Landesverband Bayern

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Die jungen Flüchtlingsfrauen und ihre Kinder brauchen Ihre Hilfe. undefinedJetzt spenden!

Angaben zum Projekt

Unterkunft für allein geflüchtete Frauen mit und ohne Kinder

Paritätisches Kooperationsprojekt zur Flüchtlingshilfe

  • Frauenhilfe München gGmbH
  • pro familia Ortsverband München e.V.
  • Condrobs e.V.


Caroline Beekmann
Tel. 089 | 354 83 - 242
undefinedc.beekmann(at)frauenhilfe-muenchen.de
undefinedwww.frauenhilfe-muenchen.de


Christian Reisenberg
Tel. 089 | 33 00 84 22
undefinedchristian.reisenberg(at)profamilia.de
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Beate Zornig
Tel. 089 | 38 40 82-21
undefinedbeate.zornig(at)condrobs.de
undefinedwww.condrobs.de

Spendenkonto

Stadtsparkasse München
Konto 358200
BLZ 70150000

IBAN
DE86 7015 0000 0000 3582 00
BIC SSKMDEMM

Verwendungszweck: Flüchtlingsunterkunft für Frauen und Kinder

Bayerns erste Flüchtlingsunterkunft für Frauen und Kinder

Zwei spielende Kinder

Lange stand das ehemalige Heizkraftwerk in München Ramersdorf leer. Doch jetzt ist Leben in das alte Gebäude gekommen: Kinder rennen durch die Flure, Stimmengewirr in verschiedenen Sprachen füllt die Räume. Seit Januar 2016 bietet das Industriedenkmal 40 geflüchteten Frauen und 20 Kinder Schutz, Sicherheit und ein Zuhause auf Zeit. Auf eigenen Wunsch hin werden hier Frauen getrennt von Männern untergebracht. Es ist Bayerns erste Flüchtlingsunterkunft nur für Frauen mit und ohne Kinder. Sie wurde dringend benötigt.

Gewalt in der Heimat und auf der Flucht
In München kommen monatlich bis zu 90 geflüchtete Frauen allein oder mit ihren Kindern an, manche hochschwanger. Diese Frauen haben alles riskiert, um ihre Kinder und sich selbst in Sicherheit zu bringen.

Viele von ihnen haben ihre Heimat verlassen, weil ihre Rechte als Frauen dort mit Füßen getreten werden. Sie fliehen aus Staaten wie Eritrea, Nigeria, Uganda, Somalia, Tansania und Sierra Leone, wo sie von Zwangsverheiratung, Genitalverstümmelung, Ehrenmord oder sexualisierter Gewalt betroffen oder bedroht waren. Andere kommen aus Bürgerkriegsländern wie Syrien, Irak oder Afghanistan und haben auf der Flucht ihren Partner oder ihre Familie verloren.

So schrecklich die Fluchtursachen waren, so traumatisch sind häufig die Erfahrungen auf der Flucht: Viele Frauen berichten, dass sie auf der Flucht körperliche und sexualisierte Gewalt und finanzielle Ausbeutung erlebt haben. Menschenhändler wissen um die besondere Verletzlichkeit allein geflüchteter Frauen: Wenn die finanziellen Mittel für die Weiterreise nicht ausreichen, kommt es oft zu Versuchen sexueller Nötigung. Andere Frauen wurden von männlichen Flüchtlingen oder Sicherheitskräften belästigt oder zu sexuellen Handlungen gedrängt.

Schutzräume schaffen – Erlebtes verarbeiten
Schutz vor Gewalterfahrungen und ein sicherer Raum, um Erlebtes zu verarbeiten, ist für diese Frauen und Kinder besonders wichtig. Doch gemischte Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge sind im Normalfall nicht darauf ausgerichtet. Hier liegen z.B. Sanitäreinrichtungen oder Schlafräume von Männern und Frauen nebeneinander. Deshalb ist eine Flüchtlingseinrichtung nur für Frauen so wichtig.

In der Unterkunft finden Frauen einen gewaltfreien Ort, der ihnen Sicherheit und Stabilität gibt, an dem sie Vertrauen fassen können – und vorsichtig beginnen, über das, was sie erlebt haben, zu erzählen. Hier unterstützt das ausschließlich weibliche Personal, hört zu und vermittelt in Traumatherapie und psycho-soziale Beratung. Die paritätischen Träger der Unterkunft – Condrobs, Frauenhilfe München und pro familia – verfügen über langjährige Erfahrung in der Frauen-, Flüchtlings- und Familienhilfe.

Unterstützung für Frauenunterkunft
Die Flüchtlingsunterkunft für Frauen wird von der Landeshauptstadt München finanziert. Für die Ausstattung der Räume und die Beschäftigung der Frauen und Kinder im Alltag werden jedoch noch Mittel benötigt. Schon mit kleinen Spendenbeträgen können Sie helfen, die Unterkunft und ihre Räume wohnlicher zu gestalten.

  • Die größeren Räume, in denen mehrere Frauen und Kinder gemeinsam wohnen und schlafen, sollen zu getrennt nutzbaren Raumbereichen umgestaltet werden.
  • Für den gemeinsamen Wohnraum sollen Möbel angeschafft werden.
  • Für den Kursraum sollen Möbel, Technik und Unterrichtsmaterialen angeschafft werden.
  • Für den Kinderspielraum sollen Kindermöbel, Spielzeug und Spielmaterialien angeschafft werden.
  • Die Außenfläche der Unterkunft soll für die Kinder und Frauen gestaltet werden.
  • Für ein Nähprojekt sollen Nähmaschinen, Stoffe und andere Materialien angeschafft werden.
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