Die Bundeszentrale für politische Bildung fördert mit dem Programm politische Bildungsangebote (in einem weiten Verständnis) explizit in Einrichtungen und Diensten der freien Wohlfahrtspflege. Im Mittelpunkt stehen dabei aufsuchende Formate, Zielgruppe sind Erwachsene in prekären Lebenslagen.
Anträge können bis zum 22. Februar 2026 eingereicht werden.
Mit der Förderausschreibung „Mitten im Alltag. Politische Bildung im Kontext sozialer Beratung, Unterstützung und (Selbst-)Hilfe“ möchte die bpb Projekte unterstützen, die politische Bildungsangebote für Erwachsene innerhalb bzw. ausgehend von wohlfahrtspflegerischen Diensten und Einrichtungen erproben. Gefördert werden sollen Modellprojekte, die Angebote entwickeln, um politische Bildung in bestehende Strukturen sozialer Beratung, Unterstützung und (Selbst-)Hilfe zu integrieren.
Mit der Ausschreibung möchte die bpb Einrichtungen und Dienste der Freien Wohlfahrtspflege ausdrücklich dazu ermutigen, sich als Akteure politischer Bildung zu verstehen sowie innovative Zugänge und Formate auszuprobieren.
Gefördert werden bis zu zehn Projekte, in einem Förderzeitraum zwischen Mitte 2026 und Mitte 2028, die Ansätze entwickeln, wie politische Bildung sozialraumorientiert gestaltet werden kann und die politischen Teilhabemöglichkeiten von Menschen in prekären Lebenslagen erweitert werden können.
Pro Projekt stehen über die gesamte Förderdauer bis zu 276.500 Euro zur Verfügung.
Die Ausschreibung sowie alle Informationen zur Bewerbung unter: www.bpb.de/573994
Des Weiteren lädt die bpb zu einem digitalen Infoterminen zur Vorstellung der Ausschreibung ein:
- Mittwoch, 18. Februar 2026, 10.00 bis 11.00 Uhr – www.bpb.de/574005. Anmeldung unter dem hinterlegten Link.
Bei Fragen unterstützt gerne: kommunales(at)paritaet.org