Seit fast 20 Jahren wird der Luise Kiesselbach Preis ganz im Sinne der bekannten bayerischen Frauen- und Sozialpolitikerin vergeben, die Mitbegründerin und erste Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes war. Mehr denn je ist in unserer heutigen Gesellschaft Lob und Anerkennung für Ehrenamtliches Engagement wichtig und dringend notwendig.
Die Jury der Luise Kiesselbach Stiftung hat die diesjährigen GewinnerInnen in den sechs ausgeschriebenen Kategorien bekannt gegeben.
Es freut den Paritätischen Bezirksverband Mittelfranken besonders, dass mit Gabriele Penzkofer-Röhrl (Lebenswerk) und mit dem Verein Schlupfwinkel e.V. (Mitgliederpreis) die Auszeichnung sogar zweimal in die Region geht.
Als Mitbegründerin des Vereins Hilfe für Frauen in Not e.V. (Frauenhaus Nürnberg) und engagierte Stadträtin gestaltet Gabriele Penzkofer-Röhrl die Stadtgesellschaft in Nürnberg bereits seit Jahrzehnten aktiv und
engagiert mit. Die Preisträgerin selbst sagt über ihre Motivation: „Keine und keiner darf verloren gehen, deshalb engagiere ich mich für ein soziales, tolerantes und friedliches Nürnberg.“
Das Projekt „Junge sein – Mann werden“ des Jungenbüros im Nürnberger Verein Schlupfwinkel e.V. konnte sich beim Mitgliedervoting durchsetzen. Die niedrigschwellige Online-Beratung sieht sich als ganz wesentlichen Präventionsbaustein in der Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Jungen. Die enorm steigenden Fallzahlen in der Beratung und Begleitung spiegeln den hohen Bedarf wider – geholfen wird hierbei beiden Seiten: den Opfern und den Tätern.
Das gesamte Team des Paritätischen Bezirksverbandes Mittelfranken gratuliert herzlich zur Auszeichnung!
