Landesverband Bayern

Jugendsozialarbeit im Paritätischen

Ausführliche Informationen zu den Arbeitsbereichen und Handlungsfeldern der JUGENDSOZIALARBEIT IM PARITÄTISCHEN  finden Sie auf der gleichnamigen Hompage.

Gremien

Der Fachbereich Kinder / Jugend ist weit ausdifferenziert. Insoweit gibt es relativ viele Gremien. Sie sind aufgeschlüsselt in:

undefinedGremien des Paritätischen Gesamtverbandes

undefinedGremien Kindertageseinrichtungen und Tagespflege auf Landesebene

undefinedJugendhilfegremien auf Landesebene

 


Gremien des Paritätischen Gesamtverbandes

  • AK Jugendhilfereferentinnen und -referenten
    In diesem Arbeitskreis treffen sich zweimal jährlich die Kolleginnen und Kollegen aus allen Paritätischen Landesverbänden. Schwerpunktthemen sind hier die Hilfen zur Erziehung (HzE).
  • AK Kinderhilfereferentinnen und -referenten
    In diesem Arbeitskreis treffen sich zweimal jährlich die Kolleginnen und Kollegen aus allen Paritätischen Landesverbänden sowie aus überregionalen Mitgliedsorganisationen. Schwerpunktthemen sind die Qualität und die Rahmenbedingungen von Kindertageseinrichtungen und Tagespflege.
  • AK Jugendsozialarbeit
    In diesem Arbeitskreis treffen sich mehrfach im Jahr die Referentin sowie der Referent des Gesamtverbandes mit den "Bundeskoordinatorinnen und -koordinatoren". Zusammen sind sie als "Team" zu sehen, das auch eine eigene Homepage betreut. Zweimal jährlich kommen die zuständigen Referentinnen und Referenten der Landesverbände hinzu. Die Bundeskoordinatorinnen und -koordinatoren sind auf die Bundesrepublik aufgeteilt und haben die Aufgabe, mehrere Landesverbände intensiv zu unterstützen und zu beraten. Der für Bayern zuständige Bundeskoordinator betreut noch die Landesverbände Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz/Saarland.
    Schwerpunktthemen sind die Qualität und die Rahmenbedingungen in der Jugendsozialarbeit mit weiterem Schwerpunkt in der Jugendberufshilfe.
  • AK PQ
    Im Arbeitskreis Qualität treffen sich in unregelmäßigen Abständen die Qualitätsbeauftragten der Landesverbände mit der Geschäftsführerin der PQ (Paritätische Gesellschaft für Qualität). Ziel ist die Unterstützung, Beratung, Weiterentwicklung und Einschätzung der Angebote der PQ.
  • AK Schule
    Dieser Arbeitskreis wurde erst Anfang 2009 einberufen. Ziel ist, die Belange der Mitgliedsorganisationen, die Träger von Schulen sind, besser zu vertreten und paritätische Positionen zu erarbeiten. Für diesen AK wurden die zuständigen Referentinnen und Referenten der Landesverbände, sowie Personen aus überregionelen Mitgliedsorganisationen (wie z. B. der Montessori Bundesverband) eingeladen. Da Schule jedoch der Länderhoheit untersteht, müssen Erfolge erst abgewartet werden. 

 


Gremien Kindertageseinrichtungen und Tagespflege auf Landesebene

  • Teilbereich Kinder LAGFW in Bayern, derzeit Federführung
    Im Teilbereich Kinder werden alle Belange, die Kindertageseinrichtungen betreffen, diskutiert und abgestimmt. Ziel ist es, gemeinsame Positionen gegenüber den politisch Verantwortlichen zu erarbeiten.
  • Forum Fortbildung
    In diesem "Forum", das bereits seit 1991 existiert und bundesweit seinesgleichen sucht, werden Fortbildungsangebote für Mitarbeiterinnen in Kindertageseinrichtungen diskutiert und beispielhaft konzipiert. Neben Vertreterinnen und Vertretern der Fortbildungsträger der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege nehmen auch Fortbildungsexpertinnen der Landeshauptstadt München und der Bayerischen Verwaltungsschule teil. Die Ausbildungsfragen werden von einem Leiter einer Fachakademie vertreten. Die Federführung liegt beim ifp (Staatsinstitut für Frühpädagogik). In dessen Homepage sind seit einiger Zeit auch die Fortbildungsangebote der Trägerverbände abrufbar.
    Aufgrund der guten, langjährigen Zusammenarbeit dieses Personenkreises können seit 1999 die verbandsübergreifenden, bayernweiten Fortbildungskampagnen durchgeführt werden.
    Seit drei Jahren veranstaltet das Forum Fortbildung auch die "Impulsfachtage" - ein Angebot für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in diesem Arbeitsfeld.
  • AK Kampagne "Übergang Kindergarten - Grundschule"
    Die Kampagne wurde 2008 beendet,  eine Fortführung ist ab 2011 geplant.
  • AK Kampagne "Teamfortbildungen in Kindertageseinrichtungen (Dialog Bildung)"
    Diese Kampagne läuft noch bis 2010/2011.
  • Trägerbeirat ifp (Institut für Frühpädagogik)
    Erst 2008 hat die Direktorin des Institutes auf Vorschlag der Freien Trägerverbände einen entsprechenden Beirat - neben dem seit vielen Jahren bestehendem wissenschaftlichem Beirat - einberufen. Ziel des Beirates ist die Begleitung und Beratung der Projekte des Institutes, das sich ausschließlich mit der Weiterentwicklung pädagogischer Qualität beschäftigt.
  • Fachbeirat Kindertagespflege, BLJA (Bayerisches Landesjugendamt)
    2007 hat das BLJA diesen Beirat berufen. Die Mitglieder sind Expertinnen und Experten aus der Freien Wohlfahrtspflege und den bayerischen Jugendämtern (jeweils eine Person für einen Bezirk). Aufgabe des Beirates ist die Begutachtung und Empfehlung des bayerischen Curriculums für die Qualifizierung von Tagespflegepersonen.
  • Fachkommission BEP (Bayerischer Bildungs- und Erziehungsplan)
    Seit Einführung des BEP trifft die Kommission nur noch unregelmäßig zusammen um die Einführung und Umsetzung des Bildungsplanes zu bewerten.
  • Fachbeirat der Zeitschrift "Kita-Aktuell"
    Fast jede Kindertageseinrichtung hat diese Zeitschrift abonniert. Der Beirat berät zweimal jährlich über Beiträge und Schwerpunktsetzung der monatlichen Ausgaben. Die Mitglieder liefern auch selbst regelmäßig Themenartikel.


Jugendhilfegremien auf Landesebene

  • LJHA (Landesjugendhilfeausschuss)
    Für den LJHA werden Personen mit Fachkenntnissen zeitlich befristet von der Ministerin direkt berufen - haben also ein persönliches und kein Verbandsmandat. Zusammen mit der Verwaltung bilden sie "das Landesjugendamt". Eine bayerische Besonderheit ist, dass der Teil Jugendarbeit an den Bayerischen Jugendring delegiert ist - das Landesjugendamt somit eine geteilte Verwaltung hat, die dann aber über den LJHA verzahnt ist. Zur Bearbeitung einzelner Fragestellungen werden ad-hoc Ausschüsse eingerichtet.
  • Teilbereich Jugend der LAGFW
    In diesem Gremium sitzen Personen der Wohlfahrtsverbände die in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Jugendhilfe "zuhause" sind. Neben den jeweils zwei regulär Benannten, haben hier deshalb weitere Kolleginnen und Kollegen mit Spezialwissen ständigen Gaststatus. Die Mitglieder sind auch Mitglied im LJHA. Insofern dienen die Besprechungen gleichzeitig der Vor- und Nachbereitung der Themen des LJHA.
  • Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit
    In diesem Gremium sitzen neben Expertinnen und Experten der Freien Wohlfahrtspflege auch die der Öffentlichen Hand. Zur Förderung und beruflichen Integration sozial benachteiligter und individuell beeinträchtigter junger Menschen werden u.a. Kooperationen vereinbart, wie z. B. mit dem undefinedBayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit vom 26. Oktober 2010 über ein in 2011 startendes Förderprogramm für Umweltbildung oder mit StMAS, StMUK, Bundesagentur für Arbeit, Bayerischem Städtetag, Bayerischem Landkreistag, Bayerischem Gemeindetag und der LAG FW die undefined"Kooperationsvereinbarung zur Zusammenarbeit bei der beruflichen Eingliederung und Förderung sozial benachteiligter junger Menschen im Sinne des § 13 SGB VIII" vom 26. August 2008.
    Die Vertretung des Paritätischen in der LAG wird derzeit vom Geschäftsführer einer Mitgliedsorganisation wahrgenommen.