Konstanze Könning-Egetmeyer

Silberne Ehrennadel

Hoi! – das ist im Allgäu ein Ausdruck des Erstaunens. Nicht schlecht staunt man auch, wenn Konstanze Könning-Egetmeyer von ihrem ehrenamtlichen Engagement für den Verein HOI! – Psychosoziale Hilfsgemeinschaft berichtet. Jungen Menschen, die auf der Suche nach einem Engagement sind, empfiehlt sie herauszufinden, was ihnen am Herzen liegt und welche Themen sie umtreiben.

Die Diplom-Psychologin Konstanze Könning-Egetmeyer hat früher selbst in der Psychiatrie gearbeitet, bevor sie vor 15 Jahren in den Vorstand bei HOI! – Psychosoziale Hilfsgemeinschaft eingestiegen ist. „Als Vorstand steht man schon vor Herausforderungen“, sagt sie. Man haftet und muss Personalentscheidungen verantworten – was bisweilen ein richtig hartes Geschäft sei. Es sei wichtig, dass man das „Zahlenwerk“ immer mitdenkt. Aber Priorität habe es nicht. „Priorität haben das Menschliche und Fachliche“, sagt Konstanze Könning-Egetmeyer.

Wenn man Konstanze Könning-Egetmeyer fragt, warum sie sich für psychisch kranke Menschen engagiert, antwortet sie umgehend: „Weil ich sie wahnsinnig mag.“ Deshalb empfiehlt sie jungen Menschen, die sich engagieren möchten, auf ihr Herz zu hören. Sie jedenfalls würde ihre Entscheidung für ein Engagement immer wieder so treffen, wie sie es getan hat.

Organisationen, die auf der Suche nach Freiwilligen sind, empfiehlt sie, Projekte mit Anfang und Ende anzubieten. Denn in der heutigen Zeit seien so langjährige Engagements wie zum Beispiel ihres nicht mehr die Regel, sondern zunehmend die Ausnahme.

Neben ihrem Engagement für HOI! engagiert sich Konstanze Könning-Egetmeyer auch noch beim Gemeindepsychiatrischen Verbund Kempten, der jedes Jahr die Woche für seelische Gesundheit organisiert, und in der Alzheimergesellschaft Kempten e.V.