www.paritaet-bayern.de: Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Bayern e.V. https://www.paritaet-bayern.de/ Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Bayern e.V. Aktuelle Meldungen de www.paritaet-bayern.de: Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Bayern e.V. https://www.paritaet-bayern.de/fileadmin/verband/bund_2015/theme/img/icon_newsfeed.gif https://www.paritaet-bayern.de/ 16 16 Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Bayern e.V. Aktuelle Meldungen TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Wed, 23 Oct 2024 08:53:00 +0200 VERSCHOBEN auf 23. Oktober 2024: "Deine Zukunft startet jetzt!" - Inklusionstag für Menschen mit Beeinträchtigung https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/10?tx_ttnews%5Bday%5D=23&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28858&cHash=b8875b4fee9c3f3311772db2e029f088

]]> ]]> SAFE THE DATE! Neuer Termin!

23.10.2024 in der Villa Leon Nürnberg

Einladung und Flyer werden in Kürze hier zu finden sein - bitte etwas Geduld ...

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Termine Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Region Mittelfranken Inklusion Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Veranstalter/Anbieter/Träger Der Paritätische Wed, 23 Oct 2024 08:53:00 +0200
Online-Tagung digital|für alle zur inklusiven Online-Zusammenarbeit https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/09?tx_ttnews%5Bday%5D=13&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29093&cHash=319bc1040df57a7416c1c88b19ac245f

]]> Seit der Pandemie sind Online-Konferenzen und digitale Kollaboration für viele Menschen obligatorisch geworden. Zwar ermöglichen die dafür eingesetzten Tools mehr Partizipation und helfen dabei, analoge Barrieren zu vermeiden. Häufig gibt es hierbei jedoch neue digitale Barrieren, die den Zugang erschweren. Allerdings wurde - besonders von Menschen mit Beeinträchtigungen oder Mitarbeiter*innen der Sozialen Arbeit - bereits viel Praxiswissen zum Umgang mit den vorhandenen, barrierebehafteten Tools erarbeitet. Zudem mehren sich Online-Angebote, die eine inklusivere Online-Zusammenarbeit versprechen bzw. befördern helfen. 

Zu diesem Zweck organisiert der Paritätische Gesamtverband eine große Online-Fachtagung, die sich an Menschen mit (verschiedenen) Beeinträchtigungen sowie an Mitarbeiter*innen aus Einrichtungen der Sozialen Arbeit richtet. In einem intensiven partizipativen Prozess will der Paritätische Gesamtverband diese mit Organisationen oder Unternehmen, die barrierefreie Online-Lösungen anbieten, sowie untereinander ins Gespräch bringen. Ziel ist es, dass Menschen mit Beeinträchtigungen und Mitarbeiter*innen der Sozialen Arbeit die Angebote kennenlernen, ihre Erfahrungen mitteilen und somit zu einer Weiterentwicklung und Verbesserung der Angebote beitragen können. Die Tagung soll auch dazu dienen, das Verständnis für die jeweiligen Bedarfe der unterschiedlichen Teilnehmenden zu vertiefen und Ideen für Inklusionsmaßnahmen zu verbreiten. Mit der Veranstaltung will der paritätisceh Gesamtverband Netzwerke zur nachhaltigen Zusammenarbeit und Stärkung inklusiver Online-Lösungen aufbauen. Die Tagung wird unterstützt, beraten oder mitorganisiert von zahlreichen Organisationen, die sich bundesweit oder regional für die Belange von Menschen mit Beeinträchtigungen einsetzen. 

Expert*innen in eigener Sache sind herzlich zur Tagung eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Auch Mitarbeiter*innen (ohne Beeinträchtigung) aus sozialen Einrichtungen dürfen sich gerne anmelden - die Teilnahmemöglichkeit ist allerdings beschränkt.

Weitere Informationen und Anmeldung - auch in Leichter Sprache - finden Sie auf der untenstehenden Webseiten.

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Termine Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Inklusion Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Menschen mit Behinderungen Digitalisierung Der Paritätische Fri, 13 Sep 2024 14:56:00 +0200
Traumatisierung bei Menschen mit geistiger Behinderung https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/07?tx_ttnews%5Bday%5D=09&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29068&cHash=989c2b0993d9bf543212dcb5fa9ff5db

]]> Menschen mit geistiger Behinderung erfahren häufiger extreme Lebensereignisse, deren Folgen als traumatisch beschrieben werden. Verhaltensweisen wie selbstverletzendes Verhalten, Flashbacks oder Wegdriften lassen sich nur schwer erkennen und interpretieren. So besteht die Gefahr, dass die seelische Belastung nicht ernstgenommen wird und die Verhaltensweisen als Folge der intellektuellen Einschränkungen gedeutet werden. Aktuelle Erkenntnisse der Psychotraumatologie werden in dieser Veranstaltung unter sonderpädagogischen Gesichtspunkten mit dem Fokus auf Menschen mit kognitivem Handicap vorgestellt und reflektiert. Der bestehende Zusammenhang zwischen Trauma, gesellschaftlicher Erwartung an Normalität und Behinderung am Lernen ist insbesondere für die Teilhabe an Bildung und dem Ermöglichen erfolgreichen Lernens von Bedeutung. Im ersten Teil der Veranstaltung setzen sich die Teilnehmer*innen mit dem Grundverständnis von Traumatisierung auseinander. Grundlagen der Psychotraumatologie (Traumatisierung und Folgen) und spezielle wissenschaftliche Erkenntnisse für Menschen mit Handicap im kognitiven Bereich werden vorgestellt. In einem zweiten Teil stehen die Analyse und Diskussion des pädagogischen Umgangs mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung und deren praktische Umsetzung im Alltag im Mittelpunkt. Betrachtet werden Risiko- und Schutzfaktoren in der Person und im Umfeld, um so die Rolle der Fachkräfte in den Institutionen der Lebensbereiche Schule, Wohneinrichtungen und Freizeit in ihrer Bedeutung für mögliche Heilungsprozesse darzustellen. Schwerpunkt der Veranstaltung sind Besonderheiten im Lernen und Verhalten bei Menschen mit geistiger Behinderung unter dem Fokus traumapädagogischer Handlungsstrategien. An Fallbeispielen werden konkrete methodische Ansätze zur Gestaltung der Beziehung und der Lernprozesse besprochen, sowie die Bedingungen der Einrichtungsorganisation zur Stabilisierung der Unterstützungssysteme beleuchtet. Die Bearbeitung der Inhalte wird in zeitlicher und inhaltlicher Hinsicht auf die Fragen und Bedarfe der Teilnehmerinnen abgestimmt.

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Region Mittelfranken Mitgliedsorganisationen Termine Tue, 09 Jul 2024 11:44:59 +0200
„Auch das noch?!“ – Überblick über Schutzkonzepte für die Behindertenhilfe gewinnen https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=25&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28851&cHash=967abc00012d64a88f10cefb17ec6d32

]]> Um passgenaue Schutzkonzepte entwickeln und implementieren zu können, benötigt es zuerst fundiertes Wissen zum Thema sexueller Missbrauch. Anschließend ist es wichtig zu verstehen, was unter dem Begriff Schutzkonzepte verstanden wird und wie dies vor allem mit Leben gefüllt werden kann. Des Weiteren wollen wir Ihnen Tipps aus unserem Erfahrungsschatz mitgeben, wie Sie Schutzkonzepte in Ihrem Träger starten können.

Inhalt:

  • Basisinfos zu sexuellem Missbrauch
  • Täter*innenstrategien
  • Bausteine eines Schutzkonzeptes
  • Tipps zum Start eines Schutzkonzeptes

Wen: Fachkräfte, die mit Mädchen* und Jun­gen* mit Behinderung arbeiten

Anmeldeschluss: 13.05.2024

Mehr Informationen & Anmeldung können Sie dem untenstehenden Anhang bzw. der Webseite entnehmen.

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Termine Fachbereich Frauen / Geschlechterpolitik / LGBTIQ Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Mitgliedsorganisationen Tue, 25 Jun 2024 11:33:00 +0200
Niedrigschwellige Elternarbeit als Erziehungspartnerschaft https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=13&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29065&cHash=343de9fd3ef2f422ac3710faf061aa30

]]> Die Zusammenarbeit mit Eltern ist ein wichtiger Bestandteil jeder Einrichtung. Das gemeinsame Ziel von Eltern und Fachkräften ist leicht zu formulieren: die positive Entwicklung der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen. In der Praxis zeigt sich, dass häufig Unsicherheiten, Anspannung und Hilflosigkeit auf beiden Seiten entstehen.

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Region Mittelfranken Mitgliedsorganisationen Termine Thu, 13 Jun 2024 11:28:36 +0200
Recht am eigenen Bild im digitalen Zeitalter und dessen Verletzungsgefahr - Fallstricke https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/05?tx_ttnews%5Bday%5D=14&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28881&cHash=64ad8a0078676756f6f5ac5952e20644

]]> Recht am eigenen Bild im digitalen Zeitalter und dessen Verletzungsgefahr- Fallstricke Vortrag von Prof. Dr. Eva-Irina v. Gamm, LL.M. (Eur.), Fachanwältin für Gewerblichen Rechtsschutz, am Dienstag, den 14.05 2024 um 19.00 Uhr im H-TEAM e.V.. Ein Foto ist schnell gemacht. Es ist auch schnell auf Facebook, Instagram oder auf der eigenen Webseite hochgeladen. Was ist, wenn sich auf dem Foto Personen befinden und diese nichts davon wissen, dass das Foto ins Netz gestellt wird? Ein Foto ist auch schnell gemacht unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), z.Bsp. mit Hilfe des Bildgenerators Midjourney. Lässt man seine Freunde oder Idole z.Bsp. zu Comicfiguren erwachsen und postet dies in den Social Media, stellt sich die Frage nach dem Recht am eigenen Bild ebenfalls, obwohl dies im Rechtsbewusstsein der Anwender weit weniger verankert sein dürfte. Von dem Grundsatz, dass jeder Mensch grundsätzlich selbst darüber bestimmen darf, ob und in welchem Zusammenhang Bilder von ihm veröffentlicht werden, gibt es wichtige Ausnahmen. Z.Bsp., wenn man an einer öffentlichen Veranstaltung teilnimmt. Ist dies bereits der Besuch eines Clubs oder einer Sportveranstaltung? Auch ist nicht jede Einwilligung ausreichend. Was gilt z.Bsp. wenn die 17jährige Emilia einwilligt, ihre Eltern aber nichts davon wissen? Es kann zu kostspieligen Abmahnungen kommen, wenn das sogenannte Recht am eigenen Bild verletzt wird. Diese und weitere Fragen wollen wir im Laufe des Abends zusammen klären. Die Anzahl der Plätze ist auf 40 Teilnehmer begrenzt. Wir bitten um eine telefonische Anmeldung unter 089-7473620 bei Herrn Sowa, H-TEAM e.V. Nach Beginn der Veranstaltung kann leider kein Einlass mehr garantiert werden. Der Eintritt ist frei. Spenden gehen an den H-TEAM. e.V. Soforthilfefonds für Münchner Bürgerinnen und Bürger in Not. Veranstaltungsort: H-TEAM e.V. Plinganserstrasse 19, 81369 München, (S- und U- Bahn Harras, Bus: Haltestelle Margaretenplatz). Wir freuen uns auf Sie!

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Region Oberbayern Mitgliedsorganisationen Termine Tue, 14 May 2024 09:53:24 +0200
Der Paritätische im Diskurs: Klima Demokratisch Wandeln! https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/05?tx_ttnews%5Bday%5D=08&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29126&cHash=3cdd96e05ada419445dcb6e211d3a3ec

]]> Die Klimakrise ist längst im Alltag vieler Menschen angekommen. Besonders betroffen sind diejenigen, die in ihrer Teilhabe ohnehin schon eingeschränkt sind: Sie werden bei der Frage, wie der notwendige Wandel gestaltet werden soll, weniger gehört. Mit der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen sind zudem Konflikte verbunden, wie die Lasten und Folgekosten verteilt werden sollen. Diese Diskussion findet in einer Zeit statt, in der das Vertrauen in demokratische Institutionen schwindet und antidemokratische Kräfte an Zustimmung gewinnen.

Ein Schlüssel liegt in der Stärkung demokratischer Teilhabe: Es gibt zahlreiche inspirierende Beispiele, wie sich Menschen vor Ort in ihren Sozialräumen engagieren. Für den Schutz unseres ökologischen und sozialen Klimas – in dem niemand zurückgelassen wird.

Gemeinsam wollen wir im Dialog mit Ihnen und unseren Gästen Erfahrungen austauschen und Ideen entwickeln, wie die demokratische Teilhabe an der nachhaltigen Entwicklung in Sozialräumen gestärkt werden kann.

Diskussion mit:

  • Margit Berndl  |  Der Paritätische in Bayern,Vorstand Verbands- und Sozialpolitik
  • Richard Mergner  |  BUND Naturschutz in Bayern e.V., Landesvorsitzender
  • Danielle Rodarius  Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern, Vorstand und Geschäftsführung
  • Prof. Dr. Ariane Sept | Hochschule München, Lehrgebiet: Partizipative Kommunalentwicklung und Gemeinwesenarbeit
  • Jan Renner | Mehr Demokratie e.V., Landesgeschäftsführer

Impulse:

  • Jan Renner | Mehr Demokratie e.V.
  • Prof. Dr. Ariane Sept | Hochschule München

Moderation:

  • Charlotte Persitzky, Der Paritätische in Bayern

Wichtige Infos zur Veranstaltung:

Wann: 08. Mai 2024 von 16.00 - 19.00 Uhr

Wo: Münchner Zukunftssalon oekom e.V. Goethestraße 28, 80336 München

Wir freuen uns auf einen angeregten Diskurs mit Ihnen!

Anmeldung:
Wir möchten Sie bitten, sich bis zum 26. April unter folgendem Link anzumelden:
https://eveeno.com/paritaetischer_diskurs_08-05-24

Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie einen besonderen Unterstützungsbedarf haben.

 

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Termine Der Paritätische Wed, 08 May 2024 16:00:00 +0200
Demo "UN-Zug" https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/05?tx_ttnews%5Bday%5D=04&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28988&cHash=99908526b6a53a3663451c5d29bab28f

]]> ]]> Beim Integral e.V. werden dafür zusammen Plakate gestaltet (18. April 2024) und ein gemeinsamer Tanz einstudiert, der bei der Demo vorgeführt wird - Tanzprobe am 24. April beim Integral e.V.

Im Anhang finden Sie den Flyer mit allen wichtigen Infos zu der Aktion in drei Teilen: Plakate basteln, Tanz einüben und Demozug teilnehmen.

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Termine Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Region Mittelfranken Mitgliedsorganisationen Sat, 04 May 2024 09:07:00 +0200
Vorträge und Schulungen des Betreuungsverein für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer oder die, die es vielleicht werden wollen. https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/05?tx_ttnews%5Bday%5D=03&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28879&cHash=1a41613d1785b0a91cd3e02634b43916

]]> Der Betreuungsverein des H-TEAM e.V. sucht Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich als rechtliche BetreuerInnen engagieren wollen. Zur Vorbereitung auf diese abwechslungsreiche Aufgabe bietet der Betreuungsverein eine Einführungsveranstaltung an. Dabei können Menschen die bereits als ehrenamtliche BetreuerInn tätig sind sowie an der Betreuung interessiere BürgerInnen teilnehmen. Die Schulung ist als zweiteilige Veranstaltung konzipiert, baut aufeinander auf und ist kostenlos. Es können nur beide Teile besucht werden. Die Schulung wird in unseren Räumen in der Plinganserstrasse 19 stattfinden. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine verbindliche Anmeldung per E-Mail oder telefonisch notwendig. Die nächste Schulung findet statt im H-TEAM e.V. am: Freitag, 03.05.2024 15:00 Uhr Beginn 19:00 Uhr Ende Samstag, 04.05.2024 10:00 Uhr Beginn 15:00 Uhr Ende Anmeldung: Monika Zanner info@h-team-ev.de 089/ 747 36 20 Veranstalter: H-TEAM e.V. Betreuungsverein Plinganserstraße 19 81369 München

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Region Oberbayern Mitgliedsorganisationen Termine Fri, 03 May 2024 09:43:52 +0200
Online-Reihe "Gesundheit stärken" https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=25&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28984&cHash=08a72033d09590c7a43cf08812262603

]]> ]]> Die Online Veranstaltungsreihe „Gesundheit stärken“ findet auch in diesem Jahr seit Ende Januar wieder statt. Erfreulicherweise beteiligen sich diesmal insgesamt sechs Kontakt- und Informationsstellen aus der Selbsthilfe in Unterfranken. So viele wie noch nie.

Themenübersicht 2024:

29.01.2024 Gesundheitsinformationen im Netz finden

28.02.2024 Waldbaden: zwischen Esoterik und Evidenz

11.03.2024 Depression: Therapie und Behandlungswege

25.03.2024 Organspende: Eine Chance für`s Leben

11.04.2024 Selbstfürsorge und Selbstwirksamkeit

25.04.2024 Gehirnjogging: Gedächtnistraining für jedes Alter

Die Selbsthilfekontaktstelle des Paritätischen in Würzburg schließt die Veranstaltungsreihe 2024 mit dem letzten Modul am Donnerstag, 25.04.2024 ab.

Das Thema ist: „Gehirnjogging: Gedächtnistraining für jedes Alter“.

Geistige Fitness ist keine Frage des Alters. Erfahren Sie in diesem letzten Modul der Online-Reihe mehr darüber wie Sie ihre mentale Fitness aktiv gestalten können.

Referentin Mareike Marten ist als leitende Ergotherapeutin in der Geriatrischen Rehabilitationsklinik der AWO Würzburg tätig und zertifizierte SimA® -Trainerin. Das SimA® – Programm wurde entwickelt, um die Selbstständigkeit älterer Menschen zu fördern und die Bewältigung des Alltags zu unterstützen. Dazu bettet SimA® psychomotorische und kognitive Übungsformen in einen Kompetenzansatz ein, der sehr gut auf die jeweilige Zielgruppe angepasst werden kann.

Der Online-Vortrag ist kostenfrei, findet über die Webkonferenzplattform Zoom statt und für alle interessierten Selbsthilfeaktiven gedacht.

Der Vortrag ist kostenfrei und findet online von 18:00 – 19:30 Uhr statt.

Anmeldungen bis zum 22. April 2024 bitte an:

Selbsthilfe-Ufr@paritaet-bayern.de oder

Tel: 0931 |35401-16 oder -17

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Region Unterfranken Gesundheit Selbsthilfe Veranstalter/Anbieter/Träger Der Paritätische Thu, 25 Apr 2024 08:06:00 +0200
Vortrag mit Podiumsdiskussion "Von der UN-Behindertenkonvention zur Umsetzung in Schwabach - barrierefrei und bunt 2.0" https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=24&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28994&cHash=73c40032415a2fb1b2832a84aac389cd

]]> Die Veranstaltung ist kostenfrei und ohne Anmeldung zu besuchen. Schirmherr ist Schwabachs Oberbürgermeister Peter Reiß.

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Termine Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Region Mittelfranken Weitere Anbieter Wed, 24 Apr 2024 11:29:00 +0200
„I-PREGNO – Familiengesundheit via App für psychosozial belastete Eltern“ https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=22&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28977&cHash=8e4af28b5ee0ca9ae1f3e00a5a8fc184

]]> In einem internationalen Verbundprojekt wurde die mHealth Intervention I-PREGNO entwickelt und in Studien auf ihre Wirksamkeit überprüft. Sie soll Familien mit hohen psychosozialen Belastungen im ersten Jahr nach der Geburt bei der Förderung und Aufrechterhaltung von Gesundheitsverhalten (z.B. Bewegung, Ernährung) unterstützen. Mittels evidenzbasierten behavioral-kognitiven Methoden sollen Wohlbefinden und Resilienz sowie ein gesundes Gewichtsmanagement begünstigt werden. Das Projektteam der Otto-Friedrich-Universität Bamberg stellt erste Ergebnisse der Studien vor.

Mitwirkende:

  • Prof. Dr. Jörg Wolstein, Projektleiter
  • Carmen Henning (M.Sc. Psych.), Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektkoordinatorin
  • Natalie Schoemann (M.Sc. Psych.), Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektkoordinatorin

Die Veranstaltung wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Für die Teilnahme an der Fachveranstaltung werden keine Beiträge erhoben.

Hinweis: Dieses Projekt wurde von der Europäischen Union im Rahmen des Forschungsprogramms Horizon 2020 Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union im Rahmen der ERA-NET Cofund Aktion N°727565 gefördert. Es ist Teil der "European Joint Programming Initiative A Healthy Diet for a Healths Life (JPIHDHL)".

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Fachbereich Frauen / Geschlechterpolitik / LGBTIQ Familie Frauen und Mädchen Der Paritätische Mon, 22 Apr 2024 14:00:00 +0200
Führung für Hörgeschädigte und Gehörlose in der Kunsthalle Nürnberg am 21. April 2024 https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=21&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29056&cHash=7e7f27943cc79123ae299a8fb265d4db

]]> ]]> Am 21.4.2024 um 16:15 Uhr findet die nächste Führung für Hörgeschädigte und Gehörlose in der Kunsthalle Nürnberg statt.

Alle weiteren Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Anhang.

 

 

 

 

 

 

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Termine Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Region Mittelfranken Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Weitere Anbieter Sun, 21 Apr 2024 08:24:00 +0200
Inklusion kann gelingen – gemeinsam! Diskussion mit der Familienausschussvorsitzenden des Deutschen Bundestags https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=19&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29131&cHash=8f38555c2d713969c8137b662104038f

]]> Kinder sind Kinder – unabhängig davon, ob sie eine Behinderung haben oder nicht. Das klingt eigentlich selbstverständlich. Und doch fiel dieser Satz häufig bei der Diskussion am gestrigen Abend. Denn in Deutschland wird immer noch ein Unterschied gemacht: Für Kinder mit Behinderung sind in Bayern die Bezirke zuständig. Ihre Belange sind im 9. Sozialgesetzbuch geregelt. Für alle anderen Kinder sind die Jugendämter der Kommunen zuständig, die auf Basis des 8. Sozialgesetzbuches arbeiten. Klingt kompliziert und bürokratisch? Das ist es auch! Die Folge: Familien werden von einem Amt zum nächsten geschickt, weil die häufig damit beschäftigt sind, ihre Nichtzuständigkeit für bestimmte Leistungen zu erklären. Bis die Hilfe bei den Familien ankommt, dauert es, falls die Familien nicht schon vorher aufgegeben haben. Wie hoch die Hürden für Familien sind, davon berichteten die Praktiker*innen aus ihrem Arbeitsalltag.

Mit einer (weiteren) Reform des Kinder- und Jugendhilferechts soll sich das ändern. Künftig soll das 8. Sozialgesetzbuch für ALLE Kinder zuständig sein. Die Kinder- und Jugendhilfe und die Eingliederungshilfe – zwei völlig unterschiedliche Systeme – sollen zusammenwachsen. Die Bundesregierung hat dafür einen umfassenden Beteiligungsprozess durchgeführt. Der Abschlussbericht soll im Mai veröffentlicht werden. Parallel wird im Familienministerium an einem Gesetzentwurf gearbeitet, auf den alle gespannt warten. „Wir wissen selbst noch nicht, was darin stehen wird“, erzählt Ulrike Bahr. Unstrittig sei das Ziel, dass die Kinder- und Jugendhilfe inklusiver werden müsse und Familien Unterstützung aus einer Hand erhalten sollen. Wenn es um die Details geht, gehen die Ansichten auseinander. Vor allem, wenn’s ums Geld geht. „Die Reform kann nicht kostenneutral funktionieren!“, ist Ulrike Bahr überzeugt.

Das sieht auch der Paritätische so: „Wir brauchen die Bereitschaft und den politischen Willen, in das System einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe zu investieren“, forderte Juliane Meinhold, Abteilungsleiterin Soziale Arbeit beim Paritätischen Gesamtverband. Zentrales Anliegen des Verbands ist, dass die Kinder und Jugendlichen, um die es geht, mehr Gehör finden. Ihre Bedürfnisse müssen handlungsleitend sein.

Bei den Gesprächsteilnehmer*innen des Abends ist die Sorge groß, dass es doch nur eine Verwaltungsreform wird und sich die Situation für die Kinder und Jugendlichen und deren Familien nicht spürbar verbessern wird. Ulrike Bahr zeigt sich dennoch optimistisch: "Die inklusive Ausgestaltung der Kinder- und Jugendhilfe ist fachlich nicht mehr umstritten. Gerade in Bayern wird die Zusammenführung von Eingliederungshilfe und Jugendhilfe eine große Herausforderung, aber bietet auch ebenso große Chancen: Wir werden das Kind, seine Bedarfe und seine Familie in den Mittelpunkt stellen, nicht die alten Verwaltungslogiken. Schon in der Vorbereitung passiert viel Gutes, zum Beispiel dieser „Pari Talk“, bei dem die Fachleute aus Eingliederungshilfe und Jugendhilfe in einen echten Austausch auf Augenhöhe treten."

Dass Inklusion auch ganz einfach umzusetzen ist, zeigte Silvio Gödickmeier von Startklar Soziale Arbeit aus dem Berchtesgadener Land. Zusammen mit der Lebenshilfe haben sie eine inklusive Sozialpädagogische Familienhilfe entwickelt und umgesetzt. Man kann Inklusion auch einfach machen! Gemeinsam.  

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Presse Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Inklusion Kinder und Jugend Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Fri, 19 Apr 2024 14:00:39 +0200
Mit Overlay-Tools mehr digitale Barrierefreiheit erreichen? https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=19&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29130&cHash=186cd8c7620ea53ba323bda44cce8cb2

]]> Die Zugänglichkeit ihrer Webangebote rückt für viele Unternehmen und Organisationen immer mehr in den Fokus. Der Markt bietet Software-Lösungen, die eine schnelle Abhilfe für barrierenbehaftete Webseiten versprechen: sogenannte Overlay-Tools. Doch sind diese Lösungen durchaus umstritten.

Was sind Overlay-Tools?

Overlay-Tools sind Programme, die neben den eigentlichen Webredaktionssystemen auf dem Webserver eingebunden werden. Sie bieten in einer Art „schwebendem Menü“ (overlay) seitenweit aufrufbare Zusatz- und Änderungsfunktionen wie Textvergrößerung, Kontraständerungen oder Sprachausgabe an, die die Webseiteninhalte zugänglicher machen sollen. Sie werden oft als einfache und kosteneffiziente Lösung für die Einhaltung offizieller Barrierefreiheitsstandards (WCAG 2.2, EN 3091549) präsentiert.

Die Grenzen von Overlay-Tools

Overlay-Tools lösen das Versprechen, Webseiten barrierefrei zu machen, bislang nicht ein. Wie von Expert*innenorganisationen hervorgehoben, können schlecht programmierte Overlay-Tools sogar selbst zu Barrieren werden:

  1. Mit Overlay-Tools können zugrundeliegende Mängel der Barrierefreiheit einer Webseite nicht nachträglich behoben werden. Vielmehr müssen bei der Planung, Entwicklung und Pflege einer Webseite die genannten Barrierefreiheitsstandards umgesetzt werden. Das heißt auch: Gesetzliche Anforderungen an die Barrierefreiheit lassen sich nicht durch den Einsatz eines Overlay-Tools erfüllen.
  2. Diese Tools können ihrerseits zu digitalen Barrieren werden, z.B. wenn diese Tools selbst nicht die besagten Standards einhalten, wenn sie sich nicht barrierefrei abschalten lassen oder wenn sie die Zugänglichkeit einer Webseite für Nutzer*innen von assistiven Technologien wie Screenreadern und Bildschirmvergrößerungsprogrammen erschweren. Letzteres kann dadurch entstehen, dass das Tool Webinhalte überlagert.
  3. Overlay-Tools können keine behinderungsübergreifende Barrierefreiheit herstellen. Für bestimmte Nutzer*innengruppen können sie als Ergänzung zu einer barrierefreien Webseite einen Mehrwert haben. Zu denken ist dabei z.B. an Menschen, die selbst keine assistiven Technologien nutzen und für die die Overlay-Einstellungsmöglichkeiten die Nutzung einer Webseite erleichtern. Das können etwa Menschen sein, die in der Computernutzung nicht erfahren genug sind, um entsprechende Einstellungen z.B. zu Kontrasten oder zu Schriften über ihren Browser oder im Betriebssystem vorzunehmen. Für diese Zielgruppen bedeutet das aber auch, dass sie die Einstellungen auf unterschiedlichen Webseiten neu vornehmen müssen und dass sie sich angesichts der Vielzahl an vorhandenen Overlay-Tools immer in das jeweils eingesetzte einarbeiten müssen.

Kritische Stellungnahmen

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), Mitgliedsorganisation des Paritätischen, empfiehlt daher, vorhandene Kapazitäten in die barrierefreie Gestaltung der Online-Medien selbst zu investieren. Soll ein Overlay-Tool auf einer barrierefreien Webseite eingesetzt werden, formuliert der DBSV in einer Stellungnahme zu Barrierefreiheit von Webseiten und Accessibility Overlays Anforderungen für deren Einsatz. Auch die Überwachungsstelle für barrierefreie Informationstechnik (BfIT) Bund und das European Disability Forum (EDF) warnen vor der Annahme, dass Overlay-Tools eine vollständige Lösung für die digitale Barrierefreiheit darstellen könnten. Sie betonen ebenso wie der DBSV die Notwendigkeit, die Webseiten selbst gemäß den Barrierefreiheitsstandards zu gestalten. Overlays vermitteln eine falsche Sicherheit, die letztendlich dem Ziel einer allgemein zugänglichen digitalen Welt entgegenstehen kann.

Weiterführende Links

DBSV-Stellungnahme zu Barrierefreiheit von Webseiten und Accessibility Overlays

Kontakt

Projekt #GleichImNetz

digikom@paritaet.org

/GleichImNetz @GleichImNetz

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Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Mitgliederangelegenheiten Inklusion Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Digitalisierung Fri, 19 Apr 2024 11:15:44 +0200
Weil alle zählen. Seit 100 Jahren: Der Paritätische Gesamtverband feiert Jubiläum und veröffentlicht neue digitale Verbandschronik https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=17&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29125&cHash=dda4ee17a26d9ca810250177cb362ff6

]]> Anlässlich des Verbandsjubiläums veröffentlicht der Paritätische Gesamtverband eine digitale Chronik der einhundertjährigen Geschichte seit der Gründung am 7. April 1924. In einem Zeitstrahl wurden Höhepunkte und Meilensteine der Entwicklung des Verbandes hin zu einem Dachverband von über 10.800 eigenständigen gemeinnützigen Organisationen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich historisch recherchiert und journalistisch, übersichtlich aufbereitet. Der Weg des Paritätischen zum heute größten politisch und weltanschaulich unabhängigen Wohlfahrtsverband Deutschlands lässt sich als Spiegelbild der Geschichte der deutschen Zivilgesellschaft lesen und belegt die stetig gewachsene Bedeutung des Verbandes als sozialpolitischer Akteur in krisenhaften Zeiten.

Die Chronik reicht von der Gründung des Paritätischen und der Aufbruchstimmung der Weimarer Republik, in der die bürgerliche Frauenbewegung eine zentrale Rolle spielt, über die Neudefinition sozialer Arbeit durch Eltern-, Behinderten- und Gesundheitsselbsthilfeinitiativen in den 1960er und 1970er Jahren bis zu aktuellen gesellschaftlichen Bündnissen gegen Rechtsextremismus und für eine sozial-ökologische Transformation. Anschaulich vermittelt wird der verstärkte Einsatz für soziale Gerechtigkeit seit den 1980er Jahren und warum die Veröffentlichung des ersten Armutsberichts für die Bundesrepublik Deutschland durch den Paritätischen am 9. November 1989 auch einen besonderen innerverbandlichen Meilenstein darstellt. Wie die verbandlichen Grundsätze - Offenheit, Vielfalt, Toleranz - sich seit den 1990er Jahren immer wieder auch in einer dynamischen Mitgliederentwicklung widerspiegeln, zeigt der Zuwachs u. a. von Migrantenselbstorganisationen und zuletzt queeren Organisationen.

“Der Paritätische war und ist in ständiger Bewegung, dabei am Puls der Zeit und oft gestalteten er und seine Mitgliedsorganisationen gesellschaftlichen Fortschritt mit. Der Paritätische verfolgt dabei eine im guten Sinne liberale Politik, thematisiert konsequent Armut und Benachteiligungen und hat sich als zentraler Akteur einer lebendigen Zivilgesellschaft etabliert”, so Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbands. 

Auf dem Zeitstrahl kann die bewegte Verbandsgeschichte ab sofort übersichtlich aufbereitet nachvollzogen werden:
www.der-paritaetische.de/geschichte 

Zu einer Festveranstaltung anlässlich des hundertjährigen Jubiläums des Paritätischen Gesamtverbands unter dem Motto “Weil alle zählen” am 25. April in Berlin werden u. a. Bundesfamilienministerin Lisa Paus sowie Fridays for Future-Aktivistin Luisa Neubauer sowie rund 300 Gäste aus Politik und Zivilgesellschaft erwartet.

Die Veranstaltung kann über die Website zum Jubiläum am Donnerstag, den 25. April 2024, ab 11 Uhr als Livestream mitverfolgt werden. Dieser wird auch in Gebärdensprache, Leichter Sprache und mit Schriftdolmetschung (Untertitelung) zur Verfügung stehen. 

Mehr Informationen zum Jubiläum und dem Livestream am 25. April 2024:
www.der-paritaetische.de/jubilaeum

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Presse Aus dem Landesverband Der Paritätische Pari100 Wed, 17 Apr 2024 13:00:00 +0200
Be a voice, not an Echo https://www.paritaet-bayern.de//startseite/themen/detailansicht/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=15&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29099&cHash=0ed8df97929479864d13d0c80926d4fc

]]> ]]> Der Paritätische in Bayern steht für Vielfalt, Offenheit und Toleranz – und das seit 100 Jahren! Aber es gibt in diesem Jahr noch viel mehr zu feiern: Vor 70 Jahren wurde das FSJ (Freiwillige Soziale Jahr) ins Leben gerufen und vor 60 Jahren das Jugendfreiwilligendienstgesetz (JFDG) in Kraft gesetzt!

Wenn das kein Grund zum Feiern ist – und um Zeichen zu setzen: In einer Kunstaktion am Münchener Ostbahnhof haben sich Freiwillige unserer Freiwilligendienste Bayern mit der Frage auseinandergesetzt, was unsere Werte für uns und die Gesellschaft bedeuten und wie diese kreativ in den öffentlichen Raum getragen werden können. Gemeinsam mit Passant*innen haben die Freiwilligen den Slogan „Be a Voice, Not an Echo“ entwickelt und eine Wand im Werksviertel München mit Graffitis gestaltet, die bunter und vielfältiger nicht sein könnten!

Verantwortlich für die Idee und Begleitung ihrer FSJ-Gruppe war Frizzi Theuschl. Sie erhielt Unterstützung von ihrer Kollegin Selina Pöllmann. Als Künstler hat die Freiwilligen Misterwoodland angeleitet. Die Fotos kommen von Sophia Wild.

Die Stadtsparkassen Stiftung München hat das Projekt mit einer Spende unterstützt.

Wir sagen "Danke" an alle, die bei dieser tollen Aktion mitgemacht oder sie unterstützt haben!

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Themen Kinder und Jugend Pari100 Zivilgesellschaft und Demokratie Mon, 15 Apr 2024 14:14:51 +0200
Weg mit §218: Paritätischer begrüßt Kommissions-Vorschläge zur Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=15&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29095&cHash=e19c1e8491c4b89243bcc0063935e79d

]]> Als wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Selbstbestimmung von Schwangeren bewertet der Paritätische Wohlfahrtsverband die heute vorgestellten Empfehlungen der “Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin” für eine Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs. Durch eine rechtliche Verortung des Schwangerschaftsabbruchs außerhalb des Strafrechts sowie die Einführung eines Rechtsanspruchs auf Beratung, wie von der Kommission alternativ zur Beratungspflicht empfohlen, würde endlich die unsägliche Stigmatisierung beendet, denen ungewollt Schwangere bisher ausgesetzt sind. Der Verband fordert die Bundesregierung auf, die Empfehlungen der Kommission schnellstmöglich umzusetzen.

“Die Autonomie der Schwangeren und der Schutz des ungeborenen Lebens können nicht mit den Mitteln des Strafrechts verwirklicht werden. Statt Schwangere in schwieriger Lebenslage zu kriminalisieren und durch die Androhung von Strafen zusätzlich unter Druck zu setzen, braucht es Zugang zu Informationen, Hilfe und Unterstützung. Keine Schwangere darf allein gelassen werden und es muss Schluss sein mit Stigmatisierung. Der Schwangerschaftsabbruch muss enttabuisiert werden, um den Weg frei zu machen zu aufgeklärten, selbstbestimmten und verantwortungsbewussten Entscheidungen, zum Schutz des Lebens und der Gesundheit der Schwangeren”, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen. 

Die Forderung der Kommission nach einem flächendeckenden, niedrigschwelligen, barrierefreien und vielsprachigen Beratungsangebot, das kostenfrei und im Wege eines Rechtsanspruches zur Verfügung steht, sei unbedingt zu unterstützen. Auch die Stärkung von Präventionsmaßnahmen wie u.a. der kostenfreie Zugang zu Verhütungsmitteln für Menschen im Transferleistungsbezug und mit geringem Einkommen ist eine langjährige Forderung des Paritätischen und seiner Mitgliedsorganisationen. Darüber hinaus fordert der Verband die Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen für alle selbstbestimmten Schwangerschaftsabbrüche.

Der Verband spricht sich dafür aus, dass der §218 gestrichen und der selbstbestimmte Schwangerschaftsabbruch und alle damit im Zusammenhang stehenden Regelungen außerhalb des Strafgesetzbuches geregelt werden. Der Schwangerschaftsabbruch gegen den Willen der schwangeren Person dagegen muss nach Ansicht des Paritätischen Straftatbestand bleiben und hier der Strafrahmen vom Vergehen zum Verbrechen verschärft werden. “Für den Verband ist es Haltung und Auftrag zugleich, dass das historische Erbe Deutschlands vor allem aus der Zeit des Nationalsozialismus, in der u.a. Zwangsabtreibungen und -sterilisationen legitimiert wurden, nicht vergessen werden darf. (...) Das damit verbundene Unrecht darf sich niemals wiederholen”, heißt es in der verbandlichen Positionierung zum Thema.

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Presse Fachbereich Frauen / Geschlechterpolitik / LGBTIQ Familie Frauen und Mädchen Gesundheit Mon, 15 Apr 2024 10:30:00 +0200
Bezahlkarte für Geflüchtete: Paritätischer kritisiert das heute verabschiedete Gesetz und appelliert an Länder und Kommunen https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=12&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29085&cHash=b2171df9c0e6afe591e70ce034c0192a

]]> Der Paritätische Gesamtverband kritisiert das heute verabschiedete Gesetz zur Einführung einer Bezahlkarte für Geflüchtete  als ein Instrument zur Gängelung, Kontrolle und Diskriminierung Geflüchteter im Asylbewerberleistungsbezug. Zwar enthält das Gesetz nun einige Verbesserungen gegenüber dem Gesetzesentwurf, die auf Drängen von Bündnis 90/Die Grünen aufgenommen wurden, dennoch bleibt die grundsätzliche Kritik des Verbandes an der Einführung von Bezahlkarten bestehen.

Mit der heute beschlossenen Regelung steht es Ländern und Kommunen frei, darüber zu entscheiden, ob und wie sie Bezahlkarten einführen. Der Paritätische appelliert an Vernunft und Pragmatismus vor Ort und fordert zum Verzicht auf die Einführung auf. 

“Man kann es drehen und wenden, wie man will: Es handelt sich hier schlicht um schikanöse Symbolpolitik. Die Bezahlkarten lösen kein reales Problem, sondern sie sind ein Abschreckungsinstrument, das im Übrigen wirkungslos bleiben wird. Tatsächlich wird die Einführung von Bezahlkarten die Ausgrenzung Geflüchteter vorantreiben und ihre Armut verstärken”, warnt Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands.

"Der Ball liegt nun bei Ländern und Kommunen. Diesen steht es frei, Bezahlkarten einzuführen, die bundesgesetzliche Regelung verpflichtet sie dazu nicht. In den meisten Fällen gibt es eine wenig aufwändige und inklusive Alternative: Die Überweisung auf das Konto der Leistungsbezieher*innen”, so Schneider. Der Paritätische warnt insbesondere vor dem enormen Verwaltungsaufwand und den drohenden Widersprüchen und Klagen der Betroffenen dort, wo Bezahlkarten mit Einschränkungen bei Bargeldabhebungen und Überweisungen eingeführt werden. Schneider: “Es ist schon erstaunlich, dass manche sich bei der Bekämpfung von Kinderarmut über 5000 zusätzliche Stellen in der Verwaltung erregen, aber wenn es um die Drangsalierung von Flüchtlingen geht, keine Kosten und Mühen gescheut werden sollen.”

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Presse Fachbereich Migration Familie Migration und Flucht Soziale Teilhabe und Armut Fri, 12 Apr 2024 12:30:08 +0200
Civic Coding-Projektberatung - Künstliche Intelligenz (KI) sozial, nachhaltig und partizipativ gestalten https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=12&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29084&cHash=02883e1cc1eaece8667358a14213d088

]]> Mit der Initiative „Civic Coding – Innovationsnetz KI für das Gemeinwohl“ möchten drei Bundesministerien ressortübergreifend Strukturen aufbauen, die die Entstehung sozialer Innovationen aus der Mitte der Gesellschaft und die gesamtgesellschaftliche Nutzung von KI auf breiter Basis befördern.

Mit der neuen Civic Coding-Projektberatung werden gemeinwohlorientierte KI-Projekte bei ihren Herausforderungen unterstützt.

Projektteams können sich ab sofort bewerben und bis zu 30 Stunden 1-zu-1 Beratung in den Themenbereichen Künstliche Intelligenz, Daten, Strategie und Organisation erhalten.

Eine Anmeldung ist durchgängig möglich, bis alle Plätze vergeben sind.
 
Ob die Umsetzung der Idee noch ganz am Anfang steht oder bereits fortgeschritten ist und Beratungsbedarf zu einer konkreten Herausforderung besteht – das Angebot richtet sich an Projekte mit KI- und Gemeinwohlbezug in allen Entwicklungsstufen.

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

 
Weitere Informationen und Bewerbung unter:

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Bildung Digitalisierung Fri, 12 Apr 2024 11:30:00 +0200
Digitalisierung des Gesundheitswesens https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=11&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29080&cHash=d08a84a4d2bbf30373c1f2b23770b1de

]]> Am 22. März 2024 wurden das "Gesetz zur Beschleunigung der Digitalisierung des Gesundheitswesens" (Digital-Gesetz – DigiG) sowie das "Gesetz zur verbesserten Nutzung von Gesundheitsdaten" (Gesundheitsdatennutzungsgesetz – GDNG) im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Zuletzt wurden beide Gesetze am 2. Februar 2024 im Bundesrat abschließend beraten und ohne Anrufung des Vermittlungsausschusses gebilligt.

Die Gesetzesregelungen im Einzelnen:

Das Digital-Gesetz sieht u.a. vor, ab Anfang 2025 die elektronische Patientenakte (ePA) flächendeckend für alle gesetzlich Versicherten einzuführen. Versicherte können mittels eines Opt-out-Widerspruchsverfahrens entscheiden, ob sie die ePA nutzen möchten. Die ePA enthält automatisch erstellte Medikationsübersichten sowie wichtige Behandlungsinformationen wie Arztbriefe und Befunde. Personen ohne Smartphone haben die Möglichkeit, ihre ePA in ausgewählten Apotheken einzusehen und erhalten dabei Unterstützung durch Ombudsstellen. Telemedizin und Digitale Gesundheitsanwendungen sollen ebenfalls breiter genutzt werden. Seit dem 1. Januar 2024 wurde zudem das Papier-Rezept durch das das elektronische Rezept (E-Rezept) abgelöst.

Das Gesundheitsdatennutzungsgesetz soll die Nutzung von Therapiedaten für die Forschung erleichtern. Hierfür wird u.a. eine zentrale Datenzugangs- und Koordinierungsstelle eingerichtet, um anonymisierte Gesundheitsdaten aus verschiedenen Quellen zu verknüpfen. Zudem wird das Forschungsdatenzentrum Gesundheit beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erweitert, um anonymisierte Gesundheitsdaten mit Krebsregisterdaten und anderen medizinischen Registern zu verknüpfen. Die Freigabe der ePA-Daten erfolgt künftig ebenfalls per Opt-out-Verfahren, wobei nur zuverlässig automatisiert pseudonomisierte Daten übermittelt werden sollen. Patient*innen sollen hierfür eine einfache Möglichkeit erhalten, über die Freigabe ihrer Daten für Forschungszwecke zu entscheiden. Die Erklärung des Widerspruchs soll auch bei den Ombudsstellen der Krankenkassen möglich sein.

Der Paritätische begrüßt grundsätzlich beide Gesetze als wichtige erste Schritte zur Digitalisierung des Gesundheitswesens und damit zur potenziellen Verbesserung der Versorgungsqualität und -sicherheit in Deutschland. Die Nutzung umfassender Gesundheitsdaten, insbesondere aus elektronischen Patientenakten (ePA), vermag einen Mehrwert sowohl für die medizinische Forschung als auch für die Patient*innensicherheit zu schaffen. Gleichwohl muss während des gesamten Prozesses die Datenhoheit der Patient*innen sowie ihre Wahlfreiheit und informationelle Selbstbestimmung oberste Maxime und Ausgangspunkt aller weiteren Umsetzungsentscheidungen sein. Die Sicherheit und der Schutz der zumeist hochsensiblen Gesundheitsdaten sind und bleiben unerlässlich.

Die detaillierten Stellungnahmen des Paritätischen Gesamtverbandes zum GDNG sowie der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) zum DigiG können Sie sowohl hier als auch hier einsehen.

 Kerstin Guderley, Paritätischer Gesamtverband Berlin 

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Mitgliederangelegenheiten Recht Gesundheit Digitalisierung Thu, 11 Apr 2024 15:30:03 +0200
Wachstumschancengesetz verabschiedet https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=11&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29079&cHash=f99ee49341484d262b2a9b5405f2be88

]]> Der Bundesrat hat am 22.3.2024 dem Wachstumschancengesetz zugestimmt. Es ist am 27.3.2024 im Bundesgesetzblatt (BGBl. 2024 I Nr. 108) verkündet worden. Neben einer Vielzahl steuerlicher Regelungen sieht das Gesetz zur Stärkung von Wachstumschancen, Investitionen und Innovation sowie Steuervereinfachung und Steuerfairness für die Wohlfahrtspflege folgende Regelungen vor:

  • Durch eine Ergänzung in § 12 Abs. 2 Nr. 8 UStG Buchst. a UStG wurde klargestellt, dass die Wettbewerbsklausel den ermäßigten Steuersatz von 7 % betreffend nur auf Leistungen von Zweckbetrieben nach den §§ 66 – 68 AO anzuwenden ist. Bei Leistungen von Zweckbetrieben nach § 65 AO findet hingegen keine umsatzsteuerrechtliche Prüfung der Wettbewerbsrelevanz dieser Leistung statt. Zudem wurde eine Forderung der Wohlfahrtspflege umgesetzt, in dem bei der Beurteilung, ob eine nach den §§ 66 – 68 AO gemeinnützige Einrichtung mit ihren Leistungen ihre steuerbegünstigten satzungsgemäßen Zwecke selbst verwirklicht, nicht nur auf den Leistungsempfänger abzustellen ist. 

    Begünstigte Leistungen liegen demnach auch dann vor, wenn die von dem jeweiligen gemeinnützigen Zweck erfassten Personen entweder Empfänger der Leistung sind oder bei der Leistungserbringung mitwirken, so z.B. in Inklusionsunternehmen, gem. § 12 Abs. 2 Nr. 8 Buchst. a S. 4 UStG.
     
  • Im Zusammenhang mit dem Zuwendungsempfängerregister sind Anpassungen in §§ 60 b, 97 Abs. 7 AO vorgenommen worden. Neben sprachlichen und klarstellenden Änderungen wurde das Zuwendungsempfängerregister dahingehend verändert, dass neben steuerbegünstigten Körperschaften, die gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen, nun ausdrücklich auch politische Parteien, Wählervereinigungen und juristische Personen des öffentlichen Rechts von der Vorschrift erfasst sind.  Es wird die Möglichkeit geschaffen, weitere Daten der Zuwendungsempfänger zu erfassen, wie z.B. Kontoverbindungen. Dies dürfte insbesondere für spendensammelnde Organisationen von Interesse sein. Ferner wurden in § 50 EStDV die gesetzlichen Voraussetzungen für die Möglichkeit der Ausstellung einer Zuwendungsbestätigung für Organisationen aus dem EU-Ausland geschaffen. Eine Zuwendungsbestätigung darf ein nicht im Inland ansässiger Zuwendungsempfänger nur dann ausstellen, wenn er im Zuwendungsregister aufgenommen ist.
     
  • Des Weiteren wurde eine Anhebung der Abzugsgrenze für Geschenke beschlossen gem. § 4 Abs. 5 EStG an Personen, die nicht Arbeitnehmer des Steuerpflichtigen sind, von bisher 35 EURO auf 50 EURO.
     
  • Durch das Wachstumschancengesetz wurde eine stufenweise eRechnungspflicht (elektronische Rechnung) zwischen Unternehmern (B2B-Bereich) eingeführt. Dies bedeutet, dass ein im Inland ansässiger Unternehmer verpflichtet wird, für in Deutschland steuerbare Leistungen, die nicht nach § 4 Nr. 8 bis 29 UStG steuerbefreit sind, eRechnungen auszustellen. In § 14 Abs. 1 UStG wurde die eRechnung neu definiert. Zur Vermeidung von unverhältnismäßigen Schwierigkeiten bei der Durchführung von Geschäften des täglichen Lebens wurde für Kleinbetragsrechnungen bis zu einem Gesamtbetrag von 250 EUR festgelegt, dass weiterhin alle Arten von Rechnungen verwendet werden können, § 33 S. 4 UStDV. Die Regelung tritt zum 1.1.2025 in Kraft. Inländische Rechnungsempfänger sind ab 2025 uneingeschränkt zum E-Rechnungsempfang verpflichtet. Für Rechnungsaussteller gelten Übergangsregelungen, so dass viele Rechnungsaussteller erst ab 2027 verpflichtet sein werden.

Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem beigefügten Gesetz.
https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/20240410_Wachstumschancengesetz_Gesetzestext.pdf

Erika Koglin, Paritätischer Gesamtverband Berlin

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Mitgliederangelegenheiten Recht Thu, 11 Apr 2024 15:00:00 +0200
Breites Verbändebündnis für einen Kurswechsel in der Finanz- und Haushaltspolitik https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=11&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29078&cHash=600a6b76a5f4848f846c9d0f8b632b19

]]> Gemeinsam mit 17 weiteren Organisationen warnt der Paritätische Gesamtverband entschieden vor Kürzungen im Haushalt 2025. Am 19. April sind die Ministerien dazu aufgerufen, dem Finanzministerium Vorschläge für Einsparungen im kommenden Jahr vorzulegen.

Alle Ressorts sind mit massiven Kürzungsvorgaben konfrontiert. Das Verfahren weicht vom üblichen Eckwertebeschluss im Kabinett ab, bei dem in enger Abstimmung der Fachministerien mit Hinblick auf die Bedarfe eine gemeinsame Finanzübersicht entwickelt wird.

Um diesem Sparkurs etwas entgegenzusetzen, rufen Umwelt- und Sozialverbände gemeinsam mit dem DGB zu einem Paradigmenwechsel in der Finanz- und Haushaltspolitik auf. 

Die Kernbotschaft lautet: ein handlungsfähiger Staat benötigt Spielraum in der Finanzierung.

Die Schuldenbremse ist kein geeigneter Rahmen, um den multiplen Krisen unserer Zeit zu begegnen. Klimawandel und wachsende soziale Ungleichheit erfordern Investitionen in unsere Infrastruktur und eine Ausweitung der öffentlichen Daseinsvorsorge. Eine Verschärfung der Sparpolitik würde die Existenzangst und Entsolidarisierung in der Gesellschaft fördern und wäre eine Gefahr für die demokratische Stabilität. Eine Reform der Schuldenbremse sowie ein im Grundgesetz verankertes Sondervermögen für die Übergangszeit sind dringend erforderlich und noch in dieser Legislaturperiode anzugehen.
 

Sophie-Marie Aß, Paritätischer Gesamtverband Berlin

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Mitgliederangelegenheiten Thu, 11 Apr 2024 15:00:00 +0200
Deutsches Institut für Menschenrechte: Release des Videos "Was macht die Berichterstattungsstelle geschlechtsspezifische Gewalt?" https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=04&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29055&cHash=470cf8b2b7e57a894e29f0577170fb55

]]> Das Deutsche Institut für Menschenrechte ist seit November 2022 von der Bundesregierung mit dem Monitoring der Umsetzung der Istanbul-Konvention des Europarates in Deutschland betraut. Hierfür hat es die Berichterstattungsstelle geschlechtsspezifische Gewalt eingerichtet.

Finanziert wird die unabhängige Einrichtung im Rahmen eines Projekts vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ). Ein interdisziplinär besetzter Beirat begleitet die Arbeit der Berichterstattungsstelle.

Die Kernaufgabe der Berichterstattungsstelle ist ein menschenrechtsbasiertes Monitoring geschlechtsspezifischer Gewalt in Deutschland, um Umfang und Ausmaß geschlechtsspezifischer Gewalt und den Stand der Umsetzung der Istanbul-Konvention bewerten zu können. Sie beobachtet ferner die Gesetzgebung und Rechtsprechung und fördert den öffentlichen Diskurs zu diesem Thema. Die Istanbul-Konvention ist ein völkerrechtlicher Vertrag des Europarats, der umfassende Maßnahmen vorsieht, um Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt zu verhüten und zu bekämpfen. Deutschland hat die Konvention 2017 ratifiziert. Sie gilt im Rang eines Bundesgesetzes.In

Nun freut sich das Deutsche Institut für Menschenrechte seinen verbesserten Webauftritt vorzustellen. In vergangener Zeit ist der Webauftritt beständig verbessert worden: Er ist gewachsen, übersichtlicher und informativer geworden. Ein neues Highlight ist das Release des Videos „Was macht die Berichterstattungsstelle geschlechtsspezifische Gewalt?“. Das Video finden Sie auf der untenstehenden Webseite.

Auch die Themenseite zu geschlechtsspezifischer Gewalt hat eine Überarbeitung erfahren. In einem Video wird der Frage nachgegangen, wie die Berichterstattungsstelle geschlechtsspezifische Gewalt des DIMR und Menschenrechtsverträge zu einem Leben frei von Gewalt für alle Menschen beitragen.

Damit Sie die Beiträge für Ihre Arbeit möglichst gut nutzen können, finden Sie nachfolgend einen kleinen Überblick über die Inhalte auf dem Webauftritt:

  • Publikationen, Meldungen und Pressemitteilungen zu aktuellen Themen, zuletzt die Stellungnahme zur Reform des Kindschaftsrechts.
     
  • Mandat und den Aufgaben
     
  • Jahresthemen: Wussten Sie, dass das „Schutz- und Unterstützungssystem“ das Jahresthema 2024 ist?
     
  • Rechtssprechungsdatenbank ius gender & gewalt mit Entscheidungen nationaler, europäischer und internationaler Gerichte und unabhängiger Menschenrechtsgremien, sowie relevanter völker- und europarechtliche Dokumente sowie Hintergrundinformationen
     
  • FAQ zu Fragen zur Berichterstattungsstelle und zur Istanbul-Konvention, die das DIMR häufig erreichen.

Deutsches Institut für Menschenrechte
Berichterstattungsstelle geschlechtsspezifische Gewalt
https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/themen/geschlechtsspezifische-gewalt

Quelle: Deutsches Institut für Menschenrechte

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Fachbereich Frauen / Geschlechterpolitik / LGBTIQ Frauen und Mädchen Thu, 04 Apr 2024 15:30:00 +0200
Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=02&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29022&cHash=d9bb3ca063dab46e464ae01d4ba747df

]]> Der Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe sucht Menschen, die sich für Menschen einsetzen. Engagement, das Veränderungen im Leben erkrankter Mitmenschen und ihren Angehörigen schafft und das gesellschaftliche Miteinander stärkt. Multiple Sklerose und weitere neurologische Erkrankungen stehen dabei im Mittelpunkt.

Der Hertie-Preis und verschiedene Förderungen werden vergeben an Individuen, Verbände und Initiativen im Bereich der Multiplen Sklerose und anderer neurologischer Erkrankungen. 

Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird in der Regel auf mehrere Menschen und Projekte verteilt. Bewerbungen sind bis zum 31. Mai 2024 an die Hertie-Stiftung zu richten.

Weitere Informationen und Bewerbungsformular unter:

https://www.ghst.de/fileadmin/images/02_Formulare_und_Dokumente/Hertie_Preis_Ausschreibungen/Hertie_Preis_2024/Ausschreibung_Hertie-Preis_2024.pdf

 

Quelle: Gemeinnützige Hertie-Stiftung

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Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Bürgerschaftliches Engagement Tue, 02 Apr 2024 16:00:00 +0200
YOUNIWORTH-Ausstellung in Aschaffenburg https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=02&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29010&cHash=3118ea5a0c12374c6baa00256156ca21

]]> ]]> Als Jugendmigrationsdienst Aschaffenburg möchten wir auf unsere Ausstellung „YOUNIWORTH“ aufmerksam machen, die in den Räumlichkeiten der VHS Aschaffenburg während der Aschaffenburger „Zeit für Vielfalt“ (neue interkulturelle Wochen) stattfinden wird.

Um was geht’s?

Die interaktive Ausstellung beschäftigt sich mit den Fragen „Verstehen – Begegnen – Zusammenleben! Wie fühlst du dich in Deutschland? Was ist dir wichtig? Wie wollen wir zusammenleben?“.

Gesellschaftliche Fragen, die uns beschäftigen und Teil der Lebensrealität (junger) Menschen sind. Die Fragen des Zusammenlebens beschäftigen uns aktuell so sehr wie schon lange nicht mehr. Die Ausstellung möchte einen Beitrag leisten, spielerisch an die gesellschaftliche Frage heranzugehen.

Dazu laden sieben multimediale Stationen ein: Mit Kurzfilmen, Spielen zum Mitmachen und einer Selfie-Aktion. Das interaktive Konzept bietet insbesondere jungen Menschen, aber auch Fachkräften, Politikerinnen und Politikern sowie der interessierten Öffentlichkeit viele Anlässe zu Begegnung und Austausch

Was wird geboten?

Die Ausstellung leistet einen niederschwelligen Beitrag zur demokratischen Bildungsarbeit. Im Flyer und unter https://360.youniworth.de/ können Sie sich einen ersten Eindruck über die Ausstellung machen.

Eine Führung dauert ca. 1,5 Stunden (45 Minuten erklären, 45 Minuten selbsterkunden). Die Termine zur Buchung sind unter diesem Link freigeschaltet zur Buchung: https://www.vhs-aschaffenburg.de/kurse/junge-vhs/gesellschaft/kategorie/Gesellschaft/317?size=2

Die Führungen werden durch geschulte Haupt- und Ehrenamtliche durchgeführt. Um eine Führung durch geschulte Menschen garantieren zu können, bitten wir um eine Buchung. Für Führungen nach 15:30 Uhr und am Samstag bitte bei Marleen Stock (Kontakt unten) melden.

Die Ausstellung ist sonst zu den Öffnungszeiten der VHS offen zugänglich.

TIPP : Zur Vorbereitung in Ihrer Gruppe oder Kurs können wir zusätzlich Vorbereitungsmaterial (13-seitig, sechs Arbeitsblätter) mit verschiedenen Übungen bereitstellen, sowie Nachbereitungsmaterial. So lässt sich die Thematik auch schön in den Unterricht integrieren. Es ist aber kein „Muss“.

Für Rückfragen und Anregungen:

Marleen Stock

Interkulturalität und Integration (M.A.)
Erziehungswissenschaften (B.A.)

Jugendmigrationsdienst Aschaffenburg

Glattbacher Straße 41, 63741 Aschaffenburg

Handy: 015758923626

Telefon: 06021 4594881; Fax: 06021 4596514

marleen.stock@paritaet-bayern.de

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Region Unterfranken Migration und Flucht Zivilgesellschaft und Demokratie Der Paritätische Tue, 02 Apr 2024 12:06:27 +0200
Im Fokus: Social Media https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=02&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29041&cHash=6c0ca22797f18caa436f8cd77958175d

]]> Vom 14. bis 18. April veranstaltet das Haus des Stiftens in Kooperation mit dem Fundraising-Magazin erneut eine kostenfreien Webinar-Woche. Zehn Referentinnen und Referenten teilen darin ihr Know-how, wie NGOs in den sozialen Medien ihre Zielgruppen erreichen.

Es gilt mittlerweile als Binsenweisheit im Beziehungsmanagement: Hol deine Zielgruppe dort ab, wo sie steht! Wieso aber scheuen dann nach wie vor so viele NGOs die sozialen Medien? Zu schnelllebig? Zu übersichtlich? Zu „jung“? Meist liegt es an zu geringem Wissen und einem fehlenden Verständnis für die Möglichkeiten der digitalen Spielwiesen.

Deshalb bietet das Haus des Stiftens in Kooperation mit dem Fundraising-Magazin in seiner neuen kostenfreie Webinarwoche “Fundraising Digital” für NGOs ganze acht jeweils einstündige Webinare an, die zeigen, wie man die erfolgreiche die passenden Kanäle bespielt, aber auch, wie sich die sozialen Medien ganz konkret in den Fundraising-Mix der eigenen Organisation einbinden lassen.

KI und Generation Z

Entsprechend breit sind die Themen mit Best Practice-Beispielen angelegt. Christian Brodüffel von den German Doctors zeigt, wie German Doctors ihre Arbeit auf Instagram ins rechte Licht rücken. Natürlich kommt auch das Thema KI nicht zu kurz, beispielsweise verwoben mit den Eigenheiten der Generation Z (Marie-Kristin Schwindt, FundraisingBox). Youtube, Facebook, Tik Tok: Alles ist mit dabei. Ob Donorjourney oder die Verbindung der sozialen Medien mit Face-to-Face-Fundraising, die Anregungen der Referentinnen und Referenten verhelfen garantiert zu eigenen Ideen.

Und günstigerweise sind wieder alle Webinare zeitlich so gelegt, dass es zu keinen Überschneidungen kommt, im Prinzip also jeder die Gelegenheit bekommt, alle Webinare miterleben zu können.

Quelle: https://web.fundraiser-magazin.de
Text: RS

Viele weitere interessante Veranstaltungen finden Sie auf gutes-wissen.org/kalender.

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Fundraising Mitgliederangelegenheiten Weitere Anbieter Tue, 02 Apr 2024 09:00:00 +0200
Internationaler H-TEAM e.V. - Comic Wettbewerb 2024 zum Thema „Geduld“ https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=01&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29064&cHash=bd4ab4b8f55dde25fbeacc57abe54b4b

]]> Internationaler H-TEAM e.V. - Comic Wettbewerb 2024 zum Thema „Geduld“ Schirmherr Sanne Kurz (MdL, Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen) im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Soziales trifft Kunst und Kultur“ Jeder ist eingeladen und ermutigt an dem Kunstwettbewerb teilzunehmen, und darf uns aus der Sparte Comic bis zu einer Arbeit digital einreichen. Hierzu bitten wir Sie vor Einreichung die unten aufgeführten Teilnahmebedingungen aufmerksam zu lesen! https://www.h-team-ev.de/wp-content/uploads/2024/04/Einladungsschreiben_Ausschreibung_2024_03_.04.pdf Begründung: Das Wort Geduld (auch altertümlich: Die Langmut) bezeichnet die Fähigkeit zu warten oder etwas zu ertragen. Oft gilt Geduld als eine Tugend; ihr Gegenteil ist die Ungeduld. Als geduldig erweist sich, wer bereit ist, mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben oder diese zeitweilig bewusst zurückzustellen. Diese Fähigkeit ist eng mit der Fähigkeit zur Hoffnung verbunden. Geduldig ist auch, wer Schwierigkeiten, Leiden oder lästige Situationen mit Gelassenheit und Standhaftigkeit erträgt (Quelle Wikipedia). „Geduld ist eine Tugend“, „Geduld ist die Krone des Lehrenden“, „Geduld bringt Rosen“, „Geduld ist der Schlüssel zur Freude“, „Geduld führt zu innerer Ruhe“. Es gibt viele Sprichwörter und Geduld ist unser täglichen Arbeit beim H-TEAM und ein wichtiges Thema bei der Hilfe für Menschen in Not hier in München seit 1990. Geduld brauchen unsere Klienten mit sich und mit uns, da die Hilfen nicht gleich so wirken wie man es sich oftmals wünschen würde. Mit dem Wettbewerb wollen wir eine Auseinandersetzung mit künstlerischen Mitteln zu diesem o.g. Thema auf den Weg bringen und freuen uns auf eine rege Teilnahme. Wir sind gespannt, wie mit dem Thema umgegangen wird und welche Formen der Umsetzung sich zeigen werden. Wir freuen und sehr, wenn Sie die Möglichkeit haben, bei möglichen Unterstützern und interessierten Künstler*innen auf diese Veranstaltung hinzuweisen. Die Ausstellungseröffnung und die Preisverleihung sind für, den 14.11.2024 in den Räumlichkeiten des H-TEAM geplant. Weitere Details dazu werden rechtzeitig bekanntgegeben. Bitte dazu auch regelmäßig auf unsere Webseite: https://www.h-team-ev.de/aktuelles/ anschauen. Wir freuen uns auf Ihren Comic-Beitrag und stehen bei Fragen zur Verfügung! Mit freundlichen Grüßen Torsten Sowa Öffentlichkeitsarbeit

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Region Oberbayern Mitgliedsorganisationen Termine Mon, 01 Apr 2024 13:32:11 +0200
Bundesprogramm "Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden." für interkulturelles Zusammenleben https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/03?tx_ttnews%5Bday%5D=28&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28998&cHash=53523be55f8e36123700b6f39099b399

]]> Im Auftrag des Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI) fördert das Programm "Gesellschaftlicher Zusammenhalt" (BGZ) Projekte, die das Miteinander in den Städten und Kommunen nachhaltig positiv verändern.

Im Mittelpunkt steht dabei die Förderung von Projekten, die das interkulturelle Zusammenleben vor Ort in den Städten, Kommunen und im ländlichen Raum nachhaltig verbessern, den Spracherwerb begleiten, Teilhabe ermöglichen und zum gemeinsamen, freiwilligen Engagement ermutigen.

Das Programm hat vier inhaltliche Schwerpunkte:

  1. Mit gutem Beispiel voran – gelungene Integrationsarbeit sichtbar machen: Projekte, die öffentlichkeitswirksame Maßnahmen im Hinblick auf eine positive Blickrichtung vielfältiger Perspektiven, Erfahrungen und Erfolgsgeschichten bieten und einen bewussten Umgang mit Vielfalt und Diversität fördern.
     
  2. Stärkung der Zivilgesellschaft – gemeinsam mehr erreichen: Projekte, die Menschen mit und ohne Migrationshintergrund dazu ermutigen, sich aktiv in die Gemeinschaft einzubringen und freiwillig zu engagieren.
     
  3. Für Vielfalt und Toleranz - Gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus: Projekte, die über Diskriminierungsformen und –ebenen sowie über Rassismus und Antisemitismus aufklären und dafür sensibilisieren.
     
  4. Projektarbeit als flankierende Maßnahme zum Integrationskurs: Projekte deren Maßnahmen sich speziell an Teilnehmende von Integrationskursen richten und ihnen helfen, Kontakte zur Aufnahmegesellschaft zu knüpfen.

Maximale Fördersumme: 70.000 Euro jährlich

Maximale Projektlaufzeit: Drei Kalenderjahre (bis zu 36 Monate)

Einbringung von Eigenmitteln: mindestens 10%

Nicht gefördert werden Projekte, die bereits begonnen haben oder die einen Schwerpunkt auf der Durchführung von Sprachkursen, Integration in den Arbeitsmarkt, Sport, Migrationsberatung und Beratung im Sinne des Case-Managements oder Gesundheitsmanagements haben, und Projekte, die während des Schulbetriebs stattfinden.

Interessenbekundungen für die Durchführung eines Projektes in Rahmen des Bundesprogramms "Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden." (BGZ) können bis zum 30.06.2024 eingereicht werden.

Weitere Informationen unter:
https://www.bgz-vorort.de/DE/Startseite/startseite_node.html

Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Fachbereich Migration Migration und Flucht Zivilgesellschaft und Demokratie Thu, 28 Mar 2024 15:00:00 +0100
Hidden Movers Award prämiert Bildungsprojekte, die sich an junge Menschen richten https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/03?tx_ttnews%5Bday%5D=28&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28995&cHash=98168345dae9992cef7dd613906bbfea

]]> Die Deloitte-Stiftung vergibt auch in diesem Jahr wieder den Hidden Movers Award an nachhaltige Bildungsinitiativen. Zu gewinnen gibt es 75.000 Euro und Pro-bono-Beratung. 

Die Förderung richtet sich an Ideen und Projekte, die Herausforderungen in der Bildungslandschaft auf neuen Wegen angehen. Diese sollten Ansätze und Lösungen anbieten, die übertragbar sind und für andere Vorbilder sein können. Um die Jury zu überzeugen, sollten die Projekte nachhaltig Wirkung erzeugen und junge Menschen in Deutschland erreichen.

Die Bildungsinitiativen und -projekte sollen sich vor allem an den unterschiedlichen Lebenssituationen der Zielgruppe der 13- bis 30-Jährigen orientieren und deren Lebensbedingungen sowie Berufs -, Zukunfts- und Integrationsperspektiven durch gezielte Bildungsangebote verbessern.

Die Initiativen, die der jährlich vergebene Award auszeichnet, erhalten nicht nur ein Preisgeld, sondern je nach Bedarf auch Beratung, Coachings und kommunikative Begleitung. Diese individuelle Unterstützung soll die Bildungsprojekte in ihrer Entwicklung nachhaltig stärken.

Der Hidden Movers Award fördert individuell und bedarfsgerecht in drei Preiskategorien. Dabei können sich sowohl Projekte bewerben, die noch ganz am Anfang stehen (Hidden Mover Ideenphase) als auch Projekte, die bereits lokal oder regional etabliert sind und das Potenzial zum Wachsen haben (Hidden Mover Wachstumsphase).

Wer an dem Wettbewerb teilnehmen möchte, kann sich bis einschließlich 30. April 2024 online über die Website des Hidden Movers Award bewerben.

Weitere Informationen und Bewerbung unter:

https://www.hidden-movers.de/hidden-movers/

Quelle: Deloitte-Stiftung

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Bildung Kinder und Jugend Thu, 28 Mar 2024 12:00:00 +0100
Förderung der Durchführung von Kursen zur Alphabetisierung in Bayern https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/03?tx_ttnews%5Bday%5D=28&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28993&cHash=01665077f32feb220c7763c2fcafccda

]]> Die Kursprogramme „ALPHA+ besser lesen und schreiben“ sowie „Kurse zur Alphabetisierung für Asylsuchende – Alpha Asyl“ verfolgen das Ziel, möglichst flächendeckend in Bayern Kurse anzubieten zur Alphabetisierung von erwachsenen Personen (ab vollendetem 15. Lebensjahr), die aufgrund ihrer begrenzten schriftsprachlichen Kompetenzen nicht in der Lage sind, in angemessener Form am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Ein Kurs muss mindestens 60 und darf höchstens 200 Unterrichtseinheiten zu jeweils 45 Minuten umfassen. Es können Ausgaben bis zu einer Höhe von 42,23 Euro pro Unterrichtseinheit angesetzt werden.

Die Zuwendung ist spätestens zwei Wochen vor dem geplanten Kursbeginn bei der Regierung von Niederbayern zu beantragen.

Weitere Informationen in den Förderrichtlinien:

https://www.verkuendung-bayern.de/files/baymbl/2024/147/baymbl-2024-147.pdf

Kontakt:

https://www.regierung.niederbayern.bayern.de/aufgaben/37686/37696/leistung/leistung_46028/index.html

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Fachbereich Migration Migration und Flucht Thu, 28 Mar 2024 11:30:00 +0100
Paritätischer Armutsbericht: 14,2 Millionen Menschen von Armut betroffen https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/03?tx_ttnews%5Bday%5D=26&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28987&cHash=454b0b4f66d0ef785c5ff834832ce104

]]> Die Armut in Deutschland verharrt auf hohem Niveau, so das Ergebnis des neuen Paritätischen Armutsberichts: 16,8 Prozent der Bevölkerung leben nach den jüngsten Zahlen in Armut, wobei sich im Vergleich der Bundesländer große regionale Unterschiede zeigen.

Fast zwei Drittel der erwachsenen Armen gehen entweder einer Arbeit nach oder sind in Rente oder Pension, ein Fünftel der Armen sind Kinder. Der Paritätische sieht wesentliche armutspolitische Stellschrauben daher insbesondere in besseren Erwerbseinkommen, besseren Alterseinkünften und einer Reform des Kinderlastenausgleichs.

"Die Befunde sind durchwachsen, aber einen Grund zur Entwarnung gibt es nicht", so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands. So scheine der Trend stetig wachsender Armut auf Bundesebene zwar auf den ersten Blick gestoppt, aber noch lange nicht gedreht. Nach dem Armutsbericht müssen 14,2 Millionen Menschen in diesem reichen Land zu den Armen gezählt werden. 2022 waren damit fast eine Million Menschen mehr von Armut betroffen als vor Pandemie, Energie- und Preiskrise im Jahr 2019 und 2,7 Millionen mehr als 2006. Insbesondere Alleinerziehende, kinderreiche Familien und Menschen mit schlechten Bildungsabschlüssen oder ohne deutsche Staatsangehörigkeit sind von Armut betroffen. Auf einen neuen traurigen Rekordwert ist nach der Studie zudem die Kinderarmut gestiegen: Mehr als jedes fünfte Kind ist mittlerweile von Armut betroffen (21,8 Prozent). Unter Alleinerziehenden lag die Armutsquote bei 43,2 Prozent.

Im Vergleich der Bundesländer zeigen sich große regionale Unterschiede. Während in Bayern jede achte Person von Armut betroffen ist, ist es in Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen und Hamburg jede fünfte Person, in Bremen sogar fast jede dritte. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Armut in Berlin besonders stark gesunken (von 20,1 auf 17,4 Prozent), während sie in Hamburg, in Schleswig-Holstein und im Saarland besonders stark gestiegen ist.

Der Paritätische fordert die Bundesregierung zu einer entschlossenen Armutspolitik auf. Dazu gehört aus Sicht des Verbandes unter anderem die Anhebung des Mindestlohns auf 15 Euro, der Ausbau der Kinderbetreuung, eine Kindergrundsicherung, die vor Armut schützt und eine solidarische Pflegeversicherung als Vollversicherung.

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Presse Soziale Teilhabe und Armut Tue, 26 Mar 2024 11:00:00 +0100
Bürgerpreis für Ehrenamtliches Engagement für Demokratie und Erinnerungskultur https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/03?tx_ttnews%5Bday%5D=25&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28981&cHash=4aacd0698ae5ffd0446064c8496db1c0

]]> Der Bayerische Landtag würdigt mit dem Bürgerpreis herausragendes ehrenamtliches Engagement im Freistaat. Das Leitthema 2024: "Nie wieder ist jetzt!

Ehrenamtliches Engagement für Vielfalt, Zusammenhalt und Demokratie. Aus der Vergangenheit lernen – in Generationen denken". Die Auslobung richtet sich insbesondere an Bürgerinnen und Bürger sowie gesellschaftliche Gruppen mit Sitz in Bayern, die sich mit großem Engagement der Erinnerungskultur verschreiben und die sich dafür einsetzen, dass sich Ereignisse aus der Geschichte nicht wiederholen.

Es sollen Projekte ausgezeichnet werden, die sich für Vielfalt und Offenheit einsetzen und dafür, dass demokratische Werte und die Menschenwürde die Grundprinzipien des staatlichen und gesellschaftlichen Handelns bleiben.

Die Bewerbungsfrist endet am 30. April 2024.

Wer kann sich bewerben?

Der Bürgerpreis des Bayerischen Landtags 2024 richtet sich an Initiativen und Projekte in Bayern, die sich in beispielhafter Weise ehrenamtlich für das Leitthema 2024 engagieren. Die Initiative sollte bereits erfolgreiche Schritte der Umsetzung vorweisen, auf Dauer angelegt sein und möglichst viele Menschen erreichen.

Weitere Informationen und Bewerbung unter:

https://www.bayern.landtag.de/aktuelles/auszeichnungen/buergerpreis/buergerpreis-2024/

Quelle: Bayerischer Landtag

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Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Zivilgesellschaft und Demokratie Bürgerschaftliches Engagement Mon, 25 Mar 2024 13:00:00 +0100
Zusammen für Demokratie https://www.paritaet-bayern.de//startseite/themen/detailansicht/archive/2024/03?tx_ttnews%5Bday%5D=25&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28980&cHash=22d107659143367d9b5270b7d1dfb3e9

]]> ]]> Mit rund 50 teilnehmenden Organisationen, darunter der Deutsche Gewerkschaftsbund, die beiden großen christlichen Kirchen, Sozial- und Wohlfahrtsverbände, Menschenrechts- und Umweltorganisationen sowie Kultur- und Sportverbänden gründet der Paritätische Gesamtverband am Internationalen Tag gegen Rassismus eine starke Allianz gegen Rechtsextremismus und für eine offene und vielfältige Gesellschaft.

Die Erklärung des Bündnisses und die Liste der Unterzeichnenden Organisationen befindet sich im angehängten PDF-Dokument sowie unter www.zusammen-fuer-demokratie.de

Ziel des Bündnisses ist es in erster Linie, sich durch konkrete Maßnahmen vor Ort für Demokratie und Menschenrechte einzusetzen, lokale Initiativen zu stärken und zu vernetzen.

Die Demonstrationen und Kundgebungen für Demokratie und gegen Rechtsextremismus stoßen eine wichtige Debatte über den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das gemeinsame Wertefundament an. Sie halten den Feinden der Demokratie ein Stoppschild entgegen und eröffnen die Möglichkeit, rechte Diskurse einzudämmen bzw. zurückzudrängen.  Eine Schlüsselrolle für diese Sichtbarkeit nehmen die großen Demonstrationen in den Metropolen ein, die das AfD-Narrativ, die schweigende Mehrheit stünde hinter ihr und ihrer menschenfeindlichen Agenda, nachhaltig erschüttern. 

Der Kampf gegen die AfD wird jedoch nicht allein auf den Plätzen in Hamburg, Köln, Berlin gewonnen. Einen entscheidenden Beitrag leistet das Engagement derjenigen Menschen, die den Mut aufbringen, in denjenigen Orten auf die Straße zu gehen, in denen den Demokratiefeinde von rechts es in der Vergangenheit bereits teilweise oder ganz gelungen ist, rechte Dominanzräume zu schaffen. Der Zivilgesellschaft muss gerade an diesen Orten dringend die nötige Aufmerksamkeit und Unterstützung zuteilwerden, die ihr dabei hilft, das Engagement zu binden und zu verstetigen. 

Das Bündnis will Engagierte in Klein- und Mittelstädten adressieren und deren Sichtbarkeit erhöht werden soll. Es wird seine eigene Sichtbarkeit und seinen Einfluss als bundesweiter Akteur nutzen, um den Fokus auf sie zu lenken. Es lenkt die Aufmerksamkeit auf die Sorgen und Nöte derjenigen, die von den Feinden der Demokratie vor Ort angefeindet und bedroht werden.

Was das Bündnis konkret anstrebt: Es macht die Herausforderungen von Engagierten vor Ort zu seinen eigenen. Unterstützt durch den Aufbau eines eigenen Büros geht es mit Akteuren vor Ort ins Gespräch und orientiert sich an ihren Bedarfen. "Zusammen für Demokratie" unterstützt zielgenau, mit direkter und unbürokratischer Hilfe mittels eines Dreiklangs aus Paketen für Bildung, Kultur und Infrastruktur, die abgerufen werden können. Es vernetzen uns mit lokalen und regionalen Akteuren und unterstützt bei der Vernetzung untereinander.

Das Bündnis arbeitet dabei mit bestehenden Netzwerken und Bündnissen zusammen, insbesondere, aber nicht nur in den Bundesländern, in denen 2024 Kommunal- und Landtagswahlen stattfinden. Das Bündnis bietet Unterstützung flexibel auf den Bedarf aus, wie er von Initiativen vor Ort gesehen und benannt wird.

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Themen Zivilgesellschaft und Demokratie Mon, 25 Mar 2024 12:32:59 +0100
Bündnis "Zusammen für Demokratie. Im Bund. Vor Ort. Für Alle" stellt sich Bedrohung durch Rechtsextremismus entgegen https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/03?tx_ttnews%5Bday%5D=21&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28978&cHash=9eba17505b306b96d956601bbd11a9f6

]]> Die Erklärung des Bündnisses und die Liste der Unterzeichnenden Organisationen befindet sich im angehängten PDF-Dokument sowie unter www.zusammen-fuer-demokratie.de

Ziel des Bündnisses ist es in erster Linie, sich durch konkrete Maßnahmen vor Ort für Demokratie und Menschenrechte einzusetzen, lokale Initiativen zu stärken und zu vernetzen.

Die Demonstrationen und Kundgebungen für Demokratie und gegen Rechtsextremismus stoßen eine wichtige Debatte über den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das gemeinsame Wertefundament an. Sie halten den Feinden der Demokratie ein Stoppschild entgegen und eröffnen die Möglichkeit, rechte Diskurse einzudämmen bzw. zurückzudrängen.  Eine Schlüsselrolle für diese Sichtbarkeit nehmen die großen Demonstrationen in den Metropolen ein, die das AfD-Narrativ, die schweigende Mehrheit stünde hinter ihr und ihrer menschenfeindlichen Agenda, nachhaltig erschüttern. 

Der Kampf gegen die AfD wird jedoch nicht allein auf den Plätzen in Hamburg, Köln, Berlin gewonnen. Einen entscheidenden Beitrag leistet das Engagement derjenigen Menschen, die den Mut aufbringen, in denjenigen Orten auf die Straße zu gehen, in denen den Demokratiefeinde von rechts es in der Vergangenheit bereits teilweise oder ganz gelungen ist, rechte Dominanzräume zu schaffen. Der Zivilgesellschaft muss gerade an diesen Orten dringend die nötige Aufmerksamkeit und Unterstützung zuteilwerden, die ihr dabei hilft, das Engagement zu binden und zu verstetigen. 

Das Bündnis will Engagierte in Klein- und Mittelstädten adressieren und deren Sichtbarkeit erhöht werden soll. Es wird seine eigene Sichtbarkeit und seinen Einfluss als bundesweiter Akteur nutzen, um den Fokus auf sie zu lenken. Es lenkt die Aufmerksamkeit auf die Sorgen und Nöte derjenigen, die von den Feinden der Demokratie vor Ort angefeindet und bedroht werden.

Was das Bündnis konkret anstrebt: Es macht die Herausforderungen von Engagierten vor Ort zu seinen eigenen. Unterstützt durch den Aufbau eines eigenen Büros geht es mit Akteuren vor Ort ins Gespräch und orientiert sich an ihren Bedarfen. "Zusammen für Demokratie" unterstützt zielgenau, mit direkter und unbürokratischer Hilfe mittels eines Dreiklangs aus Paketen für Bildung, Kultur und Infrastruktur, die abgerufen werden können. Es vernetzen uns mit lokalen und regionalen Akteuren und unterstützt bei der Vernetzung untereinander.

Das Bündnis arbeitet dabei mit bestehenden Netzwerken und Bündnissen zusammen, insbesondere, aber nicht nur in den Bundesländern, in denen 2024 Kommunal- und Landtagswahlen stattfinden. Das Bündnis bietet Unterstützung flexibel auf den Bedarf aus, wie er von Initiativen vor Ort gesehen und benannt wird.

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Aus dem Landesverband Zivilgesellschaft und Demokratie Thu, 21 Mar 2024 15:18:00 +0100
Ab jetzt gibt’s Klimageld! https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/03?tx_ttnews%5Bday%5D=21&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28972&cHash=da3d3bc69211146dad8cbebac3d94f92

]]> 139 Euro Klimageld an 1.000 Personen zahlt der Verein Sanktionsfrei gemeinsam mit einem breiten ökosozialen Bündnis aus. Laut Berechnungen stünde diese Summe jeder Person in Deutschland als Ausgleich für die CO₂-Bepreisung der vergangenen Jahre zu. Für eine vierköpfige Familie wären das 556 Euro – eine spürbare finanzielle Entlastung. Mit steigendem CO₂-Preis wächst dieser Betrag jedes Jahr entsprechend und könnte einen notwendigen sozialen Ausgleich schaffen. Deswegen macht das Bündnis aus Sanktionsfrei, dem Paritätischen Gesamtverband, Fridays for Future, Campact, 9 € Fonds, Robin Wood, BUND, Attac, Klima-Allianz, Mein Grundeinkommen, Fondament und anderen Organisationen nun Druck. Das Bündnis fordert die Bundesregierung auf, die CO₂-Einnahmen in Form eines Klimageldes an die Menschen zurückzuzahlen.

Das Geld dafür ist bereits vorhanden: Einen zweistelligen Milliardenbetrag nimmt der Staat durch den CO₂-Preis jährlich ein. Zwar gilt der CO₂-Preis bisher nur für Unternehmen, indirekt wird er jedoch überwiegend von der Bevölkerung bezahlt, da er an die Verbraucher*innen weitergegeben wird. Die Einnahmen sollen laut Vereinbarung im Koalitionsvertrag als Klimageld an die Bürgerinnen und Bürger zurückgezahlt werden, um gestiegene Kosten von Privathaushalten zu kompensieren. Vor allem Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen würden davon profitieren. Tatsächlich gibt die Bundesregierung das Geld stattdessen aber zu großen Teilen für die Wirtschaft aus. Zum Beispiel für eine Chip-Fabrik des Konzerns Intel bei Magdeburg. „Das Klimageld ist längst da! Nur gehen die staatlichen CO₂-Einnahmen zum Beispiel an die Industrie statt an Menschen, die mit den gestiegenen Preisen zu kämpfen haben“, erklärte Sanktionsfrei-Gründerin Helena Steinhaus auf einer Pressekonferenz. „Wer wenig verdient oder Bürgergeld bezieht, lebt schon heute konform mit dem 1,5 Grad Ziel von Paris. Diese Menschen verursachen die wenigsten Emissionen, aber tragen die höchste Last der Transformation. Das ist in jeder Hinsicht ungerecht. Diese Menschen müssen wir entlasten.“

Zu Jahresbeginn ist der CO₂-Preis von 30 auf 45 Euro pro Tonne gestiegen, nächstes Jahr steigt er weiter auf 55 Euro. „Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Haushalte mit niedrigen Einkommen grundsätzlich deutlich stärker durch den CO₂-Preis belastet werden als Wohlhabende. Das Klimageld setzt hier gezielt an und kann für eine proportional stärkere Entlastung von niedrigen Einkommen sorgen,“ betont Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), den sozialen Effekt des Kilmagelds auf der gemeinsamen Pressekonferenz. „Dieser Ausgleich wird mit einem steigenden CO₂-Preis immer wichtiger.“

Doch Finanzminister Lindner (FDP) hat trotz allem bereits angekündigt, dass in dieser Legislaturperiode kein Klimageld mehr eingeführt werden soll. „Die Klimawende ist kein Luxusprojekt. Sie gelingt nur, wenn sie sozial gerecht gestaltet wird”, protestiert Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands. Die Bundesregierung müsse endlich eine soziale Perspektive in ihrer Klimapolitik schaffen, damit die gesellschaftlichen Spannungen nicht weiter zunehmen. “Deswegen braucht es das Klimageld jetzt sofort!“

Diese Forderung setzt das Bündnis beispielhaft um. Einmalig 139 Euro werden an 1.000 Menschen verteilt, die Bürgergeld, Grundsicherung oder Wohngeld beziehen.

Informationen, ob und wie man das Geld bekommt und wie sich der Druck auf die Politik erhöhen lässt, gibt es auf: www.sanktionsfrei.de/klimageld

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Presse Klimaschutz Soziale Teilhabe und Armut Thu, 21 Mar 2024 11:00:00 +0100
Bayerischer Demenzfonds fördert die Teilhabe von Menschen mit Demenz https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/03?tx_ttnews%5Bday%5D=15&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28960&cHash=291a975afe7154e41eb31f7351d5d7c9

]]> Der Bayerische Demenzfonds fördert Ideen, die Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen im Alltag unterstützen. Gefördert werden kulturelle, musische, sportliche sowie andere soziale Angebote für Menschen mit Demenz und ihre Zu- und Angehörigen.

Auch generationenübergreifende Angebote mit Angehörigen und/oder Betroffenen sollen ermöglicht werden. Die Projekte sollen von bürgerschaftlichem Engagement getragen sein und/oder integrative Ansätze enthalten. Sie können bis zu 18 Monate gefördert werden und dürfen noch nicht begonnen haben.

Für projektbezogene Personal- und Sachkosten stehen bis zu 15.000 Euro zur Verfügung.

Seit 01.01.2023 gibt es eine zweite Fördersäule zum Auf- und Ausbau von „demenzsensiblen Kommunen“. Kommunen, die nachhaltige demenzsensible Strukturen aus- und aufbauen, können mit bis zu 20.000 Euro über maximal 18 Monate gefördert werden.

Stichtage für die Antragstellung sind jeweils der 30. Juni und der 31. Dezember.

Weitere Informationen unter https://www.lfp.bayern.de/bayerischerdemenzfonds/

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

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Fachbereich Ältere Menschen Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Ältere Menschen Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Pflege Bürgerschaftliches Engagement Fri, 15 Mar 2024 12:00:00 +0100
Neue Förderrichtlinie „Berufliche Orientierung für Personen mit Flucht- und Migrationserfahrung (BOFplus)” https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/03?tx_ttnews%5Bday%5D=15&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28959&cHash=0fa68bc54986302d8b2e7d8a1a78b073

]]> Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat im Februar die neue Förderrichtlinie "Berufliche Orientierung für Personen mit Flucht- und Migrationserfahrung (BOFplus)" veröffentlicht.

Gefördert werden damit Kurse, in denen Zugewanderte schrittweise auf eine Ausbildung oder Qualifizierung vorbereitet werden. Sie werden dabei sozialpädagogisch begleitet. BOFplus knüpft an das Vorgängerprogramm „BOF“ an, jedoch gibt es zusätzlich eine Orientierungsphase sowie einen erhöhten Anteil an fachbezogenem Sprachunterricht.

Neue Förderanträge können bis zum 31. Dezember 2025 gestellt werden.

Antragsberechtigt sind Träger von Überbetrieblichen Bildungsstätten, Berufsbildungswerke oder nach § 178 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch für Maßnahmen des Fachbereichs 3 (Berufswahl und Berufsausbildung) oder des Fachbereichs 4 (Berufliche Weiterbildung) AZAV-zertifizierte Träger.

Weitere Infos finden sich hier.

In einer Online-Info-Veranstaltung des Ministeriums am 20. März 2024 von 10 bis 12 Uhr wird die neue Förderrichtlinie vorgestellt. Auch Fragen werden beantwortet.

Eingeladen sind alle potenziellen Antragsteller, die ein BOFplus-Projekt fördern lassen möchten.

Anmeldung unter:

https://www.berufsorientierungsprogramm.de/bop/de/angebot-fuer-zugewanderte/programm/_documents/einladung-01_artikel.html?nn=859482

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Fachbereich Migration Arbeit und Beschäftigung Bildung Migration und Flucht Fri, 15 Mar 2024 12:00:00 +0100
Am 11. April 2024 startet das 28. Semester der Straßenkreuzer Uni https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/03?tx_ttnews%5Bday%5D=15&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28958&cHash=cb0b26a7268a1171c6b4745c10ad8a8f

]]> ]]> Gleich zu Beginn ist unser Gespür für besondere Motive gefragt. Wir entdecken mit Streetfotografen des Nürnberger „unposed collective“ Gostenhof durch die Kameralinse. Im Themenblock „Wir machen Kunst“ gestalten wir außerdem Wände mit Graffitis und verschönern T-Shirts mit Siebdruck.

Im Themenblock „Geflüchtet – und dann?“ beleuchten wir verschiedene Facetten von Migration. Kunsthistorikerin Verena Suchy erklärt, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Wir erfahren mehr über einen Fluchtversuch aus der DDR, der im Stasi-Gefängnis endete, und über das mühsame Ankommen in Deutschland nach der Flüchtlingswelle 2015/16.

Außerdem begeben wir uns „Auf Spurensuche“, blicken dabei hinter die Kulissen der Kripo Nürnberg. Prof. Felix Freiling, Experte für Cyber-Kriminalität, zeigt Straftaten im Internet auf und wie man sich davor schützen kann. Krimiautor Ralf Nestmeyer verrät, wie die Handlung eines Kriminalromans bis zum Ende spannend bleibt.

In einem Workshop gibt eine Zahnärztin Tipps für die Mundhygiene (Nachholtermin vom Wintersemester). Kulinarisch endet das Semester mit interkulturellem Kochen: Gemeinsam mit drei Frauen mit Migrationsgeschichte bereiten wir ein 3-Gänge-Menü zu.

Alle Infos zu den Veranstaltungen sind auf unseren sozialen Kanälen, im Straßenkreuzer Magazin, im Newsletter sowie auf unserer Webseite zu finden. Direkt zum Programm als PDF geht es hier.

Zusätzlich sind die gedruckten Programme an den bekannten Auslagestellen, beim Straßenkreuzer am Maxplatz 7 und auf Anfrage per Post erhältlich.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist diesmal für zwei Vorträge und drei Workshops erforderlich.

Kontakt:

Straßenkreuzer e.V., Maxplatz 7, 90403 Nürnberg

Tel. 0911/217593-0

Mail: uni@strassenkreuzer.info

www.strassenkreuzer.info

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Region Mittelfranken Soziale Teilhabe und Armut Veranstalter/Anbieter/Träger Mitgliedsorganisationen Fri, 15 Mar 2024 11:00:00 +0100
Paritätischer gegen Bezahlkarte für Geflüchtete https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/03?tx_ttnews%5Bday%5D=14&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28945&cHash=e2843ba99540a6f1889293614cc3c26b

]]> Der Paritätische Gesamtverband lehnt die Einführung einer Bezahlkarte für Geflüchtete grundsätzlich ab und begrüßt die Initiative von Abgeordneten der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, das Vorhaben noch einmal zu überprüfen. Dazu hat der Wohlfahrtsverband heute Briefe an die Fraktionsvorsitzenden der Ampelkoalition geschickt, um seinen Standpunkt zu untermauern und Grundstandards zu formulieren.

“Wir begrüßen außerordentlich, dass Teile der Grünen die Diskussion um die Bezahlkarte noch einmal aufmachen, da wir die Bedenken in hohem Maße teilen.” erklärte Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. Er bezieht sich auf die Äußerungen des Grünen-Abgeordneten Audretsch, der findet, dass eine Bezahlkarte die Menschen vor ganz praktische Probleme vor Ort stellen kann und dazu ein Integrationshemmnis darstellen könnte. Ulrich Schneider kritisiert die Motivation hinter der Einführung des Kartenmodells: “Es ist offenkundig  und abzulehnen, dass hier in erster Linie ein  Abschreckungsinstrument, basierend auf Vorurteilen gegenüber geflüchteten Menschen geschaffen, werden soll.” Es gäbe keine Belege, dass Sozialleistungen von Flüchtlingen in nennenswerter Größe in die Herkunftsregionen überwiesen werde.

Die Folgen der zahlreichen Restriktionen, die durch eine Bezahlkarte ermöglicht werden, seien noch nicht absehbar. Mit Einschränkungen unter anderem bei der Verfügbarkeit von Bargeld, Überweisungen oder der räumlichen Nutzung der Karte drohen nach Befürchtung des Verbandes vertiefte Armut, Teilhabehindernisse, Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und in der Summe umfassende Integrationshemmnisse.

Sollte eine Karte dennoch eingeführt werden, müsse seitens der Bundesregierung sichergestellt werden, dass eine Karte in allen Geschäften, für alle Dienstleistungen und ohne eine räumliche Beschränkung genutzt werden könne, schreibt der Verband. Auch Lastschriftverfahren und Überweisungen müssen ebenso wie die unbegrenzte Bargeldabhebung möglich sein. Darüber hinaus müsse der Bund bundesweite Standards gewährleisten, um einen Bezahlflickenteppich zu vermeiden. Die beste Lösung für alle Beteiligten sei überdies die Überweisung der Leistungen auf ein Bankkonto.

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Presse Fachbereich Migration Migration und Flucht Soziale Teilhabe und Armut Thu, 14 Mar 2024 12:00:00 +0100
BayCode – Kostenlose Programmierkurse für Jugendliche in Bayern https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/03?tx_ttnews%5Bday%5D=13&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28941&cHash=09a683777da823c3ada3dde466cb7825

]]> Innerhalb von drei Jahren will das BayCode-Team 5.000 Jugendliche im Alter von 11 bis 18 Jahren bayernweit in Hackathons auf eine digitale Zukunft vorbereiten.

Gemeinsam mit Schulen, Unternehmen und ehrenamtlichen Expertinnen und Experten fördert das Programm digitale Teilhabe und Chancengleichheit. Es richtet sich besonders an Jugendliche aus Bayern, die bisher wenig oder keinen Zugang zu digitaler Bildung hatten. Die Kurse sind kostenlos.

https://www.stmd.bayern.de/themen/baycode/

Das Angebot richtet sich vorrangig an Schulen, vielleicht ist es für Kolleg*innen, die an und mit Schulen arbeiten dennoch interessant.

Anmeldung unter:

https://redischool.typeform.com/to/OpL0eWR1

Quelle: LAG Jugendsozialarbeit Bayern

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Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Bildung Kinder und Jugend Digitalisierung Wed, 13 Mar 2024 15:30:00 +0100
Teilhabe 4.0 – Digitalisierung in der Arbeitswelt barrierefrei gestalten https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/03?tx_ttnews%5Bday%5D=11&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28938&cHash=f0f5a00685dd364232d43076d1f4449a

]]> Unsere Lebens- und Arbeitswelt wandelt sich und wird immer digitaler. Neue Technologien beeinflussen unsere Kommunikation, unsere Arbeitsorganisation und Tätigkeitsprofile.

Auf dem Weg der Digitalisierung öffnen sich vielfältige Perspektiven. Aber diese sind nicht immer für alle Menschen gleichermaßen zugänglich. Websites, Software oder Apps können eine digitale Barriere sein, zum Beispiel: wenn ein Text unlesbar ist, weil der Kontrast zum Hintergrund zu gering ist, wenn die Bedienungsanleitung einer Software unverständlich ist, wenn bei einem Video die Untertitel fehlen, etc.

Das Projekt Teilhabe 4.0 setzt an diesem Punkt an

Teilhabe 4.0 befähigt Sie, digitale Barrieren zu erkennen und abzubauen. Denn unsere Lebens- und Arbeitswelt wird immer digitaler. Websites, Software oder Dokumente sind dabei nicht für jeden problemlos zugänglich.

Das Ziel ist, digitale Barrierefreiheit in das Bewusstsein von Behörden auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene sowie von kleinen und mittelständischen Unternehmen zu integrieren, damit alle Menschen mit oder ohne Behinderung am öffentlichen Leben sowie am Arbeitsleben inklusiv teilhaben können.

Barrierefreie Angebote bieten für alle Menschen einen Mehrwert, da sie einfach zu verstehen und zu bedienen sind.

Teilhabe 4.0 ist prozessorientiert

Die Informationen und Schulungsmaterialien werden fortlaufend aktualisiert. Das Projekt wird während der Projektlaufzeit durch einen Beirat beraten.

Teilhabe 4.0 ist praxisnah

Die Expertise von Menschen mit Behinderungen und chronischer Erkrankung fließen in die Ausgestaltung der thematischen Curricula.

Teilhabe 4.0 ist wissenschaftlich begleitet

Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert, um ggf. eine Anpassung der Materialien und Curricula vorzunehmen.

Angebote des Projekts

Die Angebote richten sich an alle Interessierten, die selbst digitale Barrierefreiheit umsetzen möchten.

Veranstaltungen

Es finden regelmäßige Schulungsveranstaltungen statt, um mit dem Thema digitale Barrierefreiheit und Arbeitswelt vertraut zu werden sowie interessierte Mitarbeiter*innen als Trainer*innen für digitale Barrierefreiheit zu befähigen.

Newsletter

Der regelmäßige Newsletter informiert über aktuelle Termine und Neuigkeiten im Projekt. Aber auch über Neuheiten zu gesetzlichen Vorgaben.

Broschüre „Trainer*in für digitale Barrierefreiheit – Wissen erlangen. Wissen teilen“.

Die Broschüre bietet einen Überblick, wie der Weg zur/m Trainer*in für digitale Barrierefreiheit aussieht und wie das Projektteam dabei unterstützen kann.

Werden Sie Trainer*in für Digitale Barrierefreiheit - Unser Schulungsangebot

Unser Schulungsangebot richtet sich an alle Interessierten in Verwaltungen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen, die Trainer*in für das Thema digitale Barrierefreiheit werden möchten.

In unserer Broschüre und unseren regelmäßigen Infoveranstaltungen erläutern wir Ihnen im Detail, wie wir Sie auf dem Weg zur/m Trainer*in unterstützen. Nutzen Sie die Broschüre gern, um sich selbst zu informieren und weitere Kolleginnen und Kollegen für das Thema zu begeistern.

Unter diesem Link können Sie sich registrieren:  https://www.teilhabe40.de/registrierung

Die Infoveranstaltungen finden im März und April 2024 statt!
Klicken Sie auf hier zur Terminuntersicht.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem untenstehenden PDF-Dokument oder der Webseite www.teilhabe40.de

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Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Arbeit und Beschäftigung Bildung Inklusion Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Mon, 11 Mar 2024 16:00:00 +0100
Frauen*hilfe München erhält renommierten Anita Augspurg Preis 2023 https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/03?tx_ttnews%5Bday%5D=11&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28939&cHash=1adb451976174d6881ea0809699d4376

]]> Die Frauen*hilfe München gGmbH wird am Dienstag, 12.03.2024, mit dem Anita Augspurg Preises 2023 der Stadt München ausgezeichnet. Bürgermeisterin Verena Dietl wird den mit 10.000 Euro dotierten Preis bei einer feierlichen Zeremonie im Alten Rathaus überreichen.

„Die Ankündigung, dass wir den Anita Augspurg Preis erhalten sollen, erfüllt uns mit großer Ehre und Stolz. Diese Anerkennung spiegelt die harte Arbeit und das Engagement wider, das unser Team und unsere Freiwilligen jeden Tag leisten“, erklärte Frau Lydia Dietrich, Geschäftsführerin der Frauen*hilfe. „Es motiviert uns, unseren Einsatz für die Frauen* und Kinder und unseren Kampf gegen häusliche Gewalt weiter zu verstärken.“

Der Preis unterstreicht die fortwährende Relevanz und die Notwendigkeit der Arbeit im Bereich Frauenrechte und Gleichstellung. „Jeder Mensch hat das Recht auf ein Leben ohne Gewalt. Das klingt eigentlich selbstverständlich. Und doch ist die Realität für viele Frauen eine andere: Gewalt gegen Frauen ist auch hier bei uns weit verbreitet. Mit ihrem Frauenhaus und umfassenden Beratungsangebot bietet die Frauen*hilfe Frauen und ihren Kindern nicht nur Schutz und Unterstützung. Sie ermöglicht auch eine selbstbestimmte Lebensgestaltung der Frauen und stärkt die Frauenrechte. Der Anita Augspurg Preis ist eine tolle Würdigung für die gesellschaftlich so wichtige Arbeit unserer Einrichtung. Darüber freuen wir uns sehr!“, betont Margit Berndl, Vorständin des Paritätischen Wohlfahrtsverband in Bayern. Gleichzeitig dient der Preis als Inspiration und Ermutigung für all jene, die sich für eine gerechtere Gesellschaft einsetzen.

Benannt nach der berühmten Frauenrechtlerin Anita Augspurg, zeichnet der Preis jährlich Organisationen aus, die sich in herausragender Weise für die Gleichstellung und Rechte von Frauen* engagieren. Die Auszeichnung der Frauen*hilfe München würdigt deren unermüdlichen Einsatz und die bedeutsame Arbeit, die sie leistet, um Frauen* und deren Kinder in Gewaltsituationen Schutz zu bieten.

Über die Frauen*hilfe München gGmbH
Die Frauen*hilfe München setzt sich seit nunmehr 45 Jahren aktiv für Frauen* ein, die von Partnerschaftsgewalt betroffen sind oder die Unterstützung in anderen Krisensituationen benötigen. Mit einem umfassenden Angebot, darunter Unterkunft im Frauenhaus, Krisenintervention Beratung und rechtliche Unterstützung, hat sich die Organisation als wichtige Anlaufstelle etabliert. Darüber hinaus engagiert sie sich für die Aufklärung und Prävention, um das Bewusstsein für Frauenrechte zu schärfen und Gewalt gegen Frauen* zu bekämpfen.

Weitere Informationen zur Arbeit der Frauenhilfe München und zur bevorstehenden Preisverleihung finden Sie auf www.frauenhilfe-muenchen.de

 

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Presse Der Paritätische Frauen und Mädchen Mon, 11 Mar 2024 12:00:00 +0100
Internationaler Frauentag am 8. März https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/03?tx_ttnews%5Bday%5D=07&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28926&cHash=e3ec8947cbdb9d62ad10e358717ce3cf

]]> Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März warnt der Paritätische in Bayern vor massiven Rückschritten in der Frauen- und Gleichstellungs-Politik. In Deutschland gilt zwar die rechtliche Gleichstellung der Geschlechter als erreicht. Doch die Realität sieht anders aus: Frauen verdienen im Schnitt 18 Prozent weniger Gehalt als Männer, während sie weiterhin die Hauptlast der Care Arbeit tragen. Seit Jahren steigen dafür die Zahlen von Gewalt an Frauen. Auch im virtuellen Raum werden sie zum Ziel frauenfeindlicher Hate Speech und führten 2023 beispielsweise zur Implementierung einer bundesweiten Meldestelle für Antifeminismus. „Frauen erkämpften über Jahrzehnte hinweg eine bessere Frauen- und Gleichstellungspolitik. Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Fortschritte wieder zunichtegemacht werden“, fordert Margit Berndl, Vorständin des Paritätischen in Bayern.

Gefahr wachsender Antifeminismus

Mit großer Sorge beobachtet der Paritätische Landesverband den wachsenden Antifeminismus, der ein Kernthema rechtspopulistischer und –extremer Parteien und Bewegungen ist. Es wird bewusst versucht mit antifeministischer Rhetorik die breite Bevölkerung zu erreichen und somit unsere Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu gefährden. „Wir brauchen mehr Wachsamkeit gegenüber subtilen Botschaften. Rechtspopulisten diffamieren unter dem Deckmantel, das Kindeswohl oder traditionelle Familienmodelle schützen zu wollen, Emanzipation und Bewegungen für mehr Gleichberechtigung. Sie wollen das Rad wieder zurückdrehen und alte Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern herstellen. Wir müssen die Strukturen verändern, die Frauen nach wie vor benachteiligen“, mahnt Berndl. Der Internationale Frauentag ruft uns daher in Erinnerung, dass zur vollständigen Gleichberechtigung noch eine weite Strecke zu bewältigen ist. Politik und Zivilgesellschaft müssen sich kontinuierlich kritisch mit eigenen Machtpositionen und Diskriminierung, insbesondere Rassismus und Sexismus, auseinandersetzen.

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Presse Fachbereich Frauen / Geschlechterpolitik / LGBTIQ Arbeit und Beschäftigung Frauen und Mädchen Soziale Teilhabe und Armut Thu, 07 Mar 2024 15:44:26 +0100
Steuererklärung leicht gemacht! Neuer Ratgeber für Eltern behinderter Kinder https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/03?tx_ttnews%5Bday%5D=07&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28925&cHash=199c3b55f108354ddca528933064295a

]]> Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (bvkm) hat sein jährlich neu erscheinendes Steuermerkblatt für Familien mit behinderten Kindern aktualisiert. Das Merkblatt folgt Punkt für Punkt dem Aufbau der Formulare für die Steuererklärung 2023. Es bietet daher schnelle und praxisnahe Hilfe beim Ausfüllen dieser Vordrucke. Alle Jahre wieder steht in vielen Familien die Steuererklärung an.

Die Neuauflage des bvkm-Ratgebers berücksichtigt steuerrechtliche Änderungen, die zum 1. Januar 2024 aufgrund des Inflationsausgleichsgesetzes in Kraft getreten sind. Hierdurch wurde der Kinderfreibetrag auf 3.192 Euro bzw. – bei zusammen veranlagten Eltern – auf 6.384 Euro angehoben.
 
Gestiegen auf 11.604 Euro ist im Jahr 2024 zudem der Grundfreibetrag. Dieser Betrag ist für den Kindergeldanspruch von Eltern maßgeblich, die ein erwachsenes Kind mit Behinderung haben. Abgerundet wird der Ratgeber wie immer mit Hinweisen auf wichtige Urteile des Bundesfinanzhofs.
 
Das Steuermerkblatt 2023/2024 steht im Internet unter www.bvkm.de in der Rubrik „Recht & Ratgeber“ kostenlos als Download zur Verfügung. Wer die gedruckte Version des Steuermerkblatts bestellen möchte, kann diese in unserem Webshop unter http://verlag.bvkm.de/ bestellen.

Die Pressemitteilung finden Sie als Download auch auf www.bvkm.de/presse.

Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (bvkm) ist der größte Selbsthilfe- und Fachverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen und ihre Angehörigen in Deutschland. In über 280 Mitgliedsorganisationen sind 27.000 Familien organisiert. www.bvkm.de

Quelle: Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (bvkm)
 

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Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Inklusion Kinder und Jugend Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Menschen mit Behinderungen Thu, 07 Mar 2024 11:00:00 +0100
BAföG-Reform: Paritätischer fordert mehr Geld für Studierende https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/03?tx_ttnews%5Bday%5D=06&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28928&cHash=8efc671bb1db5b76c8e99e1d02b3df50

]]> Harte Kritik übt der Paritätische Gesamtverband an den Plänen von Bildungsministerin Stark-Watzinger für eine BAföG-Reform, bei der bisher auf eine Erhöhung der Bedarfssätze verzichtet werden soll. Der Verband weist auf die hohe Armut unter Studierenden hin und fordert eine Anhebung der BAföG-Sätze auf 800 Euro plus Wohnkostenzuschlag.

“Die aktuellen Leistungen, die sogar noch unter Hartz IV bzw. Bürgergeld liegen, sind völlig unzureichend”, kritisiert Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands. Nach einer Studie der Paritätischen Forschungsstelle aus dem Jahr 2022 leben 30 Prozent aller Studierenden in Armut. Von den alleinlebenden Studentinnen und Studenten sind vier von fünf arm. Nach Berechnungen des Verbandes müssten die Unterstützungssätze für Studierende, die nicht mehr bei ihren Eltern leben, bei mindestens 800 Euro plus Wohnkostenzuschuss liegen.

Die angekündigte Studienstarthilfe sowie die Ausweitung des Kreises der BAföG-Anspruchsberechtigten begrüßt der Verband, betont jedoch, dass es mehr braucht, um echte Chancengerechtigkeit zu schaffen. “Das Versprechen von gleichen Möglichkeiten für alle junge Menschen ist nicht viel wert, wenn es nicht gelingt, Studierende wirksam vor Armut zu schützen und ihnen den Rücken für eine Ausbildung, frei von existenzieller Not, zu stärken”, so Schneider. Der Verband setzt nun auf deutliche Nachbesserungen im parlamentarischen Verfahren.

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Presse Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Bildung Soziale Teilhabe und Armut Wed, 06 Mar 2024 10:38:00 +0100
Paritätischer an Ministerpräsident*innen und Bundeskanzler: Menschenwürde statt Repression gegen Flüchtlinge https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/03?tx_ttnews%5Bday%5D=06&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28927&cHash=3d2911af4b56d1b43990d378f6fe7811

]]> Anlässlich der heute stattfindenden Ministerpräsidenten-Konferenz wendet sich der Paritätische Gesamtverband in einem Brief an die Teilnehmenden und stellt seine Positionen zur aktuellen und zukünftigen Flüchtlingspolitik dar. Der Verband teilt gemeinsam mit dem Wohlfahrtsverband AWO, der ebenfalls einen Brief schrieb, die Sorge, dass die aktuelle Politik sowohl zu Lasten Geflüchteter wie auch der Aufnahmegesellschaft gehen wird.

“Wir haben die berechtigte Sorge, dass die diskutierten Maßnahmen der Angst vor einem weiteren Erstarken rechtspopulistischer Kräfte entspringen. Das bedeutet am Ende Repression statt Integration”, fasst Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, zusammen. Nicht Abschreckung und Auslagerung sollten die treibende Kraft der Konferenz sein. “Wir fordern eine humane und soziale Flüchtlingspolitik, die unserer historischen Verantwortung gerecht wird und bei der die Menschlichkeit im Vordergrund steht. Und wir fordern ein unmissverständliches Bekenntnis zum Recht auf Asyl statt Auslagerungsplänen”, so Schneider.

Kritisch sieht der Verband auch das Modell der sogenannten Bezahlkarte. Schneider: “Dass Geflüchtete Unsummen in ihre Heimatländer überweisen, ist ein Märchen. Es liegen keine verlässlichen Zahlen dazu vor, ob und wieviel Geld in die Herkunftsstaaten geht - zumal die den Geflüchteten zustehenden Leistungen in vielen Fällen bereits unterhalb des menschenwürdigen Existenzminimums liegen. Die Bezahlkarte vertieft vielmehr vorhandene Armut und verhindert Integration.”

Eine Flüchtlingspolitik, die vor allem auf Abschreckung und Auslagerung zielt, schade letztlich der Gesellschaft insgesamt, warnt der Verband. Nicht nur drohen Menschen ohne deutschen Pass stigmatisiert und ausgegrenzt zu werden, sondern es wirke sich auch auf die dringend benötigte Arbeitskräfte-Einwanderung negativ aus, ohne die der demographische Wandel für Deutschland nicht zu schaffen ist.

In seinem Schreiben fordert der Verband, dessen Mitgliedsorganisationen seit Jahrzehnten zur erfolgreichen Aufnahme und Integration Geflüchteter beitragen , eine nachhaltige Strategie, um die Versorgung und Unterbringung von Flüchtlingen auch zukünftig sicherzustellen. Hierzu brauche es umfassende Investitionen in die soziale Infrastruktur, v.a. in den sozialen Wohnungsbau, Kita- und Schulplätze sowie Beratungs- und Integrationsangebote. "Eine solche Flüchtlings- und Sozialpolitik wäre nicht nur weitsichtig, sondern für uns alle von Vorteil", so Schneider.

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Presse Fachbereich Migration Migration und Flucht Wed, 06 Mar 2024 06:03:00 +0100
DigitalPakt Schule fördert Investitionen in die digitale Bildungsinfrastruktur https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/03?tx_ttnews%5Bday%5D=04&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28914&cHash=55ba40ffc45cc99482e460f095a6c34f

]]> Mit dem DigitalPakt Schule unterstützt der Bund die Länder und Gemeinden bei Investitionen in die digitale Bildungsinfrastruktur. Ziele des Digitalpaktes sind der flächendeckende Aufbau, Ausbau und Optimierung von landesweiten lernförderlichen digitalen technischen Bildungsinfrastrukturen.

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat nun eine Förderbekanntmachung veröffentlicht: https://www.verkuendung-bayern.de/files/baymbl/2024/109/baymbl-2024-109.pdf

Gegenstand der Förderung sind Maßnahmen zur Verbesserung der landesweiten digitalen Bildungsinfrastruktur, die schulischen Zwecken gemäß landesweiten Schul- und Unterrichtsentwicklungszielen dienen.

Als Maßnahmeträger kommen kommunale Schulaufwandsträger öffentlicher Schulen sowie Träger staatlich genehmigter und anerkannter Ersatzschulen (Schulträger) in Bayern in Betracht.

Förderfähige Ausgaben sind

  • Ausgaben für IT-Ausstattung,
  • Miet-, Mietkauf- und Leasing-Ausgaben für IT-Ausstattung,
  • bauliche Maßnahmen zur kabelgebundenen Netzanbindung der Unterrichtsräume sowie zum Aufbau und zur Inbetriebnahme beschaffter Ausstattungsgegenstände und
  • investive Begleitmaßnahmen, wenn ein unmittelbarer und notwendiger Zusammenhang mit den oben genannten Investitionsmaßnahmen besteht.

Der Fördersatz beträgt höchstens 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Höchstbetrag der staatlichen Zuwendungen für die gesamte Laufzeit des DigitalPakts Schule 2019 bis 2024 ist je Schulaufwandsträger festgelegt.

Der Antrag setzt eine Zustimmung der Amtsleitung des Staatsministeriums voraus und ist von der projektverantwortlichen Stelle spätestens bis zum 16. Mai 2024 zu stellen.

 

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Bildung Digitalisierung Mon, 04 Mar 2024 11:51:15 +0100
6. März ist Equal Pay Day https://www.paritaet-bayern.de//themen/frauen-und-maedchen/equal-pay-day

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Themen Arbeit und Beschäftigung Frauen und Mädchen Soziale Teilhabe und Armut Mon, 04 Mar 2024 08:52:00 +0100
Die Stiftung Obdachlosenhilfe Bayern startet ihre Projektausschreibung 2024 https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/03?tx_ttnews%5Bday%5D=01&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28899&cHash=7a6eb65f537afebe3c035c497d8ed6b7

]]> Zweck der Förderung ist, die Situation von wohnungs- und obdachlosen Menschen in Bayern durch die Förderung geeigneter Projekte und Maßnahmen zu verbessern.

Gefördert werden Vorhaben, die dazu beitragen, dass Menschen, die in Wohnungs- oder Obdachlosigkeit geraten oder davon bedroht sind, den Weg zurück in die Strukturen finden. Die Projekte sollten innovativ und wegweisend für die Wohnungs- und Obdachlosenhilfe sein.

Die Förderung beträgt bis zu 50.000 Euro je Projekt bzw. Maßnahme. Projekte und Maßnahmen mit einem Förderbetrag von unter 1.000 Euro werden nicht berücksichtigt. Insbesondere werden Projekte gefördert, die nachhaltig, niedrigschwellig und kooperativ angelegt sind.

Neben der Förderung von Projekten stehen die enge Zusammenarbeit mit den bayerischen Kommunen und der Freien Wohlfahrtspflege sowie die stärkere Vernetzung im Fokus der Stiftungsarbeit.

Projekte zur Energieeinsparung können mit einer schnelleren Bearbeitung rechnen.

Frist für die Antragsstellung ist der 12. Mai 2024.

Weitere Informationen und Antragstellung unter:

https://www.stiftung-obdachlosenhilfe.bayern.de/foerderung/aktuelle-ausschreibung/index.php

Quelle: Stiftung Obdachlosenhilfe Bayern

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Fachbereich Psychiatrie Sucht- und Gefährdetenhilfe Soziale Teilhabe und Armut Wohnungslosigkeit Bürgerschaftliches Engagement Fri, 01 Mar 2024 12:04:25 +0100
„Welche Hilfe bieten das Münchner Jugendamt und die Münchner Jugendhilfe für Kinder und Jugendliche mit Behinderung und ihre Familien?“ https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/02?tx_ttnews%5Bday%5D=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28897&cHash=7a45a2e225a4696ffc40054f288b6348

]]> ]]> „Wir brauchen den Austausch und viel mehr Kontakt mit einander“ war die entscheidende Erkenntnis von Vertreter*innen der Eingliederungshilfe und der Kinder- und Jugendhilfe am Ende der Podiumsdiskussion am 27.02.2024 in der Aula der Realschule der Stiftung Pfennigparade.

Zu dieser hatte der Paritätische Bezirksverband Oberbayern unter der Fragestellung „Welche Hilfe bieten das Münchner Jugendamt und die Münchner Jugendhilfe für Kinder und Jugendliche mit Behinderung und ihre Familien?“  eingeladen.

Die Inputs der beiden Podiumsgäste Eva Götz (Stadtjugendamt München) und Oswald Utz (Behindertenbeauftragter der Stadt München) wiesen Fortschritte hin zu einer bedarfsgerechten Versorgung von Familien mit behinderten Kindern durch das Jugendamt auf, zeigten aber auch auf, dass noch große Lücken bestehen. Beide Gäste waren sich einig – die mit dem Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) eingeführten Verfahrenslots*innen sind ein Segen für Familien – und für das Jugendamt eine notwendige neue Kapazität.

Anlass für die Veranstaltung ist der Reformprozess der Kinder- und Jugendhilfe. Mit der Verabschiedung des KJSG am 10. Juni 2021 hat deren inklusive Weiterentwicklung konkret gestartet. Die Kinder- und Jugendhilfe richtet sich seitdem explizit an alle Kinder und Jugendlichen – auch an diejenigen mit geistiger oder körperlicher Behinderung.

In Vertretung für die erkrankte Jugendamtsleiterin Esther Maffei skizzierte Eva Götz (Abteilung Jugendhilfeplanung) das Inklusionsverständnis des Jugendamts und benannte exemplarisch bereits existierende Leistungen. Hierzu zählen die Frühen Hilfen für Familien mit Kindern im Alter bis 3 Jahren. Auf dem Gebiet des Schutzes behinderter Mädchen und Frauen vor Gewalt fördert das Jugendamt seit langem hier tätige freie Träger. Die mit dem KJSG seit Januar 2024 eingeführten Verfahrenslots*innen sind auch für das Jugendamt eine große Bereicherung.

Diese Feststellung unterstützte auch der Behindertenbeauftragte der Stadt München, Oswald Utz.
„Die Verfahrenslots*innen sind ein Segen für die Familien.“ Diese werden an die Hand genommen und im Zuständigkeitsdschungel zwischen Eingliederungshilfe und Jugendhilfe begleitet. Oswald Utz berichtete aus seiner Beratungspraxis, in der er Familien mit behinderten Kindern als sehr belastet beschrieb. Allem voran verursacht durch den Zuständigkeitsstreit zweier Sozialleistungssysteme, den die Familien als Verschiebebahnhof erleben. Lobend hub Oswald Utz hervor, dass die Stadtverwaltung München viel hinzugelernt habe – z.B. durch die Überarbeitung der Elternbriefe. Das Ergebnis sind Elternbriefe, die den Bedarf von Kindern mit Behinderungen differenziert begegnen.

Der Paritätische wird den mit der Podiumsdiskussion gestarteten Austausch zwischen der Eingliederungshilfe und der Kinder- und Jugendhilfe fortsetzen.

München, 04.03.2024

Beate Frank
Fachberatung Behindertenhilfe Entgelte SGB IX
Bezirksverband Oberbayern

Anmerkungen des Behindertenbeauftragten der Stadt München Herrn Oswald Utz zum Bedarf behinderter Kinder, Jugendlicher und ihrer Familien (Auszug)

Ich begrüße die Zusammenlegung der Hilfen in eine Hand, zum einen endet dadurch hoffentlich ein wenig der Verschiebebahnhof und zum anderen werden damit alle Kinder (behindert oder nicht) zusammen ins Blickfeld genommen.

Ich sehe große Herausforderungen, sowohl personell als auch inhaltlich, für den Träger, der in Zukunft die Leistungen erbringen wird.

Ich persönliche bevorzuge die Kommune als Leistungsträger, weil ich Politik vor Ort in die Pflicht nehmen mag für die Anliegen, Bedürfnisse und Bedarfe der Kinder und Jugendlichen vor Ort. Ich erhoffe mir dadurch auch eine leichtere Koordination vor Ort (Jugendzentren, Freizeitangebote, Beratungsstellen, AEH´s ...).

Ich kann aber durchaus die Befürchtungen der Träger der Behindertenhilfe sowohl zur Zusammenlegung der Hilfen als auch das Übertragen der Hilfen auf die Kommune verstehen. Schon jetzt ist es so, dass sowohl beim Bezirk als auch bei der Kommune, nach meiner Wahrnehmung, die Kapazitätsgrenzen erreicht sind.

Die Einrichtung der Verfahrenslotsen empfinde als eine wirkliche Unterstützung der Leistungsberechtigen.

Ich kann uns nur allen raten, dass wir uns jetzt schleunigst auf den Weg machen sich gegenseitig kennenzulernen (ambulant und stationär, Bezirk und Kommune sowohl auf politischer wie auch auf der Verwaltungsebene), um so gut wie möglich auf die Zusammenlegung der Hilfen vorbereitet zu sein.

gez. Oswald Utz

 

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Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Region Oberbayern Inklusion Kinder und Jugend Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Der Paritätische Thu, 29 Feb 2024 20:24:09 +0100
"Lust auf gelegentliche gegenseitige Unterstützung?" - Helfergruppe Nürnberg https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/02?tx_ttnews%5Bday%5D=23&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28814&cHash=682d5f11ecb011a5ffe4fb499bdb5275

]]> ]]> Wichtige Informationen zur Gruppe finden Sie im Anhang.

Kontakt:

Kiss Mittelfranken, Kontakt- und Informationsstelle Selbsthilfegruppen

Am Plärrer 15, 90443 Nürnberg

Telefon 0911 234 94 49 | Fax 0911 234 94 48

nuernberg@kiss-mfr.de
www.kiss-mfr.de

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Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement Region Mittelfranken Selbsthilfe Mitgliedsorganisationen Fri, 23 Feb 2024 10:00:00 +0100
Bezahlkarten für Asylbewerber*innen: Paritätischer lehnt Einführung ab https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/02?tx_ttnews%5Bday%5D=22&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28862&cHash=6ffbf8afbdcc0b7dbd5b38a7c267e236

]]> Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands, zu der aktuellen Debatte um Bezahlkarten für Asylbewerber*innen:

"Die Bezahlkarten lösen kein reales Problem, sondern sind ein reines Abschreckungsinstrument. Tatsächlich wird die Einführung von Bezahlkarten die Ausgrenzung Geflüchteter vorantreiben und ihre Armut verstärken. Entgegen der aktuellen Stimmungsmache gibt es keinerlei valide Daten, die belegen könnten, dass Geflüchtete in nennenswerter Größenordnung Bargeld ins Ausland schicken würden. Das Gegenteil ist der Fall: Die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz decken nicht einmal das Existenzminimum. Künftig soll dieser eklatante Mangel nun auch noch der freien Verfügung der Betroffenen entzogen werden. Das ist pure Schikane und konterkariert alle Integrationsbemühungen. Es gibt dabei auch keinerlei belastbare Belege für den oft behaupteten Pull-Effekt von Sozialleistungen. Ganz im Gegenteil. Die Bezahlkarten könnten somit als reine Symbolpolitik abgetan werden, wenn sie für die Betroffenen nicht mit erheblichen Einschränkungen und Diskriminierungen einhergingen. Ohne Bargeld wird Zugang zu wichtigen Strukturen wie z.B. Tafeln, Suppenküchen, Möbelbörsen, Wochenmärkten oder Kleiderkammern stark eingeschränkt. Auch die anwaltliche Vertretung könnte erschwert werden - bspw. aufgrund räumlicher Beschränkungen der Karte. Der Paritätische lehnt die Bezahlkarten daher konsequent ab. Dass SPD und FDP gegen den Widerstand von Bündnis 90/Die Grünen darüber hinaus so vehement auf eine bundesgesetzliche Lösung drängen, obwohl sie sachlich gar nicht nötig ist, sollte uns alle alarmieren. Es könnte die Ausweitung auf andere Bezieherinnen und Bezieher von Sozialleistungen oder staatlichen Leistungen drohen - mit allen negativen Konsequenzen.” 

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Presse Fachbereich Migration Migration und Flucht Soziale Teilhabe und Armut Thu, 22 Feb 2024 09:00:00 +0100
Preisträger*in gesucht: Matthias-Vernaldi-Preis für selbstbestimmtes Leben https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/02?tx_ttnews%5Bday%5D=22&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28852&cHash=e6aba23c998fa7c3ef5ae9d668eb2938

]]> Der Preis erinnert an Matthias Vernaldi, einen Aktivisten der Behindertenszene und Kämpfer für ein selbstbestimmtes Leben. Das Schwerpunktthema 2024 ist Inklusion auf dem Arbeitsmarkt. Das Projekt soll zu mehr Inklusion, Teilhabe und Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt beitragen.

Die Jury entscheidet außerdem nach folgenden Bedingungen:

  • Der Einsatz der vorgeschlagenen Personen oder Organisationen ist besonders wirksam für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderung.
  • Der Einsatz macht anderen Menschen Mut und eignet sich als Vorbild im Sinne von Best Practice.
  • Die erreichten Ziele sind besonders nachhaltig und innovativ.
  • Der Einsatz trägt zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention bei.

Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Weitere Informationen unter:

https://www.kh-stiftung.de/de/termine/preistraegerin-gesucht-matthias-vernaldi-preis?mc_cid=76a3f7cb44&mc_eid=311ab4e1a1

Quelle: Kaspar-Hauser-Stiftung

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Arbeit und Beschäftigung Inklusion Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Thu, 22 Feb 2024 09:00:00 +0100
Dienst-Tag für Menschen https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/02?tx_ttnews%5Bday%5D=21&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28849&cHash=f3e4343f74e11b2fe5004ba5fdc23ded

]]> Ohne uns wird es zappenduster.

Wir behandeln euch, wenn ihr krank seid und pflegen euch gesund. In den Krankenhäusern sind wir jeden Tag für eure Gesundheit im Einsatz. Gleichzeitig schreiben immer mehr Kliniken rote Zahlen und kämpfen ums Überleben. Diese Entwicklung betrifft uns alle und die Negativspirale muss jetzt gestoppt werden!
Mehr Informationen zu unseren Forderungen findet ihr auf www.dienst-tag.de.

Welche Erfahrungen hast du in letzter Zeit mit dem Pflege- und Gesundheitssystem gemacht? Erzählt es uns in den Kommentaren.

#zappenduster #Pflegenotstand #Krankenpflege
#DienstTagfürMenschen #Gesundheitswesen

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Fachbereich Ältere Menschen Region Unterfranken Ältere Menschen Familie Gesundheit Pflege Wed, 21 Feb 2024 11:00:00 +0100
Neuer englisch-deutscher Rechtsratgeber für Menschen mit Behinderung und Angehörige https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/02?tx_ttnews%5Bday%5D=21&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28850&cHash=82143bfc8d08e2b48334e9680d0e3b45

]]> Der bewährte Rechtsratgeber „Mein Kind ist behindert – diese Hilfen gibt es“ des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (bvkm) wurde 2023 komplett überarbeitet und ist jetzt in die englische Sprache übersetzt worden. Die aktuelle zweisprachige Version gibt einen umfassenden und gut verständlichen Überblick über alle für Menschen mit Behinderung wichtigen Leistungen und Nachteilsausgleiche.

Die aktuelle Neuauflage berücksichtigt die Änderungen, die zum 1. Januar 2024 aufgrund des Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetzes (PUEG) im Recht der Pflegeversicherung in Kraft getreten sind. Dazu gehören die Erhöhung des Pflegegeldes und der Anstieg der Pflegesachleistungen. Ebenso wird die stufenweise Einführung des neuen Gemeinsamen Jahresbetrages für die Verhinderungspflege und die Kurzeitpflege dargestellt.  

Kompakte Informationen enthält der Ratgeber zu den sogenannten Leistungen der Eingliederungshilfe, die es Menschen mit Behinderung ermöglichen, selbstbestimmt am Leben in der Gesellschaft teilzuhaben. Eltern behinderter Kinder erfahren darüber hinaus, welche Steuererleichterungen ihnen zustehen und unter welchen Voraussetzungen sie für ihr erwachsenes Kind mit Behinderung weiterhin Kindergeld beanspruchen können.

Hinweise für Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit enthält der Ratgeber ebenfalls. Für sie ist der Zugang zu Sozialleistungen aufgrund der komplizierten ausländerrechtlichen Regelungen zusätzlich erschwert. Kommen sprachliche Probleme hinzu, entstehen weitere Barrieren. Hier setzt der aktuelle Ratgeber an. Aufgrund der Zweisprachigkeit kann er z. B. auch zur Verständigung mit Behörden genutzt werden.

Der Ratgeber steht ausschließlich online zur Verfügung. Er kann unter www.bvkm.de in der Rubrik „Recht & Ratgeber“ kostenlos heruntergeladen werden.

Mit seinen zweisprachigen Rechtsratgebern leistet der bvkm einen wichtigen Beitrag zur Inklusion von Menschen mit Behinderung und Migrationshintergrund. Als Teil des Bündnisses „WIR für Menschlichkeit und Vielfalt“ setzt sich der bvkm gegen Rechtsextremismus und Hass und für die Demokratie ein. „WIR für Menschlichkeit und Vielfalt“: Der bvkm steht für eine offene Gemeinschaft ein und erteilt jeglicher Form von Diskriminierung und Gewalt eine klare Absage. Jeder Mensch ist in seiner Einzigartigkeit im bvkm willkommen. So steht es in unserem Leitbild und so wird es beim bvkm gelebt.

Die Pressemitteilung des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. zum neuen Rechtsratgeber "Mein Kind ist behindert – diese Hilfen gibt es" finden Sie als Download auch auf www.bvkm.de/presse.

Info:
Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (bvkm) ist der größte Selbsthilfe- und Fachverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen und ihre Angehörigen in Deutschland. In über 280 Mitgliedsorganisationen sind 27.000 Familien organisiert.

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Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Inklusion Kinder und Jugend Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Wed, 21 Feb 2024 09:00:00 +0100
Das Klinikum Würzburg-Mitte auf dem Weg zum "Selbsthilfefreundlichen Krankenhaus" https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/02?tx_ttnews%5Bday%5D=20&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28848&cHash=deaf0fa5ad021306453e059516783b47

]]> ]]> Im vergangenen Herbst startete das Klinikum Würzburg Mitte mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung in den Prozess zur Auszeichnung als „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“.

Die Vorsitzende des Bezirksausschusses des Paritätischen in Unterfranken, Barbara Mergenthaler, betonte zu diesem Anlass die enge Verbundenheit des Wohlfahrtsverbandes mit der Selbsthilfebewegung. Zentrales Anliegen des Verbandes sei die Förderung der Interessen der Selbsthilfe aus allen Bereichen der sozialen Arbeit und die Verbesserung der Rahmenbedingungen der Selbsthilfe. Die Vertretung der Interessen der Selbsthilfe gelte als ein wichtiges Merkmal der Verbandsidentität.

Die Anerkennung als „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ ist ein wichtiger Schritt für das Klinikum Würzburg Mitte, um Patientinnen und Patienten bestmöglich zu unterstützen und ihre Genesung zu fördern. Durch die enge Zusammenarbeit mit regionalen Selbsthilfegruppen wird ein wertvoller Beitrag dazu geleistet, dass Betroffene sich besser verstanden und unterstützt fühlen.

Die Selbsthilfekontaktstelle des Paritätische Wohlfahrtsverbandes in Unterfranken ist bei diesem Prozess – zusammen mit dem Aktivbüro Würzburg – wieder als Kooperationspartner beteiligt.  Selbsthilfefreundlichkeit wird als Haltung verstanden und in den Mittelpunkt der Arbeit gestellt. Die Anerkennung und Berücksichtigung der unterschiedlichen Perspektiven und Bedürfnisse aller Partner trägt dazu bei, dass Kooperationen langfristig erfolgreich sind und positive Veränderungen für alle Beteiligten möglich werden. Dieses bewusste Gestalten von Kooperationen führt dazu, dass die Zusammenarbeit zwischen Selbsthilfe und dem Gesundheitswesen effektiver und nachhaltiger wird.

Die Kooperation zwischen dem KWM, dem Paritätischen Unterfranken und der Stadt Würzburg ist somit ein wichtiger Schritt hin zu noch mehr Selbsthilfefreundlichkeit im Gesundheitswesen. Die Unterzeichnung der Kooperation durch die verschiedenen Partner erfolgte im Januar und zeigt das Engagement und die Wertschätzung für die Selbsthilfe in Würzburg.

Wichtiger Bestandteil zur Anerkennung als Selbsthilfefreundliches Krankenhaus sind die sog. Qualitätszirkel. Die Qualitätszirkelarbeit fördert durch ihr klares, transparentes und strukturiertes Vorgehen die Qualität einer Kooperation zwischen Gesundheitseinrichtung und Selbsthilfe und stellt sie zugleich immer wieder auf den Prüfstand. Das Ziel ist, bisherige gute Ansätze zu verstetigen und die Kooperation auf der Grundlage der Qualitätskriterien zur Selbsthilfefreundlichkeit zu optimieren. So kann vertrauensvolle Zusammenarbeit entwickelt und eine für alle Seiten gelingende Kooperation gestaltet werden.

Der erste Qualitätszirkel des Klinikums Würzburg Mitte weckte auf allen Seiten reges Interesse. Christine Mössinger, Selbsthilfebeauftragte des KWM, bedankte sich daher bei allen Beteiligten für ihr Engagement und freut sich im Namen der ganzen Klinik auf die weitere Zusammenarbeit, um gemeinsam die Selbsthilfefreundlichkeit im KWM zu stärken.

Weitere Informationen zum Netzwerk „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“ finden Sie unter: www.selbsthilfefreundlichkeit.de.

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Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement Region Unterfranken Gesundheit Selbsthilfe Tue, 20 Feb 2024 11:57:36 +0100
Förderung von Wohnraum für Auszubildende https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/02?tx_ttnews%5Bday%5D=19&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28846&cHash=d30c0118acb70b6711143e4e69fc11b3

]]> Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr hat eine Förderrichtlinie herausgegeben für die Schaffung und den Erhalt von Wohnraum für Auszubildende eines staatlich anerkannten Ausbildungsberufes sowie Schülerinnen und Schüler von Berufsfach-, Techniker-, Meisterschulen und Fachakademien. Gefördert werden Vorhaben mit mindestens 10 Wohnplätzen.

Zuwendungsempfänger ist der Grundstückseigentümer, Erbbauberechtigte oder Erwerber, insbesondere gemeinnützige Träger und Organisationen, Träger und Organisationen der freien Wohlfahrtspflege und der Jugendhilfe, Träger der beruflichen Bildung, Zusammenschlüsse von Berufs- und Fachverbänden, kommunale Unternehmen und Kommunen.

Weitere Informationen unter

https://www.stmb.bayern.de/wohnen/foerderung/wohnraum_fuer_auszubildende/index.php

Link zur Förderrichtlinie:

https://www.verkuendung-bayern.de/files/baymbl/2024/70/baymbl-2024-70.pdf

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Bildung Kinder und Jugend Mon, 19 Feb 2024 12:00:00 +0100
Das Zukunftspaket für Projekte von und mit Kindern und Jugendlichen https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/02?tx_ttnews%5Bday%5D=19&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28837&cHash=5d37a7e8b89bdb8babaad23b09c3eb36

]]> Im Zukunftspaket haben junge Menschen bis einschließlich 26 Jahre die Möglichkeit, ihre eigene neue Projektidee umzusetzen. Dabei führen sie ihr Projekt von der Planung bis zum Abschluss selbst durch. Mit ihren Projekten verändern die Jugendgruppen etwas für sich und andere junge Menschen und geben ihnen die Chance selbst mitzumachen.

Hierbei ist eine Kooperation mit einem Träger vorgeschrieben: Unterstützung erhalten die Kinder und Jugendlichen von einem Träger, der sie von Anfang an unterstützt. Gemeinsam erarbeiten beide einen Steckbrief, der später vom Träger ins Antragsportal überführt wird. Der Träger achtet darauf, dass die formalen Anforderungen an die Verwendung der Fördermittel eingehalten werden.  

Ziel des Programms ist es, die Beteiligungsmöglichkeiten und -kompetenzen von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Lokale Organisationen und Kommunen sollen durch das Bundesprogramm Impulse erhalten, mehr Angebote für Kinder- und Jugendbeteiligung zu schaffen, insbesondere in den Themenfeldern Bewegung, Kultur und Gesundheit.

Mit Auftakt am 22. Februar 2024 sind Antragstellungen laufend möglich, solange noch Mittel zur Verfügung stehen.

Die Projekte müssen bis zum 31. Dezember 2024 abgeschlossen sein.

Weitere Informationen unter:

https://www.das-zukunftspaket.de/

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Kinder und Jugend Mon, 19 Feb 2024 09:55:30 +0100
Gestalten statt Ausgrenzen – Paritätische Positionen zur Flüchtlingspolitik https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/02?tx_ttnews%5Bday%5D=16&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28822&cHash=433ef18e1e449fb1bfb670002287aa41

]]> Angesichts kontroverser politischer Debatten über Flucht und Migration hat der Paritätische Gesamtverband unter dem Titel „Gestalten statt Ausgrenzen“ eine grundsätzliche Positionierung zur Flüchtlingspolitik verabschiedet.

Das Papier umfasst sowohl Grundsätze der Arbeit des Paritätischen im Bereich Flucht als auch Positionen zu aktuellen politischen Prozessen und Debatten auf nationaler wie europäischer Ebene. Für den Paritätischen gilt dabei: Nicht Ausgrenzung, sondern allein eine gestaltende, soziale und solidarische Politik kann den Herausforderungen und Chancen von Flucht und Migration nachhaltig gerecht werden.

In dem Positionspapier bringt der Paritätische zunächst seine Sorge über die gegenwärtige Flucht- und Migrationspolitik wie auch die gesellschaftliche Debatte zum Ausdruck. Gesellschaftliche Herausforderungen werden demnach zunehmend nicht mehr als politischer Gestaltungsauftrag verstanden, sondern als Argument genutzt, die Ausgrenzung Geflüchteter mittels Abschreckung, Auslagerung und Abschiebung voranzutreiben.

Diesen Herausforderungen darf für den Paritätischen jedoch nicht mit der Entrechtung oder Stigmatisierung Geflüchteter begegnet werden.

Mit seinen fast 11.000 Mitgliedsorganisationen, über 500.000 hauptamtlichen und noch mehr ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen arbeitet und engagiert er sich für eine gerechte und solidarische Gesellschaft für alle, unabhängig von Herkunft, Staatsangehörigkeit oder religiösen Überzeugungen. Er stellt sich damit klar gegen jedwede Form von rassistischer Ausgrenzung und rechtspopulistischer Hetze.

Vielmehr braucht es eine gestaltende und vorausschauende Flucht- und Migrationspolitik als Teil einer sozialen und solidarischen Politik für alle, wozu es auch einer zukunftsfesten und gerechteren Finanz- und Steuerpolitik bedarf, die staatliche Handlungsfähigkeit stärkt und Investitionen in die soziale Infrastruktur ermöglicht.

In der Positionierung wendet sich der Paritätische klar gegen die Entrechtung und Ausgrenzung Geflüchteter. Er steht für das individuelle Recht auf Asyl ein und fordert eine solidarische Verteilung der Schutzverantwortung sowie den Ausbau legaler Fluchtwege, statt Debatten über die Abschreckung Geflüchteter oder die Auslagerung von Asylverfahren zu führen.

Er spricht sich zudem deutlich gegen die jüngsten Verschärfungen von Abschiebemaßnahmen aus, fordert die Abschaffung des Asylberwerberleistungsgesetzes und lehnt die Einführung von Bezahlkarten ab. Bei Unterbringung und Aufnahme fordert er unter anderem die Abschaffung von Restriktionen bei der Wahl der Unterbringung wie auch des Wohnortes. Besonders in den Blick zu nehmen sind für ihn zudem die Bedarfe vulnerabler Geflüchteter, wie Menschen mit Behinderungen, minderjährige, traumatisierte oder queere Geflüchtete, deren angemessene Unterbringung und Versorgung endlich vollumfänglich sichergestellt werden muss.

Statt abzuschrecken und auszugrenzen fordert der Paritätische, die Chancen und Potenziale Geflüchteter zu sehen und zu fördern, auch angesichts von Fachkräfte- und Arbeitskräftemangel. Er spricht sich daher für den schnellen und unbürokratischen Zugang zu Ausbildung und Arbeit für Geflüchtete durch die Abschaffung von Arbeitsverboten und die Ausweitung von Spurwechselmöglichkeiten aus.

Bei der Arbeitsmarktintegration sollten besonders die Bedarfe geflüchteter Frauen, Qualifizierungsmöglichkeiten und die Anerkennung praktischer  Kompetenzen in den Blick genommen werden. Von Bedeutung ist für den Paritätischen in diesem Zusammenhang auch eine Politik der Teilhabe, unter anderem durch ein modernes Einbürgerungsrecht sowie die Beteiligung Geflüchteter an sie betreffenden politischen Prozessen.

Die komplette Positionierung finden Sie unter dem untenstehenden Link.

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Fachbereich Migration Migration und Flucht Fri, 16 Feb 2024 17:23:00 +0100
KiTa-Qualität: Ihre Meinung als Träger ist gefragt! https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/02?tx_ttnews%5Bday%5D=15&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28817&cHash=5ea67573597c509aa78aeae054c75e8f

]]> Als Träger einer oder mehrerer Kindertageseinrichtungen spielen Sie eine entscheidende Rolle in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung. Sie tragen die Verantwortung für den Betrieb Ihrer Kita und kümmern sich etwa um Finanzen, das Personal und die räumliche Ausstattung. Gleichzeitig stehen Sie vor enormen Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel, der Finanzierbarkeit von Angeboten oder auch der Weiterentwicklung der Kita-Qualität und der eigenen Trägerarbeit.

Im Rahmen des Forschungsprojektes „Entwicklung von Rahmenbedingungen in der Kindertagesbetreuung“ (kurz ERiK) wird Ihnen eine Stimme gegeben und Ihre Perspektive zu verschiedenen Aspekten der Qualität in der Kindertagesbetreuung untersucht. Das Projekt ERiK wird am Deutschen Jugendinstitut (DJI) in Zusammenarbeit mit dem Befragungsinstitut infas durchgeführt.

Bereits in den Jahren 2020 und 2022 wurden deutschlandweit neben Trägern auch Leitungen, pädagogisches Personal, Jugendämter, Kindertagespflegepersonen sowie Eltern befragt. Die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für die Monitoringberichte des Bundesfamilienministeriums zum KiTa-Qualitäts- und -Teilhabeverbesserungsgesetz (KiQuTG).

Ab März 2024 erhalten Sie eine Einladung zur Studienteilnahme von infas, dem Institut für angewandte Sozialwissenschaft.

Nutzen Sie die Chance zur Beteiligung an der Studie ERiK. Nur mit Ihrer Unterstützung können aussagekräftige Informationen zu den Rahmenbedingungen für KiTa-Qualität gewonnen werden.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt ERiK sowie zu den Methoden und den Ergebnissen der bisherigen Erhebungen 2020 und 2022 finden Sie unter der untenstehenden Webseite.

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Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Bildung Kinder und Jugend Thu, 15 Feb 2024 12:01:25 +0100
Waltraud-Schiffels-Preis für Projekte aus der trans* Community https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/02?tx_ttnews%5Bday%5D=15&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28816&cHash=ab430f2be0b0441308905345b90840b8

]]> Gemeinsam mit Janka Kluge vergibt die Hannchen-Mehrzweck-Stiftung (hms) erneut 2024 den Waltraud-Schiffels-Ehrenpreis für ein trans*aktivistisches Lebenswerk und den mit 1.000 Euro dotierten Waltraud-Schiffels-Preis für herausragende Projekte aus trans* Communitys.

Das Preisgeld darf nur für das ausgezeichnete Projekt sowie für die Unterstützung der trans*Community verwendet werden. Weiterhin wird ein nicht-dotierter Preis für das Lebenswerk von Trans-Aktivistinnen und -Aktivisten vergeben.

Bewerbungen können bis 22. März 2024 unter der E-Mail-Adresse info@ws-fonds.hms-stiftung.de eingereicht werden.

Initiativen, Vereine und Einzelpersonen können sich mit einer Beschreibung ihres Projekts um den Preis bewerben oder Nominierungen für Projekte anderer Initiativen einreichen. Darüber hinaus freut sich die Stiftung über die Nominierungen verdienter Aktivist*innen für den Waltraud-Schiffels-Ehrenpreis.

Weitere Informationen unter https://www.hms-stiftung.de/de/Waltraud-Schiffels-Fonds/

Quelle: Hannchen-Mehrzweck-Stiftung

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Fachbereich Frauen / Geschlechterpolitik / LGBTIQ Queer Thu, 15 Feb 2024 11:57:37 +0100
Offener Brief zu Bayerns Sprachverboten https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/02?tx_ttnews%5Bday%5D=15&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28815&cHash=69f090b17f601a6426fbdd5faa96e291

]]> Die Bayerische Staatsregierung hat Ende 2023 Sprachverbote von geschlechtergerechter Sprache in staatlichen Schulen und Verwaltungen angekündigt.

Wir finden: Zu einem friedlichen und vielfältigen Miteinander in Bayern gehört auch sprachliche Vielfalt. Deswegen haben wir den offenen Brief des DGB Bayern, DGB Jugend-Bayern, EVG Bayern, der GEW Bayern und des LSVD Bayern auf der untenstehenden Webseite unterzeichnet.

Quelle: Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Bayern e.V. |

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Fachbereich Frauen / Geschlechterpolitik / LGBTIQ Queer Thu, 15 Feb 2024 11:51:22 +0100
Der vdek-Zukunftspreis 2024: "Zuhause gut gepflegt“ https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/02?tx_ttnews%5Bday%5D=14&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28811&cHash=12c9111369e57756f5cc05a4b6563c24

]]> „Zuhause gut gepflegt“ - das ist das Thema des Zukunftspreises 2024 des Verbandes der Ersatzkassen e.V. (vdek).

Der vdek sucht Projekte und Best-Practice-Beispiele, die Impulse zur Weiterentwicklung der ambulanten Pflege liefern. Das können sowohl Maßnahmen zur Entlastung pflegender Zu- oder Angehöriger sein, als auch Ansätze für eine passgenauere Verzahnung familiärer und professioneller häuslicher Pflege. Auch Ideen, die zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen beitragen und damit die Attraktivität von Pflegeberufen steigern, sind willkommen.

Für die besten Einreichungen ist ein Preisgeld von insgesamt 20.000 Euro ausgelobt. Die Entscheidung über die Preisträger trifft eine unabhängige Jury.

Weitere Details zur diesjährigen Ausschreibung unter www.vdek.com/zukunftspreis-2024

Bewerbungen sind bis zum 21. April 2024 möglich.

Ansprechperson für Rückfragen: Frau Liebrenz/ vdek, erreichbar unter 030 / 269 31 - 17 66

Quelle: Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)

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Fachbereich Ältere Menschen Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Ältere Menschen Familie Pflege Wed, 14 Feb 2024 15:59:30 +0100
Ausschreibung: Auszeichnung für die Weitergabe erfolgreicher sozialer Konzepte https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/02?tx_ttnews%5Bday%5D=08&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28786&cHash=8668a836eb8b5276a412a598966e861d

]]> Es gibt viele tolle Ideen und Ansätze für mehr gesellschaftliche Teilhabe – doch oft sind sie nur lokal bekannt. Das möchten WOHN:SINN und die Stiftung Bürgermut ändern! Der „Preis für offenherzige Weitergabe“ bietet all jenen eine Bühne, die ihre erfolgreichen Konzepte anderen zur Verfügung stellen, sei es in Form von offenem Transfer („Open Transfer“), im Rahmen von fairen Verträgen („Social Franchise“) oder auch auf anderen Wegen.

Zu gewinnen gibt es Preisgelder im Gesamtwert von 20.000€ sowie individuelle Beratung zur Weitergabe eines sozialen Konzepts.

Voraussetzungen:

  • Es wurde ein Konzept oder eine Lösung zur Verbesserung der Teilhabe benachteiligter Menschen entwickelt und erfolgreich umgesetzt.
  • Es ist geplant das Konzept anderen weiterzugeben oder es wurde bereits weitergegeben.

Es erhalten vier Organisationen ein Preisgeld (erster Platz 10.000€, zweiter Platz 5.000€, dritter Platz und Sonderpreis jeweils 2.500€). Weitere sechs Preisträger*innen bekommen eine individuelle, auf ihre Bedarfe abgestimmte Beratung durch die Stiftung Bürgermut. Die Beratung kann zum Beispiel zu den Themen Skalierungsstrategie, Wissensmanagement, Organisationsentwicklung oder Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt werden.

Projekte können bis zum 30. April 2024 über das Bewerbungsformular eingereicht werden.

Weitere Informationen unter https://offenherzige-weitergabe.de/

Quelle: WOHN:SINN - Bündnis für inklusives Wohnen e.V.

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Thu, 08 Feb 2024 13:13:44 +0100
Paritätisches Digitalmagazin 01 | 2024: 100 Jahre https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/02?tx_ttnews%5Bday%5D=05&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28772&cHash=fd8faf840c81881eb122ea90f397166e

]]> Das noch junge Jahr 2024 ist ein besonderes Jahr in der Geschichte unseres Verbandes. Wir feiern unseren 100. Geburtstag. Am 7. April 1924 gründete sich die Vereinigung der freien privaten gemeinnützigen Wohlfahrtseinrichtungen Deutschlands, aus der schließlich der Paritätische Wohlfahrtsverband entstanden ist.

100 Jahre, in denen viel passiert ist. 100 Jahre, in denen gelacht und geweint, miteinander gerungen und viel bewegt, vor allem viel Not gelindert wurde. Und vor allem 100 Jahre, in denen der Paritätische immer auf der Höhe der Zeit war und sich die progressiven Strömungen der Gesellschaft in seiner Mitgliedschaft und damit auch bei uns abgebildet haben. Und seit 100 Jahren leben und arbeiten wir getreu dem Motto “Weil alle zählen.”

Mit diesem Magazin starten wir in ein tolles Jubiläumsjahr. Wir blicken in unsere eigene Geschichte, interviewen Personen, die den Verband entscheidend mitgeprägt haben und immer noch prägen. Wir schauen uns den Wandel an und wagen auch den ein oder anderen Ausblick auf die nächsten Jahre in der Wohlfahrt. Wir werden uns treu bleiben und für Offenheit, Vielfalt und Toleranz einstehen.

Hier geht es zum Jubiläumsmagazin

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Aus dem Landesverband Der Paritätische Mon, 05 Feb 2024 08:33:00 +0100
Das PariSERVE-Fortbildungsangebot 2024 im Überblick https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/02?tx_ttnews%5Bday%5D=01&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28739&cHash=c9e4703cf07570ad763a88fa57180106

]]> Zu den Themen Verpflegungskonzepte, Heimatküche - Von Nord nach Süd - 936 km, die es kulinarisch in sich haben, Workplace as a Service - Arbeitsplatz der Zukunft bis hin zu mehr BIO in der Gemeinschaftsverpflegung, Update Lebensmittelhygiene und Seniorenverpflegung der Zukunft bietet PariSERVE ein umfangreiches Bildungsprogramm - sowohl online als auch vor Ort. Als Dienstleistungspartner im Paritätischen schafft PariSERVE Freiraum für die Kernaufgaben sozialer Organisationen und bietet Einkaufsgemeinschaften, Personalservice und Finanzabrechungen - für unsere Mitgliedsorganisationen mit besonderen Konditionen.

für Küche, Einkauf und Reinigung sozialer Organisationen bietet PariSERVE in 2024 zahlreiche neue Fortbildungsangebote und Themen, die unterstützen können und bei Herausforderungen, wie z.B. Kostendruck oder Fachkräftemangel, gezielte Lösungen vorstellen.

Die Themen für 2024 sind vielfältig: Hygiene und HACCP sind und bleiben natürlich immer aktuell – in diesem Jahr mit einem Digitalisierungsschwerpunkt. Aber auch viele weitere Themen, wie beispielsweise Nachhaltigkeit, Bio-Zertifizierung und professionelles Abfallmanagement, digitale Verpflegungskonzepte, Heimatküchen,  Seniorenverpflegung, DGE-Qualitätsstandards und auch Food-Nudging

Zahlreiche Fortbildungen bietet PariSERVE übrigens online an. Umfang und Zeitaufwand unterscheiden sich je nach Thema.

Das PariSERVE-Fortbildungsangebot 2024 im Überblick

Digitale Verpflegungskonzepte
am: 15. Februar 2024, ab 14:00 Uhr
Dauer: 1,5 Stunden
Wo: online
Kosten: kostenfrei
Eine Anmeldung ist erforderlich! Weitere Informationen / zur Anmeldung

Heimatküche
Von Nord nach Süd - 936 km, die es kulinarisch in sich haben.
am: 27. Februar 2024, ab 10:00 Uhr
Dauer: 5 Stunden
Wo: Unilever Zentrale / Chefmanship Center, Hamburg
Kosten: kostenfrei
Eine Anmeldung ist erforderlich! Weitere Informationen / zur Anmeldung

Workplace as a Service
Arbeitsplatz der Zukunft
am: 15. März 2024, ab 10:30 Uhr
Dauer: 1 Stunde
Wo: online
Kosten: kostenfrei
Eine Anmeldung ist erforderlich! Weitere Informationen / zur Anmeldung

Mehr BIO in der Gemeinschaftsverpflegung
der regionale Großhandel und seine Möglichkeiten
am: 20. März 2024, ab 14:00 Uhr
Dauer: 1 Stunde
Wo: online
Kosten: kostenfrei
Eine Anmeldung ist erforderlich! Weitere Informationen / zur Anmeldung

Nachhaltigkeit, Biozertifizierung und professionales Abfallmanagement
am: 18. April 2024, ab 13:30 Uhr
Dauer: 1,5 Stunden
Wo: online
Kosten: kostenfrei
Eine Anmeldung ist erforderlich! Weitere Informationen / zur Anmeldung

PariSERVE zu Gast bei Transgourmet
in Hildesheim
am: 24. April 2024, ab 9:00 Uhr
Dauer: 5,5 Stunden
Wo: Transgourmet Manufaktur Standort, Hildesheim
Kosten: kostenfrei
Eine Anmeldung ist erforderlich! Weitere Informationen / zur Anmeldung

Digitalisierung von HACCP- und Qualitätsprozessen
am: 25. April 2024, ab 13:30 Uhr
Dauer: 1,5 Stunden
Wo: online
Kosten: kostenfrei
Eine Anmeldung ist erforderlich! Weitere Informationen / zur Anmeldung

Seniorenverpflegung der Zukunft
am: 7. Mai 2024, ab 14:00 Uhr
Dauer: 1,5 Stunden
Wo: online
Kosten: kostenfrei
Eine Anmeldung ist erforderlich! Weitere Informationen / zur Anmeldung

Update Lebensmittelhygiene
inkl. Folgebelehrung Infektionsschutzgesetz (IfSG)
am: 15. Mai 2024, ab 10:00 Uhr
Dauer: 3 Stunden
Wo: online
Kosten: kostenpflichtig
Eine Anmeldung ist erforderlich! Weitere Informationen / zur Anmeldung

Food Nudging:
Der Weg zur gesünderen Ernährung – ohne Verbote!
am: 5. Juni 2024, ab 10:00 Uhr
Dauer: 3 Stunden
Wo: online
Kosten: kostenpflichtig
Eine Anmeldung ist erforderlich! Weitere Informationen / zur Anmeldung

Im Alter gut verpflegt
Ernährung älterer Menschen
am: 11. September 2024, ab 10:00 Uhr
Dauer: 3 Stunden
Wo: online
Kosten: kostenpflichtig
Eine Anmeldung ist erforderlich! Weitere Informationen / zur Anmeldung

Digitalisierung von HACCP- und Qualitätsprozessen
am: 10. Oktober 2024, ab 13:30 Uhr
Dauer: 1,5 Stunden
Wo: online
Kosten: kostenfrei
Eine Anmeldung ist erforderlich! Weitere Informationen / zur Anmeldung

Digitale Verpflegungskonzepte
am: 24. Oktober 2024, ab 14:00 Uhr
Dauer: 1,5 Stunden
Wo: online
Kosten: kostenfrei
Eine Anmeldung ist erforderlich! Weitere Informationen / zur Anmeldung

Update Lebensmittelhygiene
inkl. Folgebelehrung Infektionsschutzgesetz (IfSG)
am: 14. November 2024, ab 12:00 Uhr
Dauer: 3 Stunden
Wo: online
Kosten: kostenpflichtig
Eine Anmeldung ist erforderlich! Weitere Informationen / zur Anmeldung

Qualitätsstandards der DGE Umsetzung in allen Lebenswelten
am: 28. November 2024, ab 12:00 Uhr
Dauer: 3 Stunden
Wo: online
Kosten: kostenpflichtig
Eine Anmeldung ist erforderlich! Weitere Informationen / zur Anmeldung

PariSERVE Ansprechpartnerin: Astrid Elmentaler
Dienstleistungen für soziale Organisationen GmbH 
Zum Posthorn 3
24119 Kronshagen
Telefon +49 431 53738-14
Telefax +49 431 53738-914
a.elmentaler@pariserve.de
www.pariserve.de

Information von PariSERVE 2024

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Mitgliederangelegenheiten Thu, 01 Feb 2024 16:05:47 +0100
Kostenfreie Webseitenerstellung durch Azubis https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/02?tx_ttnews%5Bday%5D=01&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28737&cHash=4dfaf988ccfc4a15d1f7a27d320ceac5

]]> Der Förderverein für regionale Entwicklung unterstützt soziale Organisationen mit seinen Azubi-Projekten bei der Webseitenerstellung. Im Rahmen der Initiative des Fördervereins kann unter anderem Vereinen, Betreuungseinrichtungen, Beratungsstätten und ähnlichen Institutionen die kostenfreie Erstellung einer Webseite ermöglicht werden.

Die Webseiten werden von Auszubildenden und Studierenden erstellt, die so ihr theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen können und an realen Webseitenprojekten essentielle Berufserfahrung sammeln können.

Hierfür werden aktuell im Rahmen des Förderprogramms „Soziales online“ Projektpartner gesucht. Die Erstellung der Webseite ist zu 100 % gefördert und somit kostenfrei. Lediglich die Kosten für die Webadresse und den Speicherplatz sind nach Erstellung von den Projektpartnern selbst zu tragen.

Weitere Informationen unter https://www.azubi-projekte.de/

Infos und Formblatt für Interessensbekundung untenstehend.

Quelle: Förderverein für regionale Entwicklung e.V.

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Thu, 01 Feb 2024 12:52:41 +0100
Online-Plattform „innatura“ vermittelt Sachspenden für soziale Zwecke https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/01?tx_ttnews%5Bday%5D=30&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28728&cHash=593aa220f7e6c3321c71834772a68903

]]> Die gemeinnützige innatura gGmbH betreibt eine Online-Plattform, die fabrikneue Sachspenden bedarfsgerecht an gemeinnützige Organisationen vermittelt. Alle Produkte sind einwandfreie Neuwaren. Innatura erhält die Produkte direkt von den Hersteller- und Handelsunternehmen, lagert sie und vermittelt sie bedarfsgerecht weiter. Auf diese Weise können Kosten gesenkt und gleichzeitig ein Beitrag zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz geleistet werden.

Gemeinnützige Organisationen können sich unter Registrierung als Einrichtung – innatura unverbindlich registrieren. Dann können Sachspenden im Online-Shop ausgesucht und bestellt werden. Zur Auswahl stehen Produkte für den täglichen Bedarf und zur Ausstattung gemeinnütziger Organisationen wie Bekleidung, Schlafsäcke, Hygienebedarf, Ausstattungsgegenstände etc.

Innatura erhebt eine Vermittlungsgebühr in Höhe von 5 bis 20 Prozent des Marktpreises als Deckungsbeitrag für Lager- und Personalkosten.

Weitere Informationen unter http://www.innatura.org/

 

Quelle: innatura gGmbH

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Tue, 30 Jan 2024 12:19:02 +0100
„Eisbaden gegen soziale Kälte – Klimageld jetzt!“ https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/01?tx_ttnews%5Bday%5D=30&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28740&cHash=97fcdcd6b11c85df21aa400c4cd0f399

]]> Für eine Einführung des Klimagelds noch in diesem Jahr demonstrieren am 30. Januar 2024 heute etwa 50 Vertreter:innen von Umwelt- und Sozialverbänden sowie einer Gewerkschaft in der Spree vor dem Reichstag. Die Protestierenden von Arbeiterwohlfahrt, dem Paritätischen Gesamtverband, der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und Greenpeace fordern in der 3-Grad-kalten Spree mit einen Meter hohen Buchstaben auf Bojen und Schildern: „Klimageld jetzt!“

Heute Vormittag beginnen die abschließenden Beratungen im Bundestag zum Bundeshaushalt 2024. Trotz ihrer eigenen Ankündigung im Koalitionsvertrag weigert sich die Bundesregierung bislang, das Klimageld zügig einzuführen und auszuzahlen. In einer kürzlich veröffentlichten repräsentativen Meinungsumfrage im Auftrag von Greenpeace sprachen sich 62 Prozent der Befragten dafür aus, dass die Bundesregierung allen Bürger:innen ein sogenanntes Klimageld auszahlt.

Das Klimageld soll einen sozialen Ausgleich schaffen für den steigenden CO2-Preis, der klimaschädliche fossile Energien wie Öl, Gas und Sprit teurer macht. Diese ökologisch notwendige Verteuerung belastet Haushalte mit mittleren und niedrigen Einkommen besonders stark, weil sie einen größeren Teil ihres Einkommens für Energiekosten aufwenden müssen. Das Klimageld soll diese Belastungen abfedern, indem die Einnahmen der Bundesregierung aus der CO2-Bepreisung jährlich an die Bürger:innen zurückgezahlt werden.

Im vergangenen Jahr kletterten Deutschlands Einnahmen aus dem nationalen und europäischen Verkauf von Emissionszertifikaten mit 18,4 Milliarden Euro auf einen Rekordwert. Die teilnehmenden Organisationen fordern die Bundesregierung auf, die Einnahmen aus dem Zertifikatehandel als Klimageld auszuzahlen und dieses schnellstmöglich noch in diesem Jahr einzuführen.

Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand Greenpeace e.V.: „Ohne Klimageld wird es kälter in Deutschland. Dieser versprochene soziale Ausgleich ist leicht zu organisieren, gerecht und wichtig für eine sozial-ökologische Modernisierung. Wenn die Ampel das Klimageld weiter verzögert, setzt sie den gesellschaftlichen Rückhalt für Klimaschutz aufs Spiel.“

Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer Paritätischer Gesamtverband:
„Es ist sozialpolitisch unverantwortlich, dass die Bundesregierung dringend benötigten sozialen Ausgleich beim Klimaschutz verschleppt. Das Klimageld muss kommen! Es geht nur ökosozial!“

Michael Groß, Präsident der Arbeiterwohlfahrt:
“Erst das Klimageld macht den CO2-Preis ökologisch wirksam und sozial gerecht. Gerade die ärmsten unserer Gesellschaft tragen am wenigsten zur Klimakrise bei, aber leiden besonders schwer unter ihren Folgen und den Auswirkungen einer CO2-Bepreisung. Das Klimageld ist hier das mindeste, um wenigstens einen kleinen Ausgleich und etwas mehr Gerechtigkeit zu schaffen.”

Frank Werneke, ver.di-Vorsitzender:
„Die Anhebung des CO2-Preises trifft vor allem Menschen mit niedrigen bis mittleren Einkommen. Höhere Einnahmen aus der CO2-Bepreisung müssen deshalb über ein Klimageld an die Bevölkerung zurückfließen. Die Politik muss unbedingt Wort halten: im Interesse der eigenen Glaubwürdigkeit und des Klimaschutzes. Das Klimageld ist überfällig und darf nicht weiter verschleppt werden!“

 

Achtung Redaktionen:
Rückfragen bitte an Greenpeace-Pressesprecher Gregor Kessler, Tel. 0151-72702918, gregor.kessler@greenpeace.de; AWO Bundesverband e.V., Pressestelle: 030-26309218, presse@awo.org; ver.di-Pressestelle, Tel. 030-6956-1011/-1012, pressestelle@verdi.de; Paritätischer Gesamtverband Presse: 030-24636305, pr@paritaet.org.

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Presse Klimaschutz Soziale Teilhabe und Armut Tue, 30 Jan 2024 00:00:00 +0100
Die Demokratie braucht uns! https://www.paritaet-bayern.de//startseite/themen/detailansicht/archive/2024/01?tx_ttnews%5Bday%5D=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28724&cHash=929f2a658c056022abacce7e98e89533

]]> ]]> Wir leben in einer Zeit, in der sowohl die Demokratie als auch der gesellschaftliche Zusammenhalt gefährdet sind, und in der es auf das Engagement eines jeden Einzelnen umso stärker ankommt.

Noch vor 12 Jahren lebte ungefähr die Hälfte der Weltbevölkerung in einer Demokratie. Wir gingen damals davon aus, dass die Tendenz weiter steigt und sich das Modell Demokratie als die bessere Staatsform weltweit durchsetzen wird. Mitnichten! Heute leben nur noch 30 Prozent der Menschen auf diesem Planeten in einer Demokratie und 70 Prozent in einer Autokratie. Selbst hier bei uns, in einer der stärksten und stabilsten Demokratien dieser Erde, zweifelt inzwischen jeder Zweite an der Demokratie. Und an der Demokratie zu zweifeln, ist vor allem ein Misstrauensvotum gegenüber den anderen Menschen. Denn Demokratie lebt vor allem von und durch die anderen, mit denen wir unsere Lebensformen gemeinsam gestalten oder bestimmen.

Die Demokratie war bisher der Rahmen, innerhalb dessen wir unsere unterschiedlichen Interessen ausgehandelt und uns geeinigt haben. Eine stabile Ehe kann auch einen heftigen Streit am Küchentisch aushalten und die Partnerschaft hält dennoch. So hielt uns als Gesellschaft bisher auch die Demokratie zusammen, auch wenn es manchmal kontrovers wurde. Doch jetzt erleben wir, wie der demokratische Rahmen, das was uns bisher zusammenhielt, selbst in Zweifel gezogen wird. Was, wenn die Gesellschaft einfach auseinanderfällt? Wenn der Zusammenhalt verloren geht und Spaltung sich durch unsere Familien, Freundeskreise, unser Berufsleben und unsere Gesellschaft zieht? Ich nehme an, Sie alle wissen, was ich meine.

Doch Spaltung entsteht nicht irgendwo da draußen. Nein, Spaltung entsteht immer in uns. Indem wir uns von etwas oder jemandem zurückziehen oder abwenden. Wenn wir etwas hören oder sehen, was wir ablehnen, wenden wir uns ab. Wir verbannen! Wir grenzen aus, aus unserem Freundeskreis, aus unserer Gesellschaft. Es gibt Menschen, mit denen wollen wir nicht mal mehr die Demokratie teilen. Ist es nicht so? Ich möchte mich nicht davon ausnehmen: Auch ich mache andere zu anderen, indem ich sage: „Ach, wenn es doch die anderen nicht gäbe, wäre alles viel besser, leichter und schöner.“ Auch ich ertappe mich immer wieder, dass ich an den Rand dränge, was mir nicht gefällt. Und sei es nur innerlich. Den Nachbarn, die Kollegin – die anderen. Immer wieder hören wir Meinungen und Positionen, die wir einfach nicht teilen, die wir nicht aushalten wollen.

Ja, in einer Demokratie, in einer Gesellschaft gibt es auch Positionen, die wir verachten. Aber können wir auch Menschen verachten? Wenn wir die Würde des Menschen wirklich ernst nehmen, dann geht das nicht zusammen mit Abspaltung und Verbannung.

Wir müssen lernen, in Kontakt mit dem Gegenüber zu bleiben. Auch wenn es unangenehm, unbequem und eng wird.

Doch wie schaffen wir das? Wir haben bei Mehr Demokratie in der Pandemie, in einer Zeit der großen gesellschaftlichen Spaltung und Zerrissenheit, ein Format entwickelt, das heißt „Sprechen & Zuhören“. Wir haben – ursprünglich aus der Not heraus – Menschen online eingeladen, um sich darüber auszutauschen, wie es ihnen mit der aktuellen Situation geht. Es ging nicht darum, was sie inhaltlich für Meinungen und Positionen hatten, sondern darum, was für Gefühle sie bewegten und zu welchen Haltungen ihre Emotionen sie brachten. Wer beispielsweise Angst vor Krankheit und Tod hatte, wurde zu einem Verfechter von harten Lockdowns und Ausgangssperren. Wer umgekehrt Angst vor staatlicher Übermacht hatte, demonstrierte auf der Straße gegen diktatorische Zustände. Und wer Angst hatte, seine Angehörigen anzustecken, verschloss sie hinter Schloss und Riegel. Sicher, ich überspitze hier etwas, aber Sie verstehen, was ich meine. Emotionen beeinflussen unser Handeln und nehmen Einfluss auch auf unsere politischen Entscheidungen. Und Emotionen lassen sich nicht mit rationalen Argumenten bearbeiten, im Gegenteil, meist kochen sie dann noch mehr hoch.

Emotionen wollen vor allem mitgeteilt, mitgefühlt und durch Resonanz und Anteilnahme wahrgenommen werden, dann lassen sie sich verändern. Das heißt, wir haben mit einer sehr einfachen Methode ein sehr wirkungsvolles Format entwickelt: Wir teilten die Teilnehmenden in Dreier-, Vierer- oder sogar Fünfergruppen auf und ließen sie sich einfach nur gegenseitig mitteilen, wie es ihnen geht, was sie innerlich wirklich bewegt. Und zwar kommentarlos! Jede und jeder hörte einfach nur zu, kommentierte nicht und argumentierte nicht dagegen. Es ging nur darum zu verstehen, was das Gegenüber erlebt und was dazu führt, dass er oder sie sich so oder so damit fühlt. Wichtig war: Alle hatten gleich viel Zeit, zu sprechen und jeder und jede kam zu Wort. Mehr nicht. Wir waren überrascht, wie sehr diese Art des Austauschs gegenseitigen Beistand, Zuneigung und Zusammenhalt förderte. Die Pandemie ist vorbei, das Format „Sprechen & Zuhören“ ist geblieben.

Inzwischen führen wir dieses Format auch in Gemeinden mit den Bürgern und Bürgerinnen vor Ort durch. Heute stellen wir auch mal die Frage: „Wann hast du in deinem Leben mal Hilfe gebraucht und nicht bekommen? Und wann hast du in deinem Leben mal anderen geholfen?“ Das sind einfache Fragen mit großer Wirkung! Sie sehen, es kommt darauf an, sich einander zuzuwenden und Brücken zu bauen.

Demokraten und Demokratinnen müssen wir werden, jeden Tag ein bisschen mehr. Wir sind es nicht automatisch.

Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht durch Interesse und Zuneigung. Wer sich zuwendet, wer die Komfortzone des Privaten auch mal verlässt, der tritt in Kontakt mit anderen. Und das ist das, was unsere Gesellschaft braucht und was unseren Zusammenhalt stärkt: Wir brauchen die Demokratie der Zuneigung!

Jeder Preisträger und jede Preisträgerin des Luise Kiesselbach Preises ist eine Säule der Gesellschaft. Ohne Ihren Einsatz und ohne den immensen sozialen, zivilgesellschaftlichen Einsatz, wäre unsere Gesellschaft sicher schon kollabiert.

Laut Bundesinnenministerium engagieren sich rund 29 Millionen Menschen für unser Gemeinwohl. Jede und jeder kann etwas beitragen, was anderen auch gut tut. Das Ehrenamt ist eine unverzichtbare Säule der Gesellschaft und gelebte Demokratie. Aktive Bürgerinnen und Bürger, die sich wie Sie - liebe Preisträger und Preisträgerinnen - um Menschen kümmern, Menschen zusammenbringen oder Menschen unterstützen, sind ein Teil der Zuneigung, auf die es heute ankommt. Jedes einzelne soziale Projekt ist ein Beitrag zur Lösung unserer großen komplexen Probleme heute. Ihre vielfältige Kompetenz, Ihr Beitrag als Antwort auf eine gesellschaftliche Not oder Problematik macht den Kern der Hoffnung aus: Wir schaffen das, weil wir uns einbringen, da wo wir gebraucht werden!

Wir blicken in Deutschland heute auf rund 600.000 gemeinnützige Organisationen und um die 15 Millionen Ehrenamtliche, die sich für andere, für die Gesellschaft engagieren. Und heute ragen Sie aus dieser Gruppe der Engagierten besonders heraus und dürfen sich zu den stolzen Trägern und Trägerinnen und Geehrten des Luise Kiesselbach Preises zählen. Sie sind vor Ort aktiv, gehen auf andere Menschen zu, leisten Hilfreiches, Großartiges und Notwendiges für die Gesellschaft.

Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern in der Kategorie Lebenswerk, Junges Engagement, Innovation im Bürgerschaftlichen Engagement, Engagement-Partnerschaften, Mitgliederpreis sowie im Schwerpunktthema dieses Jahres „Gesellschaftlicher Zusammenhalt und demokratische Teilhabe stärken“.

Ich selbst stand 1983 als Sechzehnjährige in der Menschenkette zwischen Ulm und Stuttgart, um gegen die Stationierung der atomaren Sprengköpfe in der Schwäbischen Alb zu demonstrieren. Ich war eine von vielen, meine Hände rechts und links in den Händen anderer. Als der Hubschrauber über uns flog und die Durchsage machte „Jetzt ist die Kette geschlossen!“ wusste ich, wenn ich jetzt loslasse, dann hat die Kette eine Lücke. Das war der Moment, der mich bis heute trägt: Ich hielt die Hände fest. Ich wollte auf gar keinen Fall loslassen. Ich will bis heute ein Glied in der Kette sein, auf das es auch ankommt. Ich will – wie Sie, sehr verehrte Preisträgerinnen und Preisträger - keine Lücke in der Gesellschaft sein.

In diesem Sinne fühle ich mich Ihnen, Ihrem Einsatz und Engagement sowie Ihren Initiativen sehr verbunden. Lassen Sie uns gemeinsam für das Zusammenleben auf diesem wunderbaren Planeten eintreten.

Herzlichen Dank!
Ihre Claudine Nierth

Weitere Informationen zu Mehr Demokratie e.V.

 

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Themen Zivilgesellschaft und Demokratie Mon, 29 Jan 2024 15:25:47 +0100
Die Soziallotterie Aktion Mensch fördert inklusive Begegnungen https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/01?tx_ttnews%5Bday%5D=26&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28719&cHash=c87aeb426a7d57d685b143a31b75a32b

]]> Inklusion bedeutet, eine vielfältige und offene Gesellschaft zu schaffen, in der jeder Mensch unabhängig von individuellen Unterschieden am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann.

In diesem Förderangebot unterstützt die Aktion Mensch inklusive Projekte in den Lebensbereichen „Bildung und Persönlichkeitsstärkung“ sowie „Freizeit“. Hierzu zählen beispielsweise Vorhaben in den Bereichen:

  • Engagement vor Ort 
  • Musik und Tanz 
  • Natur und Umwelt 
  • Sport und Spiele 
  • Theater und Kunst

Ab dem 1.2.2024 können mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr bis zu 10.000 Euro ganz ohne Eigenmittel beantragt werden. Das neue Angebot löst die Förderaktion „Kunst und Kultur für alle“ ab.

Eine Antragstellung ist ab 1.2.2024 möglich.

Mehr Informationen unter:

https://www.aktion-mensch.de/foerderung/foerderprogramme/aktionsangebote/viel-vor?utm_campaign=inklusion&utm_medium=e-mail&utm_source=nl_fd_2024_01_23&utm_term=MailingID4712020_SendingID1003070

 

Quelle: Aktion Mensch

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Fachbereich Psychiatrie Sucht- und Gefährdetenhilfe Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Familie Kinder und Jugend Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Fri, 26 Jan 2024 15:23:57 +0100
Ab sofort um den Deutschen Kita-Preis 2024 bewerben https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/01?tx_ttnews%5Bday%5D=26&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28717&cHash=2df27ad024a048b530e2121be9df5f34

]]> Tagtäglich wird in den Einrichtungen der Kitas Großartiges geleistet – dieses besondere Engagement möchte der Deutsche Kita-Preis auch 2024 wieder würdigen. Kitas und lokale Bündnisse können sich bis zum 15. März um den Deutschen Kita-Preis 2024 bewerben. Zudem können Eltern, Menschen aus der Nachbarschaft oder Politiker*innen ihre Lieblings-Einrichtung für den Deutschen Kita-Preis empfehlen.

Die Auszeichnung wird in den Kategorien „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ verliehen. Der Preis ist mit insgesamt 110.000 Euro dotiert. Wer eine der begehrten Trophäen mit nach Hause nehmen darf, wird im November 2024 bekanntgegeben.

Link zur Bewerbung: www.deutscher-kita-preis.de/bewerbung

Link zur Empfehlung: www.deutscher-kita-preis.de/zur-empfehlung

 

Quelle: Deutsche Kinder- und Jugendstiftung GmbH

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Bildung Kinder und Jugend Fri, 26 Jan 2024 14:46:20 +0100
Web-Plattform "einfach finden" https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/01?tx_ttnews%5Bday%5D=26&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28715&cHash=e10554fbc2010f4d2be283a115d5d53f

]]> Ab sofort ist die neue Internet-Plattform „einfach finden“ online. Sie wurde im Programm „Bayern barrierefrei“ entwickelt und enthält alle relevanten Informationen über die Bayerische Staatsregierung in Leichter Sprache und in Gebärdensprache.

Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf betont: „Barrierefreie Kommunikation muss selbstverständlich sein. Alle Menschen müssen teilhaben können – wir dür-fen niemanden ausschließen. Mit der Internetplattform ‚einfach finden‘ erreichen wir einen Meilenstein in der barrierefreien Kommunikation! Der Zugang zur Homepage ist barrierefrei und alle Inhalte sind in Leichter Sprache und Gebärdensprache verfügbar. In Zeiten von Fake News, gezielter Desinformation und Radikali-sierung ist das wichtiger als je zuvor. Barrierefreiheit hat für mich sozialpolitische Priorität.“

Ob Informationen zu der Bayerischen Staatsregierung, dem Bayerischen Beauftragten für Menschen mit Behinderung oder zu unterschiedlichen Themenfeldern der einzelnen Ministerien – diese und viele Informationen mehr finden alle Interessierten ab sofort unter der untenstehenden Webseite.

Sie können untenstehend die vollständige Pressemeldung als PDF-Dokument herunterladen, eins davon ist auch in Leichter Sprache.

Quelle: Bayerische Staatsregierung

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Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Inklusion Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Fri, 26 Jan 2024 13:46:23 +0100
Paritätischer kritisiert Lindners Pläne zum Steuerfreibetrag für Kinder https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/01?tx_ttnews%5Bday%5D=22&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28695&cHash=1aaa1376ceec6c8e04078813a0cc9f37

]]> Besserverdienende Eltern über den Freibetrag zu entlasten, ohne gleichzeitig das Kindergeld für alle zu erhöhen, ist aus Sicht des Paritätischen Gesamtverbandes ist familienpolitisch zutiefst ungerecht. Der Verband fordert ein Kindergeld von 377 Euro. 

“Mit seinen Plänen zum Kinderfreibetrag zementiert der Finanzminister die Ungleichbehandlung von Spitzenverdienern und Familien mit mittleren und niedrigen Einkommen”, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands. Der Verband macht darauf aufmerksam, dass Spitzenverdiener durch die Erhöhung des Kinderfreibetrags eine monatliche Entlastung von 377 Euro haben, während alle anderen lediglich 250 Euro Kindergeld erhalten. Schneider: “Das ist eine schreiende Ungerechtigkeit.”

Das Kindergeld soll nach Auffassung des Verbandes schrittweise soweit angehoben werden, dass es mit der Entlastung der Spitzenverdiener gleichzieht. In einem ersten Schritt fordert der Verband eine Erhöhung des Kindergelds auf 300 Euro. Schneider: “Alle Kinder müssen dem Staat gleich viel wert sein.”

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Presse Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Familie Kinder und Jugend Soziale Teilhabe und Armut Mon, 22 Jan 2024 11:14:00 +0100
Vielfalt ohne Alternative: Der Paritätische mobilisiert gegen Rechts https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/01?tx_ttnews%5Bday%5D=18&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28692&cHash=447ab7778af0740cda99c3adc70e02f0

]]> Mit über 160 weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen ruft der Paritätische zur Aktion des Netzwerks "Hand in Hand" am 03. Februar 2024 um 13 Uhr in Berlin auf und ermuntert dazu, sich an den zahlreichen Demonstratuonen auch an anderen Orten gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Ausgrenzung zu beteiligen.

Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands erklärt: "Die AfD und andere Rechtsextremisten verfolgen mit ihren Plänen von Massendeportationen nichts weniger als die Zerstörung unserer Gesellschaft. Das dürfen, das werden wir nicht zulassen. Deshalb rufen wir alle auf, sich gemeinsam mit uns vor all diejenigen zu stellen, die nach den völkisch-nationalistischen Vorstellungen von Höcke, Krah und Konsorten nicht dazu gehören sollen. Wir sind alle gefordert, unsere Demokratie jetzt zu verteidigen."

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Presse Zivilgesellschaft und Demokratie Thu, 18 Jan 2024 14:47:00 +0100
Zertifikatskurs zur "Insoweit erfahrenen Fachkraft" https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/01?tx_ttnews%5Bday%5D=18&tx_ttnews%5Btt_news%5D=27516&cHash=d23e0a51e4a670b159508c9ed788e455

]]> der Kinderschutzbund Kreisverband Nürnberg e.V. möchte ab Januar 2024 eine Inhouse Weiterbildung zum Thema „Fachberatung im Kinderschutz“ mit dem Erwerb des Zertifikats „Insoweit erfahrene Fachkraft nach §8a SGB VIII“ anbieten. Weitere Informationen finden Sie im Anhang

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Region Mittelfranken Mitgliedsorganisationen Termine Thu, 18 Jan 2024 14:43:27 +0100
Asylpaket: Paritätischer kritisiert Einigung zu Verschärfung von Abschiebungen https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/01?tx_ttnews%5Bday%5D=17&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28688&cHash=4adfecfb1c982bd688d40dcadf089a28

]]> Nachdem sich eine Einigung der Ampel in der Migrationspolitik zuletzt verzögert hatte, sollen diese Woche eine Reform des Staatsbürgerrechts sowie das sogenannte “Rückführungsverbesserungsgesetz” im Deutschen Bundestag beschlossen werden. Der Paritätische Wohlfahrtsverband begrüßt, dass im Vergleich zu vorherigen Entwürfen nun ein Rechtsanspruch auf eine Pflichtverteidigung u.a. für von Abschiebehaft betroffene Menschen vorgesehen ist. Die weiterhin geplante massive Verschärfung des Abschiebungsrechts selbst kritisiert der Verband jedoch ungebrochen scharf als “inhumane Symbolpolitik”.

“Vorgesehen sind weitreichende Eingriffe in Grund- und Menschenrechte, die in keinem Verhältnis zur Wirksamkeit des Gesetzes stehen”, warnt Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands. Besonders kritisch bewertet der Paritätische, dass die Möglichkeit zur Inhaftierung massiv ausgeweitet werden soll und künftig selbst die Unverletzlichkeit der Wohnung und die Privatsphäre unbeteiligter Dritter missachtet würde, um ausreisepflichtige Personen finden und abschieben zu können – dies gelte selbst für Wohnungen von Familien mit Kindern und zur Nachtzeit. “Die Zahl der Geflüchteten wird dadurch nicht abnehmen, wohl aber werden sich die sozialen Probleme, bis hin zur Traumatisierung von Kindern, verschärfen. Dass Betroffenen angesichts dieser offenen Missachtung von Grund- und Menschenrechten jetzt wenigstens ein Pflichtverteidiger zugestanden wird, ist ein kleiner Hoffnungsschimmer für unseren Rechtsstaat, sollte aber doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein”, so Schneider.

Zutiefst besorgt ist der Verband darüber, dass im Rahmen dieses Gesetzgebungsverfahrens auch geregelt werden soll, dass Asylbewerbern künftig erst nach drei Jahren existenzsichernde Sozialleistungen gewährt werden sollen. Die geplante Modernisierung des Staatsangehörigkeitsgesetzes, die ebenfalls beschlossen werden soll, begrüßt der Verband im Grundsatz, warnt aber ausdrücklich davor, dass im Gesetzentwurf nach wie vor Verschärfungen im Hinblick auf die Anforderungen an die Lebensunterhaltssicherung enthalten sind. Über ergänzende Verwaltungsvorschriften solle zwar eine Härtefallregel definiert werden, diese habe aber keinen Gesetzescharakter. “Hier hätten wir uns eine rechtlich verbindliche Lösung gewünscht, um eine Diskriminierung bspw. von Menschen mit Behinderungen, Alleinerziehenden oder älteren Menschen rechtssicher auszuschließen”, so Schneider.

Gwendolyn Stilling
Pressesprecherin und Abteilungsleiterin Öffentlichkeitsarbeit, Presse, Redaktion und Kampagnen
 

pr@paritaet.org
Tel. 030 24636-305

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Presse Fachbereich Migration Migration und Flucht Wed, 17 Jan 2024 11:26:00 +0100
Nie wieder ist jetzt: Der Paritätische zu "Geheimtreffen" von AfD-Politikern und anderen https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/01?tx_ttnews%5Bday%5D=12&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28647&cHash=f3d2cbb0bf148973b1af3cd923e531fd

]]> Der Paritätische findet klare Worte zu dem „geheimen“ Treffen von führenden AFD-Größen, Mitgliedern der Werte-Union, Bundestagsabgeordneten, bekannten Neonazis und finanzstarken Unternehmer*innen, geäußert, bei dem sich Teilnehmende zu einem rassistischen „Masterplan“ zur Vertreibung von Millionen Menschen aus Deutschland – mit und ohne deutschem Pass – austauschten. Im Folgenden ein Statement des Vorsitzenden sowie eine Stellungnahme des Forums der Migrantinnen und Migranten im Paritätischen (FdM).

Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbands:

"Mit Abscheu und Entsetzen haben wir die Berichte zu den geplanten Massendeportationen, die Rechtsextreme nach ihrer Machtergreifung ins Werk setzen wollen, zur Kenntnis genommen. Doch ein “Geheimplan” war es nie: AfD-Politiker wie Höcke und Krah breiten ihre völkisch-nationalistische Ideologie seit langem unmissverständlich in Wort und Schrift aus. Alle Demokrat*innen sind jetzt gefordert, sich geschlossen gegen alle diejenigen zu stellen, die die Würde des Menschen mit Füßen treten und Millionen Menschen in Deutschland Entrechtung und Gewalt androhen. Mit einer solchen Agenda kann es auf politischer und gesellschaftlicher Ebene keinen Ausgleich geben. Damit bedrohen sie Demokratie und Menschenrechte in Deutschland in ihrer Substanz."

Nie wieder ist jetzt!
Stellungnahme des Forums der Migrantinnen und Migranten im Paritätischen (FdM)

Das Recherchenetzwerk CORREKTIV veröffentlichte diese Woche seine Rechercheergebnisse zu einem „geheimen“ Treffen von führenden AFD-Größen, Mitgliedern der Werte-Union, Bundestagsabgeordneten, bekannten Neonazis und finanzstarken Unternehmer*innen. Bei diesem Treffen tauschten sich die Teilnehmenden zu einem rassistischen „Masterplan“ zur Vertreibung von Millionen Menschen aus Deutschland – mit und ohne deutschem Pass – aus.

Die Vorhaben der AfD-Mitglieder und der weiteren rechten Initiativen überraschen Betroffene von Rassismus und rechter Gewalt kaum bis wenig. Rassismuskritische und demokratische Stimmen warnen seit Jahren unermüdlich vor der rechten Gefahr durch die AfD und weitere rechte institutionelle Umtriebe in Deutschland. Wenn die Öffentlichkeit zum Schauplatz menschenfeindlichen Sprechens wird, beflügelt das antidemokratische, autoritäre und rassistische Strömungen.

Gleichzeitig müssen wir zu unserem Entsetzen feststellen, dass die Ängste und Erfahrungen der Menschen, die von eben dieser rechten Ideologie und ihren Gefahren betroffen sind, in der medialen Öffentlichkeit und im politischen Geschehen noch viel zu wenig Berücksichtigung finden. Obwohl die Entwicklung der rechten Diskurse und das Erstarken von rechten Parteien und Bewegungen in den letzten Jahren öffentlich bekannt und nicht zu übersehen war, wird diese Gefahr für die Demokratie in unserem Land – und somit für alle hier lebenden Menschen – bis heute nicht ernst genommen. Doch für sehr viele Menschen ist diese Gefahr nicht nur theoretischer Natur: Die Sorge und das Bangen um eine sichere Zukunft in Deutschland ist für sie ganz real und existentiell.

Die bevorstehenden Landtagswahlen in drei Bundesländern mit sich schon jetzt abzeichnenden hohen Umfragewerten für die AfD können ein weiterer Schritt in Richtung eines Point-of-no-return sein. Weder die perfide Strategie einiger Parteien, sich Themen der AfD zu eigen zu machen, noch das „Verlassen“ auf demokratische Strukturen hat das Erstarken rechter Politik verhindert. Eine „Das wird schon nicht passieren“-Rhetorik kann unsere Gesellschaft nicht mehr leisten!

Als Forum und Sprecher*innen für über 300 Paritätische Organisationen von Menschen, die sich für ein demokratisches, diskriminierungskritisches und friedliches Miteinander einsetzen, vermissen wir den gesellschaftlichen Aufschrei und ein entschiedenes politisches Handeln der Demokrat*innen!

Jetzt ist nicht mehr die Zeit des Überrascht- und Entsetztseins. Jetzt ist die Zeit für strukturelle Maßnahmen zur Stärkung der Demokratie und zur Bekämpfung von solchen menschen- und demokratiefeindlichen „Plänen“. Jetzt ist es an der Zeit, dass Demokrat*innen jeglicher Couleur enger zusammenrücken und sich in all ihrem Handeln diese sehr reale Gefahr vor Augen führen. Jetzt ist die Zeit, aufzustehen, Haltung zu zeigen und aktiv zu werden: Gegen Rassismus und gegen jede Art der Menschenfeindlichkeit. Nie wieder ist jetzt!
Deniz Greschner, Sprecherin des Forums der Migrantinnen und Migranten im Paritätischen
Mahmut Hamza, Sprecher des Forums der Migrantinnen und Migranten im Paritätischen

Zum Forum der Migrantinnen und Migranten im Paritätischen (FdM):

Im Forum der Migrantinnen und Migranten im Paritätischen (FdM) sind über 300 Migrantenorganisationen aus dem gesamten Bundesgebiet zusammengeschlossen. Es hat sich 2007 unter dem Dach des Paritätischen gegründet, um die Interessen von Migrantenorganisationen zu stärken und zu repräsentieren. Mehr Informationen zum Forum finden Sie hier.

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Presse Fachbereich Migration Migration und Flucht Zivilgesellschaft und Demokratie Fri, 12 Jan 2024 13:24:16 +0100
Patientenvertretung begrüßt eine neue Long-COVID Richtlinie https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/01?tx_ttnews%5Bday%5D=12&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28646&cHash=983ac4efb6abc7019e55e5bdffb29bf6

]]> Hintergrund für die neue Long-Covid-Richtlinie ist der gesetzliche Auftrag an den G-BA, bis zum Jahresende Regelungen für eine berufsgruppenübergreifende, koordinierte und strukturierte Versorgung für Versicherte mit Verdacht auf Long-COVID und vergleichbaren Erkrankungen zu treffen.

Die Patientenvertretung begrüßt, dass mit dieser Richtlinie nun erstmalig und fristgerecht die so dringend erforderliche ärztliche Versorgung sowohl für Betroffene mit Verdacht als auch mit einer festgestellten Long-/Post-COVID-Erkrankung geregelt wird. Zudem hat die Patientenvertretung in den Beratungen darauf hingewirkt, dass die Richtlinie einen umfassenden Blickwinkel auf postinfektiöse Erkrankungen einnimmt und sich daher mit Nachdruck dafür eingesetzt, dass auch die große Gruppe von Betroffenen mit einer Myalgischen Enzephalomyelitis /einem Chronic Fatigue Syndrom (ME/CFS) sowie jene, die an Long-COVID-ähnlichen Symptomen wie beispielsweise nach einer Impfung zur Prophylaxe einer COVID-19-Erkrankung (PostVac) leiden, eingeschlossen sind. Dass die Richtlinie ausdrücklich nicht nur Erwachsene, sondern gleichzeitig auch Kinder und Jugendliche mit den beschriebenen Symptomen einbezieht, war ebenfalls ein wichtiges Anliegen der Patientenvertretung.

Bezüglich der Möglichkeit zur Behandlung der Augentumore und Epilepsie in der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) hatte sich die Patientenvertretung im G-BA einschließlich PRO RETINA Deutschland e. V., der Deutschen Epilepsievereinigung e.V. und der Epilepsie-Bundeselternvereinigung e.V. intensiv in die Beratungen eingebracht, um für Betroffene mit Augentumoren und Epilepsie die bestmögliche Versorgung in der ASV zu gestalten.

Mit Nachdruck setzte sich die Patientenvertretung in der Beratung zu den Augentumoren dabei für die angemessene Versorgung mit Sehhilfen und die Beratung zu Hilfsmitteln und deren Gebrauch ein. So soll z.B. die Zusammenarbeit mit einem Spezialisten für Augenprothesen (Ocularist) die Versorgung für die Betroffenen verbessern. Als neue Untersuchungsmethoden von Augentumoren werden in der ASV zukünftig auf Forderung der Patientenvertretung neben dem PET/PET-CT auch die Optische Kohärenz-Tomographie (OCT) und die Fotografie des vorderen und/oder hinteren Augenabschnitts aufgenommen. Da es sich um sehr seltene Tumore handelt, die einer speziellen Diagnostik bedürfen, können Betroffene bereits mit einer Verdachtsdiagnose in die ASV überwiesen werden.

Beide Pressemitteilungen finden Sie auf der Seite dieser Fachinformation.

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Mitgliederangelegenheiten Gesundheit Fri, 12 Jan 2024 13:08:37 +0100
BAGFW bewertet den Entwurf zum europäischen grenzübergreifende Verein (ECBA = European Cross-Border Association) https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/01?tx_ttnews%5Bday%5D=12&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28645&cHash=8d682835464aac77d8b80b9c4d7ba727

]]> Die Europäische Kommission hat am 5.9.2023 einen Vorschlag für eine Richtlinie zur Schaffung einer harmonisierten nationalen Rechtsform des „europäischen grenzübergreifenden Vereins“ veröffentlicht (COM/2023/516 final).

Die BAGFW hat eine gemeinsame Stellungnahme zu diesem Vorschlag erarbeitet. Die BAGFW bewertet den Entwurf insgesamt positiv, gibt aber einige Punkte zu bedenken, die sichergestellt sein müssen. Ein ECBA soll zur Gründung mindestens drei Mitglieder haben und die Tätigkeit in mindestens zwei Mitgliedsstaaten aufnehmen. Vorgesehen ist eine Registrierung in einem nationalen Register, welche digital erfolgen können soll.  Der ECBA soll einem Gewinnausschüttungsverbot unterliegen, eine wirtschaftliche Tätigkeit soll grundsätzlich zulässig sein.

Bei einer Liquidation einer ECBA muss das nach der Befriedigung der Gläubiger übrige Vermögen einem anderen Non-Profit-Rechtsträger zufließen und ist damit ähnlich wie die sog. Heimfallklausel im deutschen Gemeinnützigkeitsrecht ausgestaltet.

Das jeweilige nationale Vereinsrecht soll da zur Anwendung kommen, wo die Richtlinie keine Vorgaben macht. Damit würde die umgesetzte Richtlinie im jeweiligen Mitgliedsstaat einen Rahmen vorgeben, ergänzt um 27 verschiedene ECBA-Typen. Die Umsetzung der geplanten Richtlinie setzt eine national zu bestimmende Rechtsform voraus, die dem ECBA am ähnlichsten ist. Hier sieht die BAGFW den Idealverein nach § 21 BGB als dem ECBA „ähnlichste“ Rechtsform an.

Keinen ECBA gründen können  Gewerkschaften, politische Parteien, religiöse Gemeinschaften und deren Vereine. Hierzu merkt die BAGFW an, dass der Status der Kirchen und religiösen Vereinigungen geachtet bleiben müsse, gleichwohl aber die gesellschaftsrechtliche Organisationsfreiheit nicht eingeschränkt werden dürfe.

Ferner wird auf die Notwendigkeit von Vereinsverboten nach deutschem Recht hingewiesen, welche weiterhin möglich sein sollten, wenn der Verein die Tatbestände der im deutschen Vereinsgesetz normierten Verbotsgründe erfüllt.

Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem beigefügten Vorschlag für eine Richtlinie über grenzübergreifende Vereine und der beigefügten Stellungnahme der BAGFW vom 6.12.2023.

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Mitgliederangelegenheiten Fri, 12 Jan 2024 12:50:37 +0100
Beschäftigte vor Übergriffen schützen https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/01?tx_ttnews%5Bday%5D=12&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28640&cHash=57d381f768d03e4d781b2bceba191e9e

]]> Im Rahmen der Gesundheitsfürsorge und Sicherheitsbelehrung des Arbeitgebers machte es der Paritätische Bezirksverband Unterfranken gleich zu Jahresbeginn möglich, seine Mitarbeiter*innen zum Thema Deeskalation und Gewaltschutz am Arbeitsplatz zu schulen. Hierfür kam eigens Kriminalhauptkommissar Markus Bursch von der Kripo Würzburg und klärte über die verschiedenen Gefahrenstufen am Arbeitsplatz mit Kundenverkehr auf. Die Schulung soll Risikofaktoren aufzeigen, Gefahren minimieren und die Mitarbeiter*innen befähigen, Maßnahmen zur Sicherheit am Arbeitsplatz selbst vorzunehmen. Durch mehr Selbstbewusstsein im Umgang mit Gewalt und Übergriffen soll der Schutz der Beschäftigten sichergestellt werden.

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Region Unterfranken Der Paritätische Fri, 12 Jan 2024 11:42:13 +0100
Thema sexuelle Selbsbestimmung in der Eingliederungshilfe - Projekt ReWiKs 2024 https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/01?tx_ttnews%5Bday%5D=12&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28636&cHash=4493cbe832c3e4995a40bb1c8e5d26c8

]]> Das ReWiKs-Projekt (Reflexion, Wissen, Können) lief von 2014 bis 2023 und hat vielfältige Materialien entwickelt und deutschlandweit Impulse zum Thema "sexuelle Selbstbestimmung in der Eingliederungshilfe" gesetzt (Fortbildungen, Vernetzungsformate, Materialschulungen, Aktionstage u.v.m.). Eine Projektbeschreibung finden Sie hier: https://hu.berlin/rewiks

Wir freuen uns, auch im Jahr 2024 unsere bewährten ReWiKs-Lots*innen-Fortbildungen anbieten zu können.

Diese Fortbildung richtet sich an alle Mitarbeitende im Lebensbereich "Wohnen für erwachsene Menschen mit Behinderungen" sowie angrenzende Bereiche. Die dreitägige Fortbildung widmet sich der intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema der sexuellen Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen.

Rahmeninformationen:

  • Datum der ersten Fortbildung: 15. März 2024 - 17. März 2024, jeweils in der Zeit von 9.00 - 16.30 Uhr
  • Ort der ersten Fortbildung: Interdisziplinäres Kompetenzzentrum Rehabilitationswissenschaften, Monbijoustraße 2b, 10117 Berlin
  • Kosten: Durch eine Teilförderung der Fortbildung durch die BZgA beträgt die Teilnahmegebühr lediglich 200€ pro Person. Dies beinhaltet die Kursgebühr,  Material, Verpflegung und das Abschlusszertifikat. Anreise und Übernachtung müssen selbst organisiert und gezahlt werden.
  • Anmeldung: Für diesen Termin können Sie sich bereits jetzt unter folgendem Link anmelden: https://eveeno.com/rewiks_2303 
  • Bei Rückfragen melden Sie sich gerne bei Herrn Andreas Nitsche (nitsche@trinnovation.de) oder bei Laura Wendt (laura.wendt@hu-berlin.de).
  • Weitere Informationen zu den Inhalten können Sie dem angehängten Flyer und in Kürze auch auf folgender Website: https://kora-berlin.de/fort-weiterbildung entnehmen.

Ausblick auf weitere Fortbildungen und kostenfreie Angebote in 2024:

Im Laufe des Jahres 2024 werden auch noch weitere Fortbildungen zu ReWiKs-Lots*innen angeboten. Diese werden jedoch nicht mehr von der BZgA gefördert, wodurch sich die Teilnahmegebühr bei diesen Veranstaltungen erhöht.

Weiterhin wird es kostenfreie digitale Materialschulungen zum ReWiKs-Medienpaket geben. Auch unsere digitalen Austauschformate "offene ReWiKs-Foren" und die Schulung zur Freiraum-Begleitung werden weiterhin kostenfrei angeboten.

Alle Termine für 2024 und die Möglichkeiten zur Anmeldung können Sie hier einsehen: https://hu.berlin/rewiks-termine-2024

Weitere Informationen zu den Fortbildungen entnehmen Sie bitte dem untenstehenden PDF-Flyer.

Quelle: ReWiKs - Projekt, Humboldt-Universität zu Berlin

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Fachbereich Psychiatrie Sucht- und Gefährdetenhilfe Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Fri, 12 Jan 2024 11:00:12 +0100
BMFSFJ: Änderungen bei Leistungen für Familien im Jahr 2024 https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/01?tx_ttnews%5Bday%5D=12&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28634&cHash=40ba3aece529f3b4f98308a44f5495f9

]]> Kinderzuschlag:
Der Kinderzuschlag wird ab dem 1. Januar 2024 erhöht - von bis zu 250 Euro auf bis zu 292 Euro pro Monat und Kind.

Unterhaltsvorschuss:
Ab Januar 2024 beträgt der Vorschuss

  • für Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahren monatlich bis zu 230 Euro - und damit 43 Euro mehr als zuvor,
  • für Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren monatlich bis zu 301 Euro - das sind 49 Euro mehr als zuvor,
  • und für Kinder im Alter von 12 bis 17 Jahren monatlich bis zu 395 Euro - also 57 Euro mehr als zuvor.

Kinderfreibetrag:
Der Kinderfreibetrag erhöht sich für das Jahr 2024 um 360 Euro auf 6.384 Euro pro Kind. Im Laufe des Jahres 2024 wird mit einer weiteren Erhöhung gerechnet.
 
Kinderkrankentage:
Die Anzahl der regulären Kinderkrankentage erhöht sich - gegenüber den Jahren vor der Corona-Pandemie - von 10 auf 15 Arbeitstage pro Kind und Elternteil im Jahr. Für Alleinerziehende sind es statt 20 nun 30 Arbeitstage. Bei mehreren Kindern können künftig insgesamt bis zu 35 Arbeitstage pro Elternteil genommen werden oder 70 Arbeitstage im Falle von Alleinerziehenden. Dies gilt in den Jahren 2024 und 2025. Wird das Kind stationär behandelt, gibt es ab 2024 einen zeitlich unbegrenzten Anspruch auf Kinderkrankengeld.

Neue Regelungen beim Elterngeld:
Um die Sparvorgaben des Bundesfinanzministers zu erfüllen und eine Kürzung des Elterngeldes für alle Eltern zu vermeiden, haben sich die Koalitionsfraktionen auf Änderungen beim Elterngeld geeinigt. Für Geburten ab dem 1. April 2024 wird die Grenze des zu versteuernden Jahreseinkommens (Einkommensgrenze), ab der der Anspruch auf Elterngeld entfällt, für gemeinsam Elterngeldberechtigte von 300.000 Euro auf 200.000 Euro gesenkt. Zum 1. April 2025 wird sie für Paare nochmals auf 175.000 Euro abgesenkt. Für Alleinerziehende wird ab dem 1. April 2024 eine Einkommensgrenze von 150.000 Euro gelten.

Außerdem wird die Möglichkeit des gleichzeitigen Bezugs von Elterngeld neu geregelt. Ein gleichzeitiger Bezug von Basiselterngeld wird künftig nur noch für maximal einen Monat bis zum 12. Lebensmonat des Kindes möglich sein. Ausnahmen für den gleichzeitigen Bezug wird es beim ElterngeldPlus, beim Partnerschaftsbonus sowie bei Mehrlingsgeburten und Frühgeburten geben.

Bürgergeld-Beziehende:
Für Alleinstehende erhöht sich der Regelbedarf zum Jahreswechsel von 502 auf 563 Euro.
Bei Paaren, die eine Bedarfsgemeinschaft bilden, steigt er von 451 auf 506 Euro je Partner.
Für Kinder erhöhen sich die Regelbedarfe abhängig vom Alter: 0- bis 5-Jährige erhalten 357 Euro (39 Euro mehr), 6- bis 13-Jährige 390 Euro (42 Euro mehr), 14- bis 17-Jährige 471 Euro (51 Euro mehr).
Schulkinder erhalten mehr für die Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf. Die Änderung gilt für die beiden Schulhalbjahre, die im Jahr 2024 beginnen. Für Ausstattung gibt es künftig 130 Euro für das erste Schulhalbjahr und 65 Euro für das zweite Schulhalbjahr.

Quelle: BMFSFJ

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Fachbereich Frauen / Geschlechterpolitik / LGBTIQ Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Frauen und Mädchen Gesundheit Kinder und Jugend Fri, 12 Jan 2024 10:53:32 +0100
Handreichung zur Umsetzung des Hinweisgeberschutzgesetzes https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/01?tx_ttnews%5Bday%5D=11&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28632&cHash=34d505607900bb5833e3a8dabb5a6c28

]]> Seit dem 17. Dezember 2023 ist die Errichtung einer internen Meldestelle für Einrichtungen mit in der Regel 50 oder mehr Beschäftigten verpflichtend.

Das Hinweisgeberschutzgesetz gilt seit dem 2. Juli 2023 auch für kleinere und mittlere Organisationen. Dies betrifft auch gemeinnützige Einrichtungen. Das Hinweisgeberschutzgesetz soll Whistleblower und Hinweisgeber*innen im beruflichen Umfeld vor Repressalien und Sanktionen schützen.

Hierüber hatten wir Sie mit Fachinformationen in 2023 umfassend informiert.

Die vorliegende Handreichung der Rechtsanwaltskanzlei Leu erklärt anschaulich, was das Gesetz konkret in der Praxis bedeutet
und wie das Hinweisgeberschutzgesetz in einer gemeinnützigen Einrichtung umgesetzt werden kann.

Die Handreichung können Sie als PDF-Datei untenstehend herunterladen.

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Mitgliederangelegenheiten Thu, 11 Jan 2024 18:24:45 +0100
Bundesweite Postkarten-Aktion für eine solidarische Pflegevollversicherung gestartet https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/01?tx_ttnews%5Bday%5D=11&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28630&cHash=b2773a5aa11edc259c1ac59163553eb7

]]> Aus dem ganzen Bundesgebiet erhält Bundesminister Karl Lauterbach in Kürze Post. Die Botschaft: Vollversicherung in der Pflege, jetzt!

Mit einer Postkarten-Aktion macht sich der Paritätische Gesamtverband gemeinsam mit Paritätischen Landesverbänden und Mitgliedsorganisationen stark für den solidarischen Ausbau der Pflegeversicherung. Mit der Aktion wollen wir dem Bundesminister für Gesundheit deutlich machen, wie groß die Unterstützung für eine solidarische Pflegevollversicherung ist!

Die Eigenanteile in der Pflege sind heute schon viel zu hoch und steigen weiter. Viele Pflegebedürftige rutschen in die Sozialhilfe und Familien sind zunehmend finanziell überfordert. Dringend benötigte Leistungen werden häufig nicht in Anspruch genommen.
Deshalb stellt der Paritätische jetzt Aktions-Postkarten insbesondere für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen zur Verfügung. Sie können die Karten mit der Botschaft "Pflege darf nicht arm machen - Vollversicherung in der Pflege, jetzt!" unterschreiben und direkt an den Bundesminister für Gesundheit, Herrn Lauterbach, schicken.

Untenstehend finden Sie die Vorlage der Postkarte zum Ausdrucken. Wir freuen uns, wenn Sie sich ebenfalls beteiligen möchten!
Ziel der Aktion ist es, gemeinsam gegen jene Stimmen anzukommen, deren Antwort auf steigende Kosten immer mehr oder ausschließlich private Vorsorge ist.

Der Paritätische setzt sich in einem breiten Bündnis für eine solidarische Pflegevollversicherung ein. Gemeinsam machen wir Druck für eine Pflegeversicherung, die alle pflegebedingten Kosten übernimmt – unabhängig davon, ob es sich um stationäre oder ambulante Pflege handelt. Mehr Informationen zur Kampagne und Möglichkeiten, sie zu unterstützen, finden Sie auf der untenstehenden Webseite.

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Fachbereich Ältere Menschen Ältere Menschen Pflege Thu, 11 Jan 2024 17:43:39 +0100
Haushaltsfinanzierungsgesetz: Massive Kritik des Paritätischen an geplanter Verschärfung von Sanktionen gegen Erwerbslose https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/01?tx_ttnews%5Bday%5D=11&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28627&cHash=c00cf100e573b37d77faf83f099cf7f1

]]> In einem Brief appelliert der Paritätische an die Abgeordneten der Ampel-Fraktionen im Deutschen Bundestag, den Vorschlägen der Bundesregierung zur Wiedereinführung und gravierenden Verschärfung von Sanktionsmöglichkeiten gegenüber erwerbslosen Menschen nicht zu folgen. Aus Sicht des Wohlfahrtsverbands sind die geplanten Maßnahmen unverhältnismäßig und können auch verfassungswidrig sein. Durch die Streichung existenzsichernder Regelleistungen würden die Betroffenen, die vielfach eigentlich auf individuelle Beratung und Hilfe in schwierigen Lebenssituationen angewiesen wären, in Not und Überschuldung getrieben.

Der Paritätische kritisiert die Pläne der Ampel-Koalition als “Symbolpolitik”. Der Vorwurf, “Menschen unverschuldet in Not zu bringen und vorhandene Ressentiments gegen Erwerbslose zu bestärken, ist nicht von der Hand zu weisen”, heißt es in dem Schreiben. Etwa ein Drittel der Leistungsbeziehenden in der Grundsicherung für Arbeitsuchende seien von psychischen Beeinträchtigungen betroffen. Bei vielen, die von Sanktionen bedroht sind, lägen körperliche Beeinträchtigungen, Sprachprobleme und Leseschwächen vor. Die Kalkulation zum möglichen Einsparpotenzial durch die geplanten Maßnahmen hält der Verband entsprechend für vollkommen unrealistisch. “Um 170 Millionen Euro im Jahr einzusparen, müssten etwa 150.000 Bürgergeldbeziehende entsprechend sanktioniert werden. So viele willentliche Verweigerer gibt es nicht”, stellt Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands klar. 

“Es ist ein Zerrbild, dass die Menschen sich in großer Zahl in die soziale Hängematte legen. Zahlreiche Betroffene befinden sich vielmehr in einer schlimmen Notsituation: Einige sind psychisch krank, andere haben Suchtprobleme. Viele Menschen bräuchten nach Jahren der Langzeitarbeitslosigkeit mindestens eine sehr intensive Begleitung, um eine Chance zu haben, ins Arbeitsleben zurückzukehren”, so Schneider. Statt Drohgebärden und Strafen, die existenzielle Nöte noch verschärften, brauche es pragmatische Unterstützungsmaßnahmen.

Der Verband weist darauf hin, dass das Bundesverfassungsgericht die Hürden für so weitgehende Sanktionen, wie sie vorgesehen sind, außerordentlich hoch gelegt hat. “Es dürfte aller Voraussicht nach zu einer hohen Zahl von Widersprüchen und Klagen kommen - im Zweifelsfalle erneut bis nach Karlsruhe”, warnt der Verband die Bundestagsabgeordneten.

Wie auch andere Organisationen werde sich der Paritätische nicht verweigern, von Vollsanktionen betroffene Menschen bei der Wahrung ihrer Rechte zu unterstützen und ungerechtfertigte Sanktionen abzuwenden. Der Paritätische hofft auf Vernunft und Weitblick der Abgeordneten: “Noch besteht die Gelegenheit, die geplanten Kürzungen und mit ihnen eine Vielzahl von Widerspruchsverfahren und Klagen abzuwenden.” 

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Presse Soziale Teilhabe und Armut Thu, 11 Jan 2024 10:57:47 +0100
Soziales Klimageld: Bündnis fordert schnelle Einführung https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/01?tx_ttnews%5Bday%5D=10&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28626&cHash=ed44952262ca11bcf2fd09229b566aa0

]]> Angesichts der Anhebung des CO2-Preises zum 1. Januar 2024 auf 45 €/t fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband im Bündnis mit ver.di, dem BUND und weiteren Umwelt-, Sozial- und Wohlfahrtsverbänden die schnelle Einführung eines sozialen Klimageldes.

Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer Paritätischer Gesamtverband: "Es kann nicht sein, dass die Bundesregierung sozialen Ausgleich beim Klimaschutz auf die lange Bank schiebt. Das Klimageld muss endlich kommen! Es geht nur ökosozial."

In dem gemeinsamen Aufruf heißt es, die Verteuerung fossiler Energie durch steigende CO2-Preise sei angesichts der Klimakrise notwendig. Gleichzeitig brauche es einen sozialen Ausgleich. Die Preissteigerungen würden besonders stark mittlere und untere Einkommenshaushalte treffen.

"Die schnelle Einführung eines Klimageldes entlastet besonders die unteren und mittleren Einkommen. Zugleich belohnt es diejenigen, die weniger CO2 verbrauchen. Eine soziale Staffelung des Klimageldes würde die Verteilungswirkung noch verbessern. Ein solcher sozialer Ausgleich erhöht die gesellschaftliche Akzeptanz für den Klimaschutz", so das Bündnis. Darüber hinaus müsse kräftig in Klimaschutz, Bildung, Gesundheit, Pflege, Wohnen und ökologische Infrastruktur investiert werden. Dafür solle die Schuldenbremse reformiert werden: Zukunftsinvestitionen müssen von der Schuldenbremse ausgenommen und über Kredite finanziert werden können.

"Die Bundesregierung muss Wort halten und, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, das Klimageld als sozialen Ausgleichmechanismus schnellstmöglich einführen", so die gemeinsame Forderung vom Paritätischen Gesamtverband, ver.di, Greenpeace, dem BUND, der Volkssolidarität, AWO, Diakonie und dem VdK. 

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Presse Klimaschutz Soziale Teilhabe und Armut Wed, 10 Jan 2024 10:41:00 +0100
Mikroförderprogramm: „Ehrenamt gewinnen. Engagement binden. Zivilgesellschaft stärken.“ https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/01?tx_ttnews%5Bday%5D=08&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28613&cHash=ff94d0e87a14164f1e775c75b511a2e1

]]> Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt fördert mit bis zu 2.500 Euro Bürgerschaftliches Engagement auf dem Land.

Ehrenamtlich getragene Organisationen in ländlichen und strukturschwachen Regionen können Projekte beantragen, die entweder dazu dienen, die Strukturen für Engagement und Ehrenamt vor Ort zu verbessern oder die dazu dienen, Ehrenamtliche zu gewinnen und zu binden. Egal, ob es darum geht, bereits Engagierte davon zu überzeugen, sich weiterhin einzubringen, oder darum, neue Ehrenamtliche zu gewinnen.

Anträge können fortlaufend eingereicht werden.

Weitere Informationen und Antragstellung unter

https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/foerderung/mikrofoerderprogramm/

Quelle: Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt

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Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Bürgerschaftliches Engagement Mon, 08 Jan 2024 13:28:17 +0100
Jubiläumsjahr 2024 https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/01?tx_ttnews%5Bday%5D=03&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28603&cHash=98332d0049732936367b2fc6f54c417a

]]> Der Paritätische startet 2024 in ein Jubiläumsjahr. Der Paritätische Gesamtverband und der Landesverband Bayern begehen ihr 100-jähriges Jubiläum. Der Bezirksverband Unterfranken wird 60 Jahre alt. Und das Freiwillige Soziale Jahr feiert sein70-jähriges Bestehen. Diese vielen runden Geburtstage wollen wir natürlich im Laufe des Jahres gebührend feiern. Gleichzeitig möchten wir die Jubiläen aber auch nutzen, um den Paritätischen und seine Werte Vielfalt, Toleranz und Offenheit in der Öffentlichkeit stärker sichtbar zu machen.

Weitere Informationen zu unseren konkreteren Planungen folgen in Kürze.

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Region Unterfranken Der Paritätische Wed, 03 Jan 2024 11:04:37 +0100
Paritätischer zeigt sich entsetzt über Verschärfungen im Asylrecht https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2023/12?tx_ttnews%5Bday%5D=20&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28600&cHash=581f5cc0da6f7ce34c1dc56975ae9712

]]> Mit Entsetzen reagiert der Paritätische Wohlfahrtsverband auf den Kompromiss für ein Gemeinsames Europäisches Asylsystem (GEAS), auf den sich die EU-Institutionen in der vergangenen Nacht geeinigt haben. Dass der Kompromiss bei den asylrechtlichen Verschärfungen nicht einmal Ausnahmen für Kinder und ihre Familien vorsieht, sei durch nichts zu rechtfertigen. Der Paritätische appelliert an die Bundesregierung, sich dem zunehmenden Rechtsruck in der EU entgegenzustellen.

Nach Auffassung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sei in der letzten Nacht ein tief inhumaner Asylkompromiss geschlossen worden, mit dem Europa weiter nach rechts rücke. "Menschenrechtsfeindliche Haftlager und der Freiheitsentzug Schutzsuchender während des Asylverfahrens drohen mit dieser Reform zur Normalität zu werden. Dass nicht einmal Kinder und ihre Familien geschützt werden, ist schockierend", kritisiert Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider. "Wir appellieren eindringlich an die Bundesregierung, sich dem zunehmenden Rechtsruck in der EU entgegenzustellen. Der weiteren Abschottung der EU und der weiteren Auslagerung des Flüchtlingsschutzes muss Einhalt geboten werden." Es sei entgegen dem Kompromiss Aufgabe der Bundesregierung, sich für die Einhaltung der geltenden Menschenrechte und eine menschenwürdige Aufnahme von Flüchtlingen in der EU einzusetzen.
 

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Presse Fachbereich Migration Migration und Flucht Wed, 20 Dec 2023 12:14:00 +0100
Luise Kiesselbach Preis: Mitgliederpreis https://www.paritaet-bayern.de//der-paritaetische/mitgliedschaft/luise-kiesselbach-preis/muenchner-freiwillige-wir-helfen-ev-1

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Themen Soziale Teilhabe und Armut Zivilgesellschaft und Demokratie Thu, 14 Dec 2023 18:32:03 +0100
Die Aktion Mensch erhöht die Pauschalen im Förderprogramm Ferienreisen https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2023/12?tx_ttnews%5Bday%5D=14&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28581&cHash=3fbe440be18003fdd7709343b78f13f2

]]> Das Kuratorium der Aktion Mensch hat in seiner letzten (Dezember-) Sitzung folgende Anhebungen der Pauschalen für Begleitpersonen im Förderprogramm Ferienreisen beschlossen:

Ferienreisen für Menschen mit Behinderung:

  • Anhebung der Pauschale pro Begleitperson von 35 auf 50 Euro

Inklusive Ferienreisen für Kinder und Jugendliche:

  • Anhebung der Pauschale pro Begleitperson für Kinder und Jugendliche mit Behinderung von 70 auf 80 Euro
  • Anhebung der Pauschale pro Begleitperson für Kinder und Jugendliche ohne Behinderung von 35 auf 50 Euro

Weiterhin wurde beschlossen, die maximale Fördersumme pro Jahr und Projekt-Partner von 300.000 Euro auf 400.000 Euro anzuheben. Dies gilt sowohl für die Pauschalförderung Bildungsveranstaltungen und Ferienreisen!

Alle Anpassungen treten zum 2. Januar 2024 in Kraft.

Konkret heißt das
Anträge die vor dem 2. Januar 2024 eingereicht wurden, sind von der Erhöhung ausgeschlossen.

Anträge, die bereits in diesem Jahr angelegt, aber erst im Jahr 2024 eingereicht werden, werden (durch die Aktion Mensch) im System auf höhere Pauschalen „umgezogen“.

Wie an dieser Stelle bereits informiert, wurden bereits im November folgende Verbesserungen beschlossen:

 

Dies bedeutet im Detail: 

  1. Erhöhung der Personalkostenobergrenze

Die jeweiligen Obergrenzen der drei Kategorien werden wie folgt erhöht:

Bei Leitung von 90.000 Euro auf 100.000 Euro

Bei Betreuung von 70.000 Euro auf 80.000 Euro

Bei Verwaltung von 50.000 Euro auf 60.000 Euro

 

  1. Zuschusserhöhungen

Die Zuschüsse werden wie folgt angehoben:

Anschubfinanzierung – neue Angebote:

Erhöhung des maximalen Zuschusses um 100.000 Euro (von 300.000 auf 400.000 Euro)

Anschubfinanzierung – bestehende Angebote:

Erhöhung des maximalen Zuschusses um 50.000 Euro (von 150.000 auf 200.000 Euro)

Projektförderung bis zu maximal 300.000 Euro:

Erhöhung des maximalen Zuschusses um 100.000 Euro (von 300.000 auf 400.000 Euro)

Projektförderung bis zu maximal 150.000 Euro*:

Erhöhung des maximalen Zuschusses um 50.000 Euro (von 150.000 auf 200.000 Euro)

* „Strukturhilfen für Inklusionsunternehmen und Zuverdienstbetriebe“ und die „Projektförderung für neue Angebote für 2-8 Personen“ im Lebensbereich Wohnen

Weitere Informationen unter https://www.aktion-mensch.de/foerderung/aktuelles?utm_medium=e-mail&utm_campaign=foerderung&utm_source=nl_fd_2023_12_13&utm_term=MailingID4622899_SendingID955094

 

Quelle: Aktion Mensch

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Inklusion Kinder und Jugend Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Thu, 14 Dec 2023 15:58:19 +0100
Luise Kiesselbach Preis: CampusAsyl https://www.paritaet-bayern.de//der-paritaetische/mitgliedschaft/luise-kiesselbach-preis/campusasyl-ev

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Themen Migration und Flucht Zivilgesellschaft und Demokratie Thu, 14 Dec 2023 08:29:00 +0100
Ampel-Kompromiss zu Haushalt: Paritätischer sieht noch keine Entwarnung für Soziales https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2023/12?tx_ttnews%5Bday%5D=13&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28569&cHash=91ca77f29bf6d4a6f27ce932595241d7

]]> Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands, erklärt:

“Scholz, Habeck und Lindner haben in ihren Erklärungen angekündigt, mit ihrem Kompromiss klimapolitisch relevante Projekte fortführen und die Ukraine weiterhin unterstützen zu wollen, ohne soziale Standards in Deutschland abzusenken. Beruhigen kann diese Ankündigung noch nicht. Die Ampel-Partner haben konkret benannt, was weiter im Programm bleiben soll - wie etwa die Förderung beim Heizungsumbau oder die Absenkung der Einkommensteuer um 15 Milliarden Euro. Was Einsparungen anbelangt, haben sie jedoch lediglich Beispiele genannt. Offen ist, in welchen Ressorts was konkret gekürzt worden ist. Für uns als Wohlfahrtsverband stellt sich so die dringliche Frage, was ist mit den Freiwilligendiensten, was ist mit der Migrationssozialarbeit, mit der Unterstützung von Sozialverbänden oder wie sieht es mit Einsparungen bei Sozialtransfers aus. Das Mindeste, was wir erwartet hätten, wäre eine sofortige Aufhebung der aktuellen Haushaltssperre für die sozialen Dienste gewesen. Ein zeitlicher Fahrplan zur Verabschiedung des Haushalts wurde jedoch noch immer nicht vorgelegt. Viele soziale Träger wissen damit noch immer nicht, wann sie Planungssicherheit erhalten werden.”

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Presse Soziale Teilhabe und Armut Wed, 13 Dec 2023 18:19:00 +0100
Luise Kiesselbach Preis: Münchner Freiwillige - Wir helfen e.V. https://www.paritaet-bayern.de//der-paritaetische/mitgliedschaft/luise-kiesselbach-preis/muenchner-freiwillige-wir-helfen-ev

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Themen Migration und Flucht Zivilgesellschaft und Demokratie Wed, 13 Dec 2023 17:24:00 +0100
Luise Kiesselbach Preis: Münchner Inklusive Arbeitswelt MiA e.V. https://www.paritaet-bayern.de//der-paritaetische/mitgliedschaft/luise-kiesselbach-preis/muenchner-inklusive-arbeitswelt-mia-ev

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Themen Arbeit und Beschäftigung Inklusion Kinder und Jugend Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Zivilgesellschaft und Demokratie Mon, 11 Dec 2023 18:21:00 +0100
Verschärfung von Abschiebungen: Paritätischer kritisiert Pläne der Bundesregierung scharf https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2023/12?tx_ttnews%5Bday%5D=11&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28559&cHash=30f680e7a9599d859a8a050bc59d2cc0

]]> Anlässlich der Sachverständigenanhörung im Bundestagsausschuss für Inneres und Heimat zum sogenannten “Rückführungsverbesserungsgesetz” warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband eindringlich vor weiteren Verschärfungen des Migrations- und Asylrechts. Der vorliegende Gesetzentwurf sehe weitreichende Eingriffe in Grund- und Menschenrechte vor, die in keinem Verhältnis zur Wirksamkeit des Gesetzes stünden, kritisiert der Verband. Die Pläne seien vielmehr das Gegenteil einer lösungsorientierten, vorausschauenden Flüchtlingspolitik und zutiefst inhuman. Der Paritätische appelliert an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags, den Vorschlägen nicht zu folgen.

“Eine Beschleunigung von Abschiebungsverfahren und die Ausweitung der Abschiebungshaft werden erfahrungsgemäß nicht zu mehr, sondern vor allem zu härteren Abschiebungen führen”, warnt Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands. So gehe die Bundesregierung selbst davon aus, mit den geplanten Maßnahmen ca. 600 Menschen pro Jahr mehr abschieben zu können - von einer spürbaren Entlastung der Kommunen könne also keine Rede sein.

Besonders kritisch bewertet der Paritätische, dass die Möglichkeit zur Inhaftierung massiv ausgeweitet werden soll und künftig selbst die Unverletzlichkeit der Wohnung und die Privatsphäre unbeteiligter Dritter missachtet würde, um ausreisepflichtige Personen finden und abschieben zu können – dies gelte selbst für Wohnungen von Familien mit Kindern und zur Nachtzeit. Zutiefst besorgt ist der Verband darüber hinaus über die Ankündigung, dass im Rahmen dieses Gesetzgebungsverfahrens auch geregelt werden soll,  dass Asylbewerbern künftig erst nach drei Jahren existenzsichernde Sozialleistungen gewährt werden sollen.

“Statt reale Herausforderungen zu lösen, wird hier inhumane Symbolpolitik betrieben. Nicht einmal auf Kinder wird hierbei Rücksicht genommen”, so Schneider. “Die Zahl der Geflüchteten wird dadurch nicht abnehmen, wohl aber werden sich die sozialen Probleme, bis hin zur Traumatisierung von Kindern, verschärfen.”

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Presse Fachbereich Migration Mon, 11 Dec 2023 08:59:12 +0100
Luise Kiesselbach Preis: Doyobe https://www.paritaet-bayern.de//der-paritaetische/mitgliedschaft/luise-kiesselbach-preis/doyobe-ev

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Themen Kinder und Jugend Migration und Flucht Zivilgesellschaft und Demokratie Mon, 11 Dec 2023 08:15:00 +0100
Luise Kiesselbach Preis: Inge Weiß https://www.paritaet-bayern.de//der-paritaetische/mitgliedschaft/luise-kiesselbach-preis/inge-weiss

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Themen Ältere Menschen Zivilgesellschaft und Demokratie Fri, 08 Dec 2023 15:55:22 +0100