Das Bundes-Teilhabe-Gesetz (BTHG) wird ab dem 1. Januar 2017 gelten.

Wie war der Weg dahin?
Wie geht es nun weiter?

Den Entwurf zum Bundes-Teilhabe-Gesetz fanden wir nicht gut genug.
Mit unserem Protest haben wir erreicht, dass er verbessert wurde.

Der Einsatz hat sich gelohnt!

Unsere wichtigsten Forderungen wurden erfüllt.
Mit dem Gesetz verbessert sich leider nur wenig.
Aber es ist ein Anfang gemacht.
Für echte Gleichberechtigung von Menschen mit und ohne Behinderung.

Der Paritätische, andere Verbände, Einrichtungen und Menschen mit Behinderung haben sich gemeinsam für die Änderungen eingesetzt.

Alle haben zusammen gehalten: Betroffene, Angehörige, Freundinnen und Freunde, Profis und Unterstützende.

Das war großartig!

Es haben rund 20.000 Menschen überall in Deutschland protestiert und demonstriert.
Es gab viele Gespräche mit Politikerinnen und Politikern.
Fast 100.000 Protest-Postkarten wurden an Andrea Nahles (Bundesministerin für Arbeit und Soziales) verschickt.

Die größte Gruppe der Protestierenden waren Menschen mit Behinderung selbst.
Sie sind selbst für ihre Rechte eingetreten.
Sie haben die Politik selbst mitbestimmt.
Sie haben selbst ein Umdenken in der Politik bewirkt.
Sie haben selbst Veränderungen im Gesetz erreicht.
Ihre Proteste haben geholfen!
Und damit haben sie gezeigt:
Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe sind möglich!

Manche Verschlechterungen bleiben leider im Gesetz erhalten.
Einige Menschen sagen darum: Es reicht so trotzdem nicht!
Die UN-Behinderten-Rechts-Konvention wird nicht umgesetzt.
Wir finden: wirklich gleiche Rechte für Menschen mit Behinderungen sind so immer noch nicht möglich.

Aber:
Gemeinsam haben wir viel erreicht!
Gemeinsam sind wir stark!

Viele Verschlechterungen wurden verhindert.

Das neue Gesetz bringt Verbesserungen.
Aber nicht genug.

Der Paritätische fordert von der nächsten Bundes-Regierung:
Die UN-Behinderten-Rechts-Konvention erfüllen!
Selbst-Bestimmung und Teilhabe für Menschen mit Behinderung umsetzen!