Coronavirus

Informationen für soziale Träger

Coronavirus: Informationen für soziale Träger

Das Coronavirus bestimmt momentan den Alltag vieler Menschen und Organisationen in Deutschland. Auf dieser Seite finden Sie Fragen und Antworten, Informationen und Pressemitteilungen zur Ausbreitung und Prävention von SARS-CoV-2 / Coronavirus für Träger der Sozialen Arbeit und Mitgliedsorganisationen des Paritätischen in Bayern.

Letzte Aktualisierung: 23. September 2020

FAQ für soziale Träger


Paritätischer Gesamtverband: Corona-FAQ

Die Coronakrise hat weitreichende praktische Folgen für Einrichtungen und Dienste der Wohlfahrtspflege. Um in dieser Lage einen Überblick zu geben, stellt der Paritätische Gesamtverband die wichtigsten Informationen in Form eines Corona-FAQs auf seiner Webseite zur Verfügung. Die Fragen und Antworten werden laufend erweitert.

Corona: Informationen zum Virus und zur Pandemie

Allgemeine Informationen

Tagesaktuelle Informationen zu den Entwicklungen in Deutschland gibt es auf den Internetseiten des Bundesgesundheitsministeriums und des Robert Koch Instituts.

Im COVID-19-Dashboard des Robert Koch Instituts finden Sie aktuelle Zahlen für die Bundesländer und die Landkreise.

Über die Entwicklungen in Bayern informieren die Internetseiten des Bayerischen Gesundheitsministeriums und des Bayerischen Innenministeriums.

Fachinformationen gibt es auf den Internetseiten des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.


Die Bayerische Staatsregierung hat für Bürger*innen eine Corona-Hotline eingerichtet. Durch die Hotline werden verschiedene Lebensbereiche abgedeckt: Es werden Fragen zu gesundheitlichen Themen, den Ausgangsbeschränkungen sowie Kinderbetreuung und Schule als auch zu Soforthilfen und anderer Unterstützung für Kleinunternehmen und Freiberufler beantwortet.

Die Hotline ist täglich von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

Corona-Hotline: 089 122 220


Antworten auf häufige Fragen zu Corona und konkrete Informationen, wie Sie sich schützen und anderen helfen können, gibt es auf den folgenden Internetseiten:

Bundesgesundheitsministerium - Zusammen gegen Corona

 

Robert Koch Institut - Informationen zu COVID-19

Robert Koch Institut – Antworten auf häufige Fragen

Robert Koch Institut – Internationale Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete in Deutschland

 

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – Antworten auf häufige Fragen

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – Verlässliche Informationen erkennen

 

Patientenservice 116117 - Aktuelle Hinweise zum Coronavirus

 

Bayerisches Gesundheitsministerium - Infektionsmonitor

Bayerisches Innenministerium - Antworten auf häufige Fragen

Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit – Antworten auf häufige Fragen


Das Robert Koch Institut bietet auf seinen Internetseiten eine Suche nach Gesundheitsämtern nach PLZ und Ort an.

Informationen für Risikogruppen

Das Robert Koch Institut hat auf seinen Internetseiten Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19 Krankheitsverlauf veröffentlicht.

Das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) hat Informationen für Schwangere, chronisch Erkrankte und immunsupprimierte Personen in Englisch veröffentlicht.

Informationen für Menschen mit Behinderungen

Informationen für Menschen mit Behinderungen gibt es auf den folgenden Internetseiten:

Aktion Menschen – Infoseite zu Corona

Internetseiten des Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung

Auf den Internetseiten des Bayerischen Sozialministeriums gibt es nützliche Tipps, Adressen, Links und Handreichungen für Menschen mit Behinderung. Eine Übersicht von Informationen in Leichter Sprache und in Gebärdensprache ist ebenfalls verfügbar. Alle PDF–Dateien sind barrierefrei zugänglich.

Informationen in Leichter Sprache

Informationen in Gebärdensprache

Allgemeine Informationen zum Coronavirus in Gebärdensprache finden Sie auf den folgenden Internetseiten:

Bundesgesundheitsministerium - Informationen in Gebärdensprache

Bundesgesundheitsministerium - YouTube-Kanal

Bundesregierung - Informationen in Gebärdensprache

 

Aktion Menschen – Infoseite zu Corona


Individuelle Fragen von gehörlosen und hörgeschädigten Menschen beantwortet das Gebärdentelefon des Bundesgesundheitsministeriums.

Fragen können alternativ auch per E-Mail oder Fax gestellt werden:

E-Mail: info.deaf(at)bmg.bund.de oder info.gehoerlos(at)bmg.bund.de

Fax: 030 340 60 66 - 07


Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert auf seinen Internetseiten in Gebärdensprache zu Arbeitsrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus.


Allgemeine Informationen für Bayern zum Coronavirus in Gebärdensprache gibt es auf den folgenden Internetseiten:

Bayerisches Gesundheitsministerium - Informationen in Gebärdensprache

Bayerischen Sozialministerium - Informationen in Gebärdensprache

Bayerische Staatsregierung - Informationen in Gebärdensprache

"Unser Soziales Bayern" - Facebook

Informationen in anderen Sprachen

Allgemeine Informationen zum Coronavirus in anderen Sprachen finden Sie auf den folgenden Internetseiten:

Bundesgesundheitsministerium - Downloads in verschiedenen Sprachen

Bundesgesundheitsministerium - Aktuelle Informationen in Englisch

Bundesregierung - verschiedene Sprachen

Integrationsbeauftragte der Bundesregierung - verschiedene Sprachen

Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung - verschiedene Sprachen

EU-Gleichbehandlungsstelle - verschiedene Sprachen

Bundesministerium des Innern - Informationen in Englisch

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung - verschiedene Sprachen

Bundesinstitut für Risikobewertung - Informationen in Englisch

 

European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) - Informationen in Englisch

Weltgesundheitsorganisation - Informationen in Englisch

 

Informationen des Ethno-Medizinischen Zentrums - verschiedene Sprachen

HandbookGermany.de - verschiedene Sprachen

 

Der WDR bietet Informationen und Nachrichten zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen an:

WDRforyou - Internetseite

WDRforyou - Facebook-Seite

WDRforyou - YouTube


Informationen über die Corona-Warn-App in 21 Sprachen gibt es auf der Internetseite der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung.


Informationen für Bayern und Merkblätter zum Coronavirus in anderen Sprachen gibt es auf der Internetseite des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

Informationsblätter für Eltern zur Notbetreuung in verschiedenen Sprachen gibt es auf der Internetseite des Bayerischen Sozialministeriums.

Fragen zur Einstellung des Unterrichts an Bayerns Schulen beantwortet das Bayerische Kultusministerium in verschiedenen Sprachen.


Informationen zum Thema Corona und Arbeitsrecht gibt es auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und beim DGB Faire Mobilität.


Das Robert Koch Institut bietet auf seinen Internetseiten eine Suche nach Gesundheitsämtern nach PLZ und Ort in verschiedenen Sprachen an.

Suche nach Gesundheitsämtern - Englisch

Suche nach Gesundheitsämtern - Französisch

Suche nach Gesundheitsämtern - Spanisch


Informationen für Reisende gibt es beim Auswärtigen Amt - Informationen in Englisch und beim Bundesgesundheitsministerium - Informationen in verschiedenen Sprachen.

Corona: Schutz- und Hygienemaßnahmen

Rechtsverordnungen und Allgemeinverfügungen in Bayern

Der Freistaat Bayern hat verschiedene Allgemeinverfügungen erlassen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und Risikogruppen zu schützen.

Auf der Internetseite des Bayerischen Gesundheitsministeriums finden Sie aktuelle Rechtsverordnungen, Allgemeinverfügungen und Bekanntmachungen.

Auf den Internetseiten des Bayerischen Innenministeriums werden Häufige Fragen zu den aktuellen Schutzmaßnahmen beantwortet.

Hinweise und Verfügungen für bestimmte Arbeitsbereiche / Einrichtungstypen

Der Paritätische Gesamtverband hat auf seiner Internetseite FAQ für Einrichtungen veröffentlicht, die fortlaufend ergänzt und aktualisiert werden.


Alten- und Pflegeheime / Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

Das Robert Koch Institut hat auf seinen Internetseiten veröffentlicht

Prävention und Management von COVID-19 in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen

Empfehlungen Prävention und Management von COVID-19 in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen - Dokumente

Hinweise für ambulante Pflegedienste im Rahmen der COVID-19-Pandemie

Checkliste von Maßnahmen zum Management von respiratorischen Ausbrüchen in Pflegeheimen

Händedesinfektion unter den Bedingungen der SARS-CoV-2-Pandemie

 

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat ein Merkblatt mit Handlungsanweisungen zum SARS-CoV-2-Infektionsschutz für Alten- und Pflegeheime und stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe (gemeinschaftliches Wohnen) veröffentlicht. Die Handlungsempfehlungen fassen im Wesentlichen die bereits erfolgten behördlichen Anordnungen und die allseits bekannten Hygienevorschriften zusammen. Dazu treten Corona-spezifische Vorgaben im Umgang mit begründeten Verdachtsfällen inklusive Testung und zum Vorgehen bei Covid-19-Erkrankungen. Weitere Informationen finden Sie in der Fachinformation Handlungsanweisungen des Bayerischen Gesundheitsministeriums für Alten- und Pflegeheime und stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe (gemeinschaftliches Wohnen).

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat eine Allgemeinverfügung Notfallplan Corona-Pandemie: Regelungen für Pflegeeinrichtungen und für stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderung erlassen.

Die Allgemeinverfügungen betreffend den Notfallplan Corona-Pandemie - Regelungen für Pflegeeinrichtungen und den Notfallplan Corona-Pandemie - Regelungen für Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen wurden unverändert bis zum 9. September 2020 verlängert.

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat Handlungsanweisungen für Alten- und Pflegeheime und stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, die Leistungen der Eingliederungshilfe über Tag und Nacht erbringen veröffentlicht.

Das Bundesgesundheitsministerium hat Informationsmaterialien in Form von Postern herausgegeben:

Plakat für Bewohner*innen von stationären Pflegeeinrichtungen (PDF)

Plakat für Klienten von Pflegediensten (PDF)


Kinder- und Jugendhilfe / Schulen

Kommunale Unfallversicherung Bayern - Hinweise zum Schutz von Beschäftigten und Kindern in bayerischen Kindertageseinrichtungen vor einer Coronavirus-Infektion

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung - Merkblatt für Bildungseinrichtungen zum Coronavirus

Bayerisches Kultusministerium - Hinweise zur Einhaltung des Infektionsschutzes in Abschlussklassen

Auch wenn es gegenwärtig noch keine klaren politischen Aussagen darüber gibt, ob und wann der Betrieb der Kindertageseinrichtungen wieder regelhaft aufgenommen werden kann, ist es aus Sicht des Paritätischen Gesamtverbands unabdingbar, dass sich Träger und Fachkräfte mit den Auswirkungen von Covid-19 auf ihre Arbeit auseinanderzusetzen und eigene Ideen und Konzepte für den Betrieb ihrer Einrichtungen unter diesen veränderten Anforderungen entwickeln. Mit der vorliegenden Orientierungshilfe für Träger von Kindertageseinrichtungen in Zeiten der Corona-Pandemie will der Paritätische hierfür einen Beitrag leisten und Möglichkeiten aufzeigen, wie Träger eine Öffnung der Kindertageseinrichtungen - erst einmal im eingeschränkten Betrieb - ermöglichen können.

Die Kommunale Unfallversicherung Bayern, das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, das Staatsinstitut für Frühpädagogik und das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales haben eine Handreichung für die Kindertagesbetreuung in Zeiten des Coronavirus erstellt. Die Handreichung enthält Empfehlungen für den Kita-Betrieb bezüglich der Raumaufteilung, der Hygienemaßnahmen und der Organisation der Bring- und Abholzeiten.


Frauenhäuser

Der Paritätische Gesamtverband hat Informationen für Frauenhäuser zusammengestellt.

Umgang mit Verdachtsfällen

Für Privatpersonen

Wenn Sie den Verdacht haben, an Covid-19 erkrankt zu sein, setzen Sie sich bitte umgehend telefonisch mit Ihrer Hausarztpraxis in Verbindung oder rufen Sie den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 an. Der Hausarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Kassenärtzlicher Bereitschaftsdienst für Gehörlose - Fax-Formular

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat ein Info-Hotline für Bürger*innen eingerichtet: 09131 6808-5101

Weitere Hotlines:


Für Arbeitgerber*innen und Einrichtungen

Das Robert Koch Institut hat auf seinen Internetseiten veröffentlicht

Empfehlungen zur Meldung von Verdachtsfällen von COVID-19

Hinweise zum ambulanten Management von Verdachtsfällen und leicht erkrankten Patienten

 

Für Alten- und Pflegeheime und stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe hat das Bayerische Gesundheitsministerium ein Merkblatt mit Handlungsanweisungen zum SARS-CoV-2-Infektionsschutz für Alten- und Pflegeheime und stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe (gemeinschaftliches Wohnen) zum Umgang mit begründeten Verdachtsfällen und zum Vorgehen bei Covid-19-Erkrankungen veröffentlicht. Weitere Informationen finden Sie in der Fachinformation Handlungsanweisungen des Bayerischen Gesundheitsministeriums für Alten- und Pflegeheime und stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe (gemeinschaftliches Wohnen).

Darüberhinaus gibt es ein allgemeines Merkblatt des Bayerischen Gesundheitsministeriums zum Verhalten beim Auftreten von Coronavirus-Infektionen.

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat eine Allgemeinverfügung Notfallplan Corona-Pandemie: Regelungen für Pflegeeinrichtungen und für stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderung erlassen.

 

Der Paritätische Gesamtverband beantwortet auf seinen Internetseiten verschiedene Fragen zum Umgang mit Verdachtsfällen.

Müssen Arbeitnehmer*innen schon den bloßen Verdacht einer COVID-19-Infektion ihrem Arbeitgeber mitteilen?

Müssen Arbeitnehmer*innen dem Arbeitgeber offenbaren, wenn sie auf COVID-19 positiv getestet worden sind?

Wie sollte der Arbeitgeber tätig werden, wenn ein*e Mitarbeiter*in an COVID-19 erkrankt ist?

Management von Kontaktpersonen

Die ursprünglichen Quarantäneregelungen von Kontaktpersonen gerade im Bereich des medizinischen Personals und in der Pflege haben zu vielen Rückfragen und zur Einsicht geführt, dass die Versorgung sehr schnell nicht mehr aufrechterhalten werden kann, wenn jede Person im undifferenzierten erweiterten Kontaktkreis grundsätzlich 14 Tage in häusliche Quarantäne bleiben soll. Es gelten nunmehr sehr differenzierte Regelungen des Robert Koch Instituts (RKI).

Das RKI unterteilt Kontaktpersonen - je nach ihrem Infektionsrisiko - in drei Kategorien und empfiehlt für jede Kategorie ein spezifisches Vorgehen. So können Kontaktpersonen, der Kategorie II bei Anwendung einer entsprechenden Schutzausrüstung und nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt auch in der Pflege eingesetzt werden. Zusätzlich gibt es vom RKI eine so genannte Liste für die Kontaktpersonenerfassung, die im Rahmen des Kontaktpersonenmanagements geführt werden sollte. Von einem Ausdruck der Datei wird aufgrund des Formats abgeraten.

Robert Koch Institut - Management von Kontaktpersonen

Robert Koch Institut - Management von Kontaktpersonen unter medizinischem Personal bei Personalmangel

Robert Koch Institut - Management von Kontaktpersonen unter Personal von Alten- und Pflegeeinrichtungen bei Personalmangel

Robert Koch Institut - Management von Kontaktpersonen unter Personal der kritischen Infrastruktur bei Personalmangel

Robert Koch Institut - Kontaktpersonenliste

Robert Koch Institut – Quarantäneregelungen für Kontaktpersonen

Schutzausstattung

Das Robert Koch Institut hat eine Empfehlung zum ressourcenschonenden Einsatz und zur Wiederverwendung von Atemschutzmasken herausgegeben.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat eine Checkliste zur Vorbereitung der Krankenhäuser auf die Versorgung von Patienten mit COVID-19 sowie eine Anleitung zum Tragen und Entfernen persönlicher Schutzausrüstung im Gesundheitswesen zur Versorgung von Patienten mit Verdacht auf oder Bestätigung von COVID-19 veröffentlicht. Es handelt sich um Empfehlungen des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (European Centre for Disease Prevention and Control – ECDC).

Neuartiges_Coronavirus_Empfehlungen_ECDC_Teil 1 Englisch (PDF)

Neuartiges_Coronavirus_Empfehlungen_ECDC_Teil 2 Englisch (PDF)

Neuartiges_Coronavirus_Empfehlungen ECDC Deutsch (PDF)

 

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat eine Allgemeinverfügung Notfallplan Corona-Pandemie: Regelungen für Pflegeeinrichtungen und für stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderung erlassen.

Pandemieplan

Es sind der Nationale Pandemieplan und die Pandemiepläne der Länder zu berücksichtigen. Darüber hinaus sind bestimmte Einrichtungsarten wie Krankhäuser und Pflegeheime verpflichtet, eigene (betriebliche) Pandemiepläne vorzuhalten und im Ernstfall umzusetzen.

Ein betrieblicher Pandemieplan beinhaltet z.B. folgende Punkte:

  • Festlegung der Zusammensetzung eines verantwortlichen Gremiums
  • Festlegung des Personalmanagements im Pandemiefall
  • Organisation des Expositionsschutzes für die Mitarbeiter/Innen
  • Fortbildung und Schulung des Personals bezüglich des Managements bei einer Pandemie
  • Organisation der medizinischen/ pflegerischen Versorgung
  • Organisation des Umgangs mit erkrankten Heimbewohner
  • Sicherung der jährlichen (regulären) Influenza-Schutzimpfung, ggf. Impfung mit Pandemie-Impfstoff.

Der Nationale Pandemieplan enthält dazu einerseits eine Planungshilfe für die medizinischen Bereiche (Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime sowie den Rettungsdienst im Anhang 1 zu Kapitel 5 S. 51 ff.). Andererseits werden im Anhang 1 zu Kapitel 8, S. 67 ff. Aussagen zur Pandemieplanung in Unternehmen, Verwaltung und anderen nicht medizinischen Bereichen gemacht. Diese betrieblichen Maßnahmen sind Aufgabe aller Einrichtungen und Dienste.

Für den Pflegebereich gilt: Die Träger vollstationärer Einrichtungen dürften inzwischen angepasste Pandemiepläne haben bzw. passen diese an die letzten Ergänzungen des Nationalen Pandemieplans an.

Ambulante Pflegedienste sollten ebenfalls Notfallpläne aufstellen. Es wird empfohlen, dass eine Übersicht erstellt wird, aus der hervorgeht, welche Pflegebedürftigen bzw. welche Patienten unter Berücksichtigung des vorhandenen oder nicht vorhandenen familiären Kontextes im Krisenfall versorgt werden müssen. Alleinlebende Menschen sind hier besonders in den Blick zu nehmen. Direkte Kontakte zu Angehörigen müssen auch jetzt schon in der Häuslichkeit weitestgehend vermieden werden. Die Frage, ob es im häuslichen Setting einer Schutzkleidung bedarf, muss entsprechend im Einzelfall entschieden werden. Eine generelle Empfehlung, dass nur noch mit Schutzkleidung ambulant versorgt werden soll, existiert nicht. Siehe auch Hinweise des Robert Koch Instituts zum ambulanten Management von Corona-Verdachtsfällen oder leicht erkrankten Patient*innen.

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat ein Merkblatt mit Handlungsanweisungen zum SARS-CoV-2-Infektionsschutz für Alten- und Pflegeheime und stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe (gemeinschaftliches Wohnen) veröffentlicht. Danach soll jede Pflegeeinrichtung einen Pandemiebeauftragten benennen, der bei einem Infektionsgeschehen alle Maßnahmen koordiniert und Ansprechpartner für die Behörden ist. Weitere Informationen finden Sie in der Fachinformation Handlungsanweisungen des Bayerischen Gesundheitsministeriums für Alten- und Pflegeheime und stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe (gemeinschaftliches Wohnen).

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat eine Allgemeinverfügung Notfallplan Corona-Pandemie: Regelungen für Pflegeeinrichtungen und für stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderung erlassen.

Die Allgemeinverfügungen betreffend den Notfallplan Corona-Pandemie - Regelungen für Pflegeeinrichtungen und den Notfallplan Corona-Pandemie - Regelungen für Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen wurden unverändert bis zum 9. September 2020 verlängert.

 

Robert Koch Institut - Nationaler Pandemieplan

Robert Koch Institut – Ergaenzung zum Nationen Pandemieplan Covid-19 (PDF)

Bayerischer Influenzapandemieplan

Deutsche gesetzliche Unfallversicherung – 10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung

Haufe-Index - Checkliste betriebliche Pandemieplanung

Checkliste Pandemieplanung (PDF)

Verfahrensanweisung Pandemieplan mit Anlagen (PDF)

Corona: Informationen für soziale Träger, Vereine und Stiftungen

Telefonische Krankschreibung

Die befristete Sonderregelung zur telefonischen Feststellung einer Arbeitsunfähigkeit durch Vertragsärztinnen und Vertragsärzte ist letztmalig bis einschließlich 31. Mai 2020 verlängert worden. Den entsprechenden Beschluss fasste der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 14.5.2020 in Berlin. Ab dem 1. Juni 2020 gilt dann wieder, dass für die ärztliche Beurteilung, ob eine Versicherte oder ein Versicherter arbeitsunfähig ist, eine körperliche Untersuchung notwendig ist.

Hier finden Sie alle vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beschlossenen Sonderregelungen im Zusammenhang mit Corona.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen.

Flexibilisierung der Arbeitszeitregeln

Die Ausbreitung des Coronavirus stellt viele Arbeitgeber in Bayern vor Herausforderungen. Um kurzfristige Personalengpässe auszugleichen, sollen sie vorübergehend Flexibilität bei den Arbeitszeitregeln erhalten. Berücksichtigt wird dabei der Gesundheitsschutz der Beschäftigten im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz. Die Ausnahmen sollen längere Arbeitszeit-Korridore an Werktagen, die Beschäftigung an Sonn- und Feiertagen und eine vorübergehende Verkürzung der Ruhezeiten und Ruhepausen ermöglichen.

Hier finden Sie die Ausnahmebewilligung der Regierungen für Ausnahmen von der täglichen Höchstarbeitszeit, den Ruhepausen und Ruhezeiten sowie der Sonn- und Feiertagsruhe.

Beschäftigung von Mitarbeiter*innen aus sogenannten Risikogruppen

Der Paritätische Gesamtverband hat eine umfassende Zusammenschau von Informationen zur Beschäftigung von so genannten Corona-Risikogruppen erstellt. Zudem werden Fallkonstellationen erläutert, um die Anwendung zu erleichtern.

Beschäftigung von Mitarbeiter*innen mit höherem Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf 9. Juni 2020 (PDF)

Notfallbetreuung für Kinder

Nach einer Allgemeinverfügung des Bayerischen Gesundheitsministeriums gilt von Montag, 16. März bis einschließlich Dienstag, den 30. Juni 2020, grundsätzlich ein Betretungsverbot in Bayern für Kinder in gebäudebzogenen Kindertageseinrichtungen.

Auf den Internetseiten des Bayerischen Sozialministeriums finden Sie aktuelle Informationen zur Notbetreuung, Sonderregelungen und der schrittweisen Öffnung der Kindertagesbetreuung.

Hier können Sie die Formulare für die Erklärung zur Berechtigung für eine Notbetreuung herunterladen.


Weitere Informationen

Allgemeinverfügungen: Maßnahmen im Bereich der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen

Allgemeinverfügung: Maßnahmen im Bereich der Schulen und der Heilpädagogischen Tagesstätten

Bayerisches Sozialministerium - Informationen zur Kindertagesbetreuung

Bayerisches Sozialministerium - FAQ zur Kindertagesbetreuung

Bayerisches Sozialministerium - Informationsblätter für Eltern in verschiedenen Sprachen

Bayerisches Sozialministerium - Informationsblatt für Eltern in Leichter Sprache (PDF)

Bayerisches Kultusministerium - FAQ zur Einstellung des Unterrichtsbetriebs an Bayerns Schulen

Bayerisches Kultusministerium - FAQ zur Einstellung des Unterrichtsbetriebs an Bayerns Schulen in anderen Sprachen

Bayerisches Kultusministerium - FAQ zur Einstellung des Unterrichtsbetriebs an Bayerns Schulen in Leichter Sprache

Bayerisches Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit - Informationen für Studenten, Schüler, Eltern und Lehrer

Bayerisches Sozialministerium - Handreichung für die Kindertagesbetreuung in Zeiten des Coronavirus


Mutterschutz

Das Bayerische Sozialministerium hat auf seinen Internetseiten Informationen zum Mutterschutz im Zusammenhang mit dem Coronavirus veröffentlicht.

Ausfallkosten bei abgesagten Veranstaltungen

Der Paritätische Gesamtverband hat Informationen zu Ausfallkosten bei abgesagten Veranstaltungen wegen der Corona-Epedemie zusammengestellt.

Versicherungsschutz

Im Mitgliederbereich stellt der Paritätische in Bayern seinen Mitgliedsorganisationen Fachinformationen und Arbeitshilfen zur Corona-Krise zur Verfügung, zum Beispiel zu den Themen Versicherungsschutz und Betriebsschließung.

Zum Login Mitgliederbereich

Freiwilligendienste

Die Freiwilligendienste des Paritätischen in Bayern haben auf ihrer Internetseite Fragen und Antworten zum Umgang mit Corona veröffentlicht, die laufend ergänzt werden.

Der Paritätische Gesamtverband hat auf seiner Internetseite FAQ zum Thema Freiwilligendienste veröffentlicht, die fortlaufend ergänzt und aktualisiert werden.

Vereine und Stiftungen

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat auf seinen Internetseiten FAQ zur Handlungsfähigkeit für Vereine und Stiftungen während der Corona-Krise veröffentlicht.

Hier können Sie das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht herunterladen.

Der Paritätische Gesamtverband hat auf seiner Internetseite Informationen zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht und FAQ für Vereine veröffentlicht, die fortlaufend ergänzt und aktualisiert werden.

Informationen für verschiedene Arbeitsbereiche

Der Paritätische Gesamtverband hat auf seiner Internetseite FAQ für verschiedene Arbeitsbereiche veröffentlicht, die fortlaufend ergänzt und aktualisiert werden. Die FAQ umfassen unter anderem die Arbeitsbereiche Behindertenhilfe, Flucht und Asyl, Frauen, Kinder- und Jugendhilfe, Pflege und Queer.


Kinder- und Jugendhilfe

Auf der neuen Onlineplattform Forum Transfer finden Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe aktuelle Hinweise und Empfehlungen sowie fachlich systematisierte Beispiele „guter Praxis“, wie die Arbeitsfähigkeit der Kinder- und Jugendhilfe in der Situation der Corona-Pandemie aufrechterhalten und auch für die Zeit danach weiterentwickelt werden kann.

Auch wenn es gegenwärtig noch keine klaren politischen Aussagen darüber gibt, ob und wann der Betrieb der Kindertageseinrichtungen wieder regelhaft aufgenommen werden kann, ist es aus Sicht des Paritätischen unabdingbar, dass sich Träger und Fachkräfte mit den Auswirkungen von Covid-19 auf ihre Arbeit auseinanderzusetzen und eigene Ideen und Konzepte für den Betrieb ihrer Einrichtungen unter diesen veränderten Anforderungen entwickeln. Mit der vorliegenden Orientierungshilfe für Träger von Kindertageseinrichtungen in Zeiten der Corona-Pandemie will der Paritätische hierfür einen Beitrag leisten und Möglichkeiten aufzeigen, wie Träger eine Öffnung der Kindertageseinrichtungen - erst einmal im eingeschränkten Betrieb - ermöglichen können.

Die Kommunale Unfallversicherung Bayern, das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, das Staatsinstitut für Frühpädagogik und das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales haben eine Handreichung für die Kindertagesbetreuung in Zeiten des Coronavirus erstellt. Die Handreichung enthält Empfehlungen für den Kita-Betrieb bezüglich der Raumaufteilung, der Hygienemaßnahmen und der Organisation der Bring- und Abholzeiten.

Bayerisches Kultusministerium - Hinweise zur Einhaltung des Infektionsschutzes in Abschlussklassen


Menschen mit Behinderungen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen bietet auf ihren Internetseiten einen umfangreichen FAQ-Katalog zu Fragen rund um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Werkstätten für Menschen mit Behinderung an.


Flucht und Migration

Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus hat auch Auswirkungen auf die direkte Unterstützungsarbeit von und mit Geflüchteten. Vielerorts müssen sich Beratungsstellen und -angebote mehr und mehr zurückziehen. Sie sind für Geflüchtete nicht wie gewohnt zugänglich, können nicht mehr vor Ort und persönlich stattfinden. 

Die Arbeitshilfe Unterstützungsarbeit mit Geflüchteten in Zeiten der Corona-Pandemie 2020 des Paritätischen Gesamtverbands möchte ermutigen, aus der aktuellen Situation heraus neue Wege zu gehen, Zugänge zu Informationen für Geflüchtete aufrecht zu erhalten bzw. zu erleichtern sowie alternative Kommunikationsstrukturen und digitale Formate auszuprobieren, um die bisherige Unterstützungsarbeit sowie neue Projektideen weiterhin umsetzen zu können.

Durch die Corona-Pandemie befinden sich aktuell viele Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit in einer besonders schwierigen Situation: zum Beispiel haben Arbeitnehmer*innen ihre Arbeitsstellen und somit ihren Aufenthalsstatus verloren, Menschen, die einen vorübergehenden Aufenthalt in Deutschland beabsichtigt haben, sind aufgrund von Reisebschränkungen gezwungen, länger zu bleiben. Ihre aufenthalts- und sozialrechtliche Lage ist oft unklar. Die drei neuen Arbeitshilfen zu Aufenthaltsrecht und Existenzsicherung während Corona für ausländische Arbeitnehmer*innen, Studierende, Auszubildende und Tourist*innen schaffen Abhilfe für die Beratungspraxis und für die Betroffenen.

Tool-Tipps für Online-Zusammenarbeit und Online-Beratung

Durch die Corona-Pandemie müssen direkte persönliche Kontakte auf ein Minimum reduziert werden. Das gilt auch für die berufliche Zusammenarbeit und Kommunikation ebenso wie für Beratungsleistungen. Digitale Tools bieten gute Möglichkeiten, sich ohne persönlichen Kontakt miteinander auszutauschen, die Zusammenarbeit zu organisieren und Klient*innen zu beraten.

Unter den folgenden Links finden Sie Tipps und Empfehlungen zum Einsatz digitaler Tools.

Paritätischer Gesamtverband - Tool Tipps für die Online-Zusammenarbeit

Technische Hochschule Nürnberg – Institut für E-Beratung: Handlungsempfehlungen zur kurzfristigen Umsetzung von Onlineberatung vor dem Hintergrund der Corona-Krise

digital-sozial.net: Corona Technik-Special für Non Profit-Organisationen

Stifter-helfen.de: Vergleich von Tools für Videokonferenzen mit Sonderkonditionen für NPOs


Online-Beratung

Die kassenärztliche Bundesvereinigung führt auf ihrer Internetseite eine aktuelle Liste über zertifizierte Videodienstanbieter, die sich aus ihrer Sicht auch datenschutzrechtlich für eine Online-Behandlung und -Beratung eignen.

Auch der Paritätische Gesamtverband hat nützliche Hinweise zum Thema Online-Beratung veröffentlicht.


Videokonferenzen

Immer mehr Meetings laufen mittlerweile (zwangsläufig) digital ab. Es gibt eine schier unendliche Zahl von Videokonferenzanbietern. Da fällt die Wahl schwer. Der Paritätische Gesamtverband bietet eine Entscheidungshilfe: Welcher Videokonferenzanbieter passt zu uns an.


Selbsthilfe

Selbsthilfegruppen leben vom persönlichen Austausch. Umso wichtiger ist es, in Zeiten von Kontaktbeschränkungen Alternativen zu analogen Treffen zu finden. Der Paritätische Gesamtverband hat eine Arbeitshilfe für die Planung und Organisation virtueller Treffen von Selbsthilfegruppen herausgegeben.

Corona: Finanzierung und Hilfsprogramme

Allgemein

Die Corona-Pandemie hat nicht nur eine gesundheitliche, sondern auch eine wirtschaftliche Seite. Auch viele soziale Träger und Einrichtungen kämpfen derzeit um ihre Finanzierung und damit um ihre Existenz. Der Bund und  der Freistaat Bayern haben Pakete und Soforthilfen auf den Weg gebracht, die sozialen Trägern durch die Krise helfen sollen. Auch Stiftungen, Lotterien und Banken bieten Liquiditätshilfen, Kredite und spezielle Hilfsprogramme in der Corona-Krise an.

Die vielen neuen Finanzierungsmöglichkeiten sind allerdings kaum auf einem Blick zu erfassen. Der Paritätische in Bayern hat deshalb für seine Mitgliedsorganisationen Checklisten erstellt, mit denen man sich einen Überblick über die verschiedenen Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten für die eigene Organisation verschaffen kann. Die Checklisten können im Mitgliederbereich heruntergeladen werden.

Zum Login Mitgliederbereich


Der Paritätische Gesamtverband hat auf seiner Internetseite FAQ zum Thema Finanzierung veröffentlicht, die fortlaufend ergänzt und aktualisiert werden. Hier gibt es auch eine Kleine Arbeitshilfe zu Finanzierungsfragen in Zeiten von Corona, die Informationen zu Kurzarbeit, Soforthilfen und dem SodEG enthält.

Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG)

Mit der Zustimmung des Bundesrats am 27. März hat das sogenannte Sozialschutz-Paket die letzte Hürde auf der Bundesebene genommen. Darin enthalten ist das Sozialdienstleister-Einsatzgesetz – SodEG. Dieses verpflichtet die Leistungsträger dazu, den Fortbestand sozialer Dienste zu sichern, indem sie 75 Prozent der durchschnittlichen monatlichen Zuwendungen zahlen, auch wenn die vereinbarten Leistungen aufgrund der Corona-Krise nicht erbracht werden können. Im Gegenzug verpflichten sich soziale Dienste dazu, sich an der Bewältigung der Corona-Pandemie zu beteiligen, etwa durch zur Verfügung stellen von Ressourcen.

Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG)

Bundesministerium für Arbeit und Soziales - FAQ zum Sozialdienstleister-Einsatzgesetz

Bundesministerium für Arbeit und Soziales - Verfahrensabsprachen zum Sozialdienstleister-Einsatzgesetz

Bundesministerium für Arbeit und Soziales - Erklärpapier (PDF)

Der Paritätische Gesamtverband - Informationen zum SodEG

Der Paritätische Gesamtverband - Erläuterungen zum Schutzschirm durch das Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG)

Der Paritätische Gesamtverband - Kleine Arbeitshilfe zu Finanzierungsfragen in Zeiten von Corona (SodEG)

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine Muster-Erklärung veröffentlicht, auf der soziale Einrichtungen Art und Umfang ihrer vorhandenen Ressourcen erklären können. Bei der Erklärung handelt es sich lediglich um eine Arbeitshilfe für die antragsbearbeitenden Leistungsträger. Im Übrigen ist diese Erklärung hinsichtlich des Anhangs der zuständigen Ansprechstellen noch nicht vollständig. Die Nutzung dieses Muster-Formulars ist freiwillig und nicht vom BMAS vorgegeben.

Für Rückfragen in Ihrem Arbeitsbereich wenden Sie sich bitte an Ihre Bezirksverbandsgeschäftsstelle und die für Sie zuständigen Fachreferent*innen auf Landesebene.

COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz

Das von Bundestag und Bundesrat beschlossene COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz gibt Pflegeeinrichtungen die Sicherheit, durch die Pandemie bedingte finanzielle Mehrausgaben oder Mindereinnahmen über die Pflegeversicherung erstattet zu bekommen.

Dieses Gesetz soll insbesondere die Liquidität der Krankenhäuser sicherstellen. Hierfür erhalten Kliniken Gelder aus dem Gesundheitsfonds. Für den Aufbau zusätzlicher Intensivbetten erhalten Sie eine Prämie von 50.000 Euro. Es ermöglicht Ländern Rehaeinrichtungen mit der stationären Behandlung von Patienten zu beauftragen. Auch eine Umwidmung von Rehaeinrichtungen, um weitere Angebote zur Kurzzeitpflege zu schaffen, ist vorgesehen. Zusätzlich ist auch eine umfangreiche Absicherung der Pflegeeinrichtungen in dem Entwurf enthalten, sowie Anpassungen zu gesetzlichen Vorgaben für Pflegeeinrichtungen.

COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz

Formulierungshilfe COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz (PDF)

 

Für Rückfragen in Ihrem Arbeitsbereich wenden Sie sich bitte an Ihre Bezirksverbandsgeschäftsstelle und die für Sie zuständigen Fachreferent*innen auf Landesebene.

Corona-Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Das Sonderprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ ist einen Baustein aus dem am 3. Juni von der Bundesregierung beschlossenen Konjunktur- und Hilfsprogramm (Ziffer 30).

Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die durch die COVID-19-Krise in erheblichem Umfang betroffen sind.

Ziele des Programms:

Es sollen

Ausbildungskapazitäten erhalten werden

  • 2.000 Euro für jeden abgeschlossenen Ausbildungsvertrag, wenn nicht weniger Verträge als im Schnitt in den letzten drei Jahren abgeschlossen
  • 3.000 Euro für jeden abgeschlossenen Ausbildungsvertrag, wenn mehr Verträge als im Schnitt in den letzten drei Jahren abgeschlossen

Kurzarbeit für Auszubildende vermieden werden

  • Förderung in Höhe von 75 % der Brutto-Ausbildungsvergütung für jeden Monat, in dem im Betrieb ein Arbeitsausfall von mindestens 50 % zu verzeichnen ist.

Auftrags- und Verbundausbildung gefördert werden

  • Wenn 2020/2021 die Ausbildung nicht im eigenen Betrieb fortgesetzt werden kann, kann eine Verbund- oder Auftragsausbildung in einem anderen Betrieb (KMU) oder in Überbetrieblichen Bildungsstätten (ÜBS) genutzt werden.

Übernahme von Auszubildenden im Falle einer Insolvenz gefördert werden

  • Bei pandemiebedingter Insolvenz des Ausbildungsbetriebes erhalten Betriebe, die deren Auszubildende übernehmen eine Übernahmeprämie in Höhe von 3.000 Euro.

Die Förderung ist befristet bis zum 30. Juni 2021.

Hier finden Sie weiterführende Informationen (PDF).

Corona-Programm Soziales

Durch die Corona-Krise sind neben Unternehmen auch die Träger der sozialen Dienste und Einrichtungen erheblich wirtschaftlich belastet. Als dritte Säule neben den Hilfen aus dem Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG) und dem bayerischen Corona-Soforthilfeprogramm hat der bayerische Ministerrat zur Unterstützung des sozialen Bereichs ein "Programm Soziales" beschlossen. Darin sollen 26 Mio. Euro für die Existenz der Jugendherbergen, Schullandheime, Jugendbildungsstätten und Familienferienstätten bereitgestellt werden. Mit weiteren 5 Mio. Euro werden bestimmte kleinere Träger und deren Einrichtungen unterstützt, die ebenfalls unter erheblichen Einnahmeausfällen zu leiden haben.

Folgende Einrichtungen können einen Antrag aus dem „Programm Soziales“ stellen:

  • Bayerische Jugendherbergen, Schullandheime, Jugendbildungsstätten und Familienferienstätten, die durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, weil die laufenden Ausgaben die laufenden Einnahmen aus dem Betrieb der Einrichtung(en) übersteigen (Betriebskostendefizit). Antragsfrist: 31.07.2020
  • Einrichtungen der Jugendarbeit (§§ 11, 45 SGB VIII) in Bayern, die durch die Corona-Pandemie in existenzgefährdende wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Voraussetzung zur Gewährung der Finanzhilfen ist u. a. entweder die Mitgliedschaft im Bayerischen Jugendring K.d.Ö.R. oder die Anerkennung als freier Träger der Jugendhilfe i. S. v. § 75 SGB VIII i.V.m. Art. 33 AGSG. Antragsfrist: 30.09.2020
  • Bayerische Familienbildungsstätten, Mütterzentren und Ehe- und Familienberatungsstellen, die durch die Corona-Pandemie in existenzgefährdende wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Antragsfrist: 30.09.2020
  • Bayerische Jugendwerkstätten, die durch die Corona-Pandemie in existenzgefährdende wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Antragsberechtigt sind die Träger von Jugendwerkstätten, welche die Förderziele der Aktion 2 des Europäischen Sozialfonds (ESF) 2014 – 2020 verfolgen und damit grundsätzlich für eine Förderung aus dieser Förderaktion in Frage kommen und ihre Einnahmeausfälle angezeigt haben. Antragsfrist: 30.09.2020

Weitere Informationen und die Antragsformulare werden auf der Homepage des Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) bereitgestellt. Für Fragen stehen die unter dem jeweiligen Hilfsprogramm genannten Ansprechpartner*innen des ZBFS zur Verfügung.

Sonderprogramm zur Schaffung von zusätzlichen Ferienangeboten in Bayern

Im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus koordiniert der Bayerische Jugendring (BJR) Angebote für Kinder und Jugendliche in den bayerischen Sommerferien 2020, die sich an die Jahrgangsstufen 1 bis 6 richten. Damit sollen Alleinerziehende und Eltern unterstützt werden, die ihren Jahresurlaub aufgrund der Betreuung der Kinder während der corona-bedingten Schließungszeiten von Schulen bereits weitestgehend aufgebraucht haben.

Im Ferienportal können Träger, die ein Ferienangebot bereitstellen möchten, über ein Onlineformular ihr Interesse bekunden und auf dieser Grundlage eine staatliche Förderung beantragen.

Das Kultusministerium weist darauf hin, dass im Bereich der Förderschulen insbesondere auch die Träger von offenen und teilstationären Hilfen und Maßnahmen für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige mit Behinderung, aber auch die freien Träger der privaten Förderschulen adressiert sind und auch diese ihr Interesse auf dem Ferienportal einstellen können.

Es ist eine Förderung von bis zu 2.200 Euro pro Woche pro Gruppe (6-12 Kinder) möglich.

Kredite und Liquiditätshilfen für soziale Träger

Bank für Sozialwirtschaft: Liquiditätshilfeprogramme

In einigen Bereichen der Sozialwirtschaft ist die Liquiditätssituation bereits jetzt angespannt. In den nächsten Wochen kann sich die Lage noch verschärfen.

Die Bank für Sozialwirtschaft bietet nun zwei Sonderkreditprogramme zur Stärkung des Liquiditätsbedarfs von Trägern in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft an. 

Auf den Internetseiten der Bank für Sozialwirtschaft werden zwei Liquiditätshilfeprogramme angeboten.

1.      Ein Sonderkreditprogramm für alle Sozialbereiche

Antragsberechtigt sind alle Unternehmen, Verbände, Stiftungen und andere Organisationen, die insbesondere in den Leistungsbereichen Soziales (Senioren-, Behinderten-, Kinder- und Jugendhilfe), Gesundheit und Bildung tätig sind.

Bank für Sozialwirtschaft - Sonderkreditprogramm

2.      Ein Sofortprogramm „Liquiditätsabsicherung für die ambulante Pflege“

Über die Tochtergesellschaft BFS Service GmbH hat die Bank für Sozialwirtschaft AG das Sofortprogramm „Liquiditätsabsicherung“ für die ambulante Pflege ins Leben gerufen. Es soll Kunden vor Zahlungsverzögerungen der Krankenkassen aufgrund der Corona-Krise schützen. Um dies zu erreichen, bietet die BFS Service GmbH ab sofort zwei Absicherungstarife im online-factoring an:

Tarif 75 „Absicherung von 75 Tagen“ zu einer Sonderkondition von 0,60 %
Tarif 90 „Absicherung von 90 Tagen“ zu einer Sonderkondition von 0,70 %

BFS Service GmbH - Liquiditätsabsicherung für ambulante Pflege


LfA Förderbank Bayern

Die Lfa Förderbank Bayern hilft Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise mit Krediten und Risikoübernahmen.

Zur Internetseite der LfA Förderbank Bayern

Corona-Kredit der LfA Förderbank für Gemeinnützige

Zur Unterstützung gemeinnütziger Organisationen, die im Zuge der Corona-Krise vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten, jedoch strukturell gesund sind, stellt die LfA Förderbank Bayern ab sofort mit dem Corona-Kredit - Gemeinnützige ein Produkt mit obligatorischer 100 %-iger Haftungsfreistellung der Hausbank zur Verfügung.

Antragsberechtigt sind in diesem neuen Programm – das aus Mitteln des KfW-Sonderprogramms „Globaldarlehen an Landesförderinstitute für gemeinnützige Organisationen“ refinanziert wird und Risikoübernahmen durch Bund und Freistaat Bayern beinhaltet - gemeinnützige Organisationen unabhängig von Größe und Rechtsform mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Bayern.

Es gilt ein einheitlicher Zinssatz von 1,5 Prozent. Möglich sind Finanzierungen von 10.000 – 800.000 Euro.

Finanziert werden kann der gesamte in Bayern bis Ende 2020 eingesetzte Liquiditätsbedarf (z.B. laufende Betriebskosten, Löhne und Gehälter, planmäßiger Kapitaldienst etc.) sowie Investitionen.

Anträge sind bei den Hausbanken (Banken oder Sparkassen) einzureichen und müssen bis 18.12.2020 bei der LfA eingehen.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der LfA Förderbank Bayern.


KfW-Sonderprogramm: Globaldarlehen an Landesförderinstitute für gemeinnützige Organisationen

Im Rahmen des Konjunkturpaktes der Bundesregierung wird nun das KfW-Sonderprogramm: "Globaldarlehen an Landesförderinstitute für gemeinnützige Organisationen" auf den Weg gebracht. Mit diesem Programm erhalten gemeinnützige Organisationen eine zinsgünstige Finanzierung von Betriebsmitteln und Investitionen in Deutschland. Das Programm wird bis 31.12.2020 angeboten und ausschließlich über Programme der Landesförderinstitute (LFI) angeboten. Mit einer Bundesgarantie in Höhe von bis zu 1 Mrd. Euro wird die Finanzierung von Betriebsmitteln und Investitionen gemeinnütziger Organisationen mit einer 80 %-igen Haftungsfreistellung für die finanzierende Bank (Hausbank) gefördert, die durch das jeweilige Land oder Landesbank auf eine bis zu 100 %-ige Haftungsfreistellung aufgestockt werden kann.

Das Programm richtet sich u. a. an Einrichtungen des Müttergenesungswerks, Familienferienstätten, Auslandsadoptionsvermittlungsstellen in freier Trägerschaft, Frauenhäuser/ Beratungsstellen gegen Gewalt/ Männerschutzwohnungen und Beratungsstellen für männliche Opfer von häuslicher Gewalt; Einrichtungen der Jugend- und Familienbildung inkl. Jugend- und Familienbildungsstätten/ Jugendherbergen/ Schullandheime; Werkstätten für behinderte Menschen/ Inklusionsbetriebe/ Sozialkaufhäuser und sonstige gemeinnützige Sozialunternehmen; Träger der politischen Bildung; gemeinnützige Träger im Bereich Integration und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Die Aufzählung ist beispielhaft, es können auch gemeinnützige Träger aus anderen Bereichen gefördert werden.

Weitere Informationen gibt es im Eckpunktepapier.

Spezielle Hilfsprogramme

Aktion Mensch legt ein Programm zur Corona-Soforthilfe auf

Aufgrund der überwältigenden Nachfrage nach dem Corona-Soforthilfeprogramm musste Aktion Mensch das Programm nun schließen. Seit Donnerstag, 9. April 2020, können daher zunächst keine neuen Anträge eingereicht werden.

Aktion Mensch arbeitet derzeit mit Hochdruck daran, alle bisher eingegangenen Anträge zu bearbeiten.

Es lagen am 7. April 2020 bei Aktion Mensch Anträge mit einem Gesamtvolumen von 36,2 Millionen Euro vor. Das ursprünglich für dieses Sonderprogramm beschlossene Budget lag bei 20 Millionen Euro. Aktion Mensch hat wegen der immensen Nachfrage eine Aufstockung auf 40 Millionen Euro vorgenommen.


Aktion Mensch legt Fonds zur Unterstützung für Inklusionsunternehmen und Zuverdienstbetriebe auf

Die Aktion Mensch möchte gemeinnützige Inklusionsunternehmen und Zuverdienstbetriebe, die durch die Corona Krise gefährdet sind, unterstützen. Sie sind durch die Maßnahmen zur Bekämpfung übertragbarer Krankheiten unmittelbar oder mittelbar in der Ausübung ihrer Angebote beeinträchtigt und es fehlt oft an staatlicher Hilfe, weshalb ihr Bestand nicht selbstständig gesichert werden kann. Mit einem Soforthilfeprogramm CORONA möchte die Aktion Mensch dazu beitragen, dass die bestehenden Arbeitsplätze von Menschen mit Behinderung erhalten bleiben.

Es werden Personal-, Honorar- oder Sachkosten für max. sechs Monate gefördert. Die Antragstellung ist ab dem 8. Mai möglich. Es stehen insgesamt max. 8 Mio. Euro zur Verfügung. Die Antragstellung ist so lange möglich, wie nicht alle Mittel aufgebraucht sind und endet spätestens am 31. Juli 2020.

Durch die Förderung von Personal-, Honorar- und Sachkosten können zum Beispiel die Krisenkoordination und das Krisenmanagement innerhalb der Unternehmen unterstützt und die Möglichkeit der kurzfristigen Ausrichtung auf andersartige Produkte, die Wiederaufnahme des Betriebes und /oder Dienstleistungen gegeben werden. Das Förderangebot richtet sich an

  • Inklusionsunternehmen (unabhängig von einer in der Vergangenheit erfolgten Anschubförderung der Aktion Mensch), die sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Menschen mit Schwerbehinderung (§ 215 SGB IX) schaffen
  • Zuverdienstbetriebe, die bereits durch die Aktion Mensch mit einer Anschubförderung gefördert wurden.

Ziel ist der Erhalt der (auch) durch die Aktion Mensch in den vergangenen 20 Jahren geförderten Strukturen zur Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderung, die Stärkung der Konstitution und Liquidität der Unternehmen und Projekte in der aktuellen Krisensituation (kein finanzieller Ausgleich für Lohneinbußen aufgrund von Kurzarbeit der Arbeitnehmer*innen). Nicht unterstützt werden Einzelpersonenförderung, sondern es ist nur die Unterstützung von förderfähigen Organisationen möglich, die Individuelle Lösungen entwickeln um den realen Bedarf vor Ort abzudecken.

Die Förderung beträgt maximal 20.000 Euro je Unternehmen / Firma / Projekt-Partner. Der Zuschuss beträgt maximal 90 Prozent der förderfähigen Kosten. Es sind mindestens 10 Prozent Eigenmittel erforderlich.

Auf der Internetseite der Aktion Mensch gibt es weitere Informationen und den Online-Antrag.


Spendenaktion WeKickCorona unterstützt soziale Organisationen in der Corona-Krise

Die Fußballspieler Joshua Kimmich und Leon Goretzka haben anlässlich der Folgen der Corona-Pandemie eine Spendenaktion für soziale Einrichtungen ins Leben gerufen, der viele weitere Sportler gefolgt sind. Bisher sind 3,5 Mio. Euro zusammengekommen, die als Soforthilfe für soziale oder medizinische Einrichtungen zur Verfügung stehen. Unterstützt werden soziale Einrichtungen, die derzeit Bedürftige unterstützen oder denen durch die Corona-Pandemie wichtige Spendengelder ausbleiben.

Es sind bisher rund 800 Bewerbungen eingegangen, 68 Projekte erhalten bereits finanzielle Mittel, darunter Einrichtungen der Obdachlosenhilfe, Tafeln, Hospize, Schuldnerberatungen und viele weitere, die jetzt auf sofortige Hilfe angewiesen sind. 

Der Bewerbungsbogen ist kurz und unbürokratisch.

Zur Internetseite von WeKickCorona


Überbrückungshilfe für KMU

Das Bundesprogramm „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“ läuft nun an. Hierbei können KMU zu denen insbesondere auch Jugendherbergen, von Sozialunternehmen geführte Übernachtungsstätten, Caterer, Hotels oder Einrichtungen der Behindertenhilfe gehören, corona-bedingte Umsatzausfälle kompensieren.

Die Beantragung läuft ausschließlich über Steuerberater*innen/Wirtschaftsprüfer*innen. Diese können sich seit 8. Juli 2020 registrieren.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, deren Umsätze Corona-bedingt im April und Mai 2020 rückgängig gewesen sind und in den Monaten Juni bis August 2020 um mindestens 50 % gegenüber dem Vorjahr fortdauern.

Die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern ist in Bayern zuständig für die Entgegennahme und Prüfung der Anträge und die Auszahlung der Überbrückungshilfen.

Weitere Termine laut IHK-Homepage:

  • 10. Juli 2020: Die/der Steuerberater*in kann den Antrag für das Unternehmen auf der Plattform einreichen
  • 20. Juli 2020: Die Bearbeitung der Anträge beginnt
  • 24. Juli 2020: Die ersten Überbrückungshilfe können ausgezahlt werden.

Die Antragsfrist endet am 31. August 2020.

Es gibt eine bayerische Förderrichtlinie als Rechtsgrundlage für die Antragstellung zu dem Programm.

Hier finden Sie die Förderrichtlinie und weitere Informationen.


Corona-Hilfsfond von Phineo

Unter dem Titel „Gemeinsam für eine starke Zivilgesellschaft“ startet nun Phineo einen Corona-Hilfsfonds. Gemeinnützigen Organisationen, die durch Corona in ihrer Existenz bedroht sind, soll rasch und nachhaltig geholfen werden.

Gefördert werden gemeinnützige

  • Projekte, die sich besonders corona-vulnerablen Zielgruppen widmen (z.B. obdachlosen Jugendlichen, depressiven Menschen),
  • Angebote und Aktivitäten, die coronabedingt nicht möglich waren (z.B. Besuche bei Familien schwerkranker Kinder),
  • Organisationen, die coronabedingt in eine finanzielle Schieflage gekommen sind (z.B. durch wegfallende Einnahmen, kurzfristig ausfallende Finanzierungen oder Unternehmensspenden),
  • Organisationen oder Projekte, deren Erhalt mit der Förderung nachhaltig möglich ist.
  • Organisationen, die eigene Maßnahmen ergriffen haben, um die Krise überstehen zu können, wie bspw. Teil der freien Rücklagen wurden verwendet, andere Förderprogramme falls möglich wurden ausgeschöpft, Kurzarbeit wurde angeordnet und weitere.

Antragsberechtigt sind gemeinnützige Organisationen, die

  • andere Unterstützungsangebote, soweit möglich, in Anspruch genommen haben (z.B. Kurzarbeit),
  • eine grundsätzlich wirkungsorientierte Arbeit und transparente Berichterstattung belegen können,
  • mit ihrem Jahresbudget unter 2,5 Mio. Euro liegen,
  • mehrheitlich privat finanziert sind (deren Finanzierungen zu mehr als 50% aus Zuwendungen von Stiftungen, Unternehmen, Privatpersonen bestehen und/oder die sich aus Einnahmen des Zweckbetriebs/wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs finanzieren)

Gefördert wird zunächst in einem Zeitraum bis max. bis 31.12.2020. Es soll der Erhalt oder Wiederaufbau der Organisation ohne Zweckbindung, jedoch gerne mit konkreten Kostenpositionen unterstützt werden.

Anträge werden über ein Online-Formular bei PHINEO gestellt und dort fortlaufend geprüft und bewilligt.

Mehr Informationen und die Online-Bewerbung gibt es auf der Internetseite von Phineo.


Corona-Sonderprogramm für Übernachtungsstätten der Kinder- und Jugendbildung sowie Kinder- und Jugendarbeit

Anträge können vom 1. September bis zum 30. September bei den zivilgesellschaftlichen Zentralstellen gestellt werden.

Jugendherbergen, Schullandheime und Jugendbildungsstätten haben wegen der Corona-Pandemie erhebliche Einnahmeausfälle. Damit ihr Weiterbetrieb gesichert wird, startet das Bundesjugendministerium ein Sonderprogramm. Es beläuft sich auf insgesamt 100 Millionen Euro und zielt auf die Abmilderung von Liquiditätsengpässen bei gemeinnützigen Übernachtungsstätten im Zeitraum April bis Dezember 2020.  Die Richtlinie des Programms legt fest, dass diese Billigkeitsleistungen „als nicht rückzahlbarer Zuschuss bis zu einer Höhe von 90 Prozent (maximal 400 Euro pro Bett) des dargelegten Liquiditätsengpasses gewährt“ werden.

Antragsberechtigt sind Jugendherbergen, Schullandheime, Familienferienstätten, Kindererholungszentren, Naturfreundehäuser, Jugendbildungs- und begegnungsstätten der Jugendverbände sowie der politischen, kulturellen und sportlichen Kinder- und Jugendarbeit mit Übernachtungsangeboten. Dafür stehen 75 Millionen Euro zur Verfügung. Daneben sind 25 Millionen Euro vorgesehen für Zuschüsse für gemeinnützige Träger, die im längerfristigen internationalen Jugendaustausch tätig sind oder Workcamp-Angebote machen.

Pressemitteilung des BMFSJ: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/100-millionen-euro-fuer-den-erhalt-gemeinnuetziger-einrichtungen/160122

Förderrichtlinien: https://www.bmfsfj.de/blob/160058/38add0bb13d947c3d530d15e5ff32833/foerderrichtlinie-data.pdf

Anträge können vom 1. September bis zum 30. September bei den zivilgesellschaftlichen Zentralstellen, zum Beispiel für Jugendherbergen und Schullandheime beim Deutschen Jugendherbergswerk gestellt werden.

Kontakt


Auch als Paritätischer in Bayern sind wir bemüht, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und die Gesundheit unserer Mitarbeiter*innen zu schützen. Wir arbeiten deshalb vorwiegend aus dem Homeoffice.

Wir möchten unsere Mitgliedsorganisationen aber natürlich trotzdem bestmöglich unterstützen und beraten. Sie erreichen die Mitarbeiter*innen der Landesgeschäftsstelle und der Geschäftsstellen der Bezirksverbände daher wie gewohnt per E-Mail oder telefonisch unter der jeweiligen Durchwahl.

Mitgliederbereich


Im Mitgliederbereich stellt der Paritätische in Bayern seinen Mitgliedsorganisationen Fachinformationen und Arbeitshilfen zur Corona-Krise zur Verfügung, zum Beispiel Checklisten zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten, Informationen für Arbeitgeber*innen oder zum Thema Versicherungsschutz.

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