Coronavirus

Informationen für soziale Träger

Coronavirus: Informationen für soziale Träger

Auf dieser Seite finden Sie FAQs, Informationen und Pressemitteilungen zur Ausbreitung und Prävention von SARS-CoV-2 / Coronavirus für Träger der Sozialen Arbeit und Mitgliedsorganisationen des Paritätischen in Bayern.

Letzte Aktualisierung: 17. November 2020

FAQ für soziale Träger


Paritätischer Gesamtverband: Corona-FAQ

Die Coronakrise hat weitreichende praktische Folgen für Einrichtungen und Dienste der Wohlfahrtspflege. Um in dieser Lage einen Überblick zu geben, stellt der Paritätische Gesamtverband die wichtigsten Informationen in Form eines Corona-FAQs auf seiner Webseite zur Verfügung.

Corona: Informationen zum Virus und zur Pandemie

Allgemeine Informationen

Tagesaktuelle Informationen zu den Entwicklungen in Deutschland gibt es auf den Internetseiten des Bundesgesundheitsministeriums und des Robert Koch Instituts.

Im COVID-19-Dashboard des Robert Koch Instituts finden Sie aktuelle Zahlen für die Bundesländer und die Landkreise.

Über die Entwicklungen in Bayern informieren die Internetseiten des Bayerischen Gesundheitsministeriums und des Bayerischen Innenministeriums.

Fachinformationen gibt es auf den Internetseiten des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.


Die Bayerische Staatsregierung hat für Bürger*innen eine Corona-Hotline eingerichtet. Durch die Hotline werden verschiedene Lebensbereiche abgedeckt: Es werden Fragen zu gesundheitlichen Themen, den Ausgangsbeschränkungen sowie Kinderbetreuung und Schule als auch zu Soforthilfen und anderer Unterstützung für Kleinunternehmen und Freiberufler beantwortet.

Die Hotline ist täglich von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

Corona-Hotline: 089 122 220


Antworten auf häufige Fragen zu Corona und konkrete Informationen, wie Sie sich schützen und anderen helfen können, gibt es auf den folgenden Internetseiten:

Bundesgesundheitsministerium - Zusammen gegen Corona

 

Robert Koch Institut - Informationen zu COVID-19

Robert Koch Institut – Antworten auf häufige Fragen

Robert Koch Institut – Internationale Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete in Deutschland

 

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – Antworten auf häufige Fragen

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – Verlässliche Informationen erkennen

 

Patientenservice 116117 - Aktuelle Hinweise zum Coronavirus

 

Bayerisches Gesundheitsministerium - Infektionsmonitor

Bayerisches Innenministerium - Antworten auf häufige Fragen

Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit – Antworten auf häufige Fragen


Das Robert Koch Institut bietet auf seinen Internetseiten eine Suche nach Gesundheitsämtern nach PLZ und Ort an.

Informationen für Risikogruppen

Das Robert Koch Institut hat auf seinen Internetseiten Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19 Krankheitsverlauf veröffentlicht.

Das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) hat Informationen für Schwangere, chronisch Erkrankte und immunsupprimierte Personen in Englisch veröffentlicht.

Informationen für Menschen mit Behinderungen

Informationen für Menschen mit Behinderungen gibt es auf den folgenden Internetseiten:

Aktion Mensch – Infoseite zu Corona

Internetseiten des Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung

Auf den Internetseiten des Bayerischen Sozialministeriums gibt es Tipps, Adressen, Links und Handreichungen für Menschen mit Behinderung. Eine Übersicht von Informationen in Leichter Sprache und in Gebärdensprache ist ebenfalls verfügbar. Alle PDF–Dateien sind barrierefrei zugänglich.

Informationen in Leichter Sprache

Allgemeine Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache gibt es auf den folgenden Internetseiten:

Bundesgesundheitsministerium - Informationen in Leichter Sprache

Bundesgesundheitsministeriums - Informationsplakat in Leichter Sprache

Bundesregierung - Informationen in Leichter Sprache

 

Aktion Mensch – Infoseite zu Corona

Corona Leichte Sprache - Informationen und Links


Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert auf seinen Internetseiten in Leichter Sprache zum Thema Coronavirus: Was ändert sich beim Thema Arbeit?


Allgemeine Informationen für Bayern zum Coronavirus gibt es auf den folgenden Internetseiten:

Bayerisches Gesundheitsministerium - Informationen in Leichter Sprache

Bayerischen Sozialministerium - Informationen in Leichter Sprache

zet. Zeitschrift für Leichte Sprache – Informationen zu Corona

 

Auf der Internetseite des Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen finden Sie Informationen zu den Allgemeinverfügungen und Schutzmaßnahmen in Bayern in Leichter Sprache.

Informationen in Gebärdensprache

Allgemeine Informationen zum Coronavirus in Gebärdensprache finden Sie auf den folgenden Internetseiten:

Bundesgesundheitsministerium - Informationen in Gebärdensprache

Bundesregierung - Informationen in Gebärdensprache

 

Aktion Mensch – Infoseite zu Corona


Individuelle Fragen von gehörlosen und hörgeschädigten Menschen beantwortet das Gebärdentelefon des Bundesgesundheitsministeriums.

Fragen können alternativ auch per E-Mail oder Fax gestellt werden:

E-Mail: info.deaf(at)bmg.bund.de oder info.gehoerlos(at)bmg.bund.de

Fax: 030 340 60 66 - 07


Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert auf seinen Internetseiten in Gebärdensprache zu Arbeitsrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus.


Allgemeine Informationen für Bayern zum Coronavirus in Gebärdensprache gibt es auf den folgenden Internetseiten:

Bayerisches Gesundheitsministerium - Informationen in Gebärdensprache

Bayerischen Sozialministerium - Informationen in Gebärdensprache

Bayerische Staatsregierung - Informationen in Gebärdensprache

Informationen in anderen Sprachen

Allgemeine Informationen zum Coronavirus in anderen Sprachen finden Sie auf den folgenden Internetseiten:

Bundesgesundheitsministerium - Downloads in verschiedenen Sprachen

Bundesgesundheitsministerium - Informationen in Englisch

Bundesregierung - verschiedene Sprachen

Integrationsbeauftragte der Bundesregierung - verschiedene Sprachen

Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung - verschiedene Sprachen

EU-Gleichbehandlungsstelle - verschiedene Sprachen

Bundesministerium des Innern - Informationen in Englisch

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung - verschiedene Sprachen

Bundesinstitut für Risikobewertung - Informationen in Englisch

 

European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) - Informationen in Englisch

Weltgesundheitsorganisation - Informationen in Englisch

 

Informationen des Ethno-Medizinischen Zentrums - verschiedene Sprachen

HandbookGermany.de - verschiedene Sprachen

 

Der WDR bietet Informationen und Nachrichten zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen an:

WDRforyou - Internetseite

WDRforyou - Facebook-Seite

WDRforyou - YouTube


Informationen zur die Corona-Warn-App in 21 Sprachen gibt es auf der Internetseite der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung.


Informationen zum Thema Corona und Arbeitsrecht gibt es auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und beim DGB Faire Mobilität.


Das Robert Koch Institut bietet auf seinen Internetseiten eine Suche nach Gesundheitsämtern nach PLZ und Ort in verschiedenen Sprachen an.

Suche nach Gesundheitsämtern - Englisch

Suche nach Gesundheitsämtern - Französisch

Suche nach Gesundheitsämtern - Spanisch


Informationen für Reisende gibt es beim Auswärtigen Amt - Informationen in Englisch und beim Bundesgesundheitsministerium - Informationen in verschiedenen Sprachen.

Corona: Schutz- und Hygienemaßnahmen

Allgemeine Hinweise

Wichtige Hygiene- und Verhaltensregeln und Empfehlungen zur Vorbeugung von Infektionen mit Corona gibt es auf den Internetseiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Auf der Internetseite des Robert Koch Instituts gibt es

Hinweise zum beispielhaften An- und Ablegen von PSA für Fachpersonal

Empfehlungen zu Hygienemaßnahmen im Rahmen der Behandlung und Pflege von Patienten mit einer Infektion durch SARS-CoV-2.

 

Das Bayerische Gesundheitsministerium beantwortet auf seinen Internetseiten

Häufige Fragen zu Hygienemaßnahmen und zur Testung

Informationen zum Tragen einer Maske in Leichter Sprache

 

Informationen, wie Sie sich schützen können, gibt es auch auf den folgenden Internetseiten:

Bundesgesundheitsministerium - Zusammen gegen Corona

Patientenservice 116117 - Aktuelle Hinweise zum Coronavirus

Bayerisches Gesundheitsministerium - Infektionsmonitor

Rechtsverordnungen und Allgemeinverfügungen in Bayern

Der Freistaat Bayern hat verschiedene Allgemeinverfügungen erlassen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und Risikogruppen zu schützen.

Auf der Internetseite des Bayerischen Gesundheitsministeriums finden Sie aktuelle Rechtsverordnungen, Allgemeinverfügungen und Bekanntmachungen.

Auf den Internetseiten des Bayerischen Innenministeriums werden Häufige Fragen zu den aktuellen Schutzmaßnahmen beantwortet.

Hinweise und Verfügungen für bestimmte Arbeitsbereiche / Einrichtungstypen

Der Paritätische Gesamtverband hat auf seiner Internetseite FAQ für Einrichtungen veröffentlicht.


Alten- und Pflegeheime / Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

Das Robert Koch Institut hat auf seinen Internetseiten veröffentlicht

Prävention und Management von COVID-19 in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen

Empfehlungen Prävention und Management von COVID-19 in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen - Dokumente

Hinweise für ambulante Pflegedienste im Rahmen der COVID-19-Pandemie

Checkliste von Maßnahmen zum Management von respiratorischen Ausbrüchen in Pflegeheimen

Händedesinfektion unter den Bedingungen der SARS-CoV-2-Pandemie

 

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat veröffentlicht

Merkblatt mit Handlungsanweisungen zum SARS-CoV-2-Infektionsschutz für Alten- und Pflegeheime und stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe

Notfallplan Corona-Pandemie: Regelungen für Pflegeeinrichtungen und für stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

Handlungsanweisungen für Alten- und Pflegeheime und stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, die Leistungen der Eingliederungshilfe über Tag und Nacht erbringen

Handreichung für Frühförderstellen (PDF)

 

Das Bundesgesundheitsministerium hat Informationsmaterialien in Form von Postern herausgegeben:

Plakat für Bewohner*innen von stationären Pflegeeinrichtungen (PDF)

Plakat für Klienten von Pflegediensten (PDF)


Kinder- und Jugendhilfe / Schulen

Bayerisches Sozialministerium - Handlungsempfehlung Coronavirus Jugendhilfe (PDF)

Bayerisches Sozialministerium - Rahmen-Hygieneplan Kindertagesbetreuung und Heilpädagogische Tagesstätten (PDF)

Bayerisches Sozialministerium - Merkblatt Kindertagesstätten und HPT - Umgang mit Erkältungssymptomen (PDF)

Bayerisches Kultusministerium - Rahmenhygieneplan Schulen (PDF)

Bayerisches Kultusministerium - Merkblatt Schulen - Umgang mit Erkältungssymptomen (PDF)

Kommunale Unfallversicherung Bayern - Hinweise zum Schutz von Beschäftigten und Kindern in bayerischen Kindertageseinrichtungen vor einer Coronavirus-Infektion

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung - Merkblatt für Bildungseinrichtungen zum Coronavirus

Bayerisches Kultusministerium - Hinweise zur Einhaltung des Infektionsschutzes in Abschlussklassen

Bayerisches Kultusministerium - Durchführung schulischer Ganztagsangebote bzw. Mittagsbetreuung (PDF)

Paritätischer Gesamtverband - Orientierungshilfe für Träger von Kindertageseinrichtungen in Zeiten der Corona-Pandemie (PDF)

Die Kommunale Unfallversicherung Bayern, das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, das Staatsinstitut für Frühpädagogik und das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales haben eine Handreichung für die Kindertagesbetreuung in Zeiten des Coronavirus erstellt. Die Handreichung enthält Empfehlungen für den Kita-Betrieb bezüglich der Raumaufteilung, der Hygienemaßnahmen und der Organisation der Bring- und Abholzeiten.


Frauenhäuser

Der Paritätische Gesamtverband hat Informationen für Frauenhäuser zusammengestellt.

Umgang mit Verdachtsfällen

Für Privatpersonen

Wenn Sie den Verdacht haben, an Covid-19 erkrankt zu sein, setzen Sie sich bitte umgehend telefonisch mit Ihrer Hausarztpraxis in Verbindung oder rufen Sie den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 an. Der Hausarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Kassenärtzlicher Bereitschaftsdienst für Gehörlose - Fax-Formular

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat ein Info-Hotline für Bürger*innen eingerichtet: 09131 6808-5101

Weitere Hotlines:


Für Arbeitgerber*innen und Einrichtungen

Das Robert Koch Institut hat auf seinen Internetseiten veröffentlicht

Empfehlungen zur Meldung von Verdachtsfällen von COVID-19

Hinweise zum ambulanten Management von Verdachtsfällen und leicht erkrankten Patienten

 

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat veröffentlicht

Merkblatt mit Handlungsanweisungen zum SARS-CoV-2-Infektionsschutz für Alten- und Pflegeheime und stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe

Merkblatt Verhalten beim Auftreten von Coronavirus-Infektionen

Notfallplan Corona-Pandemie: Regelungen für Pflegeeinrichtungen und für stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

 

Der Paritätische Gesamtverband beantwortet auf seinen Internetseiten für Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen verschiedene Fragen zum Umgang mit Verdachtsfällen.

Management von Kontaktpersonen

Die ursprünglichen Quarantäneregelungen von Kontaktpersonen gerade im Bereich des medizinischen Personals und in der Pflege haben zu vielen Rückfragen und zur Einsicht geführt, dass die Versorgung sehr schnell nicht mehr aufrechterhalten werden kann, wenn jede Person im undifferenzierten erweiterten Kontaktkreis grundsätzlich 14 Tage in häusliche Quarantäne bleiben soll. Es gelten nunmehr sehr differenzierte Regelungen des Robert Koch Instituts (RKI).

Das RKI unterteilt Kontaktpersonen - je nach ihrem Infektionsrisiko - in drei Kategorien und empfiehlt für jede Kategorie ein spezifisches Vorgehen. So können Kontaktpersonen, der Kategorie II bei Anwendung einer entsprechenden Schutzausrüstung und nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt auch in der Pflege eingesetzt werden. Zusätzlich gibt es vom RKI eine so genannte Liste für die Kontaktpersonenerfassung, die im Rahmen des Kontaktpersonenmanagements geführt werden sollte. Von einem Ausdruck der Datei wird aufgrund des Formats abgeraten.

Robert Koch Institut - Management von Kontaktpersonen

Robert Koch Institut - Management von Kontaktpersonen unter medizinischem Personal bei Personalmangel

Robert Koch Institut - Management von Kontaktpersonen unter Personal von Alten- und Pflegeeinrichtungen bei Personalmangel

Robert Koch Institut - Management von Kontaktpersonen unter Personal der kritischen Infrastruktur bei Personalmangel

Robert Koch Institut - Kontaktpersonenliste

Robert Koch Institut – Quarantäneregelungen für Kontaktpersonen

Schutzausstattung

Das Robert Koch Institut hat eine Empfehlung zum ressourcenschonenden Einsatz und zur Wiederverwendung von Atemschutzmasken herausgegeben.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat eine Checkliste zur Vorbereitung der Krankenhäuser auf die Versorgung von Patienten mit COVID-19 sowie eine Anleitung zum Tragen und Entfernen persönlicher Schutzausrüstung im Gesundheitswesen zur Versorgung von Patienten mit Verdacht auf oder Bestätigung von COVID-19 veröffentlicht. Es handelt sich um Empfehlungen des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (European Centre for Disease Prevention and Control – ECDC).

Neuartiges_Coronavirus_Empfehlungen_ECDC_Teil 1 Englisch (PDF)

Neuartiges_Coronavirus_Empfehlungen_ECDC_Teil 2 Englisch (PDF)

Neuartiges_Coronavirus_Empfehlungen ECDC Deutsch (PDF)

Pandemieplan

Es sind der Nationale Pandemieplan und die Pandemiepläne der Länder zu berücksichtigen. Darüber hinaus sind bestimmte Einrichtungsarten wie Krankhäuser und Pflegeheime verpflichtet, eigene (betriebliche) Pandemiepläne vorzuhalten und im Ernstfall umzusetzen.

Ein betrieblicher Pandemieplan beinhaltet z.B. folgende Punkte:

  • Festlegung der Zusammensetzung eines verantwortlichen Gremiums
  • Festlegung des Personalmanagements im Pandemiefall
  • Organisation des Expositionsschutzes für die Mitarbeiter/Innen
  • Fortbildung und Schulung des Personals bezüglich des Managements bei einer Pandemie
  • Organisation der medizinischen/ pflegerischen Versorgung
  • Organisation des Umgangs mit erkrankten Heimbewohner
  • Sicherung der jährlichen (regulären) Influenza-Schutzimpfung, ggf. Impfung mit Pandemie-Impfstoff.

Der Nationale Pandemieplan enthält dazu einerseits eine Planungshilfe für die medizinischen Bereiche (Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime sowie den Rettungsdienst im Anhang 1 zu Kapitel 5 S. 51 ff.). Andererseits werden im Anhang 1 zu Kapitel 8, S. 67 ff. Aussagen zur Pandemieplanung in Unternehmen, Verwaltung und anderen nicht medizinischen Bereichen gemacht. Diese betrieblichen Maßnahmen sind Aufgabe aller Einrichtungen und Dienste.

Für den Pflegebereich gilt: Die Träger vollstationärer Einrichtungen dürften inzwischen angepasste Pandemiepläne haben bzw. passen diese an die letzten Ergänzungen des Nationalen Pandemieplans an.

Ambulante Pflegedienste sollten ebenfalls Notfallpläne aufstellen. Es wird empfohlen, dass eine Übersicht erstellt wird, aus der hervorgeht, welche Pflegebedürftigen bzw. welche Patienten unter Berücksichtigung des vorhandenen oder nicht vorhandenen familiären Kontextes im Krisenfall versorgt werden müssen. Alleinlebende Menschen sind hier besonders in den Blick zu nehmen. Direkte Kontakte zu Angehörigen müssen auch jetzt schon in der Häuslichkeit weitestgehend vermieden werden. Die Frage, ob es im häuslichen Setting einer Schutzkleidung bedarf, muss entsprechend im Einzelfall entschieden werden. Eine generelle Empfehlung, dass nur noch mit Schutzkleidung ambulant versorgt werden soll, existiert nicht. Siehe auch Hinweise des Robert Koch Instituts zum ambulanten Management von Corona-Verdachtsfällen oder leicht erkrankten Patient*innen.

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat ein Merkblatt mit Handlungsanweisungen zum SARS-CoV-2-Infektionsschutz für Alten- und Pflegeheime und stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe (gemeinschaftliches Wohnen) veröffentlicht. Danach soll jede Pflegeeinrichtung einen Pandemiebeauftragten benennen, der bei einem Infektionsgeschehen alle Maßnahmen koordiniert und Ansprechpartner für die Behörden ist.

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat eine Allgemeinverfügung Notfallplan Corona-Pandemie: Regelungen für Pflegeeinrichtungen und für stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderung erlassen.

 

Robert Koch Institut - Nationaler Pandemieplan

Robert Koch Institut – Ergaenzung zum Nationen Pandemieplan Covid-19 (PDF)

Bayerischer Influenzapandemieplan

Deutsche gesetzliche Unfallversicherung – 10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung

Haufe-Index - Checkliste betriebliche Pandemieplanung

Checkliste Pandemieplanung (PDF)

Verfahrensanweisung Pandemieplan mit Anlagen (PDF)

Corona: Informationen für soziale Träger, Vereine und Stiftungen

Telefonische Krankschreibung

Angesichts bundesweit wieder steigender COVID-19-Infektionszahlen kurz vor Beginn der Erkältungs- und Grippesaison hat sich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) erneut auf eine Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung verständigt. Befristet vom 19. Oktober 2020 vorerst bis 31. Dezember 2020 können Patientinnen und Patienten, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, telefonisch bis zu 7 Kalendertage krankgeschrieben werden. Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte müssen sich dabei persönlich vom Zustand der Patientin oder des Patienten durch eine eingehende telefonische Befragung überzeugen. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung kann telefonisch für weitere 7 Kalendertage ausgestellt werden.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Gemeinsamen Bundesauschuss.

Hier finden Sie alle vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beschlossenen Sonderregelungen im Zusammenhang mit Corona.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen.

Flexibilisierung der Arbeitszeitregeln

Die Ausbreitung des Coronavirus stellt viele Arbeitgeber in Bayern vor Herausforderungen. Um kurzfristige Personalengpässe auszugleichen, sollen sie vorübergehend Flexibilität bei den Arbeitszeitregeln erhalten. Berücksichtigt wird dabei der Gesundheitsschutz der Beschäftigten im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz. Die Ausnahmen sollen längere Arbeitszeit-Korridore an Werktagen, die Beschäftigung an Sonn- und Feiertagen und eine vorübergehende Verkürzung der Ruhezeiten und Ruhepausen ermöglichen.

Hier finden Sie die Ausnahmebewilligung der Regierungen für Ausnahmen von der täglichen Höchstarbeitszeit, den Ruhepausen und Ruhezeiten sowie der Sonn- und Feiertagsruhe.

Beschäftigung von Mitarbeiter*innen aus sogenannten Risikogruppen

Der Paritätische Gesamtverband hat eine umfassende Zusammenschau von Informationen zur Beschäftigung von so genannten Corona-Risikogruppen erstellt. Zudem werden Fallkonstellationen erläutert, um die Anwendung zu erleichtern.

Beschäftigung von Mitarbeiter*innen mit höherem Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf 9. Juni 2020 (PDF)

Kindertagesbetreuung und Schule

Kitas, Kindertagespflegestellen und HPTs befinden sich seit dem 1. September 2020 wieder im Regelbetrieb. Regelbetrieb bedeutet, dass alle Kinder ihre Einrichtung wieder regulär besuchen dürfen, sofern sie

  • keine Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit haben (davon ausgenommen sind Kinder, die lediglich milde Krankheitssymptome, wie z.B. leichten Schnupfen ohne Fieber, aufweisen),
  • nicht in Kontakt zu einer infizierten Person stehen bzw. seit dem Kontakt mindestens 14 Tage vergangen sind und
  • keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen.

Weitere Informationen gibt es auf den Internetseiten des Bayerischen Sozialministeriums.

Bayerisches Sozialministerium - FAQs zur Kindertagesbetreuung

Bayerisches Sozialministerium - Rahmen-Hygieneplan Kindertagesbetreuung und Heilpädagogische Tagesstätten (PDF)

Bayerisches Sozialministerium - Merkblatt Kindertagesstätten und HPT - Umgang mit Erkältungssymptomen (PDF)


Das Bayerische Kultusministerium hat auf seinen Internetseiten veröffentlicht

FAQ zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen

Bayerisches Kultusministerium - Rahmenhygieneplan Schulen (PDF)

Bayerisches Kultusministerium - Merkblatt Schulen - Umgang mit Erkältungssymptomen (PDF)

Durchführung schulischer Ganztagsangebote bzw. Mittagsbetreuung (PDF)

Mutterschutz

Das Bayerische Sozialministerium hat auf seinen Internetseiten Informationen zum Mutterschutz im Zusammenhang mit dem Coronavirus veröffentlicht.

Versicherungsschutz

Im Mitgliederbereich stellt der Paritätische in Bayern seinen Mitgliedsorganisationen Fachinformationen und Arbeitshilfen zur Corona-Krise zur Verfügung, zum Beispiel zu den Themen Versicherungsschutz und Betriebsschließung.

Zum Login Mitgliederbereich

Freiwilligendienste

Die Freiwilligendienste des Paritätischen in Bayern haben auf ihrer Internetseite Fragen und Antworten zum Umgang mit Corona veröffentlicht.

Der Paritätische Gesamtverband hat auf seiner Internetseite FAQ zum Thema Freiwilligendienste veröffentlicht.

Vereine und Stiftungen

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat auf seinen Internetseiten FAQ zur Handlungsfähigkeit für Vereine und Stiftungen während der Corona-Krise veröffentlicht.

Hier können Sie das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht herunterladen.

Der Paritätische Gesamtverband hat auf seiner Internetseite Informationen zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht und FAQ für Vereine veröffentlicht.

Informationen für verschiedene Arbeitsbereiche

Der Paritätische Gesamtverband hat auf seiner Internetseite FAQ für verschiedene Arbeitsbereiche veröffentlicht. Die FAQ umfassen unter anderem die Arbeitsbereiche Behindertenhilfe, Flucht und Asyl, Frauen, Kinder- und Jugendhilfe, Pflege und Queer.


Kinder- und Jugendhilfe

Auf der neuen Onlineplattform Forum Transfer finden Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe aktuelle Hinweise und Empfehlungen sowie fachlich systematisierte Beispiele „guter Praxis“, wie die Arbeitsfähigkeit der Kinder- und Jugendhilfe in der Situation der Corona-Pandemie aufrechterhalten und auch für die Zeit danach weiterentwickelt werden kann.

Der Paritätische Gesamtverband hat eine Orientierungshilfe für Träger von Kindertageseinrichtungen in Zeiten der Corona-Pandemie herausgegeben.

Die Kommunale Unfallversicherung Bayern, das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, das Staatsinstitut für Frühpädagogik und das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales haben eine Handreichung für die Kindertagesbetreuung in Zeiten des Coronavirus erstellt. Die Handreichung enthält Empfehlungen für den Kita-Betrieb bezüglich der Raumaufteilung, der Hygienemaßnahmen und der Organisation der Bring- und Abholzeiten.


Menschen mit Behinderungen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen bietet auf ihren Internetseiten einen umfangreichen FAQ-Katalog zu Fragen rund um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Werkstätten für Menschen mit Behinderung an.


Flucht und Migration

Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus hat auch Auswirkungen auf die direkte Unterstützungsarbeit von und mit Geflüchteten. Vielerorts müssen sich Beratungsstellen und -angebote mehr und mehr zurückziehen. Sie sind für Geflüchtete nicht wie gewohnt zugänglich, können nicht mehr vor Ort und persönlich stattfinden. 

Die Arbeitshilfe Unterstützungsarbeit mit Geflüchteten in Zeiten der Corona-Pandemie 2020 des Paritätischen Gesamtverbands möchte ermutigen, aus der aktuellen Situation heraus neue Wege zu gehen, Zugänge zu Informationen für Geflüchtete aufrecht zu erhalten bzw. zu erleichtern sowie alternative Kommunikationsstrukturen und digitale Formate auszuprobieren, um die bisherige Unterstützungsarbeit sowie neue Projektideen weiterhin umsetzen zu können.

Durch die Corona-Pandemie befinden sich aktuell viele Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit in einer besonders schwierigen Situation: zum Beispiel haben Arbeitnehmer*innen ihre Arbeitsstellen und somit ihren Aufenthalsstatus verloren, Menschen, die einen vorübergehenden Aufenthalt in Deutschland beabsichtigt haben, sind aufgrund von Reisebschränkungen gezwungen, länger zu bleiben. Ihre aufenthalts- und sozialrechtliche Lage ist oft unklar. Die drei neuen Arbeitshilfen zu Aufenthaltsrecht und Existenzsicherung während Corona für ausländische Arbeitnehmer*innen, Studierende, Auszubildende und Tourist*innen schaffen Abhilfe für die Beratungspraxis und für die Betroffenen.

Tool-Tipps für Online-Zusammenarbeit und Online-Beratung

Durch die Corona-Pandemie müssen direkte persönliche Kontakte auf ein Minimum reduziert werden. Das gilt auch für die berufliche Zusammenarbeit und Kommunikation ebenso wie für Beratungsleistungen. Digitale Tools bieten gute Möglichkeiten, sich ohne persönlichen Kontakt miteinander auszutauschen, die Zusammenarbeit zu organisieren und Klient*innen zu beraten.

Unter den folgenden Links finden Sie Tipps und Empfehlungen zum Einsatz digitaler Tools.

Paritätischer Gesamtverband - Tool Tipps für die Online-Zusammenarbeit

Technische Hochschule Nürnberg – Institut für E-Beratung: Handlungsempfehlungen zur kurzfristigen Umsetzung von Onlineberatung vor dem Hintergrund der Corona-Krise

digital-sozial.net: Corona Technik-Special für Non Profit-Organisationen

Stifter-helfen.de: Vergleich von Tools für Videokonferenzen mit Sonderkonditionen für NPOs


Online-Beratung

Die kassenärztliche Bundesvereinigung führt auf ihrer Internetseite eine aktuelle Liste über zertifizierte Videodienstanbieter, die sich aus ihrer Sicht auch datenschutzrechtlich für eine Online-Behandlung und -Beratung eignen.

Auch der Paritätische Gesamtverband hat nützliche Hinweise zum Thema Online-Beratung veröffentlicht.


Videokonferenzen

Immer mehr Meetings laufen mittlerweile (zwangsläufig) digital ab. Es gibt eine schier unendliche Zahl von Videokonferenzanbietern. Da fällt die Wahl schwer. Der Paritätische Gesamtverband bietet eine Entscheidungshilfe: Welcher Videokonferenzanbieter passt zu uns an.


Selbsthilfe

Selbsthilfegruppen leben vom persönlichen Austausch. Umso wichtiger ist es, in Zeiten von Kontaktbeschränkungen Alternativen zu analogen Treffen zu finden. Der Paritätische Gesamtverband hat eine Arbeitshilfe für die Planung und Organisation virtueller Treffen von Selbsthilfegruppen herausgegeben.

Corona: Finanzierung und Hilfsprogramme

Allgemein

Die Corona-Pandemie hat nicht nur eine gesundheitliche, sondern auch eine wirtschaftliche Seite. Auch viele soziale Träger und Einrichtungen kämpfen derzeit um ihre Finanzierung und damit um ihre Existenz. Der Bund und  der Freistaat Bayern haben Pakete und Soforthilfen auf den Weg gebracht, die sozialen Trägern durch die Krise helfen sollen. Auch Stiftungen, Lotterien und Banken bieten Liquiditätshilfen, Kredite und spezielle Hilfsprogramme in der Corona-Krise an.

Die vielen neuen Finanzierungsmöglichkeiten sind allerdings kaum auf einem Blick zu erfassen. Der Paritätische in Bayern hat deshalb für seine Mitgliedsorganisationen eine Checkliste erstellt, mit der man sich einen Überblick über die verschiedenen Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten für die eigene Organisation verschaffen kann. Die Checkliste kann im Mitgliederbereich heruntergeladen werden.

Zum Login Mitgliederbereich


Der Paritätische Gesamtverband hat auf seiner Internetseite FAQ zum Thema Finanzierung veröffentlicht. Hier gibt es auch eine Kleine Arbeitshilfe zu Finanzierungsfragen in Zeiten von Corona, die Informationen zu Kurzarbeit, Soforthilfen und dem SodEG enthält.

Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG)

Mit der Zustimmung des Bundesrats am 27. März hat das sogenannte Sozialschutz-Paket die letzte Hürde auf der Bundesebene genommen. Darin enthalten ist das Sozialdienstleister-Einsatzgesetz – SodEG. Dieses verpflichtet die Leistungsträger dazu, den Fortbestand sozialer Dienste zu sichern, indem sie 75 Prozent der durchschnittlichen monatlichen Zuwendungen zahlen, auch wenn die vereinbarten Leistungen aufgrund der Corona-Krise nicht erbracht werden können. Im Gegenzug verpflichten sich soziale Dienste dazu, sich an der Bewältigung der Corona-Pandemie zu beteiligen, etwa durch zur Verfügung stellen von Ressourcen.

Das Bundeskabinett hat sich vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens auf die Verlängerung des Sozialdienstleister-Einsatzgesetzes zunächst bis zum 31. März 2021 verständigt.

Mit dem Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG) soll die Arbeit der sozialen Dienstleister im Zeitraum der Corona-Krise sichergestellt werden.

Zur Umsetzung wird ein Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen in das Gesetzgebungsverfahren zum Regelbedarfsermittlungsgesetz eingebracht. Es findet dazu am 03.11.2020 eine Beratung im Ausschuss für Arbeit und Soziales statt. Die BAGFW wird das Gesetzgebungsverfahren mit einer aktualisierten Stellungnahme und Gesprächen begleiten.

Mit der geplanten Verlängerung des SodEG sind u.a. diese Modifizierungen vorgesehen:

Die Voraussetzungen für einen Zuschuss werden neu gefasst: Zuschüsse sollen nur noch soziale Dienstleister erhalten, die durch die Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz tatsächlich beeinträchtigt sind. Es soll zudem klargestellt werden, dass Zuschüsse nach dem SodEG nicht gezahlt werden, wenn die sozialen Dienstleister ihre Leistungen gleichwertig oder in alternativer Form erbringen können.

Für die Berechnung des Monatsdurchschnitts werden (analog zu den bisherigen SodEG-Bescheiden) grundsätzlich die Monate vor der Pandemie herangezogen; es sei denn dass es sich um soziale Dienstleister handelt, deren Rechtsverhältnisse erst während der Pandemie begründet wurde.

Ab 2021 beginnt ein neuer Zuschusszeitraum, d.h. dass Zuschüsse, die für Zeiträume bis zum 31. Dezember 2020 ausgezahlt wurden, in einem eigenen Erstattungsverfahren abgerechnet werden. Für Zuschüsse ab dem 1. Januar 2021 muss ein neuer Antrag gestellt und separates Abrechnungsverfahren durchgeführt werden.

Zur Verwaltungsvereinfachung soll für Folgeanträge ab Januar 2021 bei der Berechnung der Zuschüsse der gleiche Monatsdurchschnitt herangezogen werden können.

Es ist eine Befristung des SodEG zunächst bis Ende März 2021 vorgesehen, mit der Möglichkeit einer Verlängerung über eine Verordnungsermächtigung bis Ende 2021.

Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG)

Bundesministerium für Arbeit und Soziales - Allgemeine Informationen zum Sozialdienstleister-Einsatzgesetz

Bundesministerium für Arbeit und Soziales - FAQ zum Sozialdienstleister-Einsatzgesetz

Bundesministerium für Arbeit und Soziales - Verfahrensabsprachen zum Sozialdienstleister-Einsatzgesetz

Bundesministerium für Arbeit und Soziales - Erklärpapier (PDF)

Der Paritätische Gesamtverband - Informationen zum SodEG

Der Paritätische Gesamtverband - Erläuterungen zum Schutzschirm durch das Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG)

Der Paritätische Gesamtverband - Kleine Arbeitshilfe zu Finanzierungsfragen in Zeiten von Corona (SodEG)

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine Muster-Erklärung veröffentlicht, auf der soziale Einrichtungen Art und Umfang ihrer vorhandenen Ressourcen erklären können. Bei der Erklärung handelt es sich lediglich um eine Arbeitshilfe für die antragsbearbeitenden Leistungsträger. Im Übrigen ist diese Erklärung hinsichtlich des Anhangs der zuständigen Ansprechstellen noch nicht vollständig. Die Nutzung dieses Muster-Formulars ist freiwillig und nicht vom BMAS vorgegeben.

Für Rückfragen in Ihrem Arbeitsbereich wenden Sie sich bitte an Ihre Bezirksverbandsgeschäftsstelle und die für Sie zuständigen Fachreferent*innen auf Landesebene.

COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz

Das von Bundestag und Bundesrat beschlossene COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz gibt Pflegeeinrichtungen die Sicherheit, durch die Pandemie bedingte finanzielle Mehrausgaben oder Mindereinnahmen über die Pflegeversicherung erstattet zu bekommen.

Dieses Gesetz soll insbesondere die Liquidität der Krankenhäuser sicherstellen. Hierfür erhalten Kliniken Gelder aus dem Gesundheitsfonds. Für den Aufbau zusätzlicher Intensivbetten erhalten Sie eine Prämie von 50.000 Euro. Es ermöglicht Ländern Rehaeinrichtungen mit der stationären Behandlung von Patienten zu beauftragen. Auch eine Umwidmung von Rehaeinrichtungen, um weitere Angebote zur Kurzzeitpflege zu schaffen, ist vorgesehen. Zusätzlich ist auch eine umfangreiche Absicherung der Pflegeeinrichtungen in dem Entwurf enthalten, sowie Anpassungen zu gesetzlichen Vorgaben für Pflegeeinrichtungen.

COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz

Formulierungshilfe COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz (PDF)

 

Für Rückfragen in Ihrem Arbeitsbereich wenden Sie sich bitte an Ihre Bezirksverbandsgeschäftsstelle und die für Sie zuständigen Fachreferent*innen auf Landesebene.

Corona-Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Das Sonderprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ ist einen Baustein aus dem am 3. Juni von der Bundesregierung beschlossenen Konjunktur- und Hilfsprogramm (Ziffer 30).

Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die durch die COVID-19-Krise in erheblichem Umfang betroffen sind.

Ziele des Programms:

Es sollen

Ausbildungskapazitäten erhalten werden

  • 2.000 Euro für jeden abgeschlossenen Ausbildungsvertrag, wenn nicht weniger Verträge als im Schnitt in den letzten drei Jahren abgeschlossen
  • 3.000 Euro für jeden abgeschlossenen Ausbildungsvertrag, wenn mehr Verträge als im Schnitt in den letzten drei Jahren abgeschlossen

Kurzarbeit für Auszubildende vermieden werden

  • Förderung in Höhe von 75 % der Brutto-Ausbildungsvergütung für jeden Monat, in dem im Betrieb ein Arbeitsausfall von mindestens 50 % zu verzeichnen ist.

Auftrags- und Verbundausbildung gefördert werden

  • Wenn 2020/2021 die Ausbildung nicht im eigenen Betrieb fortgesetzt werden kann, kann eine Verbund- oder Auftragsausbildung in einem anderen Betrieb (KMU) oder in Überbetrieblichen Bildungsstätten (ÜBS) genutzt werden.

Übernahme von Auszubildenden im Falle einer Insolvenz gefördert werden

  • Bei pandemiebedingter Insolvenz des Ausbildungsbetriebes erhalten Betriebe, die deren Auszubildende übernehmen eine Übernahmeprämie in Höhe von 3.000 Euro.

Die Förderung ist befristet bis zum 30. Juni 2021.

Hier finden Sie weiterführende Informationen (PDF).

Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Die Corona-Überbrückungshilfe geht in die Verlängerung

Die 2. Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020

Die Überbrückungshilfe bietet finanzielle Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen, auch gemeinnützige Organisationen. Sie hilft Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern. Anträge für die 2. Phase können voraussichtlich ab Oktober 2020 gestellt werden.

Der Bund hat nun die Konditionen für die zweite Phase der Überbrückungshilfen vorgestellt. Die Zugangsbedingungen werden vereinfacht. Die Grundstruktur der Überbrückungshilfe als branchen­offenes Zuschussprogramm zu den Fixkosten bleibt auch in der Verlängerung erhalten. Änderungen wird es hinsichtlich der Antrags­berechtigung und der Förderhöhe geben:

Statt des starren Zugangs­kriteriums eines 60-prozentigen Umsatz­rückgangs im April und Mai können künftig all die Unternehmen Überbrückungshilfe beantragen, die entweder im Zeitraum April bis August einen durchschnittlichen Umsatzrückgang von 30 Prozent oder die in zwei zusammenhängenden Monaten innerhalb dieses Zeitraums einen Umsatzrückgang von mindestens 50 Prozent erfahren haben.

Was die Förderhöhe angeht, werden die KMU-Deckelbeträge von 9.000 Euro und 15.000 Euro ersatzlos gestrichen und die Fördersätze gestaffelt auf bis zu 90 Prozent erhöht. Außerdem wird die Untergrenze, ab der Unternehmen Förderung erhalten können, von 40 Prozent auf 30 Prozent Umsatzeinbruch abgesenkt und die Personalkostenpauschale werden von 10 Prozent auf 20 Prozent erhöht.

Weitere Informationen unter:

https://www.stmwi.bayern.de/ueberbrueckungshilfe-corona/

Antragstellung ab Oktober:

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

Billigkeitsleistungen an Einrichtungen der Behindertenhilfe, Inklusionsbetriebe, Sozialkaufhäuser und sonstige Sozialunternehmen (gemeinnützige Unternehmen)

  • Gefördert werden cornonabedingte Verluste in den Bereichen Mieten, Zinsaufwendungen, Instandhaltung, Elektrizität, Heizung, Versicherungen, etc. sowie Personalaufwendungen, die nicht durch Kurzarbeitergeld gedeckt sind.
  • Anträge sind bis zum 15.11.2020 an das zuständige Integrations-/Inklusionsamt zu richten
  • Förderzeitraum: September bis Dezember 2020

Die Veröffentlichung der Förderrichtlinie im Bundesanzeiger steht noch aus.

Sonderprogramm zur Schaffung von zusätzlichen Ferienangeboten in Bayern

Im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus koordiniert der Bayerische Jugendring (BJR) Angebote für Kinder und Jugendliche in den bayerischen Herbstferien 2020, die sich an die Jahrgangsstufen 1 bis 6 richten. Damit sollen Alleinerziehende und Eltern unterstützt werden, die ihren Jahresurlaub aufgrund der Betreuung der Kinder während der corona-bedingten Schließungszeiten von Schulen bereits weitestgehend aufgebraucht haben.

Im Ferienportal können Träger, die ein Ferienangebot bereitstellen möchten, über ein Onlineformular ihr Interesse bekunden und auf dieser Grundlage eine staatliche Förderung beantragen.

Das Kultusministerium weist darauf hin, dass im Bereich der Förderschulen insbesondere auch die Träger von offenen und teilstationären Hilfen und Maßnahmen für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige mit Behinderung, aber auch die freien Träger der privaten Förderschulen adressiert sind und auch diese ihr Interesse auf dem Ferienportal einstellen können.

Es ist eine Förderung von bis zu 2.500 Euro pro Woche pro Gruppe (6-12 Kinder) möglich.

Kredite und Liquiditätshilfen für soziale Träger

Bank für Sozialwirtschaft: Liquiditätshilfeprogramme

In einigen Bereichen der Sozialwirtschaft ist die Liquiditätssituation bereits jetzt angespannt. In den nächsten Wochen kann sich die Lage noch verschärfen.

Die Bank für Sozialwirtschaft bietet nun zwei Sonderkreditprogramme zur Stärkung des Liquiditätsbedarfs von Trägern in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft an. 

Auf den Internetseiten der Bank für Sozialwirtschaft werden zwei Liquiditätshilfeprogramme angeboten.

1.      Ein Sonderkreditprogramm für alle Sozialbereiche

Antragsberechtigt sind alle Unternehmen, Verbände, Stiftungen und andere Organisationen, die insbesondere in den Leistungsbereichen Soziales (Senioren-, Behinderten-, Kinder- und Jugendhilfe), Gesundheit und Bildung tätig sind.

Bank für Sozialwirtschaft - Sonderkreditprogramm

2.      Ein Sofortprogramm „Liquiditätsabsicherung für die ambulante Pflege“

Über die Tochtergesellschaft BFS Service GmbH hat die Bank für Sozialwirtschaft AG das Sofortprogramm „Liquiditätsabsicherung“ für die ambulante Pflege ins Leben gerufen. Es soll Kunden vor Zahlungsverzögerungen der Krankenkassen aufgrund der Corona-Krise schützen. Um dies zu erreichen, bietet die BFS Service GmbH ab sofort zwei Absicherungstarife im online-factoring an:

Tarif 75 „Absicherung von 75 Tagen“ zu einer Sonderkondition von 0,60 %
Tarif 90 „Absicherung von 90 Tagen“ zu einer Sonderkondition von 0,70 %

BFS Service GmbH - Liquiditätsabsicherung für ambulante Pflege


LfA Förderbank Bayern

Die Lfa Förderbank Bayern hilft Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise mit Krediten und Risikoübernahmen.

Zur Internetseite der LfA Förderbank Bayern

Corona-Kredit der LfA Förderbank für Gemeinnützige

Zur Unterstützung gemeinnütziger Organisationen, die im Zuge der Corona-Krise vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten, jedoch strukturell gesund sind, stellt die LfA Förderbank Bayern ab sofort mit dem Corona-Kredit - Gemeinnützige ein Produkt mit obligatorischer 100 %-iger Haftungsfreistellung der Hausbank zur Verfügung.

Antragsberechtigt sind in diesem neuen Programm – das aus Mitteln des KfW-Sonderprogramms „Globaldarlehen an Landesförderinstitute für gemeinnützige Organisationen“ refinanziert wird und Risikoübernahmen durch Bund und Freistaat Bayern beinhaltet - gemeinnützige Organisationen unabhängig von Größe und Rechtsform mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Bayern.

Es gilt ein einheitlicher Zinssatz von 1,5 Prozent. Möglich sind Finanzierungen von 10.000 – 800.000 Euro.

Finanziert werden kann der gesamte in Bayern bis Ende 2020 eingesetzte Liquiditätsbedarf (z.B. laufende Betriebskosten, Löhne und Gehälter, planmäßiger Kapitaldienst etc.) sowie Investitionen.

Anträge sind bei den Hausbanken (Banken oder Sparkassen) einzureichen und müssen bis 18.12.2020 bei der LfA eingehen.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der LfA Förderbank Bayern.

Spezielle Hilfsprogramme

Corona Hilfen für den Monat November

Der Corona-November 2020 stellt viele Vereine und Sozialorganisationen erneut vor große Herausforderungen. Für alle, die im November Einnahmeausfälle aufgrund der Beschränkungen haben, stellt der Bund wieder Corona-Hilfen zur Verfügung.

Weitere Informationen zur „Außerordentlichen Wirtschaftshilfe November“ gibt es auf der Internetseite des Bundesfinanzministeriums.

 


Spendenaktion WeKickCorona unterstützt soziale Organisationen in der Corona-Krise

Die Fußballspieler Joshua Kimmich und Leon Goretzka haben anlässlich der Folgen der Corona-Pandemie eine Spendenaktion für soziale Einrichtungen ins Leben gerufen, der viele weitere Sportler gefolgt sind. Bisher sind 3,5 Mio. Euro zusammengekommen, die als Soforthilfe für soziale oder medizinische Einrichtungen zur Verfügung stehen. Unterstützt werden soziale Einrichtungen, die derzeit Bedürftige unterstützen oder denen durch die Corona-Pandemie wichtige Spendengelder ausbleiben.

Es sind bisher rund 800 Bewerbungen eingegangen, 68 Projekte erhalten bereits finanzielle Mittel, darunter Einrichtungen der Obdachlosenhilfe, Tafeln, Hospize, Schuldnerberatungen und viele weitere, die jetzt auf sofortige Hilfe angewiesen sind. 

Der Bewerbungsbogen ist kurz und unbürokratisch.

Zur Internetseite von WeKickCorona


Corona-Hilfsfond von Phineo

Unter dem Titel „Gemeinsam für eine starke Zivilgesellschaft“ startet nun Phineo einen Corona-Hilfsfonds. Gemeinnützigen Organisationen, die durch Corona in ihrer Existenz bedroht sind, soll rasch und nachhaltig geholfen werden.

Gefördert werden gemeinnützige

  • Projekte, die sich besonders corona-vulnerablen Zielgruppen widmen (z.B. obdachlosen Jugendlichen, depressiven Menschen),
  • Angebote und Aktivitäten, die coronabedingt nicht möglich waren (z.B. Besuche bei Familien schwerkranker Kinder),
  • Organisationen, die coronabedingt in eine finanzielle Schieflage gekommen sind (z.B. durch wegfallende Einnahmen, kurzfristig ausfallende Finanzierungen oder Unternehmensspenden),
  • Organisationen oder Projekte, deren Erhalt mit der Förderung nachhaltig möglich ist.
  • Organisationen, die eigene Maßnahmen ergriffen haben, um die Krise überstehen zu können, wie bspw. Teil der freien Rücklagen wurden verwendet, andere Förderprogramme falls möglich wurden ausgeschöpft, Kurzarbeit wurde angeordnet und weitere.

Antragsberechtigt sind gemeinnützige Organisationen, die

  • andere Unterstützungsangebote, soweit möglich, in Anspruch genommen haben (z.B. Kurzarbeit),
  • eine grundsätzlich wirkungsorientierte Arbeit und transparente Berichterstattung belegen können,
  • mit ihrem Jahresbudget unter 2,5 Mio. Euro liegen,
  • mehrheitlich privat finanziert sind (deren Finanzierungen zu mehr als 50% aus Zuwendungen von Stiftungen, Unternehmen, Privatpersonen bestehen und/oder die sich aus Einnahmen des Zweckbetriebs/wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs finanzieren)

Gefördert wird zunächst in einem Zeitraum bis max. bis 31.12.2020. Es soll der Erhalt oder Wiederaufbau der Organisation ohne Zweckbindung, jedoch gerne mit konkreten Kostenpositionen unterstützt werden.

Anträge werden über ein Online-Formular bei PHINEO gestellt und dort fortlaufend geprüft und bewilligt.

Mehr Informationen und die Online-Bewerbung gibt es auf der Internetseite von Phineo.


Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt

Die im Juni 2020 gegründete Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt legt nun ihr erstes Förderprogramm auf. Unter dem Titel „Engagement fördern. Ehrenamt stärken. Gemeinsam wirken.“ soll mit dem Programm das Engagement und Ehrenamt im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie unterstützt und gestärkt werden.

Das Programm benennt drei Schwerpunktthemen:

  • Innovation und Digitalisierung in der Zivilgesellschaft
  • Nachwuchsgewinnung
  • Struktur- und Innovationsstärkung in strukturschwachen und ländlichen Räumen

Es ist möglich, jeweils einen Antrag pro Schwerpunktthema zu stellen. Einzelprojekte können mit bis zu 100.000 Euro gefördert werden. Es ist ein Eigenanteil von 10 - 20 % vorgeschrieben, je nach Förderhöhe. Gefördert werden projektbezogene Personalkosten, Honorarkosten und Sachausgaben.

Anträge sollen so früh wie möglich, spätestens jedoch bis zum 1. November 2020 gestellt werden. Sie werden in der zeitlichen Folge ihres Eingangs bearbeitet. Die beantragten Mittel müssen im Jahr 2020 ausgegeben werden. Mittelabrufe sind nur bis 15. Dezember 2020 möglich.

Weitere Hinweise sowie die Richtlinien unter: https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/foerderung/. Die Antragstellung erfolgt online und direkt auf der Internetseite.


Deutsches Kinderhilfswerk

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt mit seinen verschiedenen Förderfonds Kinder- und Jugendprojekte. Ziel der Förderfonds ist die Verbesserung der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen unter dem Beteiligungsaspekt. 

Das Deutsche Kinderhilfswerk reagiert auf die aktuellen Bedarfe in der Corona-Krise und stellt sein Förderprogramm für Kinder- und Jugendprojekte um.

Hilfe für Kinder- und Jugendarbeit in der Corona-Krise

  • Die Antragsfristen für die Fonds sind aufgehoben, Anträge können laufend eingereicht und flexibel bewilligt werden
  • Insbesondere werden Projekte im digitalen Raum gefördert.
  • Der erhöhte Finanzierungsbedarf in Bezug auf die aktuelle Situation soll in der Projektbeschreibung dargestellt werden.
  • Die Leit- und Richtlinien der Themenfonds gelten nach wie vor.
  • Bei einem vollständigen Antrag ist es in der Regel möglich, innerhalb von zwei Wochen einen Bescheid zu erhalten.

Hier gibt es weitere Informationen und die Antragsunterlagen.


WirWunder.de

Die deutsche Spendenplattform betterplace.org hat gemeinsam mit den Sparkassen die Spendenplattform „WirWunder.de“ gestartet. Mit dieser sollen Vereine und soziale Projekte unterstützt und das Leben der Menschen nachhaltig verbessert werden.

Gerade in schwierigen Zeiten braucht es jedes einzelne Engagement. Das gilt für die Corona-Krise, aber auch darüber hinaus – denn auch ohne Corona sind die vielen Vereine und Organisationen in Deutschland auf Hilfe angewiesen. WirWunder.de ruft dazu auf, mit einer Spende soziale Projekte gegen Corona zu unterstützen. Geholfen werden soll gemeinnützigen Organisationen, die gerade akut Hilfe benötigen.

Organisation, die teilnehmen möchten, müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:

Ein Projekt auf betterplace.org einstellen.

Das Projekt wird in Deutschland umgesetzt.

Die Organisation ist aufgrund der Corona-Krise auf Spenden angewiesen.

  • Corona-bezogene Nothilfe, dazu gehört: medizinische Versorgung, Unterstützung von Menschen in Quarantäne, Maßnahmen zur Bevölkerungsaufklärung, Forschungen und Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Erreger, Angebote für Familien und Kinder (Homeschooling, Aktivitäten etc.) oder zusätzliche Unterstützung von besonders betroffenen Bevölkerungsgruppen.
  • Durch die Corona-Krise entstehen zusätzliche finanzielle Herausforderungenetwa durch Einnahmeausfälle (abgesagte Veranstaltungen, fehlende Besucher*innen etc.) oder zusätzliche Ausgaben (Anschaffung Hardware/Software zur Aufrechterhaltung der Vereinsaktivitäten oder Versandkosten etc.).

Weitere Informationen unter https://www.wirwunder.de

Kontakt


Auch als Paritätischer in Bayern sind wir bemüht, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und die Gesundheit unserer Mitarbeiter*innen zu schützen. Wir arbeiten deshalb vorwiegend aus dem Homeoffice.

Wir möchten unsere Mitgliedsorganisationen aber natürlich trotzdem bestmöglich unterstützen und beraten. Sie erreichen die Mitarbeiter*innen der Landesgeschäftsstelle und der Geschäftsstellen der Bezirksverbände daher wie gewohnt per E-Mail oder telefonisch unter der jeweiligen Durchwahl.

Mitgliederbereich


Im Mitgliederbereich stellt der Paritätische in Bayern seinen Mitgliedsorganisationen Fachinformationen und Arbeitshilfen zur Corona-Krise zur Verfügung, zum Beispiel Checklisten zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten, Informationen für Arbeitgeber*innen oder zum Thema Versicherungsschutz.

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