www.paritaet-bayern.de: Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Bayern e.V. https://www.paritaet-bayern.de/ Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Bayern e.V. Aktuelle Meldungen de www.paritaet-bayern.de: Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Bayern e.V. https://www.paritaet-bayern.de/fileadmin/verband/bund_2015/theme/img/icon_newsfeed.gif https://www.paritaet-bayern.de/ 16 16 Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Bayern e.V. Aktuelle Meldungen TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sat, 14 Dec 2024 15:22:44 +0100 Chor Mundwerk https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/12?tx_ttnews%5Bday%5D=14&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29149&cHash=28451a51ccfb91d778ce6ef44237572b

]]> Benefizkonzert Eintritt frei, um Spenden wird gebeten Anmeldung: Telefonisch unter 08020 – 90480 und per E-Mail: willkommen@domicilium-weyarn.de Mit freundlicher Unterstützung der Evangelischen Stiftung Hospiz

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Region Oberbayern Mitgliedsorganisationen Termine Sat, 14 Dec 2024 15:22:44 +0100
Den Weg zur Mitte finden - kreative Tanztherapie https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/12?tx_ttnews%5Bday%5D=14&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29263&cHash=6a3bf61939a7f6dc5b0a29c0fe4eb018

]]> ]]> Den Weg zur Mitte finden - kreative Tanztherapie

 

In diesem Tanzworkshop soll das therapeutische Potential eines Kreistanzes genutzt werden. In Kreistänzen werden Hemmungen, die bei der Aufforderung zu freier Bewegung vielleicht da sind, verringert. Man kann ins Nachdenken darüber kommen, wie man damit umgeht aus dem Tritt zu kommen oder damit, wenn man sich durch andere ausgebremst fühlt. Das Bezugnehmen auf die sichtbar gestaltete Mitte, kann dabei helfen zur eigenen Mitte zu finden.

Erleben Sie zusammen mit unserer Dipl. Psychologin und Tanz- und Bewegungstherapeutin Astrid Mayhold die eigene Strahlkraft und Lebendigkeit in diesem Tanzworkshop.

Probieren Sie es doch einfach mal aus! Wichtig ist dabei, dass es keine falschen Schritte gibt, sondern nur Schrittvariationen. Es kommt nur darauf an, im Erleben zu bleiben und nicht so sehr bei der Schrittabfolge. Falls Sie körperliche Einschränkungen haben, die bestimmte Bewegungen nicht zulassen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf und wir werden gemeinsam Lösungen dafür finden.

 

Samstag 14.12.2024

14:00 Uhr – 17:00 Uhr

Teilnehmergebühr 15 €

 

Anmeldemöglichkeiten bestehen direkt über den Eveeno-Link https://eveeno.com/247229349 

oder bei per E-Mail oder telefonisch bei der Beratungsstelle für Menschen mit behinderten Angehörigen

 

 

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Termine Region Oberfranken Veranstalter/Anbieter/Träger Der Paritätische Sat, 14 Dec 2024 11:24:00 +0100
Wohin geht der Mensch? Leben und Sterben, Macht und Ohnmacht, Gier und Mitgefühl. Was können wir wie kultivieren? https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/11?tx_ttnews%5Bday%5D=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29148&cHash=c141d187964257d6c9c7267a663c8f54

]]> Kongress Mit Prof. Gian Domenico Borasio, Prof. Stefan Brunnhuber, Prof. Dr. Michael von Brück, Jutta Höcht-Stöhr Teilnahmegebühr: 190 EUR Anmeldung: https://domicilium.de/zen-spiritualitaet-bildung/kurs/wohin-geht-der-mensch/

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Region Oberbayern Mitgliedsorganisationen Termine Fri, 29 Nov 2024 15:19:43 +0100
„Yoga Nidra“ – Perle der Tiefenentspannung https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/11?tx_ttnews%5Bday%5D=27&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29262&cHash=ce1d0a0755701b1cf01d39c212698562

]]> ]]> Auch 2024 bieten wir wieder eine barrierefreie Veranstaltungsreihe unter Anleitung unserer Diplom Psychologin Astrid Mayhold an.

 

Mittwoch 27. November 2024, 17:30–19:00 Uhr

„Yoga Nidra“ – Perle der Tiefenentspannung

Dieser spezielle „Yogi-Schlaf“ entspannt und regeneriert Körper und Geist tiefgreifend. Auf diese Weise können 2 – 3 Stunden Schlaf nachgeholt werden.

Teilnehmergebühr 10 €

 

Falls Sie körperliche Einschränkungen haben, die bestimmte Übungen nicht zulassen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf und wir werden gemeinsam Lösungen dafür finden! Die Einheiten können unabhängig voneinander besucht werden.

Bitte bringen Sie zum Termin eine Matte, eine Decke und evtl. ein kleines Kissen mit.
 

Anmeldemöglichkeiten bestehen direkt über den Eveeno-Link https://eveeno.com/247229349 

oder bei per E-Mail oder telefonisch bei der Beratungsstelle für Menschen mit behinderten Angehörigen

 

 

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Termine Region Oberfranken Der Paritätische Wed, 27 Nov 2024 11:24:00 +0100
Mitgliedschaft, die sich lohnt: Vorteile kennen und nutzen https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/11?tx_ttnews%5Bday%5D=22&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29412&cHash=e10105ad0e361d79f604b675f5cddd2b

]]> Wir stellen Ihnen die exklusiven Angebote und Dienstleistungen vor, und Sie lernen die Dienstleister persönlich kennen, die auf Ihre individuellen Fragen eingehen werden - und laden Sie ein zu einen Imbiss.

  • Der Paritätische Gesamtverband bietet Rahmenverträge für Autos, Dienstreisen, Objekteinrichtungen & Ausstattung, IT & Bürobedarf, Service "Benefits für alle Beschäftigte"  Die Private Nutzung der Sonderkonditionen für Ihre Mitarbeitenden
    Ihr Verband, Ihre Einkaufsvorteile. - Der Paritätische - Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege (der- paritaetische.de)
  • Paritätische Akademie Süd: ein vielfältiges Fort- und Weiterbildungsangebot mit verschiedenen Fortbildungsformaten und Serviceleistungen, aber auch Organisation von Team-Fortbildungen, Inhouse-Veranstaltungen und Fachtagen, Berufliche und akademische Weiterbildung durch Seminare, Zertifikatskurse, Kontakt-, Bachelor- und Masterstudiengänge und Digitalisierungs-Veranstaltungen www.akademiesued.org
  • PariSERVE-Angebote: 1. Einkaufsgemeinschaft / Rahmenverträge mit Sonderkonditionen für Lebensmittel, Reinigung und Hygiene und mehr; 2. Personalabrechnungen und Finanzbuchhaltung www.pariserve.de  
  • Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW): Vorstellung von BGW-Angeboten zur Organisationsberatung für BGW-Mitgliedsunternehmen https://www.bgw-online.de/bgw-online-de/themen/sicher-mit-system/gesundheit-managen/organisationsberatung-portfolio-startseite-14690
  • UNION Versicherungsdienst: Versicherungsschutz für Einrichtungen und Betriebe der Wohlfahrtspflege und deren Mitarbeiter*innen und Ehrenamtliche  UNION (union-paritaet.de)
  • Zusätzlich zu dem breiten Angebot der Dienstleistungs-Angebote versuchen wir einen Vortrag zu den Zuschussmöglichkeiten, die über den Paritätischen beantragt werden können noch vorzustellen!

Sie können sich bereits jetzt anmelden bis zum 15.11.2024 https://eveeno.com/232342045

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Termine Mitgliederangelegenheiten Region Mittelfranken Der Paritätische Fri, 22 Nov 2024 14:17:00 +0100
Fachtag LAG JSA Bayern: "Demokratiebildung in der Jugendsozialarbeit. Geht. Aber wie?" https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/11?tx_ttnews%5Bday%5D=21&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29400&cHash=5b17f93e55cb713fdb9f4cc0872da701

]]> Was meinen Sie? Interessieren sich junge Menschen in der Jugendsozialarbeit für Demokratie und Politik? Wir sagen ja, das tun sie. Und trotzdem stellt sich die Frage: „Demokratiebildung in der Jugendsozialarbeit. Geht. Aber wie?“ Bei unserem Fachtag der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Bayern (LAG JSA) klären wir diese Frage.

Termin: 21.11.2024 | 10:00 – 16:00 Uhr
Ort: eckstein. haus der evang.-luth. kirche in nürnberg, Burgstr. 1-3, 90403 Nürnberg

Demokratiefeindliche Einstellungen erleben Einrichtungen und Fachkräfte der Jugendsozialarbeit gegen ihre Einrichtungen und junge Menschen gerichtet, aber auch innerhalb der Einrichtungen und Träger, von Jugendlichen und Erwachsenen ausgehend. Ziel ist es, uns für den Erhalt von Demokratie und Vielfalt einzusetzen, junge Menschen und Fachkräfte zu stärken, zu schützen und zu ermutigen, sich in demokratische Strukturen aktiv einzubringen.

Input am Vormittag:

  • Ursachen für Demokratieverdrossenheit junger benachteiligter Menschen
  • Ursachen für Vorliebe für demokratieferne Parteien/Positionen
  • Digitale Orte der Radikalisierung junger Menschen
  • Wie werden junge Menschen erreicht und welche Erfahrungen benötigen sie, um Demokratie zu leben?

Praxis am Nachmittag:
Am Nachmittag werden Angebote der Demokratie- und Wertebildung für junge Menschen und Fachkräfte der Jugendsozialarbeit vorgestellt.

  • Welche Ansätze für Demokratiebildung sind erfolgreich?
  • Welche präventiven Ansätze gegen Radikalisierung gibt es?
  • Wie kann der Wert der Demokratie geeignet vermittelt werden?
  • Wie erreichen wir die Zielgruppe der Jugendsozialarbeit, in welchen Räumen, mit welchen Angebotsformen?

Merken Sie sich diesen Termin vor. Sie erhalten demnächst die Einladung! Wir freuen uns auf Sie!

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Termine Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Weitere Anbieter Thu, 21 Nov 2024 15:43:00 +0100
Der letzte Hilfe Kurs 2024 https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/11?tx_ttnews%5Bday%5D=16&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29549&cHash=bbfe8506a001f192c8a17068bc46242c

]]> ]]>  „Erste Hilfe Kurse“ sind bekannt, aber was verbringt sich hinter dem provokanten Titel der „Letzten Hilfe Kurse“? Gerne möchte Sie die Beratungsstelle für Familien mit behinderten Angehörigen einladen, mit den zertifizierten Kursleiterinnen Susanne Drack und Astrid Mayhold, das kleine 1x1 der Sterbebegleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen kennenzulernen.

Wir möchten Grundwissen an die Hand geben und ermutigen sich Sterbenden zuzuwenden. Im Kurs sprechen wir über die Normalität des Sterbens als Teil des Lebens, natürlich werden auch Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht angesprochen. Wir thematisieren mögliche Beschwerden, die Teil des Sterbeprozesses sind und wie wir bei der Linderung helfen können. Wir überlegen gemeinsam, wie man Abschied nehmen kann und besprechen unsere Möglichkeiten und Grenzen.

„Letzte Hilfe“ richtet sich an alle Menschen, die sich über die Themen rund um das Sterben, Tod und Palliativversorgung informieren wollen. Wir alle sind sterblich, umso wichtiger ist es, in solchen Situationen gut vorbereitet zu sein, um sich sicherer zu fühlen und weniger Angst zu haben.

 

Samstag 16.11.2024

14:00 Uhr – 18:00 Uhr

Teilnehmergebühr 25 €

 

Anmeldemöglichkeiten bestehen direkt über den Eveeno-Link https://eveeno.com/132973157

oder bei per E-Mail oder telefonisch bei der Beratungsstelle für Menschen mit behinderten Angehörigen

 

 

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Termine Region Oberfranken Der Paritätische Sat, 16 Nov 2024 11:24:00 +0100
Stress einfach abschütteln https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/10?tx_ttnews%5Bday%5D=30&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29261&cHash=535e4457f16a1cfee163527cf3751520

]]> ]]> Auch 2024 bieten wir wieder eine barrierefreie Veranstaltungsreihe unter Anleitung unserer Diplom Psychologin Astrid Mayhold an.

 

Mittwoch 30. Oktober, 17:30–19:00 Uhr

Stress einfach abschütteln                     

Eine Abfolge von Übungen, mit denen im Körper ein Zittern hervorgerufen wird. Durch das Zittern entsteht eine tiefe Entspannung im Körper und Stress wird gelöst.

Teilnehmergebühr 10 €

 

Falls Sie körperliche Einschränkungen haben, die bestimmte Übungen nicht zulassen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf und wir werden gemeinsam Lösungen dafür finden! Die Einheiten können unabhängig voneinander besucht werden.

Bitte bringen Sie zum Termin eine Matte, eine Decke und evtl. ein kleines Kissen mit.
 

Anmeldemöglichkeiten bestehen direkt über den Eveeno-Link https://eveeno.com/247229349 

oder bei per E-Mail oder telefonisch bei der Beratungsstelle für Menschen mit behinderten Angehörigen

 

 

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Termine Region Oberfranken Der Paritätische Wed, 30 Oct 2024 11:24:00 +0100
"Deine Zukunft startet jetzt!" - Inklusionstag für Menschen mit Beeinträchtigung https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/10?tx_ttnews%5Bday%5D=23&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28858&cHash=b8875b4fee9c3f3311772db2e029f088

]]> ]]> Neuer Termin!

23.10.2024 in der Villa Leon Nürnberg

Näheres finden Sie im Flyer im Anhang!

Anmeldung:

https://eveeno.com/deine_zukunft_startet_jetzt

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Termine Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Region Mittelfranken Inklusion Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Veranstalter/Anbieter/Träger Der Paritätische Wed, 23 Oct 2024 08:53:00 +0200
Einführung in die Meditation https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/10?tx_ttnews%5Bday%5D=13&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29147&cHash=985538d63f2033aa5cb5d81ff6e15b88

]]> Mit geführter Meditation Eintritt frei, um Spenden wird gebeten Anmeldung: Telefonisch unter 08020 – 90480 und per E-Mail: willkommen@domicilium-weyarn.de

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Region Oberbayern Mitgliedsorganisationen Termine Sun, 13 Oct 2024 15:16:42 +0200
Welthospiztag: Das Leben in der Hospiz-Gemeinschaft https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/10?tx_ttnews%5Bday%5D=12&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29146&cHash=276194b7704e934fb99bfef1e6b7ba22

]]> Informationen, Gespräche und Videos Workshop Kreatives Schreiben mit Selina Benda (Kooperation mit KulturVision e.V.), Kaffee und Kuchen Eintritt frei, um Spenden wird gebeten Anmeldung: Telefonisch unter 08020 – 90480 und per E-Mail: willkommen@domicilium-weyarn.de

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Region Oberbayern Mitgliedsorganisationen Termine Sat, 12 Oct 2024 15:14:37 +0200
Autogenes Training https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/10?tx_ttnews%5Bday%5D=09&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29260&cHash=e1074f6dea813603ddab78df2a123448

]]> ]]> Auch 2024 bieten wir wieder eine barrierefreie Veranstaltungsreihe unter Anleitung unserer Diplom Psychologin Astrid Mayhold an.

 

Mittwoch 9. Oktober 2024, 17:30–19:00 Uhr

Autogenes Training

Eine altbewährte Selbsthypnosetechnik, die Sie wieder Leichtigkeit spüren lässt.

Teilnehmergebühr 10 €

 

Falls Sie körperliche Einschränkungen haben, die bestimmte Übungen nicht zulassen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf und wir werden gemeinsam Lösungen dafür finden! Die Einheiten können unabhängig voneinander besucht werden.

Bitte bringen Sie zum Termin eine Matte, eine Decke und evtl. ein kleines Kissen mit.
 

Anmeldemöglichkeiten bestehen direkt über den Eveeno-Link https://eveeno.com/247229349 

oder bei per E-Mail oder telefonisch bei der Beratungsstelle für Menschen mit behinderten Angehörigen

 

 

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Termine Region Oberfranken Der Paritätische Wed, 09 Oct 2024 11:24:00 +0200
Maltherapie als Hilfestellung in schwierigen Lebenssituationen https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/09?tx_ttnews%5Bday%5D=21&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29259&cHash=e34685f8867f82f7d78558c5257466ca

]]> ]]> Maltherapie als Hilfestellung in schwierigen Lebenssituationen

Lernen Sie mit unserer Dipl. Psychologin und kreativen Therapeutin Astrid Mayhold eine ressourcenaktivierende Technik zur Selbsthilfe in schwierigen Lebenssituationen kennen. Sie können erleben, wie durch Ihre Vorstellungskraft auf dem Papier ein Prozess angestoßen wird, der eine Neubewertung einer belastenden Situation erleichtert.

Probieren Sie es doch einfach mal aus! Denn wo Worte nicht reichen oder nicht erreichen bieten kreative Methoden Hilfe und Unterstützung. Dieses Angebot ist nicht für Menschen geeignet, die sich in einer akuten Krisensituation befinden.

 

Samstag 21.09.2024

14:00 Uhr – 16:00 Uhr

Teilnehmergebühr 15 €

 

Falls Sie körperliche Einschränkungen haben, die bestimmte Tätigkeiten nicht zulassen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf und wir werden gemeinsam Lösungen dafür finden! Die Einheiten können unabhängig voneinander besucht werden.

 

Anmeldemöglichkeiten bestehen direkt über den Eveeno-Link https://eveeno.com/247229349 

oder bei per E-Mail oder telefonisch bei der Beratungsstelle für Menschen mit behinderten Angehörigen

 

 

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Termine Region Oberfranken Der Paritätische Sat, 21 Sep 2024 11:24:00 +0200
16. Bundesweites Vernetzungstreffen Psychosoziale Prozessbegleitung und Kooperationspartner*innen im Strafverfahren https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/09?tx_ttnews%5Bday%5D=16&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29480&cHash=c7c9e0f8bdda8143389c66f314980e84

]]> Der Bundesverband Psychosoziale Prozessbegleitung e.V. lädt zum 16. Bundesweites Vernetzungstreffen Psychosoziale Prozessbegleitung und Kooperationspartner*innen im Strafverfahren nach Würzburg ein.

Der diesjährige Titel lautet:  "Blick über den Tellerrand hinaus"!

Vom 16.-17. September 2024 in Würzburg an der Juristischen Fakultät der Universität.

Weitere Informationen zum Programm sowie zum Anmedelverfahren entnehmen Sie bitte der untenstehenden PDF-Datei.

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Termine Fachbereich Frauen / Geschlechterpolitik / LGBTIQ Fachbereich Psychiatrie Sucht- und Gefährdetenhilfe Mitgliedsorganisationen Mon, 16 Sep 2024 09:00:00 +0200
Online-Tagung digital|für alle zur inklusiven Online-Zusammenarbeit https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/09?tx_ttnews%5Bday%5D=13&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29093&cHash=319bc1040df57a7416c1c88b19ac245f

]]> Seit der Pandemie sind Online-Konferenzen und digitale Kollaboration für viele Menschen obligatorisch geworden. Zwar ermöglichen die dafür eingesetzten Tools mehr Partizipation und helfen dabei, analoge Barrieren zu vermeiden. Häufig gibt es hierbei jedoch neue digitale Barrieren, die den Zugang erschweren. Allerdings wurde - besonders von Menschen mit Beeinträchtigungen oder Mitarbeiter*innen der Sozialen Arbeit - bereits viel Praxiswissen zum Umgang mit den vorhandenen, barrierebehafteten Tools erarbeitet. Zudem mehren sich Online-Angebote, die eine inklusivere Online-Zusammenarbeit versprechen bzw. befördern helfen. 

Zu diesem Zweck organisiert der Paritätische Gesamtverband eine große Online-Fachtagung, die sich an Menschen mit (verschiedenen) Beeinträchtigungen sowie an Mitarbeiter*innen aus Einrichtungen der Sozialen Arbeit richtet. In einem intensiven partizipativen Prozess will der Paritätische Gesamtverband diese mit Organisationen oder Unternehmen, die barrierefreie Online-Lösungen anbieten, sowie untereinander ins Gespräch bringen. Ziel ist es, dass Menschen mit Beeinträchtigungen und Mitarbeiter*innen der Sozialen Arbeit die Angebote kennenlernen, ihre Erfahrungen mitteilen und somit zu einer Weiterentwicklung und Verbesserung der Angebote beitragen können. Die Tagung soll auch dazu dienen, das Verständnis für die jeweiligen Bedarfe der unterschiedlichen Teilnehmenden zu vertiefen und Ideen für Inklusionsmaßnahmen zu verbreiten. Mit der Veranstaltung will der paritätisceh Gesamtverband Netzwerke zur nachhaltigen Zusammenarbeit und Stärkung inklusiver Online-Lösungen aufbauen. Die Tagung wird unterstützt, beraten oder mitorganisiert von zahlreichen Organisationen, die sich bundesweit oder regional für die Belange von Menschen mit Beeinträchtigungen einsetzen. 

Expert*innen in eigener Sache sind herzlich zur Tagung eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Auch Mitarbeiter*innen (ohne Beeinträchtigung) aus sozialen Einrichtungen dürfen sich gerne anmelden - die Teilnahmemöglichkeit ist allerdings beschränkt.

Weitere Informationen und Anmeldung - auch in Leichter Sprache - finden Sie auf der untenstehenden Webseiten.

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Termine Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Inklusion Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Menschen mit Behinderungen Digitalisierung Der Paritätische Fri, 13 Sep 2024 14:56:00 +0200
Induktion von Entspannung – Medizinische Hypnosetherapie https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/09?tx_ttnews%5Bday%5D=11&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29258&cHash=96dd3486f2c8a65b41fe61bb0ed75fcc

]]> ]]> Auch 2024 bieten wir wieder eine barrierefreie Veranstaltungsreihe unter Anleitung unserer Diplom Psychologin Astrid Mayhold an.

 

Mittwoch 11. September 2024, 17:30–19:00 Uhr

Induktion von Entspannung – Medizinische Hypnosetherapie

Über die Kraft Ihrer Vorstellungen beeinflussen Sie Ihre Körperfunktionen und unterstützen die Regenerationsfähigkeit Ihres Körpers.

Teilnehmergebühr 10 €

 

Falls Sie körperliche Einschränkungen haben, die bestimmte Übungen nicht zulassen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf und wir werden gemeinsam Lösungen dafür finden! Die Einheiten können unabhängig voneinander besucht werden.

Bitte bringen Sie zum Termin eine Matte, eine Decke und evtl. ein kleines Kissen mit.
 

Anmeldemöglichkeiten bestehen direkt über den Eveeno-Link https://eveeno.com/247229349 

oder bei per E-Mail oder telefonisch bei der Beratungsstelle für Menschen mit behinderten Angehörigen

 

 

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Termine Region Oberfranken Der Paritätische Wed, 11 Sep 2024 11:24:00 +0200
Progressive Muskelentspannung https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/07?tx_ttnews%5Bday%5D=31&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29257&cHash=db6ed80604fb05273c5d49ed7f2fafed

]]> ]]> Auch 2024 bieten wir wieder eine barrierefreie Veranstaltungsreihe unter Anleitung unserer Diplom Psychologin Astrid Mayhold an.

 

Mittwoch 31. Juli 2024, 17:30 – 19:00 Uhr

Progressive Muskelentspannung                     

Die ganz bewusste Anspannung und das abrupte Loslassen einzelner Muskelgruppen sorgen hier für „Wohlspannung“ pur.

Teilnehmergebühr 10 €

 

Falls Sie körperliche Einschränkungen haben, die bestimmte Übungen nicht zulassen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf und wir werden gemeinsam Lösungen dafür finden! Die Einheiten können unabhängig voneinander besucht werden.

Bitte bringen Sie zum Termin eine Matte, eine Decke und evtl. ein kleines Kissen mit.
 

Anmeldemöglichkeiten bestehen direkt über den Eveeno-Link https://eveeno.com/247229349 

oder bei per E-Mail oder telefonisch bei der Beratungsstelle für Menschen mit behinderten Angehörigen

 

 

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Termine Region Oberfranken Der Paritätische Wed, 31 Jul 2024 11:24:00 +0200
Begegnungs- und Kulturfest "#ZamGehtWas" https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/07?tx_ttnews%5Bday%5D=26&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29182&cHash=2ed7f98b8bd17481671ec80761d5d43c

]]> ]]> Der Paritätische in Unterfranken veranstaltet am 26. Juli 2024 unter dem Motto "#ZamGehtWas" ein inklusives Begegnungs- und Kulturfest. Eingeladen sind alle Menschen, mit oder ohne Behinderung, mit oder ohne Migrationshintergrund, alt oder jung. Neben der allgemeinen Öffentlichkeit und den Mitgliedsorganisationen werden gezielt Besucher*innen der einzelnen Dienste des Paritätischen (Sozialdienst f. Hörgeschädigte, FSJ/ BFD, Migrationsberatung / Jugendmigrationsdienst / Vermittlung von Sprach- und Kulturmittler*innen, Selbsthilfekontaktstelle) eingeladen. Hier rechnen wir u.a. mit Besucher*innen aus der Selbsthilfeszene mit unterschiedlichen Behinderungen/chronischen Erkrankungen. Die Veranstaltung findet im barrierefrei zugänglichen Innenhof der Geschäftsstelle des Paritätischen in Würzburg statt. Der Veranstaltungsort ist mit dem ÖPNV gut zu erreichen. Es steht eine Behindertentoilette im Gebäude zur Verfügung. Gebärdensprachdolmetscher sind vor Ort. Zugang zur Bühne über mobile Rampe.

Von 14-19 Uhr erwartet die Besucher*innen ein vielfältiges Bühnen- und Rahmenprogramm mit verschiedenen Aktionen zum Mitmachen oder einfach zum genießen. So wird es beispielsweise die Möglichkeit geben, Stofftaschen kreativ zu besprayen, Glückwunschkarten mit unterschiedlichen Sprachen zu gestalten oder mit dem Blindenstock einen Parcour zu durchlaufen.

Einer der Höhepunkte wird das Improvisationstheater DIE TABUTANTEN, sein, die auf Zuruf des Publikums zum Thema "Zusammenhalt und gemeinsames Zeichensetzen für mehr Offenheit, Vielfalt und Toleranz in der Gesellschaft", ihr Theaterstück spontan entwickeln. Auftreten werden außerdem der inklusive Kommunen Chor - hier singen Musikbegeisterte mit und ohne Handicap sowie Musiker aus der solidarischen Musikschule Würzburg "Willkommen mit Musik".

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Aktion Mensch.

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Termine Region Unterfranken Der Paritätische Fri, 26 Jul 2024 10:49:00 +0200
Digitaler Pari Talk: Cannabislegalisierung und Jugendschutz – Konsequenzen für die Arbeit mit Jugendlichen https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/07?tx_ttnews%5Bday%5D=26&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29572&cHash=1abbb47adf19cb6447d2d256c467c01b

]]> Das vieldiskutierte Cannabisgesetz ist zum 1. April 2024 in Kraft getreten. Dass der Cannabiskonsum mit Risiken, insbesondere für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene verbunden ist, ist hinlänglich bekannt, weshalb Besitz und Konsum für Minderjährige verboten bleibt. Für den Jugendschutz stellen sich neue und alte Fragen – möglicherweise neu. Welche Herausforderungen und Chancen für die Arbeit mit Jugendlichen mit der Cannabisregulierung verbunden sind, soll gemeinsam im Digitalen Pari Talk am 26.07. 2024 diskutiert werden. Hierzu lädt der Paritätische in Bayern Sie herzlich ein.

Weitere Informationen zum Programm sowie zu den Anmeldeformalitäten entnehmen Sie bitte dem untenstehenden Flyer.

Sollten Sie inhaltliche Rückfragen haben, wenden Sie sich bitte an:
Davor Stubican davor.stubican@paritaet-bayern.de, Referent Psychiatrie und Suchthilfe
Lena Weihmayer Lena.Weihmayer@paritaet-bayern.de, Referentin Kinder | Jugend | Familie

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Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Fachbereich Psychiatrie Sucht- und Gefährdetenhilfe Sucht Kinder und Jugend Der Paritätische Fri, 26 Jul 2024 10:04:00 +0200
Kennen Sie die Rahmenverträge und Dienstleistungsangebote des Paritätischen für die Mitgliedsorganisationen? https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/07?tx_ttnews%5Bday%5D=24&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29411&cHash=535e6e4f63e93907e97d4b90d8074449

]]> Wir laden Sie zu unserer ONLINE-Veranstaltung „Vorteile kennen und nutzen“ - am Mittwoch, 24.07.2024, von 9 bis 12 Uhr ein. Wir stellen die aktuellen Angebote und Dienstleistungen des Paritätischen Gesamtverbandes, der PariSERVE GmbH, der Paritätischen Akademie Süd und der Verbände-Kooperation mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) vor. Wir gehen auf die Rahmenverträge, Sonderkonditionen, Einkaufsgemeinschaft für Lebensmittel, Reinigung und Hygiene, Personal-
und Finanzabrechnung ein und die Versicherungsleistungen der UNION-Parität, und vieles mehr.

Der Paritätische ist mit seinen über 10.800 Mitgliedern bundesweit ein starkes wirtschaftliches Bündnis. Sonderkonditionen und Rabatte werden auf dieser Basis verhandelt und für alle Mitglieder anwendbar – unabhängig von deren Größe.

Zusätzlich zu dem breiten Angebot der Dienstleistungs-Angebote versuchen wir einen Vortrag zu den Zuschussmöglichkeiten, die über den Paritätischen beantragt werden können noch vorzustellen!

Anmeldung unter https://eveeno.com/124580628 

  • Der Paritätische Gesamtverband bietet Rahmenverträge für Autos, Dienstreisen, Objekteinrichtungen & Ausstattung, IT & Bürobedarf, Service "Benefits für alle Beschäftigte"  Die Private Nutzung der Sonderkonditionen für Ihre Mitarbeitenden
    Ihr Verband, Ihre Einkaufsvorteile. - Der Paritätische - Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege (der- paritaetische.de)
  • Paritätische Akademie Süd: ein vielfältiges Fort- und Weiterbildungsangebot mit verschiedenen Fortbildungsformaten und Serviceleistungen, aber auch Organisation von Team-Fortbildungen, Inhouse-Veranstaltungen und Fachtagen, Berufliche und akademische Weiterbildung durch Seminare, Zertifikatskurse, Kontakt-, Bachelor- und Masterstudiengänge und Digitalisierungs-Veranstaltungen www.akademiesued.org
  • PariSERVE-Angebote: 1. Einkaufsgemeinschaft / Rahmenverträge mit Sonderkonditionen für Lebensmittel, Reinigung und Hygiene, Dienstleistungen und mehr; 2. Personalabrechnungen und Finanzbuchhaltung www.pariserve.de  
  • Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW): Vorstellung von BGW-Aufgaben und -Leistungen als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung mit für versicherte Personen und BGW-Mitgliedsunternehmen und stellen die Verbändekooperation zwischen dem Paritätischen und der BGW und die Ziele und den Nutzen für Sie vor www.bgw-online.de
  • UNION Versicherungsdienst: Versicherungsschutz für Einrichtungen und Betriebe der Wohlfahrtspflege und deren Mitarbeiter*innen und Ehrenamtliche  UNION (union-paritaet.de)
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Termine Mitgliederangelegenheiten Der Paritätische Wed, 24 Jul 2024 14:03:00 +0200
"Gemeinsam gegen Einsamkeit" - neues Angebot in Nürnberg https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/07?tx_ttnews%5Bday%5D=21&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29587&cHash=7abcd43de4ca03f23cda68912b576bb2

]]> ]]> Alle wichtigen Informationen sind im Anhang zu finden!

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Termine Region Mittelfranken Mitgliedsorganisationen Sun, 21 Jul 2024 09:02:00 +0200
"Disco für Alle" https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/07?tx_ttnews%5Bday%5D=19&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29528&cHash=5ba76ab016580d9e0f802f2fa674604e

]]> ]]> Im Anhang sind wichtig Infos zu finden!

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Termine Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Region Mittelfranken Mitgliedsorganisationen Fri, 19 Jul 2024 12:05:00 +0200
Professionelle Beziehungsgestaltung – Erkundungen auf (un)bekanntem Terrain https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/07?tx_ttnews%5Bday%5D=19&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29376&cHash=bcda2924de9df29d99fc20044eb9cb7b

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Region Oberbayern Mitgliedsorganisationen Termine Fri, 19 Jul 2024 10:49:16 +0200
Infonachmittag "Ohne Sinn und Zweck? Sinnerleben in der Depression" https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/veranstaltungen/veranstaltung/archive/2024/07?tx_ttnews%5Bday%5D=19&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29519&cHash=22435fe4ae398a94d13eb9bddffe4346

]]> ]]> Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage: "Was ist der Sinn des Lebens?". Aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln wird auf diese zentrale Frage geblickt und sie wird im Zusammenhang mit depressiver Erkrankung gesehen.

Im Anhang finden Sie eine Pressemitteilung und das Programm zum Infonachmittag.

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Termine Region Mittelfranken Mitgliedsorganisationen Fri, 19 Jul 2024 09:41:00 +0200
Stellungnahme: Guter Ganztag für alle! Paritätischer formuliert Anforderungen an qualitätsvolle Angebote in der Ganztagsförderung https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/07?tx_ttnews%5Bday%5D=17&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29604&cHash=1aa7a884bc72a82eccac48846c8f2432

]]> Die Bestrebungen von Bund und Ländern, einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter einzuführen, wurden vom Paritätischen Wohlfahrtsverband begrüßt. Das Vorhaben bildet einen logischen Anschluss an den Rechtsanspruch auf ein öffentlich verantwortetes Angebot der Kindertagesbetreuung und kann dazu beitragen, soziale, kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe von Kindern sicherzustellen und Bildungsbenachteiligungen auszugleichen.

Neben der konkreten Ausgestaltung der nunmehr erfolgten, insbesondere finanziellen und rechtlichen Vereinbarungen zwischen Bund und Ländern, ist es aus Sicht des Paritätischen eine besondere Herausforderung, die landesspezifischen Angebotsformen in ihrer Vielfalt zu berücksichtigen und diejenigen zu erhalten, die qualitativ hochwertig arbeiten. Zusätzlich sind unter Berücksichtigung des Subsidiaritätsprinzips im SGB VIII insbesondere neue Angebote der Kinder- und Jugendhilfe zu schaffen und hierbei bundesweit eine hohe Qualität in den Angeboten sicherzustellen. Vor diesem Hintergrund hat sich der Paritätische zu folgenden Eckpunkten geäußert:

  • Die Angebote in der Ganztagsförderung sind freiwillig und vielfältig.
  • Die Angebote sind von den Bedarfen und Entwicklungserfordernissen der Kinder im Grundschulalter ausgehend entwickelt.
  • Die Angebote der Ganztagsförderung sind inklusiv.
  • Räume und Freiflächen sind bedarfsgerecht, anregend und lebendig gestaltet.
  • Die Angebote beinhalten ein bedarfsgerechtes Verpflegungskonzept.
  • Kinder- und Jugendhilfe und Schule verantworten die Angebote gemeinsam.
  • Qualifiziertes und zufriedenes Personal bildet das Fundament gelingenden Ganztags.
  • Eine angemessene Ressourcen- und Zeitplanung ist strukturell und finanziell abgesichert.
  • Gesicherte Qualität in der Ganztagsförderung benötigt eine dauerhafte Überprüfung und Weiterentwicklung.

Untenstehend können Sie alle Anforderungen: "Guter Ganztag für alle! Anforderungen an qualitätsvolle Angebote in der Ganztagsförderung" ausführlich lesen.

Diese Information gibt es ebenfalls untenstehend in Leichter Sprache.

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Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Bildung Inklusion Kinder und Jugend Wed, 17 Jul 2024 16:53:37 +0200
Bundesweite Umfrage zur Demokratiebildung in der KiTa https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/07?tx_ttnews%5Bday%5D=17&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29603&cHash=22a0c17891a283413db235a87cdb1fe0

]]> Der Paritätische Gesamtverband lädt Sie herzlich zur Teilnahme an der bundesweiten Umfrage ein, die sich mit Demokratiebildungsangeboten in der Kindertagesbetreuung befasst. Diese Umfrage bietet eine wertvolle Gelegenheit, Ihre Erfahrungen und Ansichten zu diesem Thema zu teilen und somit die zukünftige Gestaltung der Bildungsangebote in Kitas und der Kindertagespflege zu verbessern.

Worum geht es in der Umfrage?
Die Umfrage beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten der Demokratiebildung in der frühkindlichen Bildung und Betreuung. Zu den zentralen Themen der Umfrage gehören:

  • Aktuelle Angebote: Welche Angebote zur demokratischen Partizipation gibt es derzeit? Wie werden diese angenommen und von den Fachkräften wahrgenommen?
  • Bedarfe und Herausforderungen: Welche Ressourcen und Unterstützung benötigen pädagogische Fachkräfte und Kindertagespflegepersonen, um gute Demokratie-bildung zu ermöglichen? Welche Herausforderungen bestehen derzeit?
  • Wirkungen und Perspektiven: Welche Wirkungen haben bestehende Demokratie-bildungsangebote auf die Kinder und das pädagogische Umfeld? Welche Verbesserungen und Innovationen sind aus Sicht der Befragten wünschenswert?

Warum ist Ihre Teilnahme wichtig?
Ihre Teilnahme ist von großer Bedeutung, um ein umfassendes Bild der aktuellen Situation und der Bedarfe in der frühen Demokratiebildung zu gewinnen. Die Ergebnisse dieser Umfrage werden dazu genutzt, Empfehlungen zu formulieren und Maßnahmen weiterzuentwickeln, die die Demokratiebildung in der frühkindlichen Bildung verbessern und stärken können. Ihre Erfahrungen und Anregungen können
dazu beitragen, die Qualität und Relevanz der Bildungsangebote zu steigern.

Wie können Sie teilnehmen?
Die Teilnahme an der Umfrage ist unkompliziert und nimmt ca. 15 Minuten in Anspruch. Folgen Sie einfach dem nachfolgenden Link. Ihre Antworten werden selbstverständlich anonym behandelt.

Die Umfrage läuft noch bis zum 29.08.2024.

Diese Umfrage gehört zum Informations- und Weiterbildungsangebot „Partizipation und Demokratiebildung in der Kindertagesbetreuung“ – einem Projekt des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Die Umfrage wurde entwickelt vom Paritätischen Wohlfahrtsverband in Kooperation mit:

  • Bundesverband für Kindertagespflege e.V.
  • Koordinierungsstelle "Demokratie und Vielfalt in der Kindertagesbetreuung"; Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ)
  • Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, Projekt "Demokratie stärken - Vielfalt gestalten"
  • Verband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) - Bundesverband e. V.

Für weitere Informationen oder bei Fragen zur Umfrage wenden Sie sich bitte an:

Marc Köster, Projektleitung Partizipation und Demokratiebildung in der Kindertagesbetreuung: demokratiekita@paritaet-berlin.de

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Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Bildung Kinder und Jugend Zivilgesellschaft und Demokratie Wed, 17 Jul 2024 16:41:14 +0200
Förderung von gemeinwohlorientierten KI-Projekten https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/07?tx_ttnews%5Bday%5D=17&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29602&cHash=3afc2f3f1191a8f57687530b8ae28375

]]> Die Abteilung Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat die zweite Förderrichtlinie im Rahmen der Civic Innovation Platform (CIP) veröffentlicht. Mit dem Förderprogramm „Civic Innovation – Förderung von gemeinwohlorientierten KI-Projekten im Spektrum der Arbeitswelt“ sollen die inter- und transdisziplinäre Arbeit an gemeinnützigen und gemeinwohlorientierten KI-Projekten zur Verbesserung der Arbeitswelt angeregt, unterstützt und damit der menschenzentrierte Einsatz von KI sowie die Verbreitung und Wahrnehmung von KI in der Zivilgesellschaft und insbesondere für Beschäftigte im Sinne ihres gemeinwohlorientierten Nutzens vorangetrieben werden.

Projektverbünde können ihre Anträge bis zum 26.08.2024, 16:00 Uhr einreichen. Für ein Verbundprojekt können maximal bis zu 500.000 Euro aus Bundesmitteln beantragt werden; die Förderung ist bis Ende 2026 befristet.

https://www.civic-innovation.de/projektfoerderung/foerderrichtlinie-2025-26

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Digitalisierung Wed, 17 Jul 2024 16:18:23 +0200
Paritätischer in Bayern feiert mit Sozialministerin Ulrike Scharf 100-jähriges Jubiläum bei der Landesmitgliederversammlung https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/07?tx_ttnews%5Bday%5D=17&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29608&cHash=2c2a7440e0bf6ac5f71bbfcfe0a3cc96

]]> Der Paritätische in Bayern hielt zusammen mit Vertreter*innen seiner rund 800 Mitgliedsorganisationen am 16. Juli seine jährliche Landesmitgliederversammlung im Bürgerhaus Unterföhring ab und feierte im Rahmen dessen sein hundertjähriges Bestehen mit seinen Mitgliedern. Aus diesem Anlass überbrachte Sozialministerin Ulrike Scharf die Glückwünsche der Bayerischen Staatsregierung und würdigte die Rolle des Paritätischen für die soziale Landschaft im Freistaat: „Herzlichen Glückwunsch zum 100. Jubiläum an alle Mitarbeitenden und Mitgliedsorganisationen! Ihr Einsatz macht unser Land zu einer echten Heimat. Sie sind für die Menschen da und unterstützen in Not. In Zeiten, in denen politische Fliehkräfte an unserer Mitte von rechts, links, innen und außen zerren, funktioniert unser soziales, demokratisches Gefüge in Bayern nur dank Menschen wie Ihnen. Sie sind verlässliche Stützen für zahlreichen Menschen in Bayern, immer hilfs- und einsatzbereit. Im Namen der Bayerischen Staatsregierung möchten ich Ihnen für ihr großartiges Engagement und Ihre wertvolle Arbeit danken! Sie geben Halt und Orientierung für so viele Menschen in Bayern und sind ein Vorbild sowie wichtiger Grundpfeiler für ein starkes, stabiles und soziales Bayern.“

Nach der Gratulation von Frau Scharf stimmten alle Anwesenden ein Geburtstagslied an: „100 Mal dein Herz berührt, 100 Mal dir zugehört, 100 Mal die Hand gereicht“, heißt es in dem Lied, das eine Regensburger Schule im Jubiläumsjahr eigens für den Paritätischen Bezirksverband Oberpfalz/Niederbayern komponiert hatte. „Auch 100 Jahre nach unserer Gründung setzt sich der Paritätische mit seinen Mitgliedsorganisationen für ein soziales Bayern ein. Eine starke Demokratie braucht eine starke soziale Infrastruktur, auf die sich Menschen in schwierigen Lebenssituationen verlassen können. Soziale Einrichtungen tragen entscheidend für den sozialen und demokratischen Zusammenhalt bei“, betont Margit Berndl, Vorständin für Verbands- und Sozialpolitik des Paritätischen in Bayern.

Pionierarbeit seit 1924

Der Paritätische in Bayern ist mit seinen Werten Toleranz, Offenheit und Vielfalt bei der Entwicklung bedarfsgerechter sozialer Versorgungsstrukturen ein wichtiger Partner für seine Mitgliedsorganisationen, für Gesellschaft und Politik. Weitsicht, Offenheit und Innovationskraft sind dabei seit seiner Gründung kennzeichnend. Den Grundstein hierfür legte 1924 die Gründerin des Paritätischen, die bayerische Frauen- und Sozialpolitikerin Luise Kiesselbach, eine der ersten weiblichen Stadträtinnen Münchens. Ihr Motto „Pionierarbeit leisten, der Arbeit Niveau geben, auch dem Ärmsten kein Menschenrecht versagen!“ ist bis heute leitend für den Verband. Sie begann beispielsweise, der kurz nach Ende des ersten Weltkrieges vorherrschenden Wohnungsnot und der prekären Armut von Senior*innen in der Landeshauptstadt durch den Bau eines Altenheims zu begegnen. Die Heimplätze wurden unter der Voraussetzung vergeben, dass Wohnungen, in denen die alten Menschen zuvor gelebt hatten, für junge Familien frei wurden – ein für die damalige Zeit wegweisendes Konzept. In den 70er und 80er Jahren schlossen sich viele Organisationen dem Verband als Mitglied an, die ihre Wurzeln in den Neuen Sozialen Bewegungen hatten. Mit ihrem Anspruch auf Selbstbestimmung und gleichberechtigter Teilhabe haben sie die Soziale Arbeit mit neuen Angeboten verändert und weiterentwickelt.

Der Paritätischen Wohlfahrtsverband in Bayern heute

Heute ist der Paritätische in Bayern einer der sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege. Seit seiner Gründung vor 100 Jahren setzt sich der Landesverband für die Gleichstellung von Frauen und Männern ein. Dem Landesverband haben sich rund 800 Mitgliedsorganisationen angeschlossen, die in allen Bereichen der Sozialen Arbeit tätig sind. Der Paritätische in Bayern ist selbst Träger sozialer Einrichtungen. Er ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig und an keine Weltanschauung gebunden.

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Presse Aus dem Landesverband Der Paritätische Wed, 17 Jul 2024 12:14:00 +0200
Paritätischer warnt: Bundeshaushalt verschärft soziale Ungleichheit https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/07?tx_ttnews%5Bday%5D=17&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29607&cHash=99de49c2224211d5c4afef77f7894d52

]]> Der Paritätische Wohlfahrtsverband übt scharfe Kritik am Haushaltsentwurf 2025, der heute vom Kabinett verabschiedet werden soll: „Die getroffene Einigung geht zu Lasten besonders unterstützungsbedürftiger Menschen. Das fördert die soziale Spaltung, statt Zusammenhalt zu stärken“, so Dr. Joachim Rock, designierter Hauptgeschäftsführer des Paritätischen.

Während die Ampel mit den geplanten Verschärfungen im Bürgergeld drastische und völlig unverhältnismäßige Maßnahmen auf Kosten von Leistungsbeziehenden plane, drohe die Beschäftigungsförderung mit den geplanten Kürzungen vielerorts zum Erliegen zu kommen: „Das mit dem Bürgergeld verbundene Versprechen, Beschäftigung durch Qualifizierung und Weiterbildung zu fördern und Sanktionen zu reduzieren, wird mit dem vorliegenden Entwurf auf den Kopf gestellt“, so Rock. Der sogenannte Eingliederungstitel für Qualifizierung und öffentlich geförderte Beschäftigung werde nochmal reduziert, ein großer Teil davon drohe in Verwaltungausgaben der Jobcenter zu fließen und stünde dann nicht mehr für notwendige Hilfen zur Verfügung. Damit drohe vielerorts der Wegfall gerade von Hilfen für Langzeitarbeitslose.

Die angekündigte Erhöhung des Kindergeldes und des Sofortzuschlages um lediglich fünf Euro stehe in keinem Verhältnis zu der durch den Bundesfinanzminister geplanten Privilegierung einkommensstarker Familien, die durch höhere Freibeträge weitaus stärker profitierten: „Jedes Kind sollte der Bundesregierung gleich viel wert sein, stattdessen werden einkommensstarke Gruppe zusätzlich privilegiert. Soziale Ungleichheit wird zusätzlich verstärkt“, so die Befürchtung des Paritätischen.

Mit den geplanten Kürzungen drohten den bestehenden Angeboten für hilfsbedürftige Menschen massive Einschnitte. Die Förderung der Beratung und Versorgung Geflüchteter in Psychosozialen Zentren drohe nahezu halbiert zu werden, auch die Ansätze für die Asylverfahrensberatung lägen weit hinter den Bedarfen zurück. „Die Bundesregierung verkennt, dass so deutliche Kürzungen nicht nur zu einer weiteren Reduzierung von Angeboten, sondern zur Schließung von Einrichtungen und Diensten gerade in ländlichen Regionen führen können. Was einmal wegfällt, ist nur schwer wieder aufzubauen. Wir befürchten deshalb langfristige Schäden für die vielfältige, bürgernahe und gemeinnützige Infrastruktur im ganzen Land“, so Rock. Soziale Angebote drohten auch unter den angekündigten Reduzierungen im Bundesfreiwilligendienst und weiteren Freiwilligendiensten zu leiden. Hier seien Minderausgaben von 40 Millionen Euro vorgesehen.

Positiv hob der Paritätische hervor, dass zwei Milliarden Euro an Förderung für die Qualität in Kitas vorgesehen seien. Das sei ein Erfolg der Bundesfamilienministerin. Wichtig sei, dafür Sorge zu tragen, dass die Mittel auch direkt den Kindertagesstätten zugutekämen.

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Presse Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Fachbereich Migration Fachbereich Psychiatrie Sucht- und Gefährdetenhilfe Familie Kinder und Jugend Menschen mit psychischen Erkrankungen Migration und Flucht Soziale Teilhabe und Armut Wed, 17 Jul 2024 12:07:00 +0200
Werde Teil der Social Design Days Nürnberg vom 7. bis 9. Oktober 2024! https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/07?tx_ttnews%5Bday%5D=12&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29585&cHash=9370838a0d5ecb33f140ff33c1ae5b58

]]> Im Rahmen der Social Design Days Nürnberg werden vom 7. bis 9. Oktober in interdisziplinären Teams innovative Gestaltungslösungen entwickelt. Unter dem Motto „better together“ dreht sich dabei alles um die Fragen: Was steht einem besseren Miteinander im Weg? Wie können wir Hürden gemeinsam überwinden?

Bewerbungen können bis 31. Juli online eingereicht werden. Im Oktober werden dann zwei ausgewählte Gestaltungsfragen mit Unterstützung von Designer*innen und einem interdisziplinären Team gelöst.

Alle Infos gibt es unter https://bayern-design.de/beitrag/jetzt-noch-challenge-einreichen/

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Zivilgesellschaft und Demokratie Fri, 12 Jul 2024 13:15:46 +0200
#ZamGehtWas: Stadtradeln 2024 https://www.paritaet-bayern.de//startseite/themen/detailansicht/archive/2024/07?tx_ttnews%5Bday%5D=09&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29571&cHash=5e4a6bc0a06f80eefd390ebbdbee6e30

]]> ]]> Drei Wochen lang traten 51 paritätische Teammitglieder in die Pedale, für mehr Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität in München. Denn beim Stadtradeln ging es darum, vom 17. Juni bis 7. Juli möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn wir ihn sonst mit dem Auto gefahren wären.

Als Paritätischer in Bayern treten wir ein für eine umfassende sozialökologische Wende, die konsequenten Klimaschutz mit sozialem Ausgleich verbindet. Und gleichzeitig sehen wir es als unsere Aufgabe, ökologisch nachhaltiges Verhalten bei uns selbst und auch bei unseren Einrichtungen und Diensten zu fördern.

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"Ich habe mitgemacht, weil es lustig ist und ich dadurch mehr Fahrrad gefahren bin und vor allem, weil ich auch hier intern zu Leuten einen Anknüpfungspunkt bekommen habe, mit denen ich sonst nicht so viel zu tun habe. Das gefällt mir gut und ich überlege schon, was wir als nächstes zusammen machen könnten."

Andrea Strasser, Geschäftsführerin Sozialpsychiatrisches Zentrum München gGmbH

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Unser Ziel war es, im Rahmen dieses Wettbewerbs 10.000 Kilometer zu radeln. Und wir sind selbst ganz überrascht und begeistert, dass wir unser Ziel noch übertroffen haben: Wir sind 12.810 Kilometer geradelt, haben 2.126 Kilogramm CO² eingespart und Platz 50 von insgesamt 1.059 Teams in München belegt. Das ist eine tolle Leistung!

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Themen Klimaschutz Pari100 Tue, 09 Jul 2024 16:14:00 +0200
Viele schaffen mehr https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/07?tx_ttnews%5Bday%5D=09&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29573&cHash=9f7010421f139422b245fd878e7e4476

]]> ]]> Migrant*innen müssen nach ihrer Ankunft in Würzburg und in ihrem täglichen Leben eine Vielzahl von Gesprächen führen: in Behörden, bei Ärzten, in Schule, Kita, bei Beratungsstellen u.a.. Fehlende Kenntnisse der deutschen Sprache und Kultur erschweren den Dialog, führen zu Missverständnissen und kosten nicht zuletzt wertvolle Zeit. Demgegenüber steht eine wachsende Zahl an Migrant*innen, die bereits über gute bis sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache und Kultur verfügen.

Sprach- und Kulturmittler*innen, die sich ehrenamtlich bei Willkommen in Würzburg engagieren, bauen diese Barrieren ab. Sie vermitteln zwischen den Flüchtlingen bzw. Migrant*innen und den Ansprechpartner*innen in den Einrichtungen. Sie dolmetschen vor Ort oder/und übersetzen z. B. Briefe, Informationsblätter oder Elternbriefe. So werden Brücken gebaut und wird der Grundstein für eine erfolgreiche Integration gelegt.

Mehr noch: Willkommen in Würzburg fördert das Bürgerschaftliche Engagement, denn die Sprach- und Kulturmittler*innen waren meist in einer vergleichbaren Situation. Als Ehrenamtliche wechseln sie die Rolle und helfen bei der Integration. Aktuell stehen 65 ehrenamtliche Mittler*innen für 32 Sprachen zur Verfügung. Durch die kontinuierliche Netzwerk- und Zusammenarbeit mit Partnern wird die Zahl fortlaufend erweitert. Die Ehrenamtlichen werden in Schulungen auf Ihre Tätigkeit vorbereitet. Dies gilt insbesondere für den Einsatz bei psychosozialen Beratungsgesprächen, auf die sie im Rahmen einer 4-tägigen Schulung vorbereitet werden. Voraussetzung für die Aufnahme in den Pool sind Sprachkenntnisse auf mindestens B2 (sehr gute/fließende Sprachkenntnisse) bzw. C1 Niveau (verhandlungssichere Sprachkenntnisse) für die Vermittlung in psychosozialen Beratungsgesprächen.

Über die Crowdfunding-Aktion VIELE SCHAFFEN MEHR der VR-Bank Würzburg sammelt der Paritätische Spenden für dieses Projekt. Wenn Sie Willkommen in Würzburg unterstützen wollen, klicken Sie auf folgenden Link: www.viele-schaffen-mehr.de/projekte/willkommen-in-wuerzburg

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Region Unterfranken Tue, 09 Jul 2024 15:23:45 +0200
Da ging was zsamm! https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/07?tx_ttnews%5Bday%5D=09&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29570&cHash=c37bf29c97010f2c4a2b592aabb3077e

]]> ]]> Unter dem Jubiläumsmotto #ZamGehtWas trafen sich am 02. Juli die Patenschaftstandems des SymPat-Projektes zur Lernförderung der Dienststelle Aschaffenburg des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes zu ihrem diesjährigen Sommerfest. Knapp 25 Pat*innen und Mentees kamen bei gar nicht so sommerlicher Witterung zusammen, um ihre Lernerfolge im Projekt und auch ihre gute Beziehung zueinander zu feiern. Dieses gemeinsame Fest war ein neues Format, indem erstmals alle Lerntandems zusammenkamen und sich untereinander kennenlernten. Weil das ursprünglich geplante Grillfest buchstäblich ins Wasser fiel, erwies sich die in der unmittelbaren Nachbarschaft gelegene Umweltstation der Stadt Aschaffenburg als supergute Gelegenheit, um sich gut gelaunt kennenzulernen und die Erfolge des zu Ende gehenden Schuljahres zu feiern.

Entsprechend der sozial-ökologischen Ausrichtung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes war der inhaltliche Höhepunkt des Abends eine Führung durch eine Biologin des Landesbundes für Vogel- und Naturschutz (LBV) im nahegelegenen Naturschutzgebiet. Hier lernten die Mentees und Pat*innen Wissenswertes über Wildpferde und Heckrinder, ökologische Ausgleichsmaßnahmen und die Vielfalt der Vogelwelt. Trotz immer wieder aufkommender Regenschauer war das Interesse groß und die mitgebrachten Ferngläser sorgten mit ihren spannenden Ausblicken für teilweise völlig neue Erfahrungen der Jugendlichen.

Der Paritätische in Unterfranken ist der Träger des Jugendmigrationsdienstes (JMD) am Bayerischen Untermain in Aschaffenburg. Der JMD ist ein bundesgefördertes Programm des BMFSFJ und berät Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund zwischen 12 und 27 Jahren. In Aschaffenburg führt der JMD seit über 10 Jahren das SymPat-Projekt durch, in dem Aschaffenburger Pat*innen Jugendlichen mit Migrationshintergrund helfen, ihre schulischen- und Ausbildungsleistungen immer weiter zu verbessern, um Stück für Stück höhere Stufen im Bildungssystem zu erklimmen. Das Projekt fördert in besonders integrativer Form die Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit und trägt dazu bei, dass junge Menschen mit Migrationshintergrund ihre Potenziale ausschöpfen und einen hohen Bildungsstand erreichen können, um später qualifizierte Arbeit zu leisten.

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Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Fachbereich Migration Region Unterfranken Migration und Flucht Bürgerschaftliches Engagement Tue, 09 Jul 2024 14:27:24 +0200
Bundeshaushalt: Kleinster Nenner statt großer Wurf https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/07?tx_ttnews%5Bday%5D=05&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29565&cHash=adab08c4573ef3633e887a8b6e40a5ab

]]> Der Paritätische Gesamtverband zeigt sich angesichts der heute verkündeten Einigung zum Bundeshaushalt 2025 zutiefst besorgt: “Die Einigung markiert den kleinsten Nenner, aber keinen großen Wurf. Dringende notwendige soziale Investitionen und zugesagte Verbesserungen für breite Bevölkerungsgruppen drohen auf der Strecke zu bleiben”, erklärt Joachim Rock, Leiter der Abteilung Sozial- und Europapolitik und designierter Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands.

“Die Einhaltung der Schuldenbremse wurde von der Koalition höher bewertet als die Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen und der Förderung sozialer Angebote", so die Befürchtung. Die geringfügige Erhöhung des Kindergeldes und des Sofortzuschlags seien zwar positiv zu bewerten, reichten aber nicht aus. “In Deutschland war 2023 fast jedes vierte Kind von Armut und Ausgrenzung bedroht oder davon betroffen. Um Familienarmut zu verringern, braucht es dringend weitere Maßnahmen. Wir dürfen nicht vor Kinderarmut kapitulieren”, so Rock. Positiv zu bewerten seien insbesondere die zusätzlichen zwei Milliarden für die Kita-Qualität. Die in Aussicht gestellte Stabilisierung von Bundesprogrammen für Demokratieprojekte und Freiwilligendiensten sei ebenfalls grundsätzlich positiv zu werten.

Scharf kritisierte der Verband die angekündigte Verschärfung von Sanktionen im Bürgergeld und die Rücknahme der unbürokratischen Regelungen zur Karenzzeit für Menschen, die vorübergehend auf Unterstützung angewiesen sind: “Hier enttäuscht die Ampel, denn verhaltenen Fortschritte der Vergangenheit stehen nun drohende Rückschritte gegenüber. Der notwendige Ausbau der Arbeitsförderung bleibe weiterhin aus. Einmal mehr wird bei denen gekürzt, die ohnehin schon zu wenig haben”, so Rock. Die weitgehend faktenfrei geführte Sanktionsdebatte drohe vor allem, Ressentiments zu stärken: “Bei einer sehr geringen Zahl von Verstößen wird das höchstens Kleingeld in den Bundeshaushalt spülen.”

Der Verband vermisst darüber hinaus ein klares Bekenntnis zur notwendigen sozialen Ausgestaltung der ökologischen Tradition: “Dem Klima- und Transformationsfonds drohen schmerzhafte Kürzungen. Der Bundestag ist nun gefordert, Sicherheit für soziale Investitionen in Nachhaltigkeit zu schaffen”, so die Erwartung des Paritätischen.

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Presse Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Familie Kinder und Jugend Klimaschutz Soziale Teilhabe und Armut Zivilgesellschaft und Demokratie Fri, 05 Jul 2024 14:01:04 +0200
Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Sozialen Einrichtungen https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/07?tx_ttnews%5Bday%5D=05&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29564&cHash=ccd257908c382f531f9ddf49eedad178

]]> Die Erkenntnisse aus der KI-Veranstaltungsreihe 2023 sind nun in einer Textsammlung zum Download zusammengefasst. In knappen Beiträgen von je 3-6 Seiten Länge behandeln wir die Themen:

  • Was ist unter "Künstlicher Intelligenz" zu verstehen?
  • Welche Anwendungsrisiken gehen mit KI einher?
  • Wie lässt sich ChatGPT produktiv einsetzen?
  • Welche Tipps gibt es zur Einführung von KI-Anwendungen in der eigenen Organisation?

Die o.g. Aufsätze korrespondieren inhaltlich mit der jeweils entsprechenden Veranstaltung aus unserer KI-Reihe.

Zwei weitere Beiträge führen die Debatten fort:

  • Eine umfassende Übersicht (in Form einer Tabelle) praktischer Einsatzmöglichkeiten von KI-Anwendungen in der Sozialen Arbeit, sowohl in fachlicher als auch in administrativer Hinsicht.
  • Ein Diskussionsbeitrag, wie die Freie Wohlfahrt eine voraussichtlich stark von KI-Technologien geprägte zukünftige Gesellschaft mitgestalten könnte.

Die Textsammlung wird abgerundet durch ein Glossar mit einer Übersicht technischer Begriffe.

Konzept und Inhalte der Sammlung entstanden aus der Zusammenarbeit von Digitalisierungsreferent*innen aus den Paritätischen Landesverbänden und dem Projekt #GleichImNetz im Gesamtverband.

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Mitgliederangelegenheiten Digitalisierung Fri, 05 Jul 2024 12:13:28 +0200
Förderprogramm zur Vermeidung von Plastikmüll https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/07?tx_ttnews%5Bday%5D=04&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29563&cHash=0186949c075a113e00f4bf5bf81b0560

]]> Mit dem Programm „Zeigen, was geht…“ möchte die Röchling Stiftung Projekte unterstützen, die dazu beitragen Kunststoffabfall zu vermeiden. Menschen sollen ganz praktisch dazu befähigt werden, ihr eigenes Lebens- und Arbeitsumfeld ressourcenschonend zu gestalten und eben Plastikmüll zu vermeiden. Auch Gemeinschaften und zivilgesellschaftliche Organisationen – von der Nachbarschaft über den Verein bis hin zum Team am Arbeitsplatz – sieht die Stiftung als Zielgruppen der in diesem Programm geförderten Projekte.

Das Programm richtet sich an Akteure, die mit ihren Projekten auf unmittelbares, praktisches Handeln abzielen, vorhandene Potenziale stärken, das bürgerschaftliche Engagement für Nachhaltigkeit fördern und dabei ein ermutigendes Narrativ entwickeln und etablieren. Die Röchling Stiftung arbeitet fokussiert im Themenfeld Kunststoff & Umwelt. Daher richtet sich das Förderprogramm gezielt an Projekte zur Vermeidung von Plastikabfall. Es ist eine Förderung bis zu 100.000 Euro möglich.

Mehr Infos unter:

https://www.roechling-stiftung.de/foerderprogramm/

Quelle: Röchling-Stiftung

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Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Klimaschutz Zivilgesellschaft und Demokratie Thu, 04 Jul 2024 16:43:51 +0200
Mitgliedschaft, die sich lohnt durch Einkaufsvorteile: neuer Rahmenvertragspartner "Berner" und weitere Angebote https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/07?tx_ttnews%5Bday%5D=04&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29561&cHash=759010fed73f01b3e892d48a7f872158

]]> Die Albert Berner Deutschland GmbH zählt zu den führenden Handelsunternehmen für professionelle Verbrauchsmaterialien, Werkzeuge, Zubehör und Services in der Kfz- und Bau-Branche. Als deutsche Tochtergesellschaft gehört sie zum international aufgestellten Berner-Konzern mit Sitz in Künzelsau.

Ein qualitativ hochwertiges und umfassendes Sortiment aus 75.000 Produkten, durchdachte Servicekonzepte, persönliche Beratung und eine moderne Logistik zeichnen das Omnikanalvertriebsunternehmen aus.

Bei Berner findet man u. a. Produkte für die Innen- und Außenreinigung von Fahrzeugen, Kfz-Kleinteile, Handwerkzeuge für das Facility-Management sowie Produkte für den Arbeitsschutz.

Die Bestellung der Produkte lassen sich einfach und bequem über den Berner Online-Shop abwickeln.

Mitglieder des Paritätischen erhalten dank des Rahmenvertrags Sonderpreise und können zudem die Berner Gefahrstoffdatenbank kostenlos nutzen. Die Rabatte finden Sie nach einloggen

Mitglieder des Paritätischen erhalten bis zu 65 Prozent Rabatt. Registrieren Sie sich hierfür in nur wenigen Schritten unter den beigefügten Link,

Information vom Gesamtverband Berlin.

Die Zugangsdaten zum Einkaufsportal für ALLE Rahmenverträge erhalten Sie unter g.wimmer@paritaet-bayern.de

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Mitgliederangelegenheiten Betriebswirtschaft Thu, 04 Jul 2024 14:28:33 +0200
Pflegeversicherung: Paritätischer fordert solidarische Vollversicherung https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/07?tx_ttnews%5Bday%5D=03&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29550&cHash=c2ba5c4bd044b221bb5e6311e8c44a05

]]> Die Bundesregierung debattiert heute im Kabinett einen Bericht zur zukunftssicheren Finanzierung der sozialen Pflegeversicherung. Der vorliegende Bericht geht langfristig von einer Finanzierungslücke von durchschnittlich 24 Milliarden Euro in der Pflege aus. Der Paritätische Gesamtverband fordert eine Pflegeversicherung, die alle Pflegekosten übernimmt und in die alle einzahlen werden.

“Die Explosion der Pflegekosten zeichnet sich seit Jahrzehnten ab. Dennoch wurde das Thema von den Verantwortlichen weitestgehend verdrängt”, erklärt Joachim Rock, Leiter der Abteilung Soziales und Europa und designierter Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. Rock fordert ein neues Finanzierungssystem der Pflegeversicherung. Rock weiter: “Die Pflege darf nicht immer weiter zum Armutsrisiko werden. Statt an einzelnen Stellschrauben zu drehen, muss die gesamte Finanzierung neu gedacht und gerecht aufgestellt werden.”

Angesichts der wachsenden Bedarfe sei es wichtig, gemeinnützige Pflegeinfrastruktur in ganz Deutschland zu stärken und bessere Rahmenbedingungen zu schaffen: “Die Pflege ist schon heute am Limit. Bestehende Angebote drohen wegzubrechen. Der Handlungsbedarf liegt auf der Hand, eine gezielte Stärkung der gemeinnützigen Pflegeinfrastruktur ist überfällig”.

Mit Blick auf stark steigende Eigenanteile in der Pflege ist inzwischen fast ein Drittel aller Pflegebedürftigen in Heimen auf Sozialhilfe angewiesen. Für Pflegebedürftige, die bis zu zwölf Monate im Pflegeheim versorgt werden, fallen im Durchschnitt rund 2.700 Euro an, die aus eigener Tasche aufzubringen sind. Das liegt deutlich über dem durchschnittlichen Einkommen älterer Menschen.

Es sei gut, dass der Bericht nun mögliche Szenarien der Finanzierung aufzeige, um der drohenden Kostenkatastrophe zu begegnen, meint Joachim Rock. Daraus müssten aber Konsequenzen folgen: “Wir brauchen eine solidarische Pflegevollversicherung, die alle Kosten der Pflege übernimmt. Pflege ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und ihre Qualität darf nicht vom Geldbeutel abhängen.” In eine solche Pflegversicherung sollen nach Überzeugung des Verbandes schrittweise alle Bürgerinnen und Bürger abgesichert werden.

Die im Bericht angeregte stärkere Beteiligung privat Versicherter ist aus Sicht des Paritätischen ein wichtiger erster Schritt dahin. Der Paritätische Gesamtverband setzt sich in einem breiten Bündnis aus Sozial-, Wohlfahrts- und Pflegeverbänden sowie Gewerkschaften für den Ausbau der Pflegeversicherung zu einer solidarischen Pflegevollversicherung ein.

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Presse Fachbereich Ältere Menschen Ältere Menschen Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Pflege Wed, 03 Jul 2024 16:53:00 +0200
Neue Förderrichtlinie für „Digitale, innovative Gesundheits- und Pflegeprojekte“ https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=28&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29529&cHash=35e54bb11e345baea9006c24d6631da1

]]> Das Bayerische Gesundheits- und Pflegeministerium hat eine neue Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen und Projekten der Digitalisierung im Bereich der Gesundheit, Pflege und Prävention herausgegeben. Ziel ist, die medizinische und pflegerische Versorgung der Bevölkerung zu verbessern. Deshalb startet das bayerische Gesundheitsministerium in diesem Jahr die neue

Geplant sind Förderwettbewerbe mit jährlichen fachlichen Schwerpunktthemen wie z.B. Frauengesundheit oder Künstliche Intelligenz (KI). Der erste Förderaufruf soll noch in diesem Jahr erfolgen. Gefördert werden Projekte im Bereich von E-Health und E-Care. E-Health, kurz für Electronic Health, ist ein Sammelbegriff für den Einsatz digitaler Technologien im Gesundheitswesen. Mit Pilotprojekten sollen technologische Entwicklungen wie Automatisierung oder Robotik für Gesundheit und Pflege unterstützt werden.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention

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Fachbereich Ältere Menschen Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Ältere Menschen Pflege Digitalisierung Fri, 28 Jun 2024 14:50:49 +0200
„Zam geht was“ an einem Strang https://www.paritaet-bayern.de//startseite/themen/detailansicht/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=27&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29525&cHash=f69e7320f0e7178d5fddfc6d4a95c899

]]> ]]> Das stellten einige der Jubiläumsgäste bei einer erlebnispädagogischen Übung „live“ unter Beweis: Die Aufgabe bestand darin, als Team unter Zeitdruck eine lebensrettende Flüssigkeit aus zwei „Säureteichen“ zu bergen. Diese Herausforderung meisterte die Gruppe vor Ablauf der Zeit, indem sie als Team ausgezeichnet zusammenarbeitete.

„Zam geht was“ ist deshalb auch das Motto des Jubiläumsjahres, welches die Regionalstelle Kempten am Mittwoch, den 26. Juni feierte. Dabei sind es sogar gleich drei Jubiläen auf einmal: 100 Jahre Der Paritätische in Bayern, 70 Jahre FSJ in Bayern und 60 Jahre FSJ-Gesetz.

Die Mitarbeiter*innen der Freiwilligendienste luden Vertreter*innen ihrer Einsatzstellen, Referent*innen, ehemalige Kolleg*innen und natürlich ihre Freiwilligen ein. Bei leckerem Essen und Getränken wurden Erinnerungen und kleine Anekdoten über die Geschichte der Freiwilligendienste ausgetauscht. Verschiedene Mitmachstationen boten einen Einblick in die abwechslungsreiche Seminararbeit der Gruppenleitungen des Paritätischen.

Zum Abschluss des Tages gab es eine Quizshow rund um das Thema Freiwilligendienste. Die Mitarbeiter*innen bedankten sich bei allen Gästen für ihr Engagement und dafür, dass sie alle gemeinsam die Idee des Freiwilligendienstes und das Leitbild des Paritätischen „Offenheit, Vielfalt und Toleranz“ frisch und lebendig halten.

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Themen Kinder und Jugend Pari100 Zivilgesellschaft und Demokratie Thu, 27 Jun 2024 16:14:00 +0200
Zum Bürokratieentlastungsgesetz hat das BMJ einen Referentenentwurf vorgelegt https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=27&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29524&cHash=0b6ce8b565e2cfe85969f6c29ea54f1c

]]> Das Bundesministerium der Justiz hat am 11. Januar 2024 einen Referentenentwurf eines vierten Gesetzes zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger, der Wirtschaft sowie der Verwaltung von Bürokratie vorgelegt. Wesentliche Inhalte sind u.a. die Verkürzungen der Aufbewahrungspflichten für Buchungsbelege im Handels- und Steuerrecht nach § 257 Abs. 4 HGB von zehn auf acht Jahre.

Des Weiteren soll es eine Abschaffung der sog. Hotelmeldepflicht für deutsche Staatsangehörige geben. Die Hotelmeldepflicht gem. Art. 45 Schengener Durchführungsübereinkommen (SDÜ) soll hingegen bestehen bleiben.

Im Vereinsrecht soll es in §§ 32 Abs. 3 und 33 Abs. 1 Satz 2 BGB eine regelhafte Änderung der Schriftform in Textform geben. Durch die Änderung soll insbesondere durch die Aufhebung von Schriftformerfordernissen oder durch deren Herabstufung auf die Textform nach § 126b BGB der digitale Wandel vorangetrieben werden. Denn die Schriftform verlangt die eigenhändige Unterschrift auf Paper und führt zu Problemen bei der Digitalisierung. Gerade bei vielen kleinen, ehrenamtlich geführten Vereinen hat dies in der Vergangenheit zu vielen Verunsicherungen und Nachfragen geführt. Der Unterschied war für juristische Laien nicht einfach nachvollziehbar. Die geplanten Änderungen stellen eine Vereinfachung und damit einen guten Beitrag zur Bürokratieentlastung dar.

Im Übrigen sind Vereinfachungen, insbesondere im Nachweisgesetz, dem Jugendarbeitsschutzgesetz und dem Arbeitszeitgesetz, aber auch bei der Beantragung von Elterngeld und in den Sozialgesetzbüchern vorgesehen. Des Weiteren ist eine Änderung des § 578 Abs. 1 BGB geplant, wonach für Mietverhältnisse über Grundstücke und Räume, die keine Wohnräume sind, kein Schriftformerfordernis mehr erforderlich sein wird. Der Abschluss sowie Änderungen und Ergänzungen dieser Mietverträge soll in Zukunft formfrei möglich sein.

Der Paritätische begrüßt insbesondere die Änderungen im Vereinsrecht. Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem beigefügten Referentenentwurf.

Zusammenfassung von Erika Koglin, Juristin, Paritätischer Gesamtverband, Berlin 

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Mitgliederangelegenheiten Recht Digitalisierung Thu, 27 Jun 2024 16:13:33 +0200
Zur aktuellen Notfallreform: Stellungnahme des Forums Rettungswesen und Katastrophenschutz im Paritätischen https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=27&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29523&cHash=50e759ff872ea06131f21f513e0dbc04

]]> Das Bundesministerium für Gesundheit hat den lange erwarteten "Referentenentwurf eines Gesetzes zur Reform der Notfallversorgung" (NotfallGesetz - NotfallG) in die Verbändebeteiligung gegeben. Die erklärten Ziele des Gesetzesvorhabens sind eine stärkere Vernetzung und Kooperation der Notfallversorgungsbereiche und eine bessere Steuerung von Hilfesuchenden in die richtige Versorgungsebene. Die angekündigte Verankerung des Rettungsdienstes im SGB V wird im Entwurf vollständig ausgeklammert und soll ggf. im parlamentarischen Verfahren erneut diskutiert werden.

Deutschland verfügt über ein relativ gut ausgebautes, mehrschichtiges Notfallversorgungssystem (ärztlicher Bereitschaftsdienst, klinische Notaufnahmen, Rettungsdienst). Diese drei Versorgungsbereiche sind jedoch mit Blick auf deren Planung und Finanzierung sowie die Organisation der Leistungserbringung unterschiedlich geregelt und wenig bis gar nicht miteinander vernetzt. Es fehlen gemeinsame, übergreifende Planungs- und Koordinationsmechanismen. Stattdessen sind die Strukturen, Prozesse und Zuständigkeiten stark kommunalisiert. An den Schnittstellen der Versorgungsbereiche kommt es oftmals zu Fehlanreizen und Parallelstrukturen.

Zudem werden insbesondere die Notaufnahmen und Rettungsdienste aufgrund der eingeschränkten Möglichkeiten zur effizienten und sachgerechten Patient*innensteuerung über ihre Ressourcen und Belastungsgrenzen hinweg beansprucht, oftmals ohne das Vorliegen eilbedürftiger medizinischer Notfälle. Das stellt sowohl Patient*innen als auch Leistungserbringer und Fachkräfte vor erhebliche Probleme, die dringend gelöst werden müssen.

Im Koalitionsvertrag haben sich die Regierungsparteien darauf verständigt, die Notfallversorgung zu reformieren. Durch sektorenübergreifende Dispositions- und Versorgungsstrukturen soll eine bedarfsgerechtere Steuerung und Behandlung von Patient*innen erreicht werden. Zudem soll die rettungsdienstliche Notfallversorgung als eigenständiger Leistungsbereich im SGB V anerkannt werden.

Das Forum Rettungswesen und Katastrophenschutz im Paritätischen begrüßt vor diesem Hintergrund die Stoßrichtung des vorliegenden Referentenentwurfs. Die angekündigte Reform des Rettungsdienstes bleibt darin jedoch vollständig unberücksichtigt. Hier besteht dringender Ergänzungsbedarf noch vor der Kabinettsbefassung, die nach derzeitigem Stand am 17. Juli 2024 erfolgen soll.

Die vollständige Stellungnahme ist der Fachinformation als Anlage beigefügt.

Information zusammengestellt von Luca Torzilli, Paritätischer Gesamtverband, 
Referent für Gesundheit, Prävention, Rehabilitation und Bevölkerungsschutz gesundheit@paritaet.org

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Mitgliederangelegenheiten Recht Gesundheit Thu, 27 Jun 2024 15:39:26 +0200
AVB/AVB II werden zum 31. Dezember 2024 eingefroren https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=27&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29522&cHash=3b1235410a4fb5f9ec83cec09a5fab11

]]> Wir erinnern noch einmal daran, dass die vom Paritätischen Gesamtverband in Kooperation mit den Landesverbänden herausgegebenen Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB und AVB II) mit Wirkung zum 31. Dezember 2024 eingefroren werden. Das bedeutet, dass die AVB/AVB II über diesen Zeitpunkt hinaus nicht mehr weiterentwickelt werden. Es wird keine aktualisierten Fassungen mehr geben.

Einrichtungen, die unsere AVB oder AVB II anwenden, ist daher noch einmal dringend zu empfehlen, dass sie sich neu orientieren, welche Vertragswerke und Vergütungsmodelle sie in Bezug auf ihre Mitarbeiter*innen in Zukunft anwenden wollen. Auf das sich stetig erweiternde Tarifangebot der Paritätischen Arbeitgeberverbände PATT und PTG haben wir bereits hingewiesen.
Der Paritätische Tarifgemeinschaft e.V. – Arbeitgeberverband Paritätische Tarifgemeinschaft e.V. (paritaet-ptg.de)

In Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen bietet der PATT Rahmen-, Vergütungs-, Ausbildungs- und weitere Tarifverträge an. In Baden-Württemberg, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt gelten inzwischen, neben einem Bundesmanteltarifvertrag, von der PTG abgeschlossene Entgelttarifverträge sowie weitere PTG-Tarifwerke. Auch in den verbliebenen Bundesländern gibt es vielfach schon Bestrebungen zum Abschluss Paritätischer Tarifverträge. Interessierte AVB-Anwender können über ihre Landesverbände den Stand der Dinge erfragen.

Außerdem hat der Gesamtverband vor allem für kleinere Einrichtungen Basis-Arbeitsvertragsmuster entwickelt, die Paritätische Mitglieder über ihre Landesverbände beziehen können.  

 Dr. Ingo Vollgraf, Paritätischer Gesamtverband, Berlin
 zivilrecht@paritaet.org

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Mitgliederangelegenheiten Personalwesen Thu, 27 Jun 2024 15:16:18 +0200
Das ESF-Förderprogramm für die Sozialwirtschaft „rückenwind3" wird durch einen Schwerpunkt zur Ökologie ergänzt https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=27&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29520&cHash=9bfedc86d70312f8bee7e6dd8d05486d

]]> Vom 01. Juli bis 30. August 2024 läuft der 5. Förderaufruf für das ESF Plus-Programm „rückenwind3 für Vielfalt, Wandel und Zukunftsfähigkeit in der Sozialwirtschaft“ in der ESF Plus-Förderperiode 2021-2027. 

Das ESF Plus-Programm rückenwind3 zielt auf die Fachkräftesicherung in sozialen Berufsfeldern, mit besonderem Fokus auf die Herausforderungen des demografischen und digitalen Wandels. Handlungsansatz des Programms ist die Anpassung von Strukturen und Kulturen in Organisationen und Unternehmen der gemeinnützigen Sozialwirtschaft, in Verbindung mit der Etablierung flexibler und zielgruppenspezifischer Angebote zur Kompetenzanpassung für die Beschäftigten.

Die Projekte sind in einem der fünf folgenden Handlungsfelder tätig:

  • Entwicklung und Erprobung moderner Arbeitsmodelle und -organisation im Kontext einer sich wandelnden Arbeitswelt in sozialen Berufs- und Arbeitsfeldern
  • Verbesserung der Chancengleichheit durch analoge und digitale Qualifizierung sowie Schaffung einer inklusiven Arbeitsumgebung
  • Maßnahmen zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen beim Umgang mit neuen Arbeitsplatztechnologien
  • Anwendung analoger und digitaler Strategien zur Personalgewinnung und Personalbindung, u.a. mit Hilfe online-gestützter Angebote und digitaler Kommunikationsformate
  • Begleitung und Qualifizierung von Beschäftigten und Weiterentwicklung der Führungs- und Unternehmenskultur

Ab dem 1. Juli 2024 werden diese Handlungsfelder durch die thematische Schwerpunktsetzung „Ökologische Nachhaltigkeit und grüne Kompetenzen“ ergänzt.

Weitere Informationen unter: https://www.esf.de/portal/DE/ESF-Plus-2021-2027/Foerderprogramme/bmas/rueckenwind_3.html

Rückfragen richten Sie bitte direkt an regiestelle@bag-wohlfahrt.de

Quelle: Die Bundesregierung

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Arbeit und Beschäftigung Thu, 27 Jun 2024 14:47:50 +0200
"Stand by me" = #ZamGehtWas https://www.paritaet-bayern.de//startseite/themen/detailansicht/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=27&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29521&cHash=f0cb9a731cf08d1cf8497e84d3a43e82

]]> ]]> 100 Jahre Paritätischer in Bayern: am 7. Juni veranstaltete der Paritätische in Bayern anlässlich des Jubiläums sein großes Mitarbeiter*innenfest in München. Rund 700 Kolleg*innen aus ganz Bayern feierten zusammen mit einem bunten Rahmenprogramm bis tief in die Nacht.

Einer der Programmpunkte des Abends im Augustiner-Keller war der - in München bekannte, beliebte und erfolgreiche - „Go Sing Choir“ von Jens Junker und Ian Chapman, die seit 2017 regelmäßig Freunde und Fremde an öffentlichen Plätzen zum gemeinsamen Singen bringen.

Nach Anmeldung konnte jede*r Mitarbeiter*in mit Spaß am Singen teilnehmen, egal ob mit oder ohne Notenkenntnisse. Chorleiter Jens und sein Gitarrist Ian stellten sich der Herausforderung, aus diesem neugierigen und bunten Kolleg*innenkreis einen mehrstimmigen Chor – ohne Noten! – auf die Beine zu stellen, zum Song von Ben E. King „Stand by me“.

Und nach nur zwei Stunden proben war es tatsächlich geschafft! Getreu dem Text „I won´t be afraid just as long as you stand by me“ präsentierte ein stolzer paritätischer Chor zum Auftakt des Festes sein Werk – ein wunderbarer und unvergesslicher Gänsehaut-Moment für alle!

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Themen Pari100 Thu, 27 Jun 2024 14:14:00 +0200
Förderung neuer Maßnahmen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=25&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29497&cHash=f47e55f41408d2a0d37afa4c4a61bad3

]]> Die Förderrichtlinie des bayerischen Sozialministeriums zu „Selbstbestimmt Leben im Alter“ wurde aktualisiert. Zweck der Förderung ist die Umsetzung neuer Konzepte für ein selbstbestimmtes Leben zu Hause, aber auch für ein Leben wie zu Hause. Die meisten älteren Menschen möchten ihr Leben auch im Fall von Hilfebedürftigkeit zu Hause verbringen. Ambulante Wohn- und Betreuungsformen oder flexible Assistenzleistungen ermöglichen dies.

Förderfähig sind Maßnahmen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter wie

  • seniorengerechte Quartierskonzepte,
  • von bürgerschaftlichem Engagement getragene Nachbarschaftshilfen,
  • Wohnberatungsstellen,
  • gemeinschaftsorientierte Wohnformen im Alter,
  • sonstige innovative ambulante Konzepte mit Modellcharakter für ein selbstbestimmtes Leben im Alter

Der Förderhöchstbetrag reicht je nach Unterstützungs-/Wohnform von 10.000 Euro bis 80.000 Euro.

Änderungen beim Förderzweck:

  • Statt „Konzepte“ werden die Förderprojekte nun „Maßnahmen“ genannt.
  • Neu erwähnt werden als Förderziel „seniorengerechte Strukturen in den Kommunen“
  • Ambulante „Betreuungsformen“ dagegen werden nicht mehr genannt, sondern nur noch ambulante „Wohnformen“

Bisher war die Förderung auf einen Umfang von maximal einer halben Personalstelle begrenzt. Nun kann eine ganze Stelle beantragt werden, wenn seniorengerechte Quartierskonzepte in zwei Quartieren oder Gemeinden beantragt werden.

Es wurden Unterstützungsmöglichkeiten für finanzschwache Gemeinden aufgenommen:

  • Diese müssen bei der Entwicklung „seniorengerechter Quartierskonzepte“ nicht den Nachhaltigkeitsaspekt darlegen. (Ziffer 4.a))
  • Sie können eine Anschlussförderung beantragen (gilt auch für derzeit geförderte Projekte). (Ziffer 5.3.3)

Weitere Informationen unter:

https://www.stmas.bayern.de/senioren/recht/index.php

Die Förderrichtlinie ist zu finden unter:

https://www.verkuendung-bayern.de/files/baymbl/2024/255/baymbl-2024-255.pdf

 

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales

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Fachbereich Ältere Menschen Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Ältere Menschen Soziale Teilhabe und Armut Tue, 25 Jun 2024 15:36:41 +0200
#ZamGehtWas: Vereint in Vielfalt https://www.paritaet-bayern.de//startseite/themen/detailansicht/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=25&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29496&cHash=3278d4f2c538da3c648e18f493500685

]]> ]]> Im Januar wurde über das Motto des diesjährigen CSD entschieden: Vereint in Vielfalt - gemeinsam gegen Rechts! Leider ist das Motto weiterhin hochaktuell: Der Rechtsruck in Deutschland und in Europa ist nicht mehr zu übersehen und nicht mehr weg zureden.

Tatsächlich schlagen sich rechte Hetze gegen LGBTIQ* sowie Trans*- und Homophobie längst auch in der Gewaltstatistik nieder. So wurden bei unserer Mitgliedsorganisation Strong!, der LGBTIQ*-Fachstelle gegen Diskriminierung und Gewalt in Bayern, 2023 insgesamt 230 Vorfälle gemeldet - das sind 71 mehr als im Vorjahr. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein...

Umso wichtiger ist es, gemeinsam Gesicht zu zeigen und fest an der Seite derjenigen Menschen zu stehen, die Ziel rechter Hetze und Propaganda sind! Bei der CSD-PolitParade in München am 22. Juni waren wir deshalb gemeinsam mit unseren Töchtern Frauenhilfe München und Sozialpsychiatrisches Zentrum und vielen Mitgliedsorganisationen dabei. Wir sagen "Danke" an alle, die gemeinsam mit uns gefeiert, getanzt und fröhlich für Vielfalt, Offenheit und Toleranz demonstriert haben!

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Themen Pari100 Queer Zivilgesellschaft und Demokratie Tue, 25 Jun 2024 15:26:51 +0200
Förderung der Schaffung von Wohnraum für Beschäftigte in der Pflege oder in Kitas https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=25&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29495&cHash=fabc3cf4d81bda7f9c565c1ca62401f0

]]> Der Freistaat Bayern fördert private und öffentliche Bauträger, die Wohnraum für Beschäftigte der Daseinsvorsorge schaffen, z. B. im Gesundheits-, Pflege- und Sicherheitsbereich, aber auch von Rettungsdiensten, Kitas und des öffentlichen Nahverkehrs.

Was wird gefördert?

Die Programme der Bayerischen Wohnraumförderung unterstützen den Bau und Erwerb von bezahlbarem Wohnraum für Pflegekräfte und andere Beschäftigte der Daseinsvorsorge mit niedrigen und mittleren Einkommen sowie für Auszubildende insbesondere der Pflegeberufe.

Weitere Informationen in untenstehendem Flyer und unter

https://www.stmb.bayern.de/wohnen/foerderung/mietwohnungen/infos3/index.php

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr

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Fachbereich Ältere Menschen Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Kinder und Jugend Pflege Tue, 25 Jun 2024 14:55:27 +0200
Kiss Mittelfranken startet mit kiss.blog! https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=24&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29492&cHash=b6b2999041f20d60226cff66555ebcee

]]> ]]> Unter dem Link: https://kiss-blog.de ist der Blog ab sofort zu erreichen. Beiträge sind jederzeit gerne willkommen!

Kontakt:

Kiss Mittelfranken

tel. 0911 / 234 9449

 

 

 

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Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement Region Mittelfranken Selbsthilfe Zivilgesellschaft und Demokratie Mon, 24 Jun 2024 11:09:23 +0200
Petition "Gewalthilfegesetz für alle Frauen - JETZT!" https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=24&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29491&cHash=8b510f6d93830ad20d298f35f14e52bb

]]> ]]> Unterzeichnen unter folgendem Link: https://innn.it/geldoderleben

Kontakt:

Barbara Grill, Frauenhaus Nbg

tel. 0911 / 239 82 99 - 11

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Fachbereich Frauen / Geschlechterpolitik / LGBTIQ Region Mittelfranken Frauen und Mädchen Mon, 24 Jun 2024 10:50:25 +0200
Bundeshaushalt: Paritätischer warnt mit breitem Bündnis vor sozialen Kürzungen https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=21&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29490&cHash=b1045b30ea32fe535d6da8b4586b7317

]]> Ein Bündnis aus Sozial- und Wohlfahrtsverbänden sowie Campact und der Gewerkschaft Ver.di warnt in einem gemeinsamen Papier eindringlich vor den negativen Folgen drohender Kürzungen im Bundeshaushalt 2025. Die Unterzeichnenden, zu denen auch der Paritätische Gesamtverband gehört, weisen auf den Zusammenhang zwischen einem intakten Sozialstaat und dem gesellschaftlichen Zusammenhalt hin.

“In Zeiten des Erstarkens rechter Kräfte und Parteien wirken Sozialkürzungen wie ein Brandbeschleuniger”, erklärte Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbandes. Von sozialer Infrastruktur über Gesundheitsversorgung bis hin zur Wohnraumversorgung sehe er bereits jetzt überall eklatante Versorgungslücken. “Die alarmierenden Umfrageergebnisse für die extrem rechten Parteien zeigen jetzt bereits, dass die Falschen vom Sozialabbau der letzten Jahrzehnte profitieren”, so Rosenbrock weiter.

Die gesamte Wohlfahrt ist bereits finanziell am Anschlag. Wie eine Umfrage der BAGFW unter Mitarbeiter*innen am Mittwoch ergab, mussten bereits zwei Drittel der Einrichtungen und Organisationen der Freien Wohlfahrtspflege in den letzten beiden Jahren Angebote verknappen oder ganz einstellen. Dieser gefährliche Trend droht sich nun fortzusetzen.

Prof. Dr. Rosenbrock fordert die Ampel-Koalition auf, nicht nur auf die angedrohten Kürzungen zu verzichten, sondern substantiell in soziale und gesundheitliche Infrastruktur zu investieren. “Angst vor dem sozialen Abstieg macht anfällig für die einfachen Lösungen und zur Abwertung marginalisierter Gruppen, die es angeblich besser haben. Das ist nicht bei allen Menschen so, aber bei viel zu vielen. Diese Zeitbombe muss entschärft werden.” Die Lösung wäre also nicht weniger, sondern deutlich mehr Ausgaben in die soziale Sicherheit und soziale Infrastruktur.

Neben dem Paritätischen Gesamtverband unterstützen die Gewerkschaft Ver.di, die Arbeiterwohlfahrt AWO, das DRK, der Sozialverband Deutschland SoVD, die Diakonie, die VdK Deutschland, die Volkssolidarität und Campact das Positionspapier. Die Forderungen finden Sie im Anhang.

Rückfragen bitte telefonisch an 030 24 636-339

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Presse Soziale Teilhabe und Armut Zivilgesellschaft und Demokratie Fri, 21 Jun 2024 12:22:41 +0200
Förderprogramm „initiativ!“ für gesellschaftliches Engagement – jenseits von Rechtsform und Gemeinnützigkeit https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=21&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29489&cHash=3d60d422c0d240e4751af8209c30a27d

]]> Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) fördert mit „Initiativ!“ gesellschaftliches Engagement. Das Programm richtet sich an Organisationen, die den formalen Status der Gemeinnützigkeit (noch) nicht haben sowie an nicht rechtsfähige Initiativen. Es fördert gesellschaftliches Engagement mit bis zu 500 Euro, in Ausnahmefällen sogar bis zu 1000 Euro.

Das Programm „initiativ!“ fokussiert gemeinwohlorientierte Projekte, die das Engagement und die Beteiligung in der Gesellschaft stärken. Gefördert werden Projekte in den folgenden Schwerpunkten:

1. Fit für die Zukunft: Strukturen stärken!

  • Ziel ist es, bestehende Strukturen zu verbessern und nachhaltiger zu gestalten, um die Zukunftsfähigkeit der Organisation oder Initiative zu sichern.

2. Engagierte gewinnen und binden: Mitmachmöglichkeiten für alle

  • Neue und inklusive Möglichkeiten schaffen, um Freiwillige zu gewinnen und langfristig zu binden.

3. Ab ins Rampenlicht: Den Wert des Engagements zeigen

  • Das Engagement in Szene setzen und die Bedeutung und den Wert der Arbeit für die Gesellschaft sichtbar machen.

Anträge können ab dem 24. Juni 2024 gestellt werden. Antragsschluss ist der 30. September 2024.

Weitere Informationen unter:

https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/foerderung/initiativ/

Die Projekte, die einen Zuschlag beim Förderprogramm „initiativ!“ bekommen, können in der Regel nach acht Wochen beginnen und müssen bis zum 31. Dezember 2024 beendet sein.

Antragsberechtigt sind Initiativen und nicht gemeinnützige Organisationen, die ein gemeinwohlorientiertes Projekt durchführen. Initiativen müssen eine Privatperson benennen, die für die zweckgerechte Verwendung der Förderung haftet. Anerkannte gemeinnützige Organisationen (i. S. d. §§ 51 ff. Abgabenordnung (AO)) sind in diesem Förderprogramm nicht antragsberechtigt. Für sie stehen andere Programme der DSEE zur Verfügung.

Quelle: Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE)

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Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Zivilgesellschaft und Demokratie Fri, 21 Jun 2024 11:41:05 +0200
Angebote von Wohlfahrtsverbänden mussten vielfach schon eingeschränkt oder ganz eingestellt werden https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=19&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29487&cHash=3e74505b13a146bab229c8fc3c5c05f0

]]> Vor dem Hintergrund drohender Kürzungen im Bundeshaushalt warnen die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege vor einer gefährlichen Abwärtsspirale, in der immer mehr Angebote der Sozialen Arbeit eingestellt werden müssten. Menschen in schwierigen Lebenssituationen und Notlagen zu helfen, wird für die Einrichtungen und Dienste der Freien Wohlfahrtspflege angesichts massiver Kostensteigerungen und sinkender Haushaltsmittel immer schwieriger. Die Spitzen von Arbeiterwohlfahrt Bundesverband (AWO), Deutschem Caritasverband (DCV), dem Paritätischen Gesamtverband, Deutschem Roten Kreuz (DRK), der Diakonie Deutschland und der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) fordern eine Trendwende bei der Finanzierung der Sozialen Arbeit. Sie sehen bei weiteren Kürzungen den sozialen Frieden in Deutschland gefährdet.

In den heute vorgelegten Ergebnissen der Umfrage zur finanziellen Lage der Einrichtungen und Dienste der Freien Wohlfahrtspflege wird ein teilweise pessimistisches Stimmungsbild von der Zukunft der Sozialen Arbeit in Deutschland deutlich.

Dies sind die wichtigsten Ergebnisse:

  • Knapp zwei Drittel der Einrichtungen und Organisationen der Freien Wohlfahrtspflege mussten aufgrund finanzieller Schwierigkeiten in den vergangenen beiden Jahren ihre Angebote einschränken oder ganz einstellen. 63,8 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Angebote und Leistungen einschränken mussten. Bei 14,7 Prozent der Befragten führte dies sogar dazu, dass Angebote und Leistungen gänzlich eingestellt werden mussten.
  • Mehr als drei Viertel der Befragten rechnen damit, ihre Angebote auch 2025 weiter zurückfahren zu müssen. 75,6 Prozent der Befragten erwarten, dass sie 2025 weitere Angebote und Leistungen zurückfahren müssen. Dabei gaben 22 Prozent an, dass Angebote und Leistungen ganz wegfallen könnten.
  • Mehr als 70 Prozent der Einrichtungen und Organisation befürchten, dass sich die Reduzierung der Angebote negativ auf demokratisches Engagement vor Ort auswirken wird. Vielfach sind die Einrichtungen und Organisationen der Freien Wohlfahrtspflege in ihren Quartieren, Städten und Regionen Ankerpunkte für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement. 70,5 Prozent der Befragten sind sich sicher oder befürchten, dass dieses Engagement durch den Wegfall ihrer Angebote und Leistungen ebenfalls zurückgehen wird.

BAGFW-Präsident Michael Groß (Arbeiterwohlfahrt Bundesverband): „Unsere Umfrage zeigt: Die Sparpolitik des Finanzministers ist eine ernste Bedrohung für die soziale Infrastruktur in unserem Land. Statt auf Kosten der Menschen und ihrer Zukunft zu sparen, muss die Bundesregierung umsteuern und in Zusammenhalt investieren!“

Eva Maria Welskop-Deffaa, Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes (DCV): „Kitas und Sozialstationen, Schuldnerberatungsstellen und Familienzentren – mit diesen Angeboten spannt die Freie Wohlfahrtspflege im sozialen Nahraum ein Netz, das trägt. Es trägt Menschen, die von Schicksalsschlägen gebeutelt sind, die arm sind, krank oder einsam. Einsparungen in Stadt, Land und Bund reißen Löcher in dieses Netz. Da wo die Kürzungen digitale Angebote wie die Online-Beratung betreffen, werden neben der analogen Nachbarschaft auch virtuelle Begegnungsräume zerstört.“

Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbandes: „Ungleichheit und Armut gefährden die Grundlagen sozialer und politischer Teilhabe. Das Abhängen ganzer Regionen und Stadtteile sowie die massenhafte Ausgrenzung von Menschen dürfen wir uns nicht länger leisten. Mit dem Bundeshaushalt 2025 muss die Bundesregierung ein Signal gegen Verdrossenheit und Resignation setzen - für soziale Rechte und gemeinnützige Angebote, für alle und vor Ort.“

Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK): „Eine starke Gesellschaft lebt von aktiven Bürgerinnen und Bürgern, die im Sinne des Gemeinwohls mitgestalten. Wenn soziale Angebote beispielsweise in der Alten-, Kinder- und Jugendhilfe wegfallen, fallen auch Orte des ehrenamtlichen Engagements und damit des gesellschaftlichen Zusammenhalts weg. Um dem Auseinanderdriften unserer Gesellschaft entgegenzuwirken, muss dringend in den sozialen Sektor investiert und das Ehrenamt gestärkt werden. Schließlich ist das Ehrenamt das Rückgrat unserer Gesellschaft. Daran zu sparen wäre fatal.“

Rüdiger Schuch, Präsident der Diakonie Deutschland: „Die Gestaltung des Bundeshaushalts wirkt sich auf das Vertrauen der Menschen in die Demokratie aus. Weitere Kürzungen bei sozialpolitischen Leistungen und bei der Förderung von Freiwilligem Engagement im Bundeshaushalt 2025 sind demokratiegefährdend und nicht akzeptabel. Wer stattdessen die soziale Arbeit in den Wohlfahrtsverbänden stärkt und in den Sozialstaat investiert, sichert die Demokratie und unterstützt konkret den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Abraham Lehrer, Präsident der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST): „Mit den Krisen der vergangenen Jahre haben die Bedarfe im Bereich Integration und Migration stark zugenommen. Die zivilgesellschaftlichen Beratungsstrukturen sind diesen Herausforderungen erfolgreich entgegengetreten. Aus der Erfahrung der Integration jüdischer Kontingentflüchtlinge wissen wir: Die Unterstützung und Befähigung gesellschaftlicher Teilhabe ist eine Langzeitaufgabe und erfordert verlässliche Strukturen. Unzureichende Beratungsstrukturen können gesellschaftliche Spaltung bedeuten und antidemokratische Ressentiments befeuern.“

Eine Zusammenfassung der Umfrageergebnisse befindet sich hier auf der Webseite der BAGFW.

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Presse Soziale Teilhabe und Armut Zivilgesellschaft und Demokratie Wed, 19 Jun 2024 15:43:00 +0200
Kostenfreies Beratungsprogramm zu Begegnung und Zusammenhalt https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=18&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29475&cHash=e2a86442f5906fa2dcac2c07f981a4b3

]]> More in Common Deutschland ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts einsetzt.

Das Werkstattprogramm von More in Common richtet sich an etablierte und junge zivilgesellschaftliche Vereine, Initiativen, Bewegungen und Verbände aus Land und Stadt, die zu Begegnung an Alltagsorten arbeiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Organisation schon lange in dem Bereich tätig ist und ihre Arbeit neu aufstellen, ein neues Projekt an einem (neuen) Alltagsort initiieren oder erst mit More in Common eine Idee entwickeln möchte.

Ziel des Programms ist es, mit unterschiedlichen Organisationen konkrete Begegnungsprojekte an einem Alltagsort weiter- oder neu zu entwickeln. Im Fokus stehen Menschen, die aktuell schlechter für zivilgesellschaftliche und politische Arbeit erreichbar sind.

Aufgrund der Förderung durch verschiedene Stiftungen kann das Angebot gemeinwohlorientierten Organisationen kostenfrei angeboten werden.

Bewerben können sich Gemeinwohlorientierte Organisationen (gemeinnützige Vereine, Initiativen, Wohlfahrtsverbände, Genossenschaften, Sozialunternehmen, usw.) und Betreiber von Alltagsorten aus ganz Deutschland.

Die aktuelle Bewerbungsphase läuft vom 17. Juni bis 28. Juli 2024. Das Programm läuft dann von September 2024 bis März 2025.  Die Online-Bewerbung dauert ca. 15min.

Weitere Informationen und Online-Bewerbung unter

https://www.moreincommon.de/werkstatt/programm/

 

Quelle: More in Common e.V.

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Zivilgesellschaft und Demokratie Tue, 18 Jun 2024 16:06:27 +0200
Rechtliche Rahmenbedingungen der politischen Betätigung von gemeinnützigen Organisationen https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=14&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29460&cHash=ccd954af41fc353115d5b7e4cef7b765

]]> Der Verbandsrat des Paritätischen Gesamtverbands hat in seiner zurückliegenden Sitzung einen Appell zum Umgang staatlicher Institutionen mit der AfD und rechtsradikalen Netzwerken beschlossen. Den Appell hat der Gesamtverband in seinen Fachinformationen vom 3. Mai 2024 veröffentlicht.

Für die gemeinnützigen Mitgliedsorganisationen im Paritätischen stellen sich in dem Zusammenhang auch Fragen dazu, unter welchen Bedingungen politische Forderungen, insbesondere wenn sie sich gegen eine einzeln Partei richten, gemeinnützigkeitsrechtlich unschädlich sind. Die Gefahr, dass rechtsextreme Organisationen gemeinnützige Initiativen bei den Finanzämtern melden, um Unsicherheit zu schüren und einzuschüchtern, ist nicht von der Hand zu weisen.

Zur Orientierung für Mitgliedsorganisationen des Paritätischen stellt der Gesamtverband deshalb die untenstehende und aktuelle Handreichung zu "Rechtlichen Rahmenbedingungen der politischen Betätigung von gemeinnützigen Organisationen" zur Verfügung. Sie enthält in übersichtlicher und prägnanter Form Ausführungen und Empfehlungen zu Rechtslage.

Rechtsextreme und andere extremistische Organisationen stellen sich häufig als Opfer gegen sie gerichteter Kampagnen dar, obwohl regelmäßig sie es sind, von denen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und den Werten des Paritätischen widersprechende Aktivitäten ausgehen. Der Paritätische hat eigene, an den Interessen seiner Mitgliedsorganisationen und an seinem gesellschaftspolitischem Gestaltungsanspruch orientierte Ziele, die einen sichtbaren und vielfältigen Gegenentwurf zu den Forderungen gerade der Rechtsextremisten bieten. Diese Ziele stehen im Vordergrund unseres Handelns. Sie möchten wir besonders herausstellen.

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Mitgliederangelegenheiten Zivilgesellschaft und Demokratie Fri, 14 Jun 2024 15:13:09 +0200
Pflanzwettbewerb der Stiftung für Mensch und Umwelt: „Deutschland summt!“ https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=14&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29459&cHash=1f7eb58503cc7a3cd37c67cc15dbf8bb

]]> Um die Wette gärtnern beim bundesweiten Deutschland summt!-Pflanzwettbewerb – für Wildbienen & Co. Die Stiftung möchte gemeinsam mit vielen Interessierten jede Menge Hektar für die heimische Artenvielfalt schaffen und zu spannenden Aktionen inspirieren. Egal ob im Privat-, Firmen- oder Kitagarten – für jede Fläche gibt's die passende Kategorie. Hauptsache es entstehen naturnahe Blühoasen.

Es winken Preise zwischen 100 Euro und 400 Euro.

Mitmachen kann man bis 31. Juli 2024. Kurzbeschreibung und Vorher-Nachher-Fotos auf der Wettbewerbsplattform hochladen.

Weitere Informationen unter:

https://wir-tun-was-fuer-bienen.de/home.html

Quelle: Stiftung für Mensch und Umwelt

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Klimaschutz Fri, 14 Jun 2024 11:31:31 +0200
Deutscher Nachbarschaftspreis 2024: Engagierte Nachbarschaftsprojekte gesucht! https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=13&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29455&cHash=f8e274bb29edba3372cfdbde116fff9f

]]> Auch in diesem Jahr ist die nebenan.de Stiftung auf der Suche nach Projekten und Initiativen, die sich für lebendige und lebenswerte Nachbarschaften einsetzen und das gesellschaftliche Miteinander stärken.

Bis zum 18. Juli 2024 können sich nachbarschaftliche Initiativen und Projekte aus ganz Deutschland bewerben und bis zu 5.000 Euro gewinnen. 

Von inklusiver Nachbarschaftshilfe über Nachbar*innen, die ihr Viertel verschönern, bis hin zu Begegnungsprojekten zwischen älteren und jüngeren Menschen – der Deutsche Nachbarschaftspreis sucht nachbarschaftliches Engagement aus allen Lebensbereichen!

Mitmachen können Nachbarschaftsvereine, Stadtteilzentren, gemeinnützige Organisationen, Sozialunternehmen sowie engagierte Gruppen oder lose Zusammenschlüsse von engagierten Nachbarn.

Mehr Informationen zum Deutschen Nachbarschaftspreis unter:

https://www.nachbarschaftspreis.de/

Quelle: nebenan.de Stiftung gGmbH

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Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Zivilgesellschaft und Demokratie Thu, 13 Jun 2024 16:53:14 +0200
Aktion Mensch fördert digitale Barrierefreiheit https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=13&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29454&cHash=426cdad3d0b340c8e951814a7cbfe8f0

]]> Digitale Medien sind für alle da, können aber nicht von allen genutzt werden. Digitale Barrierefreiheit bedeutet, dass Menschen mit Behinderungen das Internet nutzen können, also wahrnehmen, verstehen, navigieren und interagieren können.

Der Anbieter Eye-Able bietet ein Tool zur Herstellung einer WCAG Konformität für Websites und Online Dokumente an. Mit dieser Assistenztechnologie können vor allem für Menschen mit visuellen Einschränkungen unterstützt werden. Die Einführung des Tools kann über die Aktion Mensch gefördert werden

500 Anträge können im Rahmen einer ersten Testphase über die Mikroförderung auf den Weg gebracht werden. 

Ist die Zielmarke von 500 Anträgen erreicht, soll eine entsprechende Evaluation erfolgen, ob und wie das Tool in der Praxis genutzt wird.

Quelle: Aktion Mensch und Eye-Able

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Thu, 13 Jun 2024 16:30:52 +0200
Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=13&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29457&cHash=d424ec2b5b0dee64835ea317f60acf5f

]]> Laut aktueller Bundeskriminalamtsstatistik 2023 ist die Zahl der Partnerschaftsgewalt gegenüber 2022 bundesweit um 6,4 Prozent gestiegen. Der Anteil der betroffenen Frauen liegt bei 80 Prozent. Laut Istanbul-Konvention fehlen bundesweit ca. 14.000 Plätze in Frauenhäusern, in Bayern sind es circa 2.600. Ein bundesweites Gewalthilfegesetz soll nun das Recht auf Schutz und Beratung für von Gewalt betroffenen Frauen und ihre Kinder verbindlich regeln und den Ausbau der Frauenhausplätze und Beratungsangebote sowie die Täterarbeit fördern. Ein bundeseinheitlicher Rechtsrahmen soll zudem die Frauenhausfinanzierung sichern. Der Gesetzentwurf steht auf der Agenda der diesjährigen Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenminister*innen und -senator*innen (GFMK) der Länder, die am 13./14. Juni 2024 in Ludwigsburg tagt. Die paritätischen Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz und die Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser (ZIF) fordern die Umsetzung eines Gewalthilfegesetzes und appellieren an Bund und Länder, trotz angespannter Haushaltslage ihrem Schutzauftrag nachzukommen und einen Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe mit einem einheitlichen Finanzierungsrahmen einzuführen.

Uta-Micaela Dürig, Vorständin Sozialpolitik des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg:
„Die alarmierende Zahl an Gewalt gegen Frauen in der Partnerschaft aus der neuen Bundeskriminalstatistik 2023 trifft auf ein lückenhaftes und unterfinanziertes Hilfesystem. Frauen müssen in gewaltbelasteten Partnerschaften ausharren, weil in den Frauenhäusern kein Platz frei ist. Außerdem sind Aufnahmen manchmal nicht möglich, weil die Finanzierungsgrundlage auf Sozialleistungen beruht, worauf nicht jede Frau einen Anspruch hat.  Ein eklatanter Missstand, der seit vielen Jahren in allen Bundesländern beklagt wird. Schutz wird nicht gewährleistet, die Unterversorgung kostet Frauenleben und zerstört das Leben der immer mitbetroffenen Kinder. Nach einer aktuellen Kostenstudie (2022) lebten von rund einer Million akut gewaltbetroffener Frauen nur rund 14.000 in einem Frauenhaus und nur 14 Prozent erhielten Hilfe in einer Fachberatungsstelle. Bereits vor vielen Jahren wurde ein entschlossener Ausbau an Fachberatungsstellen gefordert. Doch befristete Modellprojekte oder Anpassungen der Fördersummen schaffen kein solides, verlässliches Hilfesystem. Der Streiterei um die Zuständigkeit für Ausbau und Finanzierung des Hilfesystems muss jetzt ein Ende bereitet werden. Gewaltschutz braucht ein Bundesgesetz, das verbindlich für alle Länder Vorgaben zur Vorhaltung eines bedarfsgerechten Hilfesystems macht.“

Maria Mayer, Referentin für Frauen/Geschlechterpolitik/LGBTIQ, Paritätischer Wohlfahrtsverband Bayern:
„In Bayern stehen 13,4 Millionen Einwohner*innen 35 staatlich und 4 nicht staatlich geförderte Beratungsstellen zur Verfügung. Es gibt jedoch einen großen Unterschied von Kommune zu Kommune, wie viele Mitarbeiterinnen in den Fachberatungsstellen finanziert sind und zu welcher Form von Gewalt beraten wird (Partnerschaftsgewalt, sexualisierte Gewalt, gegen Frauen oder gegen Kinder). So gibt es spezialisierte Angebote gegen sexualisierte Gewalt oft nur in Großstädten und nicht flächendeckend, wie auch der GREVIO-Bericht 2022 kritisierte. In Bayern gibt es beispielsweise in ganz Unterfranken nur drei Beratungsstellen und in Niederbayern zwei Beratungsstellen mit einer Außenstelle. Wir fordern eine bundesweite Verpflichtung über das Gewalthilfegesetz, die festlegt, dass in allen Kommunen wohnortnahe, niedrigschwellige Beratung vorgehalten werden muss, mit ausreichend personeller Ausstattung, die dafür sorgt, dass keine Wartelisten entstehen, und somit ein Recht auf Beratung für alle schafft.“

Ingeborg Heindl, Autonomes Frauenhaus Regensburg:
„Eine 2016 durchgeführte Bedarfsanalyse in Bayern kam zu dem Ergebnis, dass mindestens so viele Frauen abgewiesen werden, wie die Anzahl der Frauen die aufgenommen werden. Vor allem in den Städten und Ballungsräumen ist die Situation extrem. 2023 konnten z.B. im Frauenhaus Regensburg 133 Frauen aufgrund fehlender Plätze nicht aufgenommen werden. Eine untragbare Situation für die Gewaltbetroffenen und mitunter eine lebensgefährliche, wenn Frauen mit ihren Kindern durch mangelnde Plätze einer weiteren Gefährdungssituation zu Hause ausgesetzt sind. Keinen Frauenhausplatz zu finden nimmt den Frauen jede Möglichkeit der Entscheidung. Das darf nicht sein! Wichtig ist, dass Frauen, die Gewalt erleben, selbst bestimmen können, wo sie Schutz in einem Frauenhaus finden und wie weit dieser Schutz von ihrem Wohnort entfernt liegen muss. Für viele Frauen bleibt die Nähe wichtig – für viele ist eine weite Entfernung überlebenswichtig. Mit einem Gewalthilfegesetz können die bisher fehlenden zentralen und strategischen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Ja Gewaltschutz kostest Geld – und rettet Leben!“

Arezoo Shoaleh, Pädagogische Leitung, Frauen für Frauen Ludwigsburg e.V.:
„Der Schutz von Frauen und Kindern vor Partnerschaftsgewalt ist in jedem Bundesland unterschiedlich geregelt. Es gibt keine gesetzliche Grundlage, die den Ausbau und die Finanzierung in der Bundesrepublik einheitlich regelt. Es ist den Ländern und Kommunen überlassen, das Hilfesystem aufzustellen und das gelingt nicht. Seit Jahrzehnten beklagen Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen die Missstände - zu wenig und zu schlecht finanziert. Die Kommunalisierung in Baden-Württemberg führte dazu, dass Frauenhausaufenthalte fast vollständig über Tagessätze finanziert werden, die mit durchschnittlich 60 Euro relativ hoch angesetzt sind. Bleiben Frauen mehrere Monate im Frauenhaus gibt es bei der Kostenübernahme häufig Streit. Sozialberichte werden gefordert, die die Notwendigkeit des weiteren Frauenhausaufenthaltes begründen. Manche Sozialämter kürzen die Tagessätze nach einem gewissen Zeitraum, andere schlagen als Alternative einen Platz in der Wohnungsnotfallhilfe vor. Finanzierungsausfälle und der Gang vors Sozialgericht kennt jedes Frauenhaus in Baden-Württemberg. Baden-Württemberg ist deshalb in besonderer Weise auf ein Gewalthilfegesetz angewiesen, das einen bundeseinheitlichen Rahmen für eine sichere Finanzierung für einen Frauenhausaufenthalt regelt.“

Sylvia Haller, Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser Bundesverband, Heidelberg
„Seit es Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen gibt, ist deren Finanzierung unzureichend und nicht bundeseinheitlich geregelt. Dabei retten Frauenhäuser und Fachberatungsstellen Leben. Durch einzelfallbezogene Finanzierungsmodelle der Frauenhäuser müssen Gewaltbetroffene aber noch immer in einer absoluten Notsituation für die Finanzierung ihres Schutzes selbst sorgen. Für viele wird dadurch der Platz in einem Frauenhaus unbezahlbar – besonders dann, wenn kein Anspruch auf Sozialleistungen besteht. Dies betrifft z.B. Student*innen, Rentner*innen, Frauen mit prekärem Aufenthaltsstatus oder Erwerbstätige. Der Bedarf an Schutz und Unterstützung besteht genauso für trans*, inter* und nicht-binäre Personen jeden Alters. Auch hier fehlen fast überall bedarfsgerechte Angebote. Der Schutz vor Gewalt ist keine Sozialleistung und auch keine freiwillige Leistung. Der Schutz vor Gewalt ist eine menschenrechtliche Verpflichtung. Daran müssen sich alle staatlichen Ebenen (Bund, Länder und Kommunen) angemessen beteiligen. Die Realisierung eines Gewalthilfegesetzes und somit Schutz und Unterstützung für alle gewaltbetroffenen Frauen und deren Kinder ist jetzt möglich.“

Yvonne Rothenberger, Frauenhaus Donnersbergkreis, Rheinland-Pfalz:
„Die Istanbul- Konvention betont die Bedeutung präventiver Maßnahmen, um Gewalt gegen Frauen zu verhindern und zu bekämpfen und legt Maßnahmen zur Prävention von Gewalt gegen Frauen und Mädchen fest. Prävention ist der nachhaltigste Gewaltschutz den wir leisten können. Was wir heute in evidenzbasierte fachlich informierte Prävention investieren, sparen wir später um ein Vielfaches in den Folgekosten in Gewalt gegen Frauen und Mädchen ein. Es mangelt an finanziellen Ressourcen zur Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt und an notwendiger Infrastruktur zur Unterstützung von Betroffenen. Die Umsetzung der Istanbul Konvention ist von großer Bedeutung, um Gewalt gegen Frauen wirksam zu verhindern.“

Hintergrundinformationen

Frauengewaltschutz in Bayern

In Bayern gibt es 44 Frauenhäuser (41 staatlich gefördert und 3 nicht staatliche geförderte Frauenhäuser), 39 Fachberatungsstellen und Frauennotrufe, die zu häuslicher und/oder sexualisierter Gewalt beraten, 38 Interventionsstellen, die nach Polizeieinsätzen tätig werden und bei den Fachberatungsstellen und Frauenhäusern angesiedelt sind, und 11 Fachstellen für Täterarbeit. Die Personalkosten werden vom Land Bayern und den kommunalen Kostenträgern ko-finanziert, die Sachkosten durch die Kommunen finanziert. Zu jeder Finanzierung müssen die Träger der Frauenhäuser und Fachberatungsstellen mindestens 10 Prozent Eigenfinanzierung leisten, die durch Spenden oder Bußgelder finanziert werden müssen. Die Eigenleistung bringt besonders kleine Vereine oft in Finanzierungsprobleme und schränkt Angebote ein, da die Einstellung neuen Personals die Finanzierung überlasten würde.

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Presse Fachbereich Frauen / Geschlechterpolitik / LGBTIQ Frauen und Mädchen Thu, 13 Jun 2024 08:53:00 +0200
Debatte um Wehrpflicht https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=12&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29453&cHash=b03df205e7ed18f60967a6642db21a74

]]> Dr. Joachim Rock, Abteilungsleiter und designierter Hauptgeschäftsführer: "Das freiwillige soziale Engagement junger Menschen in gemeinnützigen Arbeitsfeldern ist von Haushaltskürzungen bedroht. Dazu darf es nicht kommen. Bevor über neue Pflichtdienste verhandelt wird, ist die Bundesregierung gefordert, ihrer Verantwortung für attraktive Rahmenbedingungen in den bestehenden Diensten gerecht zu werden."

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Presse Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Kinder und Jugend Zivilgesellschaft und Demokratie Wed, 12 Jun 2024 12:32:00 +0200
Ausschreibung „JUGEND erinnert international“ https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=11&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29426&cHash=fef30b61daff727f045d7dbf970e482b

]]> Die Stiftung EVZ "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" fördert Bildungs- und Begegnungsprojekte zu Geschichtsbezügen. Die Projekte sollen zu einer Kultur des Respekts und der gleichberechtigten Verständigung beitragen und ein friedliches Zusammenleben verschiedener Gruppen in Deutschland ermöglichen.

Im Programm JUGEND erinnert international fördert die Stiftung EVZ gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt internationale, historisch-politische Bildungsarbeit: Sie ermöglicht jungen Menschen die kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte. Im Mittelpunkt stehen das transnationale Lernen an historischen Orten der NS-Verfolgung sowie Fragen von europäischen Erinnerungskultur(en).

In der Förderlinie [re]act finding memories stehen bi- und multilaterale Jugendbegegnungen für junge Menschen zwischen 14 und 35 Jahren und Fachaustausche für Multiplikator*innen im Fokus.

Die Fördersumme beträgt mindestens 20.000 EUR und maximal 50.000 EUR.

Die Antragstellung ist bis zum 2. September 2024 möglich.

Quelle: Stiftung Erinnerung Verantwortung Zukunft

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Bildung Kinder und Jugend Zivilgesellschaft und Demokratie Tue, 11 Jun 2024 17:18:23 +0200
Meet and Code 2024 fördert digitale Kompetenzen von jungen Menschen https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=11&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29424&cHash=c28928dfb69f43690f4b75bb1596bd6b

]]> Jede*r, der eine Leidenschaft für Code und digitale Kompetenzen hat, kann teilnehmen! Schulen, IT-Fachleute, gemeinnützige Organisationen und sogar Computerclubs können Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 24 Jahren organisieren. Der offizielle Organisator der Veranstaltung muss eine gemeinnützige Organisation sein.

Um eine Förderung zu erhalten, muss die Veranstaltung folgende grundlegende Kriterien erfüllen:

  • Die eingereichte Veranstaltungsidee soll junge Menschen inspirieren und in die Welt der Technik und Programmierung einführen.
  • Die Veranstaltung findet zwischen dem 17. Juni und dem 31. Oktober 2024 statt.
  • Die Teilnehmenden sind Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 24 Jahren.
  • Die Teilnahme für die Kinder und Jugendliche ist kostenlos.

Der Bewerbungszeitraum endet am 30.09.2024

Jede geprüfte und als förderungswürdig bewertete Veranstaltungsidee erhält in der Regel ein Startgeld von 500 €.

Weitere Informationen unter:

https://meet-and-code.org/de/de/news-show/700?utm_source=+CleverReach+GmbH+%26+Co.+KG&utm_medium=email&utm_campaign=Non-Profit-News_Wissen_11.06.2024_DE&utm_content=Mailing_14787195

Quelle: Haus des Stiftens für Unternehmen & Non-Profits gGmbH

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Kinder und Jugend Digitalisierung Tue, 11 Jun 2024 17:02:02 +0200
Befristete Beschäftigung über die Regelaltersgrenze hinaus https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=07&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29410&cHash=b7f2f1eb32346901f6f24c1b3c221577

]]> Viele Unternehmen und soziale Einrichtungen suchen in Zeiten von Personalknappheit verstärkt nach Möglichkeiten, um Fachkräfte zu akquirieren und langfristig zu binden. Eine Variante, die vor allem in sozialen Einichtungen zunehmend eine Rolle spielt, ist die Beschäftigung von Arbeitnehmer*innen über die erreichte Regelaltersgrenze hinaus.

Aktuell kann, wer in Rente geht und nebenher weiterarbeitet, beliebig viel hinzuverdienen und auch seine Rente erhöhen. Dies macht es für Arbeitnehmer*innen finanziell interessant. Für Arbeitgeber hat eine Weiterbeschäftigung den Vorteil, dass sie besonders erfahrene und motivierte Arbeitnehmer*innen länger in der Einrichtung halten können.

Auch wenn dies regelmäßig einvernehmlich geschieht und daher nur ein geringes Streitpotential birgt, sind die arbeitsrechtlichen (Rahmen-)Bedingungen zu beachten.

In unserer ausführlichen Fachinformation, die Paritätische Mitgliedsorganisationen über ihre Landesverbände beziehen, gehen wir hierauf näher ein.

Information von Dr. Ingo Vollgraf, Paritätischer Gesamtverband, Berlin

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Mitgliederangelegenheiten Personalwesen Recht Arbeit und Beschäftigung Fri, 07 Jun 2024 13:51:21 +0200
Drei Jahre Kinder- und Jugendstärkungsgesetz: Gelebter Kinderschutz für ALLE Kinder und Jugendlichen https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=07&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29417&cHash=767e5d9c71cebeb6a539ccac2fc56e3f

]]> Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Schutz, Sicherheit und auf ein gewaltfreies Aufwachsen! Trotz dieses Rechts gelingt es leider nicht immer, Kinder und Jugendliche ausreichend zu schützen. So gab es im Jahr 2022 in Bayern 6.000 Fälle von Kindeswohlgefährdung. Die Zahlen sind mit der Corona-Pandemie gestiegen. Mit den sozialen Medien und dem Internet sind weitere Gefahren für Kinder und Jugendliche entstanden.

Dass noch mehr getan werden muss, um Kinder und Jugendliche zu schützen, hat auch der Gesetzgeber erkannt: vor drei Jahren, am 10. Juni 2021, trat das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) in Kraft. Das Gesetz hat das Ziel, den Kinderschutz zu verbessern und die Partizipation und Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen zu stärken.

„Doch Papier allein ist geduldig. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, den Schutz und das Wohl ALLER Kinder und Jugendlichen zu gewährleisten! Defizite gibt es in der Umsetzung des Kinderschutzes von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung. Bei der Unterbringung geflüchteter Familien wird das Kindeswohl viel zu wenig berücksichtigt“, kritisiert Margit Berndl, Vorständin des Paritätischen in Bayern. „Damit Kinderschutz gelingt, braucht es die entsprechende Haltung und Einsicht, Wissen, Zeit sowie gute Rahmenbedingungen.“

Wie die Rahmenbedingungen verbessert werden müssen und in welchen Feldern dringender Handlungsbedarf besteht, hat der Paritätische in Bayern in einem Positionspapier formuliert.  Beispielsweise muss der Personalschlüssel in den Schutzstellen für gefährdete Kinder und Jugendliche verbessert und Fortbildungs- und Supervisionsangebote ausgebaut und finanziert werden. Ausreichende Plätze in Schutzstellen müssen dauerhaft verfügbar sein und entsprechend refinanziert werden. Außerdem müssen sie für alle Kinder und Jugendlichen ausgebaut werden, insbesondere für Kinder mit Behinderung, die häufiger von Gewalt betroffen sind. Gelebter Kinderschutz kann außerdem nur mit echter Beteiligung der Kinder und Jugendlichen umgesetzt werden.

„Kinderschutz muss in allen Lebensbereichen der Kinder oberste Priorität haben – auch in ANKER-Zentren!“, fordert Margit Berndl abschließend.

Das vollständige Positionspapier finden Sie untenstehend zum Herunterladen.

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Presse Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Kinder und Jugend Fri, 07 Jun 2024 11:57:00 +0200
DHG-Preis für innovative Ansätze in der Teilhabe https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=07&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29408&cHash=a5bf5b566089926076ab8e75d2f3fbb2

]]> Die Deutsche Heilpädagogische Gesellschaft (DHG) würdigt mit dem Preis innovative Projekte, die in unterschiedlichen Lebensbereichen Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung erweitern.

Ziel des Preises ist es:

  • den Blick der Öffentlichkeit und der Fachwelt auf die Lebenslagen von Erwachsenen mit kognitiven Beeinträchtigungen und komplexem Unterstützungsbedarf zu lenken,
  • Beispiele innovativer und guter Praxis bekannt zu machen und zu verbreiten,

Menschen zu ermutigen, neue Wege in der Unterstützung für diesen Personenkreis zu beschreiten.

Es können sich Projekte bewerben, in denen:

  • Teilhabe und Gewaltschutz im Rahmen eines strukturellen und konzeptionellen Teilhabemanagements eines Leistungserbringers gesichert wird,
  • Menschen mit Behinderungen in ihrem jeweiligen Unterstützungssystem in schwierigen Lebens- und Betreuungslagen qualifiziert vor Ort beraten werden,
  • individuelle Wohnsettings mit intensiver Assistenz in regionale, kleinstrukturierte Wohnsettings mit geeigneten fachlichen/baulichen Konzepte einbezogen werden,
  • individuell angepasste Beschäftigungsformen eine arbeitsweltbezogene Teilhabe ermöglichen,
  • in sozialräumlichen Initiativen die gesellschaftliche Einbeziehung mit anderen Akteuren auch unter erschwerten Bedingungen ermöglicht und gestärkt wird,
  • erfolgreich in einer Region kontinuierlich eine inter-disziplinäre Kooperation von Eingliederungshilfe und Psychiatrie fallbezogen und strukturell Teilhabe gestärkt wird,
  • konkrete präventive und interventive Handlungskonzepte realisiert sind, die wirksam zu einer Reduzierung oder Vermeidung von Zwang und Gewalt, ins-besondere freiheitsentziehender Unterbringung oder freiheitsentziehender Maßnahmen beitragen.

Der DHG-Preis ist mit insgesamt 3000 Euro dotiert. Der erste Preis wird mit 1500 Euro, der zweite Preis mit 1000 Euro, der dritte Preis mit 500 Euro honoriert.

Die Bewerbungsfrist wurde bis zum 31.07.2024 verlängert.

Weitere Informationen unter https://dhg-kontakt.de/dhg-preis/

Quelle: Deutsche Heilpädagogische Gesellschaft (DHG)

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Fri, 07 Jun 2024 10:27:47 +0200
Die Forscher-Füchse: Förderprogramm für KiTas mit MINT-Perspektive https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=07&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29407&cHash=810d7b90636b98bf990ad89deb944664

]]> Die Dr. Hans Riegel-Stiftung fördert bundesweit drei Jahre lang fünf Kindertageseinrichtungen, die im Rahmen des bestehenden Profils den eigenen MINT-Bereich stärken möchten, mit je bis zu 45.000 Euro.

Bewerben können sich Kitas, die ihre Kompetenzen und Visionen im MINT-Bereich ausbauen möchten und folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie betreuen mindestens 25 und maximal 150 Kinder
  • Ihr Träger betreibt nicht mehr als vier weitere Einrichtungen

Die Bewerbung um das Förderprogramm „Forscher Füchse“ ist ab sofort möglich und endet am 30. September 2024.

Informationen und Bewerbungsunterlagen unter https://www.forscher-fuechse.com/


Quelle: Dr. Hans Riegel-Stiftung

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Bildung Kinder und Jugend Fri, 07 Jun 2024 10:17:03 +0200
Jahressteuergesetz 2024 - weitere Änderungen beschlossen https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=06&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29404&cHash=e997962782e22584f78791cf44526991

]]> Am 05.06.2024 hat das Kabinett das Jahressteuergesetz 2024 beschlossen. Es sind im gemeinnützigen Bereich zwei Änderungen zum ursprünglichen Entwurf aus dem Finanzministerium vorgesehen.

Diese Änderungen betreffen zum einen die Wohngemeinnützigkeit. Die Regelung zur vergünstigten Überlassung von Wohnraum an hilfsbedürftige Personen soll als neuer gemeinnütziger Zweck in § 52 Abs. 2 Nr. 27 AO aufgenommen werden.

Eine eigene Änderung des § 53 AO wie urspünglich im Entwurf aus dem Bundesfinanzministerium vorgesehen, ist damit nicht mehr vorgesehen. Inhaltlich wird der Bezug zur Mildtätigkeit in § 52 Abs. 2 Nr. 27 AO ausgestaltet. Die Grenzen für die Ermittlung der Einkommensbezüge werden im Vergleich zu § 53 Satz 1 Nr. 2 AO auf das Fünffache bzw. Sechsfache bei Alleinerziehenden des Regelsatzes angepasst, um die Entwicklung steigender Mieten im Vergleich zum Einkommen angemessener abzubilden. Eine starre Grenze, um wie viel sich die Miete von der marktüblichen Miete unterscheiden muss, wird nicht eingefügt. Die Vergünstigung bei Vermietung an eine hilfebedürftige Person muss nur zu Beginn des jeweiligen Mietverhältnisses vorliegen.

Grundsätzlich kann die Regelung gemeinnützigen Organisationen eine flexible und unbürokratische Regelung zur vergünstigten Vermietung von Wohnraum an hilfsbedürftige Menschen ermöglichen. Neben Steuererleichterungen sind jedoch Zulagen für jede im Rahmen der Gemeinnützigkeit verbilligt vermietete Wohnung als Ausgleich und zur Finanzierung notwendig.

Zum anderen wird in § 62 Abs. 1 Nr. 1 AO eine klarstellende Regelung aufgenommen, wonach bei der Rücklagenbildung zur Erfüllung der ideellen Zwecke auf die Planung der steuerbegünstigten Körperschaft aus der ex-ante Perspektive abzustellen ist. Eingefügt werden soll in § 62 Abs. 1 Nr. 1 AO: „Körperschaften können ihre Mittel ganz oder teilweise einer Rücklage zuführen, soweit dies erforderlich ist, um ihre steuerbegünstigten, satzungsmäßigen Zwecke nach dem Stand der Planung zum Zeitpunkt der Rücklagenbildung nachhaltig zu erfüllen.“

Wir werden über den weiteren Verlauf des Jahressteuergesetzes 2024 berichten.

Zusammengefasst von Erika Koglin, Paritätischer Gesamtverband, Berlin

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Mitgliederangelegenheiten Recht Thu, 06 Jun 2024 15:10:28 +0200
Ausweitung der Arbeitsgelegenheiten nach § 5 Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=06&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29405&cHash=ab1f8c0f0f4f7d9b04eacd122292d93c

]]> Arbeitsgelegenheiten nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) sind gemeinwohlorientiert, sie ermöglichen den Sozialleistungsempfänern eine sinnstiftende und tagesstrukrudrierende Tätigkeit innerhalb und außerhalb von Asylunterkünften. Gleichzeitig kann sie die Akzeptanz von geflüchteten Menschen in der Bevölkerung erhöhen. Um die Errichtung von Arbeitsgelegenheiten, auch bei Trägern der Freien Wohlfahrtspflege, zu erleichtern, wurde eine rechtliche Hürde beseitigt.

Bisher galt, dass Arbeitsgelegenheiten außerhalb von Asylunterkünften nur dann wahrgenommen werden durften, wenn die Arbeit sonst nicht, nicht in diesem Umfang oder nicht zu diesem Zeitpunkt verrichtet werden würde (Kriterium der Zusätzlichkeit). Nun ist es nur noch erforderlich, dass das Arbeitsergebnis der Allgemeinheit dient. Der nun vom StMI vorgelegte Leitfaden Arbeitsgelegenheiten erläutert die rechtlichen Rahmenbedingungen im Einzelnen und gibt Beispiele für mögliche Einsatzgebiete außerhalb von Asylunterkünften.

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Fachbereich Migration Arbeit und Beschäftigung Migration und Flucht Thu, 06 Jun 2024 15:07:40 +0200
Armutsgefährdung von Studierenden: Paritätischer und Deutsches Studierendenwerk fordern Nachbesserungen beim BAföG https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=05&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29402&cHash=22bbfa7f59710c7b4cfad81320b18f48

]]> Fast 36 Prozent aller Studierenden sind arm. Das ist das Ergebnis einer Kurzexpertise der Paritätischen Forschungsstelle, die der Paritätische Gesamtverband heute vorstellt. Gemeinsam mit dem Deutschen Studierendenwerk fordert der Wohlfahrtsverband nun eine substanzielle Nachbesserung bei der kommenden BAföG-Novelle. Dazu müssten die für die Reform zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel von 150 Millionen Euro voll ausgeschöpft werden. Sowohl der Paritätische als auch das Deutsche Studierendenwerk sind heute zur Sachverständigenanhörung zum BAföG im zuständigen Ausschuss des Bundestages eingeladen.

Joachim Rock, Leiter der Abteilung Soziales und Europa und designierter Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes erklärt dazu: „Studentische Armut ist real. Mehr als ein Drittel aller Studierenden leben unter prekären Bedingungen. In vielen Städten ist mit dem BAföG die Miete größtenteils weg und alles andere noch nicht bezahlt. Eine Konzentration auf das Studium ist so nicht möglich, gerade sozial benachteiligte junge Menschen leiden darunter.“ Studierende brauchen finanzielle Beinfreiheiten, um sich auf ihr Studium konzentrieren zu können. Das sei für immer weniger Studierende der Fall, so Rock.

Aus der Kurzexpertise des Paritätischen geht hervor, dass die Zahl der geförderten Studierenden von 18,7 Prozent auf 11,7 Prozent zurückgegangen sei. Der Rückgang der Förderquoten gehe mit einer hohen Armutsbetroffenheit einher: Betrachte man lediglich Studierende, die alleine oder in WGs mit anderen Studierenden leben, seien 8 von 10 Studierenden arm. Ebenfalls sind 59 Prozent aller allein- oder in WGs lebenden Studierenden 2023 mit den Wohnkosten überlastet, da sie mehr als 40 Prozent ihres monatlich zur Verfügung stehenden Geldes allein fürs Wohnen aufwenden müssten.

Der Paritätische Gesamtverband und das Deutsche Studierendenwerk vermissen im Gesetzentwurf des Bildungsministeriums für eine 29. BAföG-Novelle insbesondere eine Erhöhung der Bedarfssätze und der Wohnkostenpauschale. Sie fordern, dass die Bedarfssätze an das Bürgergeld angepasst werden und gesetzlich festgeschrieben regelmäßig erhöht werden, wie sie bei anderen staatlichen Leistungen gang und gäbe sei.

Matthias Anbuhl, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Studierendenwerks, ergänzt: „Diese geplante BAföG-Novelle bleibt inhaltlich und finanziell unter den Möglichkeiten, ihr fehlt die Kraft. Das Geld für eine substanzielle Nachbesserung, an erster Stelle eine Erhöhung der BAföG-Bedarfssätze und der Wohnkostenpauschale, steht bereit, 150 Millionen Euro vom Bundestags-Haushaltsausschuss. Und das Bundesministerium für Bildung und Forschung will es nicht vollumfänglich nutzen? Vielen Studierenden steht finanziell das Wasser bis zum Hals.“

Die jüngste Erhöhung des BAföG war im Winter vergangenen Jahres, die nächste wäre erst 2026 wieder möglich. Das ist eindeutig zu spät. Der DSW-Vorstandsvorsitzende kritisierte die geplante Nullrunde beim BAföG und forderte Nachbesserungen.

Die Expertise finden Sie untenstehend zum Herunterladen.

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Presse Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Bildung Soziale Teilhabe und Armut Wed, 05 Jun 2024 13:19:00 +0200
Verbände und Gewerkschaften warnen vor Nullrunde beim Bürgergeld https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=04&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29394&cHash=2bebeb06283d70dc0a30f0826c5adf67

]]> Das Bündnis fordert eine kurzfristige Reform der Bürgergeld-Anpassung für 2025. Ansonsten drohe Bürgergeldberechtigten ein weiterer Kaufkraftverlust, mit dem sich die Armut von Millionen Erwachsenen und Kindern weiter verschärfen würde. Konkret wird gefordert, ausgehend vom geltenden Regelsatz in Höhe von 563 Euro die aktuellen Preissteigerungen zu berücksichtigen.

Anders als oft behauptet sei das Bürgergeld auch in den vergangenen zwei Jahren nicht zu großzügig erhöht worden, so die Verfasser des Appells. Im Gegenteil: Aktuelle Analysen zeigen, dass Bürgergeldberechtigte 2021-2023 erhebliche Kaufkraftverluste erlitten haben. Bei einer alleinstehenden Person summieren sich diese Verluste auf bis zu 1.012 Euro. Erst mit der Anpassung 2024 habe es eine Trendwende gegeben, wobei die aufgelaufenen Verluste nur zu einem kleinen Teil kompensiert würden.

Joachim Rock, Abteilungsleiter und zukünftiger Hauptgeschäftsführer des Paritätischen:

"Das Bürgergeld reicht schon heute nicht aus, um eine gesunde Ernährung, Mobilität und soziale Teilhabe finanzieren zu können. Die Regelsätze bestimmen die Lebensumstände von über sieben Millionen Menschen, die mit steigenden Kosten kämpfen, maßgeblich mit. Eine Nullrunde darf es deshalb nicht geben, sie widerspräche auch Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts."

Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied:

„Wir brauchen mehr Bezahlung nach Tarif, einen höheren Mindestlohn und beim Bürgergeld auch in Zukunft mindestens einen Inflationsausgleich. Denn das Preisniveau bleibt hoch und damit bleibt das Leben teuer. Auch wenn die Preise zuletzt weniger stark gestiegen sind, kommt man mit einem kleinen Einkommen kaum über die Runden. Es ist ungerecht, Menschen das soziale Netz Bürgergeld wegzureißen.“

Michael Groß, Vorsitzender des Präsidiums der Arbeiterwohlfahrt:

„Ein anständiger Inflationsausgleich für die Ärmsten in unserer Gesellschaft ist eine Frage des Anstands und muss daher selbstverständlich sein. Was derzeit fehlt, ist der Mut für eine zukunftsorientierte Politik, die zuerst Ziele für eine gerechtere Gesellschaft formuliert und im zweiten Schritt mit den dafür nötigen finanziellen Mitteln tatsächlich auch hinterlegt. Wir müssen mit einer Reform der Schuldenbremse und der Stärkung der Einnahmenseite endlich Druck aus dem Kessel nehmen und einen Sozialstaat gestalten, der wirklich keinen zurücklässt.“

Maria Loheide, Vorständin Sozialpolitik, Diakonie

„Schon vor der Inflation lag der Regelsatz weit unterhalb der tatsächlichen Bedarfe. Es hat zwei Jahre gedauert, bis mit den letzten Anpassungen die Inflationsfolgen weitgehend ausgeglichen wurden. Die Kaufkraft der Regelsätze darf nicht weiter sinken. Sonst werden immer mehr Menschen in Deutschland existentiell bedroht und können sich das Lebensnotwendige einfach nicht mehr leisten. Das kann ein Sozialstaat nicht einfach hinnehmen.“

Unterzeichnende Organisationen
AWO Bundesverband e.V.
Deutscher Gewerkschaftsbund DGB
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e.V.
Diakonie Deutschland
Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen (KOS)
Sozialverband Deutschland e.V.
Sozialverband VdK Deutschland e.V.
Zukunftsforum Familie e.V.

Hintergrund:

Die Höhe des Bürgergelds wird jedes Jahr im Herbst für das Folgejahr angepasst. Mit der Bürgergeldreform hat der Bundestag eine neue Berechnungsmethode für die Anpassung eingeführt, die Preissteigerungen besser berücksichtigen soll.

In den Jahren 2023 und 2024 führte dies aufgrund der hohen Inflation zu höheren Regelsätzen.

Die neue Berechnungsmethode wird 2025 für Bürgergeldberechtigte jedoch aufgrund eines Konstruktionsfehlers zum Nachteil: Grundlage für die Berechnung für das bevorstehende Jahr 2025 bildet nicht der aktuelle Regelsatz in Höhe von 563 Euro. Sondern der Gesetzgeber nimmt einen fiktiven Rechenwert in Höhe von 512 Euro als Rechengrundlage für die neue Anpassung. Ausgehend von diesem Wert würde erst ab einer Anpassung von etwa 10 Prozent der aktuelle Regelbedarf erreicht. Angesichts einer rückläufigen Inflation ist eine derartige Größenordnung aber nicht zu erwarten. Als Konsequenz wird es zu 2025 absehbare keine Erhöhung der Regelbedarfe geben („Nullrunde“). Die weiter steigenden Preise finden daher keine Berücksichtigung beim Regelsatz 2025. Für Bürgergeldempfänger*innen bedeutet dies einen Kaufkraftverlust – denn die Preise steigen weiter, wenn auch weniger stark.

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Presse Soziale Teilhabe und Armut Tue, 04 Jun 2024 09:53:58 +0200
Paritätischer Kita-Bericht zeigt wachsende Defizite in Kindertageseinrichtungen https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/06?tx_ttnews%5Bday%5D=03&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29386&cHash=6baa8d39b8d95d9916502e5e064acf4e

]]> Die aktuelle Situation in vielen Kindertageseinrichtungen ist besorgniserregend. Das zeigen die Ergebnisse einer Befragung durch den Paritätischen Gesamtverband, die nun im aktuellen Paritätischen Kita-Bericht veröffentlicht wurden. Besonders alarmierend ist, dass sich die Situation in vielen Kindertageseinrichtungen in den vergangenen zwei Jahren deutlich verschlechtert hat. Die bisherigen Bemühungen von Bund und Ländern, die Qualität in Kitas zu sichern, konnten diese Entwicklung nicht aufhalten.

Durchschnittlich fehlen in jeder Kita mehr als zwei Fachkräfte, häufig sind es sogar mehr. Das entspricht aktuell 125.000 fehlenden Fachkräften im gesamten Bereich der Kindertagesbetreuung. „Fehlende Fachkräfte sind ein doppeltes Problem“, merkt Juliane Meinhold, Leiterin der Abteilung für soziale Arbeit, an. „Personalmangel führt zu zusätzlichen Überstunden und einer zunehmenden Überlastung der vorhandenen Mitarbeiter*innen. Damit drohen weitere Personalausfälle. Und die Kinder haben das Nachsehen, weil Aktivitäten und Förderung eingeschränkt werden.“ Diese Zusammenhänge verdeutlicht auch der neu geschaffene Kita-Belastungs-Index, der zeigt, dass 22 Prozent der erfassten Kindertageseinrichtungen stark mehrfachbelastet sind. Das Schwerpunktthema des diesjährigen Kita-Berichts ist die Umsetzung von Inklusion. Erstmalig liegen Erkenntnisse zu der Umsetzung von Inklusion in Kindertageseinrichtungen vor. „Kinder mit Behinderung sind die besonders Leidtragenden in dieser Situation“ betont Juliane Meinhold. „Fehlende personelle Ausstattung und lange Verfahren verhindern, dass Kinder rechtzeitig die notwendige Unterstützung erhalten. Viele Fachkräfte und Eltern fühlen sich alleine gelassen“. Mit dem sogenannten Gute-Kita-Gesetz hat der Bund ab dem Jahr 2019 die Hoffnung geweckt, dass sich die Situation in Kindertageseinrichtungen flächendeckend verbessern könnte. Der Kita-Bericht des Paritätischen Gesamtverbandes zeigt aber sehr deutlich, dass sich zwischen 2021 und 2023 die Rahmenbedingungen in den meisten Kitas verschlechtert haben, insbesondere weil sich der Fachkräftemangel als große Belastung erweist.

Der Paritätische Gesamtverband fordert, mehr Fachkräfte durch bessere Rahmenbedingungen in der Ausbildung zu gewinnen. So sollte grundsätzlich kein Schulgeld mehr gezahlt werden müssen, die Anrechnung von Auszubildenden auf den Personalschlüssel muss aufhören. Gleichzeitig ist zusätzliches Personal in inklusiv arbeitenden Kindertageseinrichtungen und in Einrichtungen mit einem hohen Anteil von Kindern, die von Benachteiligung bedroht sind, notwendig. Juliane Meinhold schlussfolgert: „Alle Kinder müssen in der Kita gut betreut werden. Und alle Mitarbeiter*innen müssen ihre Arbeit gut machen können. Das wird ohne eine zusätzliche Stärkung von Kindertageseinrichtungen nicht möglich sein.“

Der Paritätische Kita-Bericht basiert auf einer Online-Umfrage zur Qualitätssicherung in Kindertageseinrichtungen, an der zwischen Mai und Juni 2023 1.760 Mitarbeiter*innen aus Kitas teilgenommen haben. Die vollständige Studie, die in Zusammenarbeit mit der Universität Osnabrück erstellt wurde, finden Sie untenstehend zum Herunterladen.

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Presse Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Familie Kinder und Jugend Mon, 03 Jun 2024 16:51:42 +0200
Fundraising mit dem Spendenportal der SozialBank https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/05?tx_ttnews%5Bday%5D=31&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29378&cHash=5867cc9f6acc7a7660b323fe9d774979

]]> Die Projektidee steht, aber es fehlt noch an den erforderlichen Eigenmitteln? Das Spendenportal der Bank für Sozialwirtschaft (BFS) bietet gemeinnützigen Organisationen die Möglichkeit, kostenlos Spender*innen auf Ihre sozialen Projekte aufmerksam zu machen.

Voraussetzung für die Nutzung des Spendenportals ist ein Geschäftskonto bei der BFS.

Weitere Informationen unter:

https://www.sozialbank.de/produkte/fundraising/spendenportal

Quelle: Bank für Sozialwirtschaft

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Fundraising Fri, 31 May 2024 15:13:57 +0200
"Ich digital": Digitale Chancen für gesellschaftliche Teilhabe https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/05?tx_ttnews%5Bday%5D=31&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29377&cHash=7e14063abb4e32a77b9f92820201c3d6

]]> Die Stiftung Digitale Chancen startet das Projekt 'Ich digital', um Menschen mit geringen digitalen Kompetenzen den Zugang zur digitalen Welt zu ermöglichen. Das Leitmotiv 'Mach mit im digitalen Leben' lädt dazu ein, grundlegende digitale Fähigkeiten zu erlernen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. 'Ich digital' bietet kostenfreie Kurse und Multiplikator*innen-Trainings für Trainer*innen lokaler Einrichtungen deutschlandweit. Das modulare Kursprogramm ermöglicht eine schrittweise Erweiterung und Vertiefung der digitalen Fähigkeiten.

Die Website zum Projekt: https://ich-und-digital.de/.

Die Unterseite für interessierte Einrichtungen inkl. Termine der Infoveranstaltungen: https://ich-und-digital.de/fuer-durchfuehrende/

Für Fragen zum Projekt wenden Sie sich an skoehnke@digitale-chancen.de

Quelle: Fördernewsletter der Aktion Mensch

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Digitalisierung Fri, 31 May 2024 15:07:26 +0200
Haushaltskürzungen: Zivilgesellschaft droht Kahlschlag https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/05?tx_ttnews%5Bday%5D=30&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29387&cHash=1d348778d822c885a1b825d94a99fae5

]]> Im Bundeshaushalt 2025 drohen nach Sparvorgaben des Finanzministeriums massive Streichungen. Bei den derzeitigen Verhandlungen zeichnet sich ab, dass das vor allem die Programmhaushalte der Ministerien treffen wird. Damit sind zivilgesellschaftliche Projekte und Initiativen bundesweit in ihrer Existenz bedroht. Ein breites Bündnis aus mehr als 50 gemeinnützigen Organisationen warnt nun vor den dramatischen Folgen solcher Haushaltskürzungen für die Demokratie.

Nach bisherigen Schätzungen droht im Bundeshaushalt eine Finanzierungslücke in Höhe von mindestens 25 Milliarden Euro. Wenn die Sparvorgaben der Bundesregierung jedoch wie geplant umgesetzt werden, gefährdet das auch das zivilgesellschaftliche Engagement in Deutschland: Kürzungen sind unter anderem in der Demokratieförderung, der Kinder- und Jugendarbeit, der politischen Bildung und bei den Freiwilligendiensten zu erwarten. In Zeiten des zunehmenden Rechtsextremismus und der gesellschaftlichen Polarisierung wäre das fatal. Das Bündnis „Gerade jetzt. Für alle.“ wendet sich daher mit einer Petition für den Erhalt der Fördergelder direkt an Bundeskanzler Olaf Scholz.

Gemeinnützige Organisationen und Initiativen in ganz Deutschland unterstützen Betroffene, vermitteln therapeutische oder juristische Hilfe und vernetzen Engagierte. Sie beraten Menschen, die aus radikalen Milieus aussteigen wollen und entwickeln Perspektiven. Sie zeigen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, wie sie selbst wirksam werden und eigene Urteile entwickeln können. Sie bieten Teilhabechancen und unterstützen marginalisierte Gruppen. All dies ist Teil der Daseinsvorsorge, von der alle profitieren. Daher erhält diese teils professionelle, teils ehrenamtliche Arbeit öffentliche Förderungen. Die Bundesmittel könnten ab 2025 entfallen, viele Organisationen müssten ihre Leistungen einstellen.

Dazu das Bündnis: „Unsere Demokratie braucht zivilgesellschaftliches Engagement. Wir erleben derzeit, wie Menschen im Netz und auf der Straße attackiert werden, wie Rechtsextreme versuchen, die Gesellschaft zu spalten und den Zusammenhalt aufzulösen. Wenn wir dieser Entwicklung etwas entgegensetzen wollen, brauchen wir die vielen Menschen, die sich täglich überall in diesem Land für andere einsetzen. Gerade jetzt müssen wir ihr Engagement stärken, statt den Rotstift anzusetzen.“

Demokratie braucht zivilgesellschaftliche Institutionen zur Wahrung von Freiheit, Vielfalt, Toleranz, Teilhabe, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit. Mit der Petition fordert das Bündnis von Bundeskanzler Scholz:

Stellen Sie in den Haushaltsverhandlungen sicher, dass Förderungen für politische Bildungseinrichtungen, Beratungsstellen, Freiwilligendienste, soziale Initiativen und andere Organisationen bürgerschaftlichen Engagements nicht eingespart, sondern verstetigt werden.

Initiiert wird die Kampagne #GeradeJetztFuerAlle von: Amadeu Antonio Stiftung, Bildungsstätte Anne Frank, Bundesverband Mobile Beratung, Bundesverband RIAS, Der Paritätische Gesamtverband, HateAid, Internationale Jugendgemeinschaftsdienste und Neue deutsche Medienmacher*innen. Zahlreiche weitere Organisationen wirken daran mit.

Mehr Informationen und Materialien zur Kampagne können hier heruntergeladen werden.

#GeradeJetztFuerAlle

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Presse Zivilgesellschaft und Demokratie Thu, 30 May 2024 16:55:00 +0200
Paritätischer fordert Rente, die vor Armut schützt https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/05?tx_ttnews%5Bday%5D=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29388&cHash=90075f65c4885c22afdd49d55790f332

]]> Das Rentenpaket II wird heute im Bundeskabinett abgestimmt. Der Paritätische fordert zu diesem Anlass, Altersarmut endlich entschieden zu bekämpfen und dazu die gesetzliche Rentenversicherung zu stärken:  „Etwa ein Fünftel der Rentnerinnen und Rentner erleben Armut und soziale Ausgrenzung“, erklärt Joachim Rock, Leiter der Sozialabteilung des Paritätischen und zukünftiger Hauptgeschäftsführer des Verbandes „Die Sicherung eines Rentenniveaus von 48 Prozent ist ein richtiger Schritt, notwendig ist aber eine Anhebung auf 53 Prozent. Die Rente muss zu leben reichen. Davon profitiert gerade auch jüngere Generationen“, so Rock weiter.

Um der wachsenden Altersarmut entgegenzuwirken, fordert der Paritätische zudem die Einführung einer armutsvermeidenden Mindestrente für langjährig Versicherte. „Rentnerinnen und Rentner verdienen Sicherheit im Alter. Ein höheres Rentenniveau, eine steuerfinanzierte Mindestrente und den Ausbau der Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung sind wichtige Bausteine für eine generationengerechte, nachhaltig finanzierte Rente“, so Rock.

Den im Rentenpaket II ebenfalls vorgesehenen Aufbau eines kreditfinanzierten Generationenkapitals sieht der Paritätische kritisch. Kredite in der Hoffnung aufzunehmen, daraus bei allen Risiken und Schwankungen des Kapitalmarktes verlässliche Erträge zu erzielen, sei riskant und bringe kurz und mittelfristig keinerlei Entlastung. „Spekulationen mit der Altersvorsorge sollen Tabu sein“, erklärt Joachim Rock, Leiter der Sozialabteilung des Paritätischen und zukünftiger Hauptgeschäftsführer des Verbandes. „Die wohlverdiente Rente nach einem langen Arbeitsleben darf nicht den Schwankungen des Kapitalmarktes ausgesetzt werden. An Stelle von Spekulationen auf die Zukunft seien Strukturreformen in der Gegenwart notwendig“, so Rock weiter. Er appelliere an SPD und Grüne in der Ampel-Regierung, solchen rentenpolitischen Irrwegen entgegenzutreten.

Laut einer kürzlich veröffentlichten Expertise des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes steigt die Altersarmut in den letzten Jahren rapide an. Fast jeder und jede Fünfte über 65 Jahren in Deutschland gilt bereits jetzt als Arm. Vor 20 Jahren handelte es noch um die Hälfte. Das von der Ampelregierung vorgelegte Paket biete laut Ansicht des Verbandes keine hinreichende Maßnahme zur Bekämpfung der massiven Zunahme von Altersarmut.

Der Paritätische spricht sich für den Umbau der Rentenversicherung zur Erwerbstätigenversicherung aus. In diese würden auch Beamte und Selbstständige einzahlen, um die Rente auf ein finanziell breiteres Fundament zu stellen. Darüber hinaus plädiert er zur Bekämpfung der Altersarmut für eine allgemeine Mindestrente und die Anhebung des Rentenniveaus aus.

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Presse Fachbereich Ältere Menschen Ältere Menschen Arbeit und Beschäftigung Soziale Teilhabe und Armut Wed, 29 May 2024 17:01:00 +0200
Videobotschaften "Wählen gehen für Demokratie und Menschenrechte!" https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/05?tx_ttnews%5Bday%5D=27&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29372&cHash=581ffdcda16c66e2b81839ac7909c90f

]]> Gemäß unserer handlungsleitenden Werte Vielfalt, Offenheit und Tolerenz engagiert sich der Paritätische in Oberbayern für unsere Demokratie und eine vielfältige Gesellschaft.  Daher ruft er gemeinsam mit anderen dazu auf, am 9. Juni zur Wahl zu gehen. 

Im Rahmen der Kampagen „Wählen gehen für Demokratie und Menschenrechte!“ wurden zahlreiche Social-Media-Clips erstellt, in denen sich Teilnehmer*innen des Münchner Demokratiedialogs zum Motto „Wählen gehen für Demokratie und Menschenrechte!“ positionieren.

Hier finden Sie drei der Social-Media-Clips.

OB Dieter Reiter: https://youtube.com/shorts/HxqI4iOCFus?feature=shared

Karin Majewski: https://youtube.com/shorts/q372OoHdoPU?feature=shared

Verena Bentele: https://youtube.com/shorts/fFAVTyLn8Jw?feature=shared

Alle Videobotschaften können Sie auf der Website der Stadt München unter https://go.muenchen.de/waehlen-gehen sehen.  

 

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Region Oberbayern Zivilgesellschaft und Demokratie Mon, 27 May 2024 15:46:03 +0200
Bündnis “Rechtsextremismus stoppen - Demokratie verteidigen” ruft mit Demonstrationen zur Europawahl auf https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/05?tx_ttnews%5Bday%5D=22&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29355&cHash=3073e18c2431c19167507f3af3148679

]]> Ab morgen will ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis mit Demonstrationen in ganz Deutschland Menschen mobilisieren, am 9. Juni wählen zu gehen. Im Vorfeld der Europawahl und Kommunalwahlen sind Proteste in ganz Deutschland geplant.

Den Auftakt macht am 23. Mai Rosenheim mit einer festlichen Kundgebung anlässlich des 75. Jahrestags des Grundgesetzes. Weitere Veranstaltungen folgen in den kommenden Tagen und Wochen bis zur EU-Wahl in über 150 Orten deutschlandweit, unter anderem am 25. Mai in Erfurt und Greiz, am 01. Juni in Köln und Bremen sowie am 08. Juni in Dresden, Berlin, Leipzig und München.

Eine Übersicht aller Aktionen findet sich auf www.rechtsextremismus-stoppen.de.

Initiiert wurden die bundesweiten Aktionswochen von der Kampagnen-Organisation Campact, getragen werden sie unter anderem vom Deutschen Gewerkschaftsbund, dem Paritätischen Gesamtverband, WWF und Greenpeace. Mehrere prominente Künstler:innen treten auch bei den Demonstrationen auf, u.a. Ski Aggu in Berlin oder die Band KAFVKA in Leipzig.

Ziel ist, den prozentualen Stimmenzuwachs rechtsextremer Parteien zu stoppen und besonders Erstwähler:innen ab 16 Jahren zu motivieren, demokratische Parteien zu wählen. Die Aktionsformen sind dabei vielfältig und reichen von klassischen Demozügen und Kundgebungen über festivalartige Veranstaltungen bis zu einem gemeinsamen Kuchenessen in Cottbus.

Demonstriert wird nicht nur in großen Städten, sondern auch im ländlichen Raum: So sind etwa am 02. Juni Veranstaltungen in 20 Orten allein in Mecklenburg-Vorpommern zum landesweiten Aktionstag "Nie wieder ist jetzt" geplant. Außerdem wird es zum Beispiel in Görlitz in Sachsen, Berkenthin in Schleswig-Holstein oder Kusel in Rheinland-Pfalz Aktionen geben.

Presseanfragen bitte an presse@rechtsextremismus-stoppen.de

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Presse Zivilgesellschaft und Demokratie Wed, 22 May 2024 15:30:00 +0200
Wählen für die Zukunft Europas https://www.paritaet-bayern.de//startseite/themen/detailansicht/archive/2024/05?tx_ttnews%5Bday%5D=21&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29334&cHash=9fbe96115d2da4bc2eb0beb1540f1b53

]]> Vom 6. bis 9. Juni 2024 sind über 370 Millionen Bürgerinnen und Bürger der 27 EU-Mitgliedsstaaten dazu aufgerufen, ihre Stimmen bei der Europawahl abzugeben. In Deutschland findet der Wahltag am Sonntag, den 9. Juni statt. Diese Wahl stellt eine entscheidende Weichenstellung für die Zukunft des europäischen Friedensprojekts dar, das nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs aufgebaut wurde.

Das Bayerische Bündnis für Toleranz betont die Bedeutung dieser Wahl. Der Sprecher des Bündnisses, Landesbischof Christian Kopp, erklärt: „Angesichts von Kriegen und Krisen um uns herum geht es bei dieser Wahl um nichts weniger als um die Zukunft der Freiheit unseres Kontinents.“ Das Bündnis warnt vor den Gefahren, die von nationalistischen, rassistischen, antidemokratischen und rechtsstaatsfeindlichen Bewegungen ausgehen, die in vielen Teilen Europas Zulauf erhalten. „Lasst uns unsere Stimme bei dieser Wahl nutzen, sonst entscheiden andere für uns. In der großen Familie der Europäischen Union ist die Demokratie heute wichtiger denn je. Sie entscheiden mit Ihrer Stimme, in was für einem Europa, in was für einer Welt wir morgen leben wollen“, so Kopp weiter.

Das Bayerische Bündnis für Toleranz ruft gerade in Zeiten steigender Übergriffe auf Politikerinnen und Politiker alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger auf, ihr Wahlrecht aktiv zu nutzen und für demokratische Parteien zu stimmen, die eine starke, freie, rechtsstaatliche und menschenwürdige Zukunft unterstützen. „Sie haben es in der Hand. Nutzen Sie das Privileg dieser Wahl!“, betont auch Bündnis-Geschäftsführer Dr. Philipp Hildmann.

Das 2005 gegründete Bündnis versteht sich als Schnittstelle zwischen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren. Ziel ist es, den Einsatz für Demokratie und Menschenwürde zu fördern sowie Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus zu bekämpfen. Mit seinen über 90 Mitgliedsorganisationen und -institutionen aus Politik, Wirtschaft, Bildung und anderen gesellschaftlichen Bereichen gilt die Initiative heute als größtes bayernweites Netzwerk gegen Rechtsextremismus und Rassismus.


Quelle: V.i.S.d.P.: Dr. Philipp Hildmann

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Zivilgesellschaft und Demokratie Tue, 21 May 2024 12:00:00 +0200
Förderangebot der Aktion Mensch „Mobil mit Rad“ https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/05?tx_ttnews%5Bday%5D=16&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29323&cHash=5493f03bcca31f2e7be77bdf6f68092f

]]> Die Aktion Mensch strebt Inklusion in allen Lebensbereichen an. Dazu gehört, dass alle Menschen selbstbestimmt und ungehindert zu verschiedenen Orten gelangen können.

Fahrräder können dazu beitragen, die Mobilität für Menschen mit Behinderungen zu verbessern und ihnen mehr Unabhängigkeit und Selbstständigkeit ermöglichen.

Neben den Fahrradtypen können auch weitere Sach- und Honorarkosten (Fahr- und Sicherheitstraining; Aktivitäten, um die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderungen zu berücksichtigen) gefördert werden.

Folgende Ausgaben sind förderfähig:

  • die Anschaffung oder Anmietung spezieller Fahrradtypen (mit oder ohne Elektroantrieb)
  • Mietkosten für Leihfahrräder oder Bike-Sharing
  • Sach-, Investitions- und Honorarkosten

Folgende Einrichtungen/Dienste können sich um eine Förderung bewerben:

  • Wohnangebote
  • Beratungsstellen, Ambulante Dienste der Eingliederungshilfe
  • Offene Angebote der Selbsthilfe
  • Tagesförder- und Bildungsstätten der Eingliederungshilfe
  • Inklusionsunternehmen, Zweck- und Zuverdienstbetriebe

Der Zuschuss beträgt bis zu 20.000 Euro, Eigenmittel sind nicht erforderlich.

Die Förderaktion läuft noch 1 Jahr bis 31.05.2025.

Weitere Infos unter:
https://www.aktion-mensch.de/foerderung/foerderprogramme/aktionsangebote/mobil-mit-rad

 

Quelle: Aktion Mensch

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Inklusion Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Thu, 16 May 2024 14:04:32 +0200
Verbändebündnis kritisiert Deutsche Bahn: Bahncard-Pläne grenzen Millionen Offliner aus https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/05?tx_ttnews%5Bday%5D=15&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29322&cHash=8bfdc10cc5ca6d722c7f438fe74d1751

]]> Der Paritätische Gesamtverband kritisiert mit 27 weiteren Verbänden die Deutsche Bahn und ihren Plan, die Bahncard ab dem 9. Juni nur noch digital anzubieten. Das grenzt einen großen Teil der Bevölkerung aus, die das Internet nicht nutzen. Darauf weist der Paritätische Wohlfahrtsverband mit 27 weiteren Verbänden in einem offenen Brief an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn, Dr. Richard Lutz, hin.

Das Verbändebündnis gibt zu bedenken, dass mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland kein Internet nutzen und daher auf analogen Zugang zu den Mobilitätsangeboten der Deutschen Bahn angewiesen sind. Unter den über 80-Jährigen sind es zwei von drei Menschen, die überhaupt kein Internet nutzen.

Bereits seit Oktober letzten Jahres wurde der Zugang zu Sparpreis-Tickets eingeschränkt: Am Schalter können diese nicht mehr ohne Angabe personenbezogener Daten, wie E-Mail-Adresse oder Mobilnummer, gekauft werden. Barrierefreie Service-Schalter sind zudem jenseits von großen Bahnhöfen selten verfügbar. 

Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes erklärt dazu: "Wir fordern die Deutsche Bahn auf, Bahncard und Spartickets allen Menschen zugänglich zu machen - unabhängig davon, ob sie das Internet nutzen oder nicht."

Den unterzeichnenden Organisationen geht es nicht darum, digitale Angebote gänzlich abzulehnen, wie sie betonen. Es gehe ihnen um die Ungleichbehandlung von On- und Offlinern, so Schneider: "Es kann nicht sein, dass Millionen Menschen, die aus welchen Gründen auch immer das Internet nicht nutzen wollen oder können, systematisch benachteiligt werden von der Deutschen Bahn." Die Bahn sei ein wichtiges Verkehrsmittel, das allen im gleichen Umfang zur Verfügung stehen sollte, auch älteren Menschen.

Der offene Brief wurde von der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), dem Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) und dem Paritätischen Gesamtverband initiiert.

Der Brief kann hier heruntergeladen werden: Offener Brief an die Deutsche Bahn (587 KB)

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Presse Fachbereich Ältere Menschen Fachbereich Psychiatrie Sucht- und Gefährdetenhilfe Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Ältere Menschen Inklusion Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Soziale Teilhabe und Armut Wed, 15 May 2024 11:28:13 +0200
Armut verbleibt auf sehr hohem Niveau https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/05?tx_ttnews%5Bday%5D=14&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29313&cHash=0e5bca39a259cfccdf76df2069628b25

]]> Zwar sei ein markanter Rückgang bei der Kinderarmut feststellbar, zugleich sei aber eine starke Zunahme der Altersarmut zu verzeichnen. Der Verband fordert von der Bundesregierung entschiedene Reformen in der Grundsicherung und in der Rentenversicherung sowie eine Erhöhung der Mindestlohnes.

16,6 Prozent beträgt nach den jüngsten Daten des Statistischen Bundesamtes die Armutsquote in Deutschland in 2023. Dies sei zwar ein ganz leichter Rückgang gegenüber den beiden Vorjahren, doch in der längerfristigen Betrachtung nach wie vor eine Stagnation auf sehr hohem Niveau, wie die Expertise des Hauptgeschäftsführers des Verbandes, Ulrich Schneider, feststellt. 14,1 Millionen Menschen müssten nach wie vor zu den Armen gerechnet werden.

Markante Rückgänge seien allerdings bei der Kinderarmut zu verzeichnen. Hier fiel die Armutsquote von 21,8 auf 20,7 Prozent, bei den Alleinerziehenden von 43,2 auf 41 Prozent und bei Paarhaushalten mit 3 und mehr Minderjährigen von 32,1 auf 30,1 Prozent.

Nach Auffassung des Hauptgeschäftsführers des Verbandes zeige dies, dass Maßnahmen wie die Erhöhung von Kindergeld und Kinderzuschlag, Verbesserungen beim Wohngeld und beim BAföG und insbesondere die Heraufsetzung des gesetzlichen Mindestlohnes durchaus armutspolitisch Wirkung zeigten. Ulrich Schneider: "Es zeigt sich, dass Armutsbekämpfung möglich ist. Die Reformen müssen nur wesentlich konsequenter angegangen werden." Insbesondere mahnt der Verband eine Erhöhung der Regelsätze beim Bürgergeld und in der Altersgrundsicherung sowie einen armutsfesten Familienlastenausgleich an.

Die gravierende Zunahme der Altersarmut verlange, so Schneider, eine durchgreifende Reform der gesetzlichen Rentenversicherung hin zu einer Bürgerversicherung mit Mindestrentenelementen.  Die Stabilisierung des Rentenniveaus, wie im Rentenpaket vorgesehen, sei zwar ein wichtiger Schritt. Doch werde man damit allein der wachsenden Altersarmut nicht Herr werden können.       

Weitere Informationen zum Download:
Expertise zu den Erstergebnissen des Mikrozensus zur Armutsentwicklung 2023 (116 KB)  

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Presse Soziale Teilhabe und Armut Tue, 14 May 2024 08:00:00 +0200
Paritätischer für Verbot der AfD https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/05?tx_ttnews%5Bday%5D=03&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29308&cHash=eef7b6855633b574cebd7eb8bd2061b0

]]> Der Wohlfahrtsverband ermahnt die demokratischen Parteien, die Regierungen der Bundesländer sowie Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat wie auch alle staatlichen Behörden, ihren Schutzpflichten gegenüber den Menschen in Deutschland und dem Schutz der sozialen Infrastruktur vor Angriffen rechtsextremer Kräfte wie der AfD nachzukommen. Darüber hinaus fordert der Paritätische unter anderem die ernsthafte Prüfung der Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen die AfD.

Auf Basis seiner Verbandsgrundsätze der Offenheit, Vielfalt und Toleranz versteht sich der Paritätische als Teil der zivilgesellschaftlichen Brandmauer gegen Rechtsaußen. Diese Brandmauer könne “jedoch nur halten, wenn auch der Staat, die demokratischen Parteien und die für staatliches Handeln verantwortlichen Institutionen und Vertreter*innen ihrer Aufgabe nachkommen, Gefahren für unsere Demokratie abzuwehren”, heißt es in dem am 26. April 2024 verabschiedeten Papier, und weiter: “Wir wollen, dass die AfD verboten wird.”

Die Gefahr, die von Rechtsaußen ausgehe, sei konkret und real und erfordere neben dem entschiedenen Handeln zivilgesellschaftlicher Organisationen und Selbstvertretungen (“Own Voices”) auch das konsequente Handeln der demokratischen Institutionen im Sinne einer wehrhaften Demokratie. Wo Verfassungsfeindlichkeit und Gefahrenpotential zusammenfallen, müssten “Staat und Politik ihre Schutzfunktion besonders konsequent wahrnehmen - insbesondere zum Schutz vulnerablen Gruppen und zum Schutz unserer Verfassung”, heißt es in dem Appell.

Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes: "Es ist unbestreitbar, dass die AfD dem Grundsatz der Gleichwertigkeit und der gleichen Würde aller Menschen, der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit den Kampf angesagt hat. Sollte sie an die Macht kommen, droht die systematische Entrechtung und Ausgrenzung von Millionen Menschen. Mit einer solchen Agenda kann es auf politischer und gesellschaftlicher Ebene keinen Ausgleich geben."

Bereits 2015 und 2018 hat der Paritätische in der “Charta gegen Rassismus und Rechtsextremismus” und der “Positionierung zu Rechtsextremismus und Politik der AfD” die Unvereinbarkeit der verbandlichen Werte und Grundsätze mit Positionen und der Agenda von Parteien festgestellt, die auf Ideologien der Ungleichwertigkeit basieren. Der Verband setzt sich seitdem verstärkt für Aufklärung, Sensibilisierung und Stärkung der demokratischen Werte ein.

Mehr Infos: Appell an staatliche Institutionen und ihre Vertreter*innen zum Umgang mit AfD und rechtsradikalen Netzwerken

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Presse Zivilgesellschaft und Demokratie Fri, 03 May 2024 12:30:00 +0200
5. Mai - Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/05?tx_ttnews%5Bday%5D=03&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29307&cHash=042b0df7eeb0e5e1e6828155851b66c9

]]> Breites Bündnis von Verbänden, unterstützt vom Behindertenbeauftragten der Staatsregierung, Holger Kiesel, fordert zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai die rasche Umsetzung des Koalitionsvertrags ein.

Die erfreuliche Ankündigung im Koalitionsvertrag, Inklusion durch eine bayerische Fachstelle für Barrierefreiheit zu unterstützen, muss umfassend umgesetzt werden.

Inklusion ist eine gesellschaftliche und politische Verpflichtung. Eine umfassende Barrierefreiheit ist die notwendige Voraussetzung dafür. Dazu müssen Energien und Kompetenzen in Bayern besser als bislang gebündelt werden. Eine unabhängige und zentrale Fachstelle für Barrierefreiheit ist dazu eine wichtige organisatorische Maßnahme. Wir fordern deshalb am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung die Staatsregierung auf, die im Koalitionsvertrag von CSU und Freien Wählern vereinbarte Schaffung einer Fachstelle für Barrierefreiheit zügig zu realisieren.

Kompetenzen besser bündeln

Wichtig ist hier vor allem, dass umfangreich vorhandene Kompetenzen für das Ziel eines barrierefreien Bayerns besser gebündelt werden. Es geht dabei nicht um das Aufblähen oder Vervielfachen von Strukturen. Bisher werden Umsetzung, Förderung und Begleitung sowie Überwachung von Barrierefreiheit in Bayern von zu vielen verschiedenen Stellen betrieben. Sanktionen bei Nichtbeachtung erfolgen kaum. So ist es etwa für Bauherren ein Leichtes, die Bayerische Bauordnung zu unterlaufen und sogar große Projekte ohne eine angemessene Berücksichtigung der Barrierefreiheit durchzuführen.

Die Fachstelle Barrierefreiheit soll von öffentlichen Stellen sowie privaten Dienstleistungsanbietern und Privatpersonen als neutrale und kompetente Anlaufstelle wahrgenommen und in Anspruch genommen werden. Dort muss umfassend u.a. zu den Bereichen Bau, Verkehr und Mobilität, Digitalisierung und Kommunikation sowie zu neuen Technologien wie KI gemäß dem aktuellen Stand von Technik und Forschung sowie der gesetzlichen Grundlagen informiert und beraten werden können. Zusätzlich soll ein regelmäßiger Austausch der Fachstelle mit Politik, Wirtschaft und Wissenschaft erfolgen. Für entsprechend qualifiziertes und ausreichendes Personal sowie für die notwendigen Sachmittel muss die Staatsregierung die finanziellen Mittel zur Verfügung stellen. Wichtig ist jedoch vor allem die Sicherstellung von Unabhängigkeit.

Schlichtungsstelle mitdenken

Um diese Unabhängigkeit und die angemessene Vertretung der Interessen von Menschen mit Behinderung zu gewährleisten, muss als Beratungs- und Aufsichtsgremium ein Beirat für Barrierefreiheit und Teilhabe vom Landtag berufen sowie eine Monitoring-Stelle nach dem Vorbild der Bundesfach-stelle Barrierefreiheit eingerichtet werden. Zusätzlich muss eine Schlich-tungsstelle geschaffen werden, an die sich Menschen mit Behinderung wenden können. Derzeit gibt es keine außergerichtliche Möglichkeit für Betroffene, Verletzungen ihrer Rechte auf Barrierefreiheit und Gleichbehandlung niedrigschwellig anzuzeigen. Auf Bundesebene und in anderen Bundesländern arbeiten solche Schlichtungsstellen sehr erfolgreich und tragen zur Entlastung der Gerichte bei. Das sollte auch in Bayern Standard werden.

Auch der Bayerische Landesbehindertenrat, ein Beratungsgremium der Bayerischen Staatsregierung, hat in seiner Sitzung am 10. April 2024 ein inhaltlich entsprechendes Positionspapier einstimmig verabschiedet.

Die genannten Forderungen werden unterstützt von:

  • Sozialverband VdK Bayern
  • Selbsthilfe LAG Bayern
  • VKIB - Vereinigung Kommunaler Interessensvertreter von Menschen mit Behinderung in Bayern e.V.
  • Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. (BBSB)
  • Freie Wohlfahrtspflege Landesarbeitsgemeinschaft Bayern: Arbeiterwohlfahrt Landesverband Bayern e. V. | Bayerisches Rotes Kreuz | Landes-Caritasverband Bayern | Diakonie Bayern | Der Paritätische Bayern | Landesverband Israelitischer Kultusgemeinden in Bayern
  • Lebenshilfe Landesverband Bayern
  • Netzwerk Frauen Bayern
  • Netzwerk Hörbehinderung Bayern

Quelle:
Holger Kiesel, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung

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Presse Fachbereich Psychiatrie Sucht- und Gefährdetenhilfe Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Inklusion Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Fri, 03 May 2024 12:00:00 +0200
Räume frei in der Hessestr. 4 in Nürnberg! https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/05?tx_ttnews%5Bday%5D=03&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29201&cHash=e35b4d65238df9cf76f1e2e32a44f1de

]]> ]]> Anbei ein Mini Expose: Adresse bekannt als „Ökozentrum“; der qm Preis für Vereine ist sehr, sehr gut (lt. Maklerin).

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Dann melden bei:

Angela Kern

Hausverwalterin Stiftung Stadtökologie

mobil: 0178 174 7412

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Region Mittelfranken Weitere Anbieter Fri, 03 May 2024 10:11:46 +0200
Entwurf Jahressteuergesetz 2024 https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/05?tx_ttnews%5Bday%5D=02&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29200&cHash=df721ad490d172051eeb0197923fc3fc

]]> Nach derzeitigen Informationen gibt es einen ersten Referentenentwurf zum Jahressteuergesetz 2024 (Stand 27.3.2024) aus dem Bundesfinanzministerium.

Darin sind bislang keine Änderungen zum Gemeinnützigkeitsrecht enthalten, jedoch ist eine Neuformulierung des § 4 Nr. 21 UStG (Schul- und Bildungszwecke) geplant.

Der neue § 4 Nr. 21 UStG-Entwurf sieht folgende künftige umsatzsteuerfreie Regelung vor:

  1. "Schul- und Hochschulunterricht, Aus- und Fortbildung sowie berufliche Umschulung und damit eng verbundene Lieferungen und sonstige Leistungen, die durch Einrichtungen des öffentlichen Rechts, die mit solchen Aufgaben betraut sind, oder durch andere allgemeinbildende oder berufsbildende Einrichtungen erbracht werden. Für die Steuerbefreiung der Fortbildung und der damit eng verbundenen Lieferungen und sonstigen Leistungen, die durch die in Satz 1 genannten anderen, allgemeinbildenden oder berufsbildenden Einrichtungen erbracht werden, gilt dies nur, wenn diese Einrichtungen keine systematische Gewinnerzielung anstreben; etwaige Gewinne, die trotzdem anfallen, dürfen nicht verteilt, sondern müssen zur Erhaltung oder Verbesserung der durch die Einrichtungen erbrachten Leistungen verwendet werden,
  2. Schul- und Hochschulunterricht, der von Privatlehrern erteilt wird.

Für die in den Nummern 15b und 15c bezeichneten Leistungen kommt die Steuerbefreiung nur unter den dort genannten Voraussetzungen in Betracht.“

Mit der Änderung soll eine Anpassung an die Mehrwertsteuersystemrichtlinie und die aktuelle Rechtsprechung vorgenommen werden.

Aufgegeben wird künftig die bisher erforderliche Bescheinigung der jeweiligen Landesbehörde.  § 4 Nr. 22 Buchst. a) UStG soll nach derzeitigem Stand nicht geändert werden.

In der Begründung heißt es u.a. zu den nicht befreiten Leistungen: „Nicht befreit sind Leistungen, die der bloßen Freizeitgestaltung dienen (vgl. EuGH-Urteil vom 14. Juni 2007, C-445/05 (Haderer)), da diese nicht zu den Bildungsleistungen im Sinne des Artikels 132 Absatz 1 Buchstabe i und j MwStSystRL zählen. Ob die erbrachten Unterrichtsleistungen den Charakter einer bloßen Freizeitgestaltung haben, kann nur im jeweiligen Einzelfall entschieden werden. Maßgeblich hierbei sind u. a. die thematische Zielsetzung und Ausgestaltung des Unterrichtsangebots sowie der Teilnehmerkreis, an den sich das Angebot richtet.“

Des Weiteren heißt es: „Nach § 4 Nummer 21 Satz 2 UStG sind Bildungsleistungen im Rahmen von Eingliederungsleistungen nach dem SGB II, Leistungen der Arbeitsförderung nach dem SGB III sowie Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nach SGB IX nur unter den weiteren Voraussetzungen des § 4 Nummer 15b und 15c UStG umsatzsteuerfrei.“

Sollten Mitglieder des Paritätischen Anmerkungen zu der geplanten Regelung haben, nehmen wir Hinweise hierzu gerne entgegen.

Zusammengestellt von Erika Koglin, Paritätischer Gesamtverband, Berlin

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Mitgliederangelegenheiten Betriebswirtschaft Recht Thu, 02 May 2024 16:22:12 +0200
Bundesprogramm zur Förderung der Partizipation von Menschen mit Behinderungen und ihrer Verbände https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/05?tx_ttnews%5Bday%5D=02&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29199&cHash=c325eb4a9cde9b6a2f47b0c258775afb

]]> Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) bietet für die Förderperiode 2024 (Projektstart ab 01.11.2024 oder später) die Förderung neuer Projekte aus dem Partizipationsfonds an. Mit diesen Projekten sollen die Fähigkeiten und Möglichkeiten bundesweit agierender Verbände und Organisationen von Menschen mit Behinderungen verbessert werden, um Politik und Gesellschaft auf Bundesebene gleichberechtigt mitzugestalten.

Förderfähig sind z.B. folgende Maßnahmen von Verbänden und Organisationen:

  • Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen für in Selbstvertretungsorganisationen Tätige
  • Förderung von potentiellen Nachwuchskräften und Jugendarbeit
  • Ermöglichung von Veranstaltungsteilnahmen für ehrenamtlich Tätige durch Kostenübernahme für behinderungsbedingte Nachteilsausgleiche
  • Assistenzleistungen bis zu 6.000,00 Euro pro Jahr
  • Unterstützung des Erfahrungsaustauschs
  • Erstellung von barrierefreien Informationsmaterialien und Medien

Kommunale oder regionale Projekte sowie Sportprojekte können aus Mitteln des Partizipationsfonds nicht gefördert werden.

https://www.bmas.de/DE/Service/Presse/Meldungen/2024/foerderbekanntmachung-des-bmas.html

Die Antragstellung erfolgt über das Förderportal BMAS bei der beauftragten Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (DRV KBS): www.foerderportal-bmas.de

Antragsschluss ist der 7. August 2024.

Maßgeblich für die Förderentscheidung ist zum einen die „Richtlinie für die Förderung der Partizipation von Menschen mit Behinderungen und ihrer Verbände an der Gestaltung öffentlicher Angelegenheiten“ vom 27. April 2022, zum anderen die Verfügbarkeit von Fondsmitteln.

https://www.gsub.de/projekte/foerdermittelmanagement/partizipationsfonds-19-bgg-/-fpv/

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Inklusion Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Thu, 02 May 2024 14:07:13 +0200
Aktion Mensch fördert digitale Teilhabe https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/05?tx_ttnews%5Bday%5D=02&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29197&cHash=db797bcdf9f14c33a18f5b8d8412f1ad

]]> Gesellschaftliche und soziale Teilhabe bedeutet bei zunehmender Digitalisierung immer mehr auch digitale Teilhabe.

Die Aktion Mensch möchte die digitale Teilhabe für alle ermöglichen und stärken. Hierfür hat die Soziallotterie derzeit zwei Förderprogramme im Angebot.

1. Aktions-Förderangebot „Digitale Teilhabe für alle“

Im Rahmen des Aktions-Förderangebots „Digitale Teilhabe für alle“ fördert die Aktion Mensch Vorhaben der inklusiven Medienarbeit, die allen Beteiligten die Möglichkeit gibt, ihre Wünsche und Ideen aktiv einzubringen und zu gestalten. So können alle Menschen selbstbestimmt, verantwortungsbewusst, kritisch, souverän, kompetent und kreativ mit den Medien umgehen. Es können zum Beispiel barrierearme Videos gedreht oder bearbeitet oder ein Podcast erstellt werden, Webseiten gebaut, Lern-Roboter programmiert oder Beiträge für die sozialen Medien erstellt werden. Weiterhin gefördert werden Vorhaben, in denen Peer-Berater*innen ausgebildet, qualifiziert und begleitet werden, um Peers bei der Bedienung und Nutzung von digitalen Geräten und Anwendungen zu unterstützen. In diesem Förderangebot können Projekt-Partner für ihre Vorhaben zur digitalen Teilhabe über eine Laufzeit bis zu 2 Jahren insgesamt bis zu 20.000 Euro Zuschuss auf die förderfähigen Kosten beantragen. Anträge können bis Ende 2024 eingereicht werden.

Weitere Informationen unter:

https://www.aktion-mensch.de/foerderung/foerderprogramme/aktionsangebote/digitale-teilhabe-fuer-alle?utm_medium=e-mail&utm_campaign=foerderung&utm_source=nl_fd_2023_08_15&utm_term=MailingID4397862_SendingID768896

2. Anschubförderung „Beratung zur Digitalen Teilhabe“

Über die Anschubförderung „Beratung zur Digitalen Teilhabe“ unterstützt die Aktion Mensch den Ausbau von Beratungsdienstleistungen für Menschen mit Behinderung. Ziel ist es, für den speziellen Behinderungsbedarf passende digitale Technologien, Anwendungen und Dienstleistungen zu finden und nutzen zu können. Damit einher gehen auch notwendige Schulungen und Trainings zur Handhabung der neuen Technologien. Anträge können als Anschubfinanzierung mit bis zu 200.000 Euro Zuschuss auf die förderfähigen Kosten gestellt werden.

Weitere Informationen unter:

https://www.aktion-mensch.de/foerderung/foerderprogramme/lebensbereich-bildung-persoenlichkeit/beratung-begleitung-selbsthilfe?utm_medium=e-mail&utm_campaign=foerderung&utm_source=nl_fd_2023_08_15&utm_term=MailingID4397862_SendingID768896

Quelle: Aktion Mensch

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Inklusion Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Digitalisierung Thu, 02 May 2024 12:28:25 +0200
Stellungnahme der BAGFW zum Entwurf eines Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetzes (GVSG) https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/05?tx_ttnews%5Bday%5D=02&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29196&cHash=98dfee6d1a434c45282f68511ed29c95

]]> Das Bundesministerium für Gesundheit hat den lange antizipierten und nun inhaltlich deutlich gekürzten Referent*innenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsversorgung in der Kommune (GVSG) in die Verbändebeteiligung gegeben. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) hat zu dem Entwurf Stellung genommen.

In ihrer Stellungnahme gibt die BAGFW u.a. zu bedenken, dass der vorliegende Gesetzentwurf kaum mehr systemische Ansätze zur Rolle der Kommunen in der Gesundheitsversorgung enthält, wie sie im einstigen unveröffentlichten Arbeitsentwurf noch vorgehesen waren. Zukunftsweisende Modelle der Primärversorgung müssen interprofessionell, kooperativ und koordinierend ausgerichtet sein und neben gesundheitlicher Versorgung auch Prävention, Gesundheitsförderung, soziale Beratung und sozialräumliche Angebote vorhalten. Diese Reformansätze lässt der Entwurf nahezu gänzlich vermissen.

Die Verbände weisen zudem darauf hin, dass die darin vorgesehenen Regelungsvorschläge mit den sehr guten Maßnahmen, die im Rahmen des Aktionsplans für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen erarbeitet wurden, zusammen gedacht und erste Maßnahmen bereits mit diesem Gesetz auf den Weg gebracht werden sollten.

Die weiteren Details sind der Stellungnahme im Anhang der Fachinformation zu entnehmen.

Informationen zusammen gestellt von Luca Torzilli

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Mitgliederangelegenheiten Recht Gesundheit Thu, 02 May 2024 11:08:51 +0200
Joachim Rock folgt ab 1. August 2024 als Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands auf Ulrich Schneider https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=30&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29186&cHash=fead9e7c5a80d48b998b076693077459

]]> Zum 31. Juli scheidet Ulrich Schneider (65), seit 25 Jahren Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands, aus dem Amt. Zum Nachfolger bestimmte der Vorstand nach einem mehrstufigen Auswahlprozess und öffentlicher Ausschreibung einstimmig Joachim Rock (50), der derzeit noch als Leiter der Abteilung Sozialpolitik und Europa sowie Leiter des Politischen Verbindungsbüros im Paritätischen Gesamtverband tätig ist.

“Die Entscheidung für Herrn Dr. Rock halte ich fachlich, verbandspolitisch und persönlich für ausgezeichnet. Ich wünsche Joachim Rock eine gute und ruhige Hand, den Spirit des Paritätischen, den notwendigen Humor sowie auch jede Menge Unterstützung”, so Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbands.

Joachim Rock ist durch seine jahrelange rege Vortrags-, Seminar- und Beratungstätigkeit im Verband weithin bekannt. Er ist Diplom-Verwaltungswirt (VFH) und Diplom-Politikwissenschaftler und wurde mit einer Dissertation zur Bedeutung des Beihilfenrechts für die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege zum Dr.rer.pol. promoviert. Nach dreijähriger Tätigkeit im Landeswohlfahrtsverband Hessen ist er seit dem 1. August 2001 in der Hauptgeschäftsstelle des Paritätischen tätig. Im Anschluss an seine Arbeit als Referent der Gesamtverbandsvorsitzenden Barbara Stolterfoht war er zunächst als Grundsatz- und Europareferent im Paritätischen tätig. Seit 2011 leitet er die Abteilung Sozial- und Europapolitik im Paritätischen Gesamtverband, seit 2022 darüber hinaus das politische Verbindungsbüro des Verbandes. Nebenamtlich ist er seit 2009 als Dozent für Sozialmanagement tätig.

Ende Juli wird der bisherige Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider, bekannt aus zahlreichen Medienauftritten und u.a. als Autor mehrerer Bücher zu Armut und Sozialpolitik, nach fast 25 Jahren in diesem Amt und mehr als 36 Jahren hauptamtlicher Arbeit für den Paritätischen altersbedingt aus seinem Amt ausscheiden und künftig als freier Autor und Berater tätig sein.

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Presse Aus dem Landesverband Der Paritätische Tue, 30 Apr 2024 15:00:00 +0200
#KeineHalbenSachen https://www.paritaet-bayern.de//startseite/themen/detailansicht/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29187&cHash=41423a2d0e6dcc6325cad48b8471e1fd

]]> Mitte 2023 wurden Kürzungen in den Freiwilligendiensten angekündigt. Aufgrund vieler Kontakte zu Bundestagsabgeordneten, Presseartikeln und Aktionen ist es Freiwilligen, Einsatzstellen und Trägern gelungen, dass die Kürzungen im parlamentarischen Verfahren zurückgenommen wurden. Doch die Freude dauerte nicht lange. Im FSJ sind vom zuständigen Bundesministerium für den nächsten Jahrgang 2024/2025 erneut Kürzungen von 7,52 Prozent im Haushalt geplant. Im Bundesfreiwilligendienst ist das ganze Ausmaß der Kürzungen für 2025 noch nicht bekannt. Allerdings gibt es aus dem Bundesministerium Aussagen, dass bis zu einem Viertel der Plätze gekürzt wird.

Die Auswirkungen der Kürzungen für soziale Einrichtungen, den dort betreuten Menschen und den Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, sind fatal und bekannt. Deshalb konnten 2023 die Kürzungspläne verhindert werden. Erneute Kürzungspläne sind aufgrund der Rücknahme der Kürzungen und der Wertschätzung des Engagements von Freiwilligen nicht nachvollziehbar.

Freiwillige, Einsatzstellen und Träger fordern die Verantwortlichen in der Politik auf, in den Haushaltsverhandlungen die erneuten Kürzungspläne aufzuheben. Wir brauchen Verlässlichkeit, um das Vertrauen in die Demokratie zu stärken.

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Themen Zivilgesellschaft und Demokratie Mon, 29 Apr 2024 17:20:00 +0200
AOK-Förderpreis Gesunde Nachbarschaften https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=25&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29172&cHash=08d7aeb692895caecc86255e944915b7

]]> Der „AOK-Förderpreis Gesunde Nachbarschaften“ wird gemeinsam von der AOK Bayern und dem bundesweiten Netzwerk Nachbarschaft ausgelobt. Nachbarschaftsgemeinschaften in Bayern sind eingeladen, sich mit gesundheitsorientierten Projekten, die bereits erste Ergebnisse erzielt haben, zu bewerben.

Mit dem Preis werden Initiativen Freiwilliger gefördert, die Projekte für ein gesundes Miteinander aller Generationen im Wohnumfeld umsetzen. Ziel des Förderpreises ist es, die Entwicklung und den Ausbau dieser Projekte zu unterstützen, finanziell zu fördern und bekannt zu machen.

Anmeldeschluss für den „AOK-Förderpreis Gesunde Nachbarschaften“ ist der 30. September 2024.

Der Förderpreis der AOK Bayern ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

Ausgezeichnet werden zehn Nachbarschaftsprojekte, die jeweils 1.000 Euro erhalten.

Gesucht werden Projekte, die über die Planungsphase hinausgehen und die Lebensqualität von Familien, Alleinstehenden, jungen und älteren Menschen im Wohnumfeld (Quartier, Stadtteil, Ortschaft) nachhaltig verbessern. Die maßgeblich von Freiwilligen umgesetzten Projekte sollen anderen Nachbarschaften als praxisnahe Modelle dienen, die sie auch in ihrem Wohnumfeld umsetzen können.

Für die Bewerbung stehen folgende Kategorien zur Auswahl:

  1. Bewegungsförderung
     
  2. Gesunde Ernährung
     
  3. Stressreduktion / Entspannung
     
  4. Entlastung von Menschen in häuslicher Pflege
     

Weitere Informationen und Bewerbung unter:
https://foerderpreis-gesunde-nachbarschaften.netzwerk-nachbarschaft.net/aok-f%C3%B6rderpreis

Quelle: Netzwerk Nachbarschaft

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Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Zivilgesellschaft und Demokratie Bürgerschaftliches Engagement Thu, 25 Apr 2024 15:00:00 +0200
The Power of the Arts – 250.000 Euro Fördergeld für Kunst- und Kulturprojekte https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=25&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29171&cHash=bd5bf7b3cc3741cae046d84fc6f19ca5

]]> In diesem Jahr unterstützt The Power of the Arts fünf gesellschaftsrelevante Projekte mit je 50.000 Euro. Bis zum 14. Juni 2024 können sich Projekte aus Kunst und Kultur, die mit ihrer Transformationskraft zur Gestaltung einer vielfältigen und offenen Gesellschaft beitragen, bewerben.

Seit 2017 unterstützt die Philip Morris GmbH mit dem Förderpreis The Power of the Arts Kunst- und Kulturprojekte, die mit künstlerischen Mitteln Resonanzräume für gesellschaftspolitische Entwicklungen schaffen, für soziale und kulturelle Gleichberechtigung einsetzen und Barrieren abbauen, um die Verständigung aller Menschen zu fördern.

The Power of the Arts ist eine Initiative der Philip Morris GmbH.

Mit der Fördersumme unterstützt The Power of the Arts berufliche und gesellschaftliche Teilhabe sowie Bildungsmöglichkeiten und stärkt wirtschaftliche Chancen in Deutschland. Angesprochen sind Projekte und Initiativen aus den Sparten Musik, Theater, Kunst, Tanz, Literatur, Architektur, Film und angewandte Künste.

Weitere Informationen und Bewerbung unter

https://www.thepowerofthearts.de/ueber-den-preis/

Quelle: Philip Morris GmbH

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Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Zivilgesellschaft und Demokratie Thu, 25 Apr 2024 14:00:00 +0200
Kennen Sie unsere Informationsveranstaltungen und Schulungen zum Betreuungsmodell der alternativen bedarfsorientierten betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung? https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=24&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29157&cHash=8d9dd9ddec6f81cf9f1706ce9141b358

]]> Angebot für Mitgliedsorganisationen mit bis zu 50 Beschäftigten

Weitere Informationsveranstaltung und Schulungen zum Betreuungsmodell der alternativen bedarfsorientierten betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung

Die Arbeitsschutzvorschriften verpflichten Sie als Führungskraft, eine betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung einzurichten – sobald Sie eine(n) Mitarbeiter(in) in Ihrer Organisation beschäftigten. Das gilt auch für geringfügig Beschäftigte, Teilzeitkräfte und Aushilfen.  

Hierzu gibt es verschiedene Betreuungsmodelle. Sie möchten sich über verschiedene Betreuungsmodell informieren?
Dann nehmen Sie an einer kostenlosen Online-Informationsveranstaltung teil.

Termine: 29. September 2024 | 04. Dezember 2024 - jeweils 14:00 - 15:30 Uhr

Über den Link können Sie sich zu einer Infoveranstaltung anmelden. Bitte scrollen Sie dazu an das untere Seitenende, um alle Termine einsehen zu können.   

Um Sie hier weitergehend zu unterstützen, bietet der Paritätische Landesverband in Kooperation mit der Paritätischen Akademie Süd in jedem Jahr kompakte Unternehmerschulungen in einem Online-Format an, die insbesondere für die „alternative bedarfsorientierte Betreuung“ geeignet sind, mit dem Sie den Arbeits- und Gesundheitsschutz in Ihrer Organisation kostengünstig selbst in die Hand nehmen können; in den Unternehmerschulungen können Sie sich aber auch über Ihre Organisationspflichten informieren, wenn Sie für Ihre Einrichtung andere Betreuungsmodelle anwenden.  

Folgende Online-Unternehmerschulungen bieten wir in 2024:

  • 06. Mai 2024 und 22. Mai 2024
     
  • 20. Juni 2024 und 04. Juli 2024
     
  • 23. September 2024 und 21. Oktober 2024
     
  • 05. November 2024 und 26. November 2024

Über diesen Link können Sie eine Schulungen buchen.

Sollten Sie vorab Fragen haben, so beantworte ich Ihnen diese gerne im Vorfeld. 

Melden Sie sich einfach formlos über diesen Link an. Sollten Sie vorab Rückfragen zum Betreuungsmodell haben, so können Sie sich jederzeit gerne an Sabine Wollin unter bgm@akademiesued.org oder Mobil unter 0171-4698000 wenden.


Mitgliedschaft, die sich lohnt Der  Paritätische in Bayern und die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) kooperieren intensiv zusammen mit dem Ziel, mit diesen Angeboten das Betriebliche Gesundheitsmanagement und den Arbeitsschutz für die Mitgliedsorganisationen, deren Dienste und Einrichtungen zu erleichtern und sich die Rechtssicherheit für die Verantwortlichen zu verbessern.

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Seminare und Weiterbildung in allen Bereichen der Sozialen Arbeit – unsere Paritätische Akademie Süd
Auch in 2024 haben wieder ein umfangreiches Seminar- und Bildungsprogramm zusammengestellt, vieles im Online-Format, und unterstützen Sie dabei, den unterschiedlichen aktuellen Herausforderungen in Ihrem Arbeitsfeld erfolgreich zu begegnen.  Nutzen Sie die vergünstigten Angebote für die Mitgliedsorganisationen und deren Mitarbeitende!

Alle Angebote – Paritätische Akademie Süd (akademiesued.org)

Sollten Sie weitere Fortbildungsbedarfe zum Thema Gesundheit und Arbeitsschutz u.v.m. haben

Alle Angebote – Paritätische Akademie Süd (akademiesued.org)
 

Kontakt:Paritätische Akademie Süd gGmbH
Katrin Vetrano, Bildungsmanagerin
vetrano@akademiesued.org 
Telefon 0711 286976-16

 

Information von Gertrud Wimmer, Paritätischer LV Bayern.
 

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Mitgliederangelegenheiten BGW Wed, 24 Apr 2024 17:00:00 +0200
Paritätische Erklärung zum Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=24&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29154&cHash=45a16f8a6a7c0c4398b539289823ec76

]]> Am 28. April findet der Aktionstag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz statt. Dieser wurde 1984 von einer Sonderorganisation der UN, der International Labour Organisation (ILO), ins Leben gerufen. Schätzungen besagen, dass weltweit jährlich über zwei Millionen Menschen aufgrund von gesundheits-gefährdenden Arbeitsbedingungen den Tod finden. Die ILO hat es sich zur Aufgabe gemacht, für mehr soziale Gerechtigkeit und die Schaffung und Einhaltung von Menschen- sowie Arbeitsrechten weltweit einzutreten.

Am Welttag für "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit" wird das Recht auf ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld für alle hervorgehoben. Im Jahr 2024 liegt der Schwerpunkt des Weltages auf den Auswirkungen des Klimawandels auf die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.

Aufgezeigt werden, welche erheblichen Auswirkungen die sich ändernden Wettermuster auf die Arbeitswelt haben, insbesondere auf die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer*innen. Beispiele für Berufsrisiken, die durch den Klimawandel verschärft werden, sind Hitzestress, UV-Strahlung, Luftverschmutzung, schwere Industrieunfälle, extreme Wetterereignisse, eine Zunahme vektorübertragener Krankheiten und eine erhöhte Exposition von Chemikalien.

Anlässlich des jährlich stattfindenden Welttages wurde ein Leitfaden zum Umgang mit Hitze am Arbeitsplatz erstellt. Parallel finden in globalen Veranstaltungen mit Expert*innen und Gastredner*innen von Regierungen, Arbeitgebern und Arbeitnehmern statt, um zu erörtern, wie Arbeitnehmer*innen besser geschützt werden können und wie auf die globale Herausforderung des Klimawandels reagiert werden kann.

Weiterführende Informationen unter
www.ILO.org und www.osha.europa.eu/de

Die Situation in Deutschland - aktuelle Zahlen der Techniker Krankenkasse (TK)

Nach Angaben der Techniker Krankenkasse zeichnet sich in Deutschland ein beunruhigender Trend ab. Laut dem TK Gesundheitsreport 2023 lag der Krankenstand 2023 im Jahresdurchschnitt bei 19,4 Fehltagen. Das ist im Vergleich zu den Vorjahren der Höchststand der Auswertungen. Zudem liegen die Zahlen deutlich über dem Niveau von vor der Corona-Pandemie.

Stellungsnahme der Paritätsichen Landesverbände Süd/West - Ergebnisse der Abfrage zum Gesundheits- und Arbeitsschutz in den Mitgliedsorganisationen im Jahr 2022

  • Die große Zahl der Rückmeldungen hat gezeigt, dass die Verantwortlichen das Thema inzwischen ernst nehmen und die Situation der Arbeitssicherheit in den Betrieben in den letzten Jahren deutlich verbessert wurde.
     
  • Die große Anzahl der Teilnehmer*innen an den Angeboten, die wir innerhalb der BGW-Verbändekooperation seit 20219 durchführen, verdeutlicht das ebenfalls.
     
  • Die Erkenntnisse der Befragung führten dazu, einige weitere Themen in die Jahres-Programme in 2023 oder 2024 mitaufzunehmen. Hierbei handelt es sich überwiegend um Themen wie die Unterweisung im Umgang mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement und wie dieses effizient durchgeführt werden kann.
     
  • Auch die Schulung für Sicherheitsbeauftragte und Brandschutzhelfer-*innen, Fachtage zu Psychischer Belastung und Deeskalation, Gewalt und Aggression in der sozialen Arbeit, zur Betrieblichen Eingliederung in den Betrieben (BEM) wurden mit aufgenommen.
     
  • Workshops zur Gefährdungsbeurteilung sowie Schulungen zum Betreuungsmodell der alternativen bedarfsorientierten betriebsärztlichen und sicherheits-technischen Betreuung runden das Angebot ab.

Der BGW und dem Paritätischen ist bewusst, dass Gesundheitsvorsorge Geld kostet. Klar ist aber auch, dass dies mehr als gut investiertes Geld ist – denn es profitieren vor allem die Mitarbeiter*innen davon.

Erfolgreiches Projekt - Betriebliches Gesundheitsmanagement

2019 startete die Verbände-Kooperation des Paritätischen in Bayern mit der BGW zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Im Rahmen der Kooperation können Mitgliedsorganisationen des Paritätischen eine Vielzahl von Angeboten zum Thema Arbeitsschutz und Gesundheit am Arbeitsplatz in den Unternehmen der sozialen Dienste und Einrichtungen wahrnehmen.

Allein im vergangenen Jahr nutzten beinahe 300 Teilnehmer*innen die Angebote in Bayern und auch für 2024 wurde wieder ein vielfältiges Schulungs-Programm zusammengestellt. Die Verbändekooperation zwischen dem Paritätischen und der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) steht auch in 2024 für die Implementierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements bereit und unterstützt die Mitglieder dabei.

Veranstaltlungshinweis: Gesundheitskongress 2024

Wir laden Sie bereits heute zu unserem Gesundheitskongress 2024 ein am 27. und 28. November 2024,
der jeweils vormittags von 9 bis 13 Uhr online stattfindet.

 

 Ansprechpartnerin beim Paritätischen in Bayern: Gertrud M. Wimmer


 

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Mitgliederangelegenheiten BGW Arbeit und Beschäftigung Gesundheit Wed, 24 Apr 2024 16:30:00 +0200
BGW-Verbändekooperation mit dem Paritätischen - die aktuellen Angebote in 2024 https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=24&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29155&cHash=328f2d55566c188803e658ba6ebea77a

]]> BGW-Verbändekooperation mit dem Paritätischen - die aktuellen Angebote in 2024

Im Jubiläumsjahr laden wir Sie ein, Gesundheitsschutz und Sicherheit weiterhin zu verbessern und unterstützen Sie dabei, gemeinsam mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und Preisen können auch gewonnen werden! Das noch junge Jahr 2024 ist ein besonderes Jahr in der Geschichte unseres Verbandes. Wir feiern unseren 100. Geburtstag.

Am 7. April 1924 gründete sich die Vereinigung der freien privaten gemeinnützigen Wohlfahrtseinrichtungen Deutschlands, aus der schließlich der Paritätische Wohlfahrtsverband entstanden ist.

100 Jahre, in denen viel passiert ist. 100 Jahre, in denen viel beweg und, vor allem viel Not gelindert wurde. Und vor allem 100 Jahre, in denen der Paritätische immer auf der Höhe der Zeit war und sich die progressiven Strömungen der Gesellschaft in seiner Mitgliedschaft und damit auch bei uns abgebildet haben. Und seit 100 Jahren leben und arbeiten wir getreu dem Motto “Weil alle zählen.”

Auch der Paritätische Gesamtverband in Berlin feiert das 100-Jährige und hat das sehr lesenswerte Verbandsmagazin 100 Jahre der Paritätische (veröffentlicht. s.Link!)

Im Jubiläumsjahr laden wir Sie ein, Gesundheitsschutz und Sicherheit weiterhin zu verbessern und unterstützen Sie dabei, gemeinsam mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)

  • mit Workshops zur Gefährdungsbeurteilung, (Grundlagen und Aufbau)
  • mit einem Kompakt Online-Seminar „Wege aus dem Stress“
  • mit einem Fachtag Aggression und Gewalt,
  • Schulungen zum Betreuungsmodell der alternativen bedarfsorientierten betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung

Anlässlich zum 100. Jubiläums gibt es auch ein Gewinnspiel mit der „Aktion 100x sicherer“

Es geht bei dieser Aktion um Verbesserungen zum Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz, die durch Veranstaltungen und /oder Angebote in Kooperation mit der BGW erzielt wurden. Die Teilnahme ist für Sie sehr einfach!

Wie können Sie teilnehmen? Was ist in Ihrem Betrieb / Einrichtung mittlerweile sicherer geworden? Hierzu gehören auch kleine Veränderungen (Umstellung eines Feuerlöschers, sicher verlegte Kabel sowie Dokumentationen, etc.).

Schicken Sie uns ein Foto davon!! Aktion100xsicherer@paritaet-bayern.de Alle Informationen finden Sie im Anhang Aktion 100x sicherer mit der BGW!

Und nun zu den kostenfreien Angebote richten sich an Führungskräfte, Leitungen, Personalverantwortliche;
betriebliche Interessenvertretende, Mitarbeitende in sozialen Einrichtungen

ONLINE-Workshops zum Thema Gefährdungsbeurteilung
- Grundlagen-Workshop: Rechtliche Grundlagen, Praktische Beispiele, Zeit für Diskussionen zu den Themen und Fragen

Am Mittwoch, 08.05.2024, , 09 – 12  Uhr  Anmeldung https://eveeno.com/767581358
Inhalte der Workshops:

  • Was ist ein Arbeitsunfall / eine Berufskrankheit? Wie erfolgt die Meldung an die BGW?
  • Welche Verantwortung haben Führungskräfte? (Umgang mit Verantwortung im Arbeitsschutz)
  • Wer kann mich als Führungskraft unterstützen? (Grundlagen der Arbeitsschutzorganisation)
  • Instrumente des Arbeitsschutzes (Gefährdungsbeurteilung, Unterweisungen)

Referentin: Frau Dr. Wiebke Schmitz, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), Bezirksstelle München, Präventionsdienste

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ONLINE-Aufbau-Workshops zur Gefährdungsbeurteilung / Arbeitsplatzanalyse
- Voraussetzung für die Teilnahme an den Aufbauworkshops sind Kenntnisse zu Grundlagen im Arbeitsschutz

Donnerstag, 11.07.2024 , 09 – 12 Uhr (evt. 13 Uhr inkl. KUVB Vortrag) Aufbau-Workshop für den Arbeitsbereich KITA
Anmeldung https://eveeno.com/958595030

Mittwoch, 25.09.2024, 09 – 12 Uhr  Aufbau-Workshop für den Arbeitsbereich Beratung und Betreuung
(mit dem Fokus Gewalt und Aggression gegen Beschäftigte)
Anmeldung https://eveeno.com/194130197

Inhalte der Workshops:

  • Vertiefung von Arbeitsschutzaspekten, Beispiel | Fragen. Für die Teilnahme an den Aufbauworkshops sind Kenntnisse zu Grundlagen im Arbeitsschutz notwendig. D.h. zur Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung, Organisation des Arbeitsschutzes, bspw. die Teilnahme an den vorherigen Workshop der BGW  

Referentin: Frau Dr. Wiebke Schmitz, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), Bezirksstelle München, Präventionsdienste
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Erstmals als Angebot zum Gesundheits- und Arbeitsschutz für unsere Mitgliedsorganisationen

ONLINE-Kompakt-Seminar: Wege aus dem Stress - Donnerstag, 25.04.2024, 14.30 bis 17.00 Uhr 

Seminar war ausgebucht!

Was erwartet Sie?
Nach einer kurzen Einführung und einem Gesamtüberblick über alle Themenbereich erhalten Sie  professionelle Impulse mit einem großen Praxisbezug gezeigt und setzt den Schwerpunkt . „Stresspräventive Maßnahmen bei der Arbeit kennenlernen und umsetzen“ sowie „Praktische Tipps für Wege aus dem Stress“. Erkennen Sie Stressauslöser und –verstärker, und finden Sie Wege aus dem Stress.

Referenten: Experten der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) 
Informationen dazu finden Sie u. dem Link der BGW.
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Ein ganz besonderer Fachtag in München - Fachtag Gewalt und Aggression im Gesundheits- und Sozialwesen
Montag, 13.05.2024, 9:30 Uhr bis 16 Uhr 
 
Für Führungskräfte/Leitungsebene wie auch für Ihre Mitarbeiter*innen in der Altenhilfe/Pflege & Eingliederungshilfe

Anmeldung nicht mehr möglich - der Fachtag ist ausgebucht!

Aggressivität und Gewalt können in spezifischen Kontexten Bestandteil menschlicher Ausdrucks- und Verhaltensweisen sein. Mitarbeiter*innen in der Altenhilfe/Pflege und Eingliederungshilfe sind leider häufig Drohungen, Beschimpfungen und gar Übergriffen ausgesetzt. Es treten nicht selten als Folge Krisen- und Konfliktsituationen auf, in deren Verlauf physisch und/oder psychisch Verletzungen entstehen. Der professionelle Umgang mit solch herausfordernden Verhaltensweisen im Berufsalltag benötigt daher eine Vielzahl an Kompetenzen. Mit diesem Fachtag wollen wir Führungskräfte/Leitungen wie auch Mitarbeiter*innen in unseren Mitgliedsorganisationen im Umgang mit Aggression und Gewalt im beruflichen Kontext stärken und Impulse setzen, sich mit dem Thema für einen bestmöglichen Umgang auseinanderzusetzen.  Sie lernen dabei, Hinweise auf drohende Gewalt frühzeitig wahrzunehmen, gefährliche Situationen rechtzeitig zu erkennen
und angemessen darauf zu reagieren sowie Aggression und Gewalt im beruflichen Kontext zu vermeiden und – wo es sich nicht vermeiden lässt – bewährte Deeskalationsmaßnahmen einzusetzen. 

Dabei werden Ursachen und Beweggründe aggressiver Verhaltensweisen vorgestellt und Strategien zur Reduktion von verbalen Übergriffen trainiert sowie verbale Deeskalationstechniken aufgezeigt und trainiert.

Inhalte des Fachtages (ein Auszug – den gesamte Ablauf finden Sie im Anhang!)
1. Theorie: Verbale Deeskalationstechniken mit hocherregten Klient*innen
     Kurzvorstellung Professionelles Deeskalationsmanagement und Primärprävention
2.  Unterstützungsangebote der BGW 
3. Praxis: Verbale Deeskalationstechniken mit hocherregten Klient*innen | Sekundärprävention

s. hierzu Anhang Fachtag Gewalt.

Ansprechpartnerin: Gertrud Wimmer, LV Bayern

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Mitgliederangelegenheiten BGW Gesundheit Wed, 24 Apr 2024 16:00:00 +0200
Rechtsextremismus stoppen - Demokratie schützen! https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=24&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29152&cHash=828c913d721c2f768aee661034ebba8f

]]> Mit Demonstrationen im Vorfeld der Europawahl und Kommunalwahlen will ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis die Menschen mobilisieren, am 9. Juni zur Wahl zu gehen. Die Pläne stellten Vertreter:innen heute in Hamburg vor, unterstützt von Bela B von der Band „Die Ärzte“.

Im Zeitraum zwischen dem 23. Mai, dem 75. Jahrestags des Grundgesetzes, und dem 8. Juni soll eine zweite große Protestwelle aus der Mitte der Gesellschaft entstehen. Geplant sind unter anderem Demonstrationen in Leipzig, Stuttgart, Cottbus, Erfurt, Berlin, München, Frankfurt/Main, Köln und Hamburg sowie in vielen kleineren Orten in Deutschland, um den prozentualen Stimmenzuwachs rechtsextremer Parteien zu stoppen und besonders Erstwähler:innen ab 16 Jahre zu motivieren, demokratische Parteien zu wählen.

Da rechtsextreme Parteien ihr Wähler:innenpotenzial in den vergangenen Wahlen europaweit mobilisieren konnten, ist es entscheidend, dass möglichst viele demokratisch gesinnte Wähler:innen am 9. Juni auch tatsächlich zur Wahl gehen. Menschen mit Migrationsbiographie, andere Marginalisierte und alle, die nicht in das ausgrenzende Weltbild passen, sind durch das Erstarken der AfD besonders bedroht. Deshalb ruft das Bündnis alle Bürger:innen auf, ein Zeichen gegen Rassismus und rechte Extremisten zu setzen und bei den Wahlen ihre Stimme zu nutzen. Alle demokratischen Parteien müssen jetzt klarstellen, dass sie mit solchen Kräften keine gemeinsamen Mehrheiten suchen, fordern die beteiligten Organisationen.

Christoph Bautz, Geschäftsführender Vorstand von Campact: „Mit einer Protestbewegung aus der Mitte der Gesellschaft wollen wir verhindern, dass die AfD bei den Europawahlen ein Rekordergebnis erzielt. Überall im Land wehren wir uns auf den Straßen dagegen, dass die AfD die Grenzen in Europa wieder hochziehen und das europäische Einigungsprojekt zerstören will. Zu Hunderttausenden stellen wir uns gegen die Feinde der Demokratie – und fordern alle Menschen auf, am 9. Juni demokratisch zu wählen.” 

Gwendolyn Stilling, Abteilungsleiterin Kampagnen, Der Paritätische Gesamtverband: „Rechtsextreme Kräfte wie auch die AfD bedrohen alle, die nicht in ihr ausgrenzendes, intolerantes Weltbild passen. Dazu gehören vulnerable Menschen, denen der Paritätische verpflichtet ist. Alle sind jetzt gefordert, Menschenrechte und Demokratie zu verteidigen – auf den Straßen, an der Wahlurne und in den Parlamenten!”

Kodjo Valentin Glaeser, Beirat Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund e.V.: „Vielfalt, Miteinander, Raum für unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Stimmen sind das Fundament, auf dem das Gebäude steht, in dem die Gesellschaft der Vielen Platz findet, um für die Zukunft gewappnet zu sein. Rechtsextreme Parteien schüren Angst, Hass, Hetze, Ausgrenzung und Spaltung und sind damit die Abrissbirne  für dieses Haus, das uns alle zusammenhält. Die Geschichte muss uns eine Lehre sein!“

Sophie Lampl, Geschäftsführende Vorständin Greenpeace e.V.: „Wo Rechtsextreme und Autoritäre bereits an der Macht sind, sind Mensch, Natur und Klima in Gefahr: Umweltschützerinnen und Umweltschützer werden behindert und bedroht, Klimaschutz faktisch abgeschafft und kritische Meinungsäußerungen kriminalisiert. Dazu darf es in Deutschland nicht kommen. Dafür kämpfen wir weiter gemeinsam mit den Millionen Bürgerinnen und Bürgern, die die Demokratie gerade verteidigen.”

Bela B, Musiker, Autor und Schauspieler, „Die Ärzte”: „Die EU und was sie regelt, betrifft uns jeden Tag, ob es um Umwelt, Technologien, Wirtschaft oder Kultur geht. Nationale Alleingänge sind oft nicht wirksam genug. Deswegen ist es wichtig, dass wir uns informieren, wählen und so mitbestimmen, in welche Richtung sich die EU entwickelt. In diesem Jahr zum ersten Mal ab 16!”

www.rechtsextremismus-stoppen.de
presse@rechtsextremismus-stoppen.de

Foto- und Videomaterial für die aktuelle Berichterstattung finden Sie hier:
https://media.greenpeace.org/collection/27MZIFJB34XGA

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Presse Zivilgesellschaft und Demokratie Demokratie stärken Wed, 24 Apr 2024 13:00:00 +0200
Inklusion kann gelingen – gemeinsam! Diskussion mit der Familienausschussvorsitzenden des Deutschen Bundestags https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=19&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29131&cHash=8f38555c2d713969c8137b662104038f

]]> Kinder sind Kinder – unabhängig davon, ob sie eine Behinderung haben oder nicht. Das klingt eigentlich selbstverständlich. Und doch fiel dieser Satz häufig bei der Diskussion am gestrigen Abend. Denn in Deutschland wird immer noch ein Unterschied gemacht: Für Kinder mit Behinderung sind in Bayern die Bezirke zuständig. Ihre Belange sind im 9. Sozialgesetzbuch geregelt. Für alle anderen Kinder sind die Jugendämter der Kommunen zuständig, die auf Basis des 8. Sozialgesetzbuches arbeiten. Klingt kompliziert und bürokratisch? Das ist es auch! Die Folge: Familien werden von einem Amt zum nächsten geschickt, weil die häufig damit beschäftigt sind, ihre Nichtzuständigkeit für bestimmte Leistungen zu erklären. Bis die Hilfe bei den Familien ankommt, dauert es, falls die Familien nicht schon vorher aufgegeben haben. Wie hoch die Hürden für Familien sind, davon berichteten die Praktiker*innen aus ihrem Arbeitsalltag.

Mit einer (weiteren) Reform des Kinder- und Jugendhilferechts soll sich das ändern. Künftig soll das 8. Sozialgesetzbuch für ALLE Kinder zuständig sein. Die Kinder- und Jugendhilfe und die Eingliederungshilfe – zwei völlig unterschiedliche Systeme – sollen zusammenwachsen. Die Bundesregierung hat dafür einen umfassenden Beteiligungsprozess durchgeführt. Der Abschlussbericht soll im Mai veröffentlicht werden. Parallel wird im Familienministerium an einem Gesetzentwurf gearbeitet, auf den alle gespannt warten. „Wir wissen selbst noch nicht, was darin stehen wird“, erzählt Ulrike Bahr. Unstrittig sei das Ziel, dass die Kinder- und Jugendhilfe inklusiver werden müsse und Familien Unterstützung aus einer Hand erhalten sollen. Wenn es um die Details geht, gehen die Ansichten auseinander. Vor allem, wenn’s ums Geld geht. „Die Reform kann nicht kostenneutral funktionieren!“, ist Ulrike Bahr überzeugt.

Das sieht auch der Paritätische so: „Wir brauchen die Bereitschaft und den politischen Willen, in das System einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe zu investieren“, forderte Juliane Meinhold, Abteilungsleiterin Soziale Arbeit beim Paritätischen Gesamtverband. Zentrales Anliegen des Verbands ist, dass die Kinder und Jugendlichen, um die es geht, mehr Gehör finden. Ihre Bedürfnisse müssen handlungsleitend sein.

Bei den Gesprächsteilnehmer*innen des Abends ist die Sorge groß, dass es doch nur eine Verwaltungsreform wird und sich die Situation für die Kinder und Jugendlichen und deren Familien nicht spürbar verbessern wird. Ulrike Bahr zeigt sich dennoch optimistisch: "Die inklusive Ausgestaltung der Kinder- und Jugendhilfe ist fachlich nicht mehr umstritten. Gerade in Bayern wird die Zusammenführung von Eingliederungshilfe und Jugendhilfe eine große Herausforderung, aber bietet auch ebenso große Chancen: Wir werden das Kind, seine Bedarfe und seine Familie in den Mittelpunkt stellen, nicht die alten Verwaltungslogiken. Schon in der Vorbereitung passiert viel Gutes, zum Beispiel dieser „Pari Talk“, bei dem die Fachleute aus Eingliederungshilfe und Jugendhilfe in einen echten Austausch auf Augenhöhe treten."

Dass Inklusion auch ganz einfach umzusetzen ist, zeigte Silvio Gödickmeier von Startklar Soziale Arbeit aus dem Berchtesgadener Land. Zusammen mit der Lebenshilfe haben sie eine inklusive Sozialpädagogische Familienhilfe entwickelt und umgesetzt. Man kann Inklusion auch einfach machen! Gemeinsam.  

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Presse Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Inklusion Kinder und Jugend Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Fri, 19 Apr 2024 14:00:39 +0200
Mit Overlay-Tools mehr digitale Barrierefreiheit erreichen? https://www.paritaet-bayern.de//weitere-inhalte/service/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=19&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29130&cHash=186cd8c7620ea53ba323bda44cce8cb2

]]> Die Zugänglichkeit ihrer Webangebote rückt für viele Unternehmen und Organisationen immer mehr in den Fokus. Der Markt bietet Software-Lösungen, die eine schnelle Abhilfe für barrierenbehaftete Webseiten versprechen: sogenannte Overlay-Tools. Doch sind diese Lösungen durchaus umstritten.

Was sind Overlay-Tools?

Overlay-Tools sind Programme, die neben den eigentlichen Webredaktionssystemen auf dem Webserver eingebunden werden. Sie bieten in einer Art „schwebendem Menü“ (overlay) seitenweit aufrufbare Zusatz- und Änderungsfunktionen wie Textvergrößerung, Kontraständerungen oder Sprachausgabe an, die die Webseiteninhalte zugänglicher machen sollen. Sie werden oft als einfache und kosteneffiziente Lösung für die Einhaltung offizieller Barrierefreiheitsstandards (WCAG 2.2, EN 3091549) präsentiert.

Die Grenzen von Overlay-Tools

Overlay-Tools lösen das Versprechen, Webseiten barrierefrei zu machen, bislang nicht ein. Wie von Expert*innenorganisationen hervorgehoben, können schlecht programmierte Overlay-Tools sogar selbst zu Barrieren werden:

  1. Mit Overlay-Tools können zugrundeliegende Mängel der Barrierefreiheit einer Webseite nicht nachträglich behoben werden. Vielmehr müssen bei der Planung, Entwicklung und Pflege einer Webseite die genannten Barrierefreiheitsstandards umgesetzt werden. Das heißt auch: Gesetzliche Anforderungen an die Barrierefreiheit lassen sich nicht durch den Einsatz eines Overlay-Tools erfüllen.
  2. Diese Tools können ihrerseits zu digitalen Barrieren werden, z.B. wenn diese Tools selbst nicht die besagten Standards einhalten, wenn sie sich nicht barrierefrei abschalten lassen oder wenn sie die Zugänglichkeit einer Webseite für Nutzer*innen von assistiven Technologien wie Screenreadern und Bildschirmvergrößerungsprogrammen erschweren. Letzteres kann dadurch entstehen, dass das Tool Webinhalte überlagert.
  3. Overlay-Tools können keine behinderungsübergreifende Barrierefreiheit herstellen. Für bestimmte Nutzer*innengruppen können sie als Ergänzung zu einer barrierefreien Webseite einen Mehrwert haben. Zu denken ist dabei z.B. an Menschen, die selbst keine assistiven Technologien nutzen und für die die Overlay-Einstellungsmöglichkeiten die Nutzung einer Webseite erleichtern. Das können etwa Menschen sein, die in der Computernutzung nicht erfahren genug sind, um entsprechende Einstellungen z.B. zu Kontrasten oder zu Schriften über ihren Browser oder im Betriebssystem vorzunehmen. Für diese Zielgruppen bedeutet das aber auch, dass sie die Einstellungen auf unterschiedlichen Webseiten neu vornehmen müssen und dass sie sich angesichts der Vielzahl an vorhandenen Overlay-Tools immer in das jeweils eingesetzte einarbeiten müssen.

Kritische Stellungnahmen

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), Mitgliedsorganisation des Paritätischen, empfiehlt daher, vorhandene Kapazitäten in die barrierefreie Gestaltung der Online-Medien selbst zu investieren. Soll ein Overlay-Tool auf einer barrierefreien Webseite eingesetzt werden, formuliert der DBSV in einer Stellungnahme zu Barrierefreiheit von Webseiten und Accessibility Overlays Anforderungen für deren Einsatz. Auch die Überwachungsstelle für barrierefreie Informationstechnik (BfIT) Bund und das European Disability Forum (EDF) warnen vor der Annahme, dass Overlay-Tools eine vollständige Lösung für die digitale Barrierefreiheit darstellen könnten. Sie betonen ebenso wie der DBSV die Notwendigkeit, die Webseiten selbst gemäß den Barrierefreiheitsstandards zu gestalten. Overlays vermitteln eine falsche Sicherheit, die letztendlich dem Ziel einer allgemein zugänglichen digitalen Welt entgegenstehen kann.

Weiterführende Links

DBSV-Stellungnahme zu Barrierefreiheit von Webseiten und Accessibility Overlays

Kontakt

Projekt #GleichImNetz

digikom@paritaet.org

/GleichImNetz @GleichImNetz

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Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Mitgliederangelegenheiten Inklusion Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Digitalisierung Fri, 19 Apr 2024 11:15:44 +0200
Weil alle zählen. Seit 100 Jahren: Der Paritätische Gesamtverband feiert Jubiläum und veröffentlicht neue digitale Verbandschronik https://www.paritaet-bayern.de//pressemitteilung/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=17&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29125&cHash=dda4ee17a26d9ca810250177cb362ff6

]]> Anlässlich des Verbandsjubiläums veröffentlicht der Paritätische Gesamtverband eine digitale Chronik der einhundertjährigen Geschichte seit der Gründung am 7. April 1924. In einem Zeitstrahl wurden Höhepunkte und Meilensteine der Entwicklung des Verbandes hin zu einem Dachverband von über 10.800 eigenständigen gemeinnützigen Organisationen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich historisch recherchiert und journalistisch, übersichtlich aufbereitet. Der Weg des Paritätischen zum heute größten politisch und weltanschaulich unabhängigen Wohlfahrtsverband Deutschlands lässt sich als Spiegelbild der Geschichte der deutschen Zivilgesellschaft lesen und belegt die stetig gewachsene Bedeutung des Verbandes als sozialpolitischer Akteur in krisenhaften Zeiten.

Die Chronik reicht von der Gründung des Paritätischen und der Aufbruchstimmung der Weimarer Republik, in der die bürgerliche Frauenbewegung eine zentrale Rolle spielt, über die Neudefinition sozialer Arbeit durch Eltern-, Behinderten- und Gesundheitsselbsthilfeinitiativen in den 1960er und 1970er Jahren bis zu aktuellen gesellschaftlichen Bündnissen gegen Rechtsextremismus und für eine sozial-ökologische Transformation. Anschaulich vermittelt wird der verstärkte Einsatz für soziale Gerechtigkeit seit den 1980er Jahren und warum die Veröffentlichung des ersten Armutsberichts für die Bundesrepublik Deutschland durch den Paritätischen am 9. November 1989 auch einen besonderen innerverbandlichen Meilenstein darstellt. Wie die verbandlichen Grundsätze - Offenheit, Vielfalt, Toleranz - sich seit den 1990er Jahren immer wieder auch in einer dynamischen Mitgliederentwicklung widerspiegeln, zeigt der Zuwachs u. a. von Migrantenselbstorganisationen und zuletzt queeren Organisationen.

“Der Paritätische war und ist in ständiger Bewegung, dabei am Puls der Zeit und oft gestalteten er und seine Mitgliedsorganisationen gesellschaftlichen Fortschritt mit. Der Paritätische verfolgt dabei eine im guten Sinne liberale Politik, thematisiert konsequent Armut und Benachteiligungen und hat sich als zentraler Akteur einer lebendigen Zivilgesellschaft etabliert”, so Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbands. 

Auf dem Zeitstrahl kann die bewegte Verbandsgeschichte ab sofort übersichtlich aufbereitet nachvollzogen werden:
www.der-paritaetische.de/geschichte 

Zu einer Festveranstaltung anlässlich des hundertjährigen Jubiläums des Paritätischen Gesamtverbands unter dem Motto “Weil alle zählen” am 25. April in Berlin werden u. a. Bundesfamilienministerin Lisa Paus sowie Fridays for Future-Aktivistin Luisa Neubauer sowie rund 300 Gäste aus Politik und Zivilgesellschaft erwartet.

Die Veranstaltung kann über die Website zum Jubiläum am Donnerstag, den 25. April 2024, ab 11 Uhr als Livestream mitverfolgt werden. Dieser wird auch in Gebärdensprache, Leichter Sprache und mit Schriftdolmetschung (Untertitelung) zur Verfügung stehen. 

Mehr Informationen zum Jubiläum und dem Livestream am 25. April 2024:
www.der-paritaetische.de/jubilaeum

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Presse Aus dem Landesverband Der Paritätische Pari100 Wed, 17 Apr 2024 13:00:00 +0200
Be a voice, not an Echo https://www.paritaet-bayern.de//startseite/themen/detailansicht/archive/2024/04?tx_ttnews%5Bday%5D=15&tx_ttnews%5Btt_news%5D=29099&cHash=0ed8df97929479864d13d0c80926d4fc

]]> ]]> Der Paritätische in Bayern steht für Vielfalt, Offenheit und Toleranz – und das seit 100 Jahren! Aber es gibt in diesem Jahr noch viel mehr zu feiern: Vor 70 Jahren wurde das FSJ (Freiwillige Soziale Jahr) ins Leben gerufen und vor 60 Jahren das Jugendfreiwilligendienstgesetz (JFDG) in Kraft gesetzt!

Wenn das kein Grund zum Feiern ist – und um Zeichen zu setzen: In einer Kunstaktion am Münchener Ostbahnhof haben sich Freiwillige unserer Freiwilligendienste Bayern mit der Frage auseinandergesetzt, was unsere Werte für uns und die Gesellschaft bedeuten und wie diese kreativ in den öffentlichen Raum getragen werden können. Gemeinsam mit Passant*innen haben die Freiwilligen den Slogan „Be a Voice, Not an Echo“ entwickelt und eine Wand im Werksviertel München mit Graffitis gestaltet, die bunter und vielfältiger nicht sein könnten!

Verantwortlich für die Idee und Begleitung ihrer FSJ-Gruppe war Frizzi Theuschl. Sie erhielt Unterstützung von ihrer Kollegin Selina Pöllmann. Als Künstler hat die Freiwilligen Misterwoodland angeleitet. Die Fotos kommen von Sophia Wild.

Die Stadtsparkassen Stiftung München hat das Projekt mit einer Spende unterstützt.

Wir sagen "Danke" an alle, die bei dieser tollen Aktion mitgemacht oder sie unterstützt haben!

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Themen Kinder und Jugend Pari100 Zivilgesellschaft und Demokratie Mon, 15 Apr 2024 14:14:51 +0200