München, 23. Juni 2026 – Die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege München (ARGE Freie München) kritisiert den Referentenentwurf zum Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) als unzureichende Antwort auf die Herausforderungen der Pflege. Statt einer nachhaltigen Reform drohen erhebliche finanzielle und soziale Folgen für Pflegebedürftige, Angehörige und die kommunale Ebene sowie für die Träger. Sollten die neuen gesetzlichen Vorhaben umgesetzt werden gefährdet das das gesamte Pflegesystem.
„Die Pflegeversicherung steht zweifellos unter finanziellem Druck. Die nun vorgelegten Vorschläge lösen die strukturellen Probleme jedoch nicht, sondern verlagern sie teilweise auf Kommunen und Sozialhilfeträger“, erklärt Karin Majewski, Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands und Federführung der ARGE Freie München.