Landesverband Bayern

Allianz für Weltoffenheit

Die Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat wir von zahlreichen Allianzpartnern und Unterstützern getragen.

Mehr Informationen unter:

undefinedwww.allianz-fuer-weltoffenheit.de

undefinedAllianz für Weltoffenheit auf Facebook

#AllianzWeltoffenheit

Aufruf

Hier können Sie den vollständigen Aufruf in deutsch und englisch als PDF-Datei herunterladen.

undefinedAufruf der Allianz für Weltoffenheit herunterladen

undefinedDownload Appeal Human Dignity shall be Inviolable

Aufruf: Die Würde des Menschen ist unantastbar

In ihrem Aufruf fordert die "Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat - gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt" dazu auf, gerade in Krisenzeiten die rechtsstaatlichen, sozialen und humanitären Errungenschaften unserer Gesellschaft nicht aufzugeben.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, in der auch der Paritätische Wohlfahrtsverband Mitglied ist, ist Partner der Allianz.


Foto von Prof. Dr. Rolf Rosenbrock

„Aufnahme und Integration der Geflüchteten: Dieser Herausforderung stellt sich die Freie Wohlfahrtspflege, vom ersten Tag an bis heute, mit Engagement und Empathie. Zusammen mit hunderttausenden ehrenamtlich Tätigen, darunter sehr viele Migrantinnen und Migranten. Darin zeigt sich die Kraft des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Mit dieser Kraft und klugen Konzepten kann Inklusion gelingen – zum Wohle aller.“

Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (Mitgliedsverbände: AWO, Caritas, Parität, DRK, Diakonie, ZWST)


Die "Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat - gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt" ruft dazu auf

  • die Flüchtlings- und Einwanderungsdebatte sachlich und lösungsorientiert zu führen statt öffentlich Ressentiments zu schüren oder parteitaktische Interessen zu verfolgen
  • menschenfeindlichen Äußerungen und Handlungen, gleich woher sie kommen und gegen welche Gruppe sie sich richten, entgegenzutreten
  • rechtsextreme, menschenverachtende Angriffe auf Geflüchtete und ihre Unterkünfte, auf Polizistinnen und Polizisten, auf Vertreterinnen und Vertreter der Presse sowie Helferinnen und Helfer strafrechtlich konsequent zu verfolgen

Die Allianz tritt ein für

  • die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts
  • einen Dialog über kulturelle, religiöse und soziale Unterschiede und die Schaffung von Räumen der Begegnung
  • eine solidarische und nachhaltige Politik, die allen in Deutschland lebenden Menschen gerechte Teilhabechancen eröffnet
  • ein verbessertes Bildungsangebot als Schlüssel für eine erfolgreiche gesellschaftliche Integration
  • eine Flüchtlingspolitik, die im Einklang mit unseren humanitären und menschenrechtlichen Verpflichtungen steht und faire Asylverfahren garantiert
  • den Schutz der Grundrechte, zu denen die Glaubens- und Gewissensfreiheit und das Recht auf körperliche Unversehrtheit ebenso zählen wie die Gleichberechtigung von Mann und Frau und das Diskriminierungsverbot
  • den Schutz aller Menschen vor Gewalt, Menschenfeindlichkeit und Fremdenhass
  • eine ausreichende finanzielle Vorsorge, damit die bestehenden und durch die Aufnahme von Flüchtlingen zusätzlichen Aufgaben von Bund, Ländern und Kommunen im Sinne einer nachhaltigen Integration erfüllt werden können
  • die Durchsetzung des staatlichen Gewaltmonopols bei der Bekämpfung von Kriminalität und ein friedliches Miteinander ohne Gewalt
  • ein Europa, das die Menschenwürde schützt und Perspektiven für ein friedliches Zusammenleben schafft