Landesverband Bayern

Angaben zum Projekt

Paritätischer Wohlfahrtsverband e.V.
Jugendmigrationsdienst in Aschaffenburg

Antje Baumgart
Tel. 06021-45025
undefinedjmd-aschaffenburg(at)paritaet-bayern.de


Burchardtstr. 15
63741 Aschaffenburg
undefinedwww.jmd.paritaet-bayern.de/einrichtungen-dienste/migrationsberatungprojekte/aschaffenburg/sympat/

 

 

 

Spendenkonto

Bank für Sozialwirtschaft
Konto 7817807
BLZ 70020500


IBAN DE61700205000007817807
BIC BFSWDE33MUE
Verwendungszweck: SymPat

SymPat: Begleiter in die Zukunft

"Ich fand es toll, beim Abiball dabei sein zu dürfen und Saras großen Moment mitzuerleben."

Jeden Tag sehen und hören wir, dass Menschen aus Krisen- und Kriegsgebieten nach Deutschland flüchten. Doch wie geht es weiter mit diesen Menschen, mit den anerkannten Asylbewerbern oder auch mit den europäischen Zuwanderern? Welche Chance haben sie ohne die notwendigen Sprachkenntnisse?

Sara ist glücklich angekommen: „Ich bin so froh und dankbar, Melissa hat mir sehr geholfen. Ohne sie hätte ich das Abitur nicht geschafft.“ SymPat, das Patenprojekt des Jugendmigrationsdienstes des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, wurde Ende 2010 gestartet. Aktuell treffen sich hier, in Aschaffenburg, 22 Freiwillige und ihre Paten-“Kinder“. Die Teilnehmer kommen aus Afghanistan, Syrien, dem Kosovo, Kroatien, Polen, Togo, Marrokko und der Türkei. Ihre Lebensgeschichten sind vielfältig, ebenso wie die Gründe, warum sie nach Aschaffenburg gekommen sind. Doch eines verbindet sie alle: sie wollen wirklich ankommen, hier eine neue Heimat finden.

Bildung und Begegnung – unser Weg der Integration

Und dafür schlagen ihnen ihre Paten die Brücken: sie geben Deutschunterricht und Nachhilfe in Mathe und Englisch, üben aber auch mal Bewerbungsgespräche oder stellen Kontakte zu Sportvereinen und Musikschulen her. So entstehen persönliche Verbindungen. Das ist Integration.

„Unser Ziel ist, dass junge Zuwanderer ihr Potential und ihre Fähigkeiten ausschöpfen und hier in der Region Fuß fassen können“, sagt Antje Baumgart. Die Diplom-Sozialpädagogin und ihre Mitarbeiterin Anna Chramzov koordinieren das Patenprojekt zwischen Ehrenamtlichen und jungen Migrantinnen und Migranten. Sie führen Erstgespräche, organisieren das erste Treffen der Patenpaare. Später stehen sie den Ehrenamtlichen mit pädagogischem Rat zur Seite, erstellen Materialien für die Nachhilfe und organisieren Informations- und Austauschtreffen für die Freiwilligen.

Erfolgreich durchstarten

Die Paten, die sich für junge Migranten engagieren, sind Menschen, die wissen, wie wichtig vor allem Sprachkenntnisse sind. Deshalb konzentriert sich das Projekt zur Zeit auf Schülerinnen und Schüler. Und die Motivation der Jugendlichen ist hoch: Etwa zwei Drittel von ihnen streben mindestens die mittlere Reife oder einen höheren Bildungsabschluss an.

Bei SymPat lernen sie in einer engen und effektiven Eins-zu-Eins-Betreuung. Und die Erfolge geben den Organisatoren vom Jugendmigrationsdienst recht. „Jedes Jahr schaffen mehrere Schülerinnen und Schüler einen Übertritt in eine höhere Schulform“, freut sich Antje Baumgart mit ihren Paten.

Eine Investition in die Jugend

… ist eine Investition in die Zukunft. Und das Projekt kommt an: immer mehr Ehrenamtliche melden sich und die Nachfrage nach Unterstützung ist ebenfalls groß!

Deshalb bittet SymPat um Spenden: denn der fachliche Ausbau des Patenprojektes kostet rund 10.000 € pro Jahr. Für Bücher zum Deutschlernen, Stifte und Blöcke, einen gemeinsamen Ausflug und eine Weihnachtsfeier kommen Sachkosten von 2.500 € dazu.

Jeder Euro hilft den engagierten Jugendlichen: für 30 € kann ein Fachbuch für die Nachhilfe angeschafft werden. Und mit einer Dauerspende von 26 € schaffen wir die Basis für eine Erfolgsgeschichte wie die von Sara.

Für toll befunden

Das Engagement der Paten wurde bereits ausgezeichnet: 2014 wurden die Freiwilligen regionaler Preisträger der Initiative „HelferHerzen – Der dm-Preis für Engagement“, ein mit 1.000 € dotierter Preis für Menschlichkeit. 2013 erhielt das SymPat-Patenprojekt den Integrationspreis der Stadt Aschaffenburg, dotiert mit 1.700 €.

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