Fachinformation

10.09.2021 Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse, Klimaschutz

Förderung von Klimaschutzprojekten durch das Bundesumweltministerium

Mit der Richtlinie zur „Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld“ unterstützt das Bundesumweltministerium kommunale Akteur*innen dabei, Treibhausgasemissionen nachhaltig zu senken. Neben Kommunen können auch gemeinnützige Organisationen Förderanträge stellen. In der Richtlinie erwähnt sind Kindertagesstätten, Schulen, Jugendwerkstätten, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Für alle bis zum 31.12.2021 über die Kommunalrichtlinie eingereichten Förderanträge gelten erhöhte Förderquoten und reduzierte Eigenmittelanteile.

Möglich machen das Mittel aus dem Corona-Konjunkturpaket der Bundesregierung. Je nach Antragsberechtigung werden Zuschüsse zwischen 35 und 100 Prozent gewährt. Die Kommunalrichtlinie ist Teil der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI), mit der das Bundesumweltministerium Kommunen und kommunale Akteur*innen seit 2008 bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen unterstützt.

Für alle Interessierten bietet Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) am Montag, 27. September 2021, von 14:00 bis 16:00 Uhr eine kostenlose Online-Sprechstunde speziell für Kitas und Schulen an.

Die Anmeldung zur Veranstaltung ist hier möglich: https://bit.ly/3BfLb2s. In 90 Minuten zeigen Expert*innen auf, wie Bildungsträger vielfältige Klimaschutzmaßnahmen vor Ort umsetzen und so in ihren Einrichtungen Betriebskosten und Treibhaugasemissionen nachhaltig senken.

So können beispielsweise die Lüftungs- oder Beleuchtungsanlagen in Einrichtungen energetisch saniert werden. Kinder und Jugendlichen können mit sogenannten Energiesparmodellen zur aktiven Mitarbeit im Klimaschutz motiviert werden. Oder es werden Abstellanlagen für Fahrräder und Tretroller errichtet. Bei diesen und vielen anderen Maßnahmen unterstützt das Bundesumweltministerium finanziell im Rahmen dieser Kommunalrichtlinie (www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie) .

Zu diesen und weiteren Fördermöglichkeiten berät das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) im Auftrag des Bundesumweltministeriums individuell, persönlich und kostenfrei – telefonisch unter 030 39001-170 sowie per E-Mail an skkk(at)klimaschutz.de. Weitere Unterstützung bietet die NKI in Form von Antragspat*innen des Projektträgers Jülich (PtJ), die Erstantragstellende im Rahmen einer Eins-zu-eins-Beratung durch den Antragsprozess begleiten. Informationen zum umfassenden Beratungsangebot finden auf www.klimaschutz.de/beratung.

Quelle: Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK)

Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse, Klimaschutz

Verantwortlich:
Renate Kretschmer, Referentin Finanzierung: Fördermittel/Zuschüsse

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