Access – Inklusion im Arbeitsleben gGmbH

ACCESS heißt Zugang

Ehrenplakette

Menschen mit Behinderungen sind selbst Arbeitgeber*innen, Unternehmer*innen - oft in eigener Sache. Aber wo sind die Arbeitgeber*innen für Menschen mit Behinderungen? Genau hier engagiert sich ACCESS. Denn „Access“ heißt „Zugang“. Zugang für Menschen mit Behinderungen zum ersten Arbeitsmarkt.

Was ACCESS leistet war schon immer politisch. Und eine logische Folge der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung: Die Inklusion von Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben, auf dem ersten Arbeitsmarkt. Zu Beginn des Engagements in den 1990er Jahren, noch vor der UN-Behindertenrechtskonvention, war die Arbeit von ACCESS Pionierarbeit. Heute gibt es zwar andere Rahmenbedingungen, aber das Unterfangen an sich bleibt schwierig.

ACCESS bringt verschiedene Perspektiven zusammen

ACCESS versteht sich als Interessenvertretung für Menschen mit Behinderung. Aber die Organisation berät nicht nur in eine Richtung. ACCESS unterstützt auch die zukünftigen Arbeitgeber*innen und ihre Belegschaften: Gemeinsam werden die Anforderungen an den zukünftigen Arbeitsplatz erfasst, gute Rahmenbedingungen gestaltet oder zu Fördermitteln und technischer Unterstützung beraten. Es gehe einfach darum, verschiedene Perspektiven zusammenzubringen, sagt Karl-Heinz Miederer, Geschäftsführer von ACCESS. Und dass man beharrlich bleiben muss, ist eh klar. Das Konzept funktioniert: Seit 2017 zählt ACCESS bei „Employment for all“ als Bester Dienstleister Europas.

Was ACCESS von anderen fordert, lebt die Organisation selber vor: Circa ein Viertel der bei ACCESS beschäftigten Menschen haben eine Schwerbehinderung, in der Regel eine Körperbehinderung. Das macht den Betrieb authentisch und ist wichtig, um andere Organisationen überzeugen zu können.

Ehrenamtliches Engagement: Win win für alle

Auch das Ehrenamt hat ACCESS geschickt für seine Ziele eingebunden: Mit seinem Beirat, dessen Namensliste sich wie das „Who is who“ der Bayerischen Wirtschaft und Politik liest, hat ACCESS regelrecht einen Coup gelandet. Juristen, Bankensektor, Unternehmer*innen, Politiker*innen – alle, die etwas bewegen und für Menschen mit Behinderungen erreichen können, sind vertreten. Das Gremium ist ein Gewinn für alle Beteiligten und für ACCESS bildet es ein wichtiges Netzwerk in die Gesellschaft.

Was brauchen Engagierte, um gut für eine Organisation wirken zu können? Wie bringt man so einen Beirat dazu, bei der Stange zu bleiben? Karl-Heinz Miederer sagt: Informationen, konkrete Fragestellungen, Transparenz in dem, was von den Ehrenamtlichen gebraucht wird, Anerkennung natürlich, immer wieder ein Dankeschön und eine interessante Gemeinschaft.  So kann Ehrenamt dauerhaft und ganz praktisch wirken.

ACCESS – Inklusion im Arbeitsleben gGmbH

Die gemeinnützige ACCESS GmbH ist ein Fachdienst, der sich für die Qualifi zierung und Vermittlung von Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt engagiert. Seit 1998 unterstützt ACCESS Menschen mit Behinderung dabei, den passenden Arbeitsplatz zu finden, damit sie als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft wahrgenommen werden. Viele der Kunden und Kund*innen von ACCESS haben Lernschwierigkeiten oder körperliche Einschränkungen. Jugendliche und Schüler sind eine besondere Zielgruppe. Integration gehört zum Selbstverständnis von ACCESS: So besteht das Team von Access aus behinderten und nicht behinderten Mitarbeiter*innen.