor, die bestehenden Regelungen zur Großelternzeit zu erweitern und es Großeltern zu ermöglichen, eine Großelternzeit von bis zu drei Jahren in Anspruch nehmen zu können.

Der Paritätische betont in seiner Stellungnahme, dass Zeitsouveränität nicht durch eine Erweiterung der Betreuungsmöglichkeit durch die Großeltern erreicht werden kann, sondern durch die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ein flächendeckendes Betreuungsangebot und eine flexiblere Gestaltung der Arbeitszeit. Auch erinnert der Paritätische die Bundesregierung an den Koalitionsvertrag. Dort steht, dass die Bundesregierung plane, dass Teilelterngeld auszubauen, damit Eltern ohne Einbußen gleichzeitig Teilzeit arbeiten und Elterngeld beziehen können.


Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Rechte des leiblichen, nicht verheirateten Vaters

Paritätische Positionen zur Familienpolitik

Familie hat sich seit einiger Zeit zu einem relevanten gesellschaftlichen Thema entwickelt. Es besteht gesellschaftspolitischer Konsens, dass es einer wirksameren Förderung von Familien bedarf. Über die "richtigen" Konzepte und Strategien bestehen allerdings sehr unterschiedliche Vorstellungen, die im Einzelnen jeweils auf ihre Wirkungen auf die unterschiedlichen Lebenssituationen von Familien hin zu betrachten sind.

 Gliederung des Positionspapiers:

  • Familie ist vielfältig: Vielfalt der Lebenssituationen von Familien Rechnung tragen!
  • Alle Kinder müssen dem Staat gleich viel wert sein!
  • Handlungsstrategien zur Armutsbekämpfung
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern
  • Entlastung für Familien durch familienunterstützende und haushaltsnahe Dienstleistungen
  • Kinderarmut bekämpfen - Teilhabe sicherstellen durch einen bedarfsgerechten Kinderregelsatz
  • Perspektiven ermöglichen - Teilhabe an Förderung und Bildung sichern
  • Eltern stärken durch Eltern- und Familienbildung

undefinedDas Positionspapier als PDF öffnen