Heinz-Dieter Zimmermann

Heinz-Dieter Zimmermann

Kategorie „Lebenswerk“ Mittelfranken

Heinz-Dieter Zimmermann blickt auf ein langes ehrenamtliches Leben voller wertvoller Erfahrungen zurück. Seine Ehrenämter hat er alle als positiv und bereichernd erlebt und gleichzeitig mit hohem professionellen Anspruch an sich selbst ausgeübt.

Festes Einstehen für die Interessen der Organisation, die man vertritt - das ist Heinz-Dieter Zimmermanns Credo. Wenn es um Verantwortungsbewusstsein und den Willen, Dinge zu gestalten geht, unterscheidet er nicht zwischen Profession und Ehrenamt. Organisationen, in denen sich der studierte Betriebswirt engagiert hat, konnten über viele Jahre auf ihn vertrauen und bauen.

So auch der Paritätische in Bayern. Mit dem Verband verbindet Heinz-Dieter Zimmermann eine lange Geschichte: Durch seine ehrenamtliche Arbeit in verschiedenen Gremien und Funktionen beim Landesverband und beim Bezirksverband Mittelfranken wurde ihm der Paritätische zu einer zweiten Heimat. Den Verband mit seinen Mitgliedsorganisationen sichtbarer zu machen und eine gute und enge Zusammenarbeit mit den hauptamtlichen Mitarbeiter*innen, waren ihm Herzensangelegenheiten. Von 1999 bis 2005 war Heinz-Dieter Zimmermann Landesvorsitzender des Paritätischen in Bayern. Die enge Verbundenheit dauert bis heute an: Heinz-Dieter Zimmermann verfolgt noch immer die Geschicke des Verbandes und fühlt sich Arbeit und Werten des Paritätischen persönlich verbunden. Für seine Verdienste um den Verband wurde er mit der Goldenen Ehrennadel des Paritätischen Gesamtverbands ausgezeichnet. Er ist außerdem Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande.

 

Wer sich mit einem Ehrenamt nur schmücken will, hat seinen Sinn nicht verstanden. Bei einem Ehrenamt geht es nicht um Selbstdarstellung, sondern um echte Überzeugung und 100 Prozent Engagement!

 

Gemeinsam nach Lösungen suchen - diese Arbeitsweise hat Heinz-Dieter Zimmermann nicht nur im ehrenamtlichen Engagement, sondern auch hauptamtlich gelebt. So auch in der paritätischen Mitgliedsorganisation Studierendenwerk Erlangen-Nürnberg, die er 37 Jahre lang als Geschäftsführer geleitet hat. Ihm war immer wichtig, dass Studierende mitreden und mitentscheiden können. Denn junge Menschen sollten erleben, dass es Spaß macht, eigene Ideen einzubringen, gemeinsam mit anderen Ziele zu erreichen und erfolgreich zu sein. Auch wenn man dafür manchmal einen langen Atem braucht! So waren z.B. 20 Jahre hartnäckige Arbeit nötig, bis das Studentenhaus in Nürnberg gebaut wurde. Dass es mit dem Haus jetzt einen zentralen Ort in der Stadt gibt, an dem Studentenleben sichtbar wird, darüber freut sich Heinz-Dieter Zimmermann jedoch heute noch.