Landesverband Bayern

Angaben zum Projekt

Der Paritätische in Oberbayern
Charles-de-Gaulle-Str. 4
81737 München

Luca Schimmel
Projektleitung
Tel. 089 | 30611 - 132
undefinedl.schimmel(at)paritaet-bayern.de

Ruth Zorawski
Projektmanagement
Tel. 089 | 30611 - 220
undefinedr.zorawski(at)paritaet-bayern.de

undefinedwww.oberbayern.paritaet-bayern.de/unterstuetzung-fuer-fluechtlinge

Finanzierungsbedarf

10.986 Euro pro Jahr

Spendenkonto

Bank für Sozialwirtschaft
IBAN:
DE08 7002 0500 0007 8175 00
BIC: BFSWDE33MUE

Stichwort: Netzwerk für Geflüchtete in München

Paritätische Netzwerke für Geflüchtete - damit Integration gelingt!

Logo des Projekts: Rotes Herz mit Flügeln und Schriftzug Open

Im Jahr 2015 sind 20.000 Flüchtlinge nach München gekommen. Jeder mit seinem Schicksal, seinen Erlebnissen in der Heimat und auf der Flucht. Ganz unterschiedliche Menschen: Akademiker, Analphabeten, Familien, Minderjährige, die allein angekommen sind, Traumatisierte, Hoffnungsvolle. So haben die Flüchtlinge auch sehr unterschiedliche Bedürfnisse und brauchen für ihre Integration unterschiedliche Hilfen.

Paritätisches Hilfe-Netzwerk für Flüchtlinge
Der Paritätische Bezirksverband Oberbayern hat 2016 ein Projekt gestartet, das ein Hilfe-Netzwerk für Flüchtlinge in München spannt. Es soll dabei helfen, geflüchteten Menschen alle wichtigen Lebensbereichen zu erschließen und ihre Integration fördern.

Die Verarbeitung schlimmer Erlebnisse im Heimatland und auf der Flucht, gesundheitliche Probleme, die Erfahrung von Gewalt und sexuellen Übergriffen aber auch der Alltag mit Asylanträgen, Deutschlernen, Anerkennung von Qualifikationen, dem Einstieg in Schule, Berufsausbildung oder Arbeit, die Suche nach einer Wohnung: all das braucht besonderes Eingehen auf den einzelnen Menschen, die einzelne Familie.

„Die Vielfalt der Kompetenzen ist eine Stärke des Paritätischen und seiner Mitgliedsorganisationen“, erklärt Luca Schimmel, Projektleiterin der Paritätischen Netzwerke für Geflüchtete. "Wir bündeln diese Kompetenzen. So können wir für jeden Einzelnen passgenaue Hilfen zur Integration entwickeln.“

Netzwerk deckt Versorgungslücken
Ein Beispiel, wie das Paritätische Netzwerk Lösungen schafft, ist die erste große Unterkunft für geflüchtete Frauen in Bayern. Frauen, die in ihrer Heimat und auf der Flucht Missbrauch und Gewalt erfahren haben, benötigen besondere Fürsorge und müssen vor neuerlicher Gewalt geschützt werden.

Condrobs, Frauenhilfe und Pro Familia, drei paritätische Träger, sind eine Kooperation eingegangen, um den speziellen Schutzbedürfnissen von Flüchtlingsfrauen gerecht zu werden. „Zusammen verfügen wir über langjährige Erfahrung in der Frauen-, Flüchtlings- und Familienhilfe – optimale Voraussetzungen, um der Stadt München ein Angebot zur Betreuung von Flüchtlingsfrauen zu unterbreiten“, erläutert Waltraud Dürmeier, Geschäftsführerin der Frauenhilfe München.

Bürgerschaftliches Engagement hilft
Der Betreuungsschlüssel von 1:100 in der Asylsozialberatung lässt kaum Zeit, sich den Flüchtlingen intensiv zu widmen. Außerdem ist in den Unterkünften kein Budget für Beschäftigung und Fortbildung vorgesehen.
Umso wichtiger sind qualifizierte, gut begleitete und koordinierte Ehrenamtliche. Sie unterstützen die ersten Schritte der Flüchtlinge in der Stadtgesellschaft.

In München ist die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung groß. Die Träger von Flüchtlingsunterkünften stehen vor der Aufgabe, die freiwilligen Helferinnen und Helfer sinnvoll einzubinden. Hier unterstützt das Paritätische Netzwerk, indem es neue Zugänge für Engagierte schafft.

Flüchtlinge, paritätische Mitgliedsorganisationen, Partner in der Nachbarschaft und Ehrenamtliche entwickeln das Netzwerk gemeinsam weiter, um für die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Flüchtlinge die passende Hilfe zu finden.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende
Ruth Zorawski, Mitarbeiterin im Projekt: „Unser oberstes Ziel ist, Flüchtlinge in München willkommen zu heißen. Unterstützen Sie deswegen unser paritätisches Netzwerk für Geflüchtete mit Ihrer Spende.“

Bitte spenden Sie