Menschen mit Behinderungen: Leben in Zeiten von Corona

Leben in Zeiten von Corona

Was beschäftigt Menschen mit Behinderungen momentan? Was vermissen sie, welche positiven Erfahrungen haben sie in der Corona-Krise gemacht und was wünschen sie sich für die Zukunft? Das fragen wir an dieser Stelle verschiedene Menschen mit Behinderungen und ihre professionellen sowie ehrenamtlichen Helfer*innen aus der Sozialen Arbeit.

Corona, Corona, Corona: Egal, ob du das Radio oder den Fernseher anmachst oder mit Leuten sprichst. Überall gibt es nur das eine Thema, sagt Erwin. Erwin hat MS (Multiple Sklerose) und benötigt 24 Stunden am Tag Pflege. Worüber er sich aber zur Zeit besonders wundert ist, dass die Menschen weltweit ihre Selbstbestimmungsrechte nicht deutlicher verteidigen.

Nicole ist alleinerziehend. Ihr Sohn Tom hat das Downsyndrom. In „normalen“ Zeiten lebt er in einer Wohngruppe und arbeitet in einer Werkstatt. Jedes Wochenende fährt er zu seiner Mutter. Diese Normalität ist für Nicole und Tom noch immer weit weg. Mit Nicole haben wir darüber gesprochen, wie sich ihr Leben seit dem Lockdown verändert hat und was sie sich für die Zukunft wünscht.