Weltfrauentag

Weltfrauentag 2022

Damit Frauen durch die Pandemie nicht dauerhaft abgehängt werden, brauchen wir einen Booster für mehr Gleichstellung!

Zur Pressemitteilung Weltfrauentag 2022

Alternativtext zur Animation

Wir brauchen einen Booster für die Gleichstellung.

Frauen verdienen 18 Prozent weniger als Männer. Die Rentenlücke liegt bei 49 Prozent.

60 Prozent der ausschließlich geringfügig Beschäftigten sind Frauen.

75 Prozent der Mitarbeitenden in sogenannten systemrelevanten Berufen sind Frauen.

Nur 11 Prozent aller Vorstände der 160 größten deutschen börsennotierten Unternehmen sind weiblich.

Die Pandemie wirft uns bei der Gleichstellung zurück. Im Januar 2022 musste jede fünfte Mutter ihre Arbeitszeit reduzieren, um Kinder zu betreuen.

Betreuen, erziehen, pflegen, kochen, putzen – das ist Frauensache und eigentlich privat, so denken leider nach wie vor viele Menschen in unserem Land. Fürs Familieneinkommen sorgt der Mann.

Corona zeigt deutlich, dass wir bei der Gleichstellung immer noch nicht so weit sind, wie wir vielleicht dachten.

Wir brauchen bessere Möglichkeiten für Paare, Erwerbs- und Sorgearbeit partnerschaftlich aufzuteilen: Equal Pay, Familienpflegezeit, neue Normalarbeitszeit, Aufwertung von Sorgearbeit, gute soziale Infrastruktur.

Deshalb fordern wir einen Booster für mehr Gleichstellung:

  • Bessere Arbeitsbedingungen
  • Höhere Löhne in Sorgeberufen
  • Aufwertung unbezahlter Sorgearbeit

Quellen: WSI Gleichstellungsreport 02/22, WSI Pressemeldung 16.02.2022